NPD plant rassistische Kundgebung am 17.8.2013 in Leipzig – Leipzig nimmt Platz ruft auf sich zu widersetzen

Für den 17.8.2013 plant die NPD Sachsen eine Kundgebung in der Roscherstraße in Leipzig, vermutlich in Nähe zum dort ansässigen Moschee-Verein. Wie im November 2012 will die nazistische Partei die lokalen Debatten um den umstrittenen Imam der Al-Rahman-Moschee und aktuell um mutmaßliche Ableger der Gülen-Bewegung nutzen, um pauschal Stimmung gegen Muslime zu machen. „NPD plant rassistische Kundgebung am 17.8.2013 in Leipzig – Leipzig nimmt Platz ruft auf sich zu widersetzen“ weiterlesen

„Es ist wie Krieg“ – Hass-Stimmung gegen Roma in Tschechien

Nachdem sich die Situation in den tschechischen Städten Duchcov und České Budějovice einigermaßen entspannt hat, versuchen Nazis landesweit an die schwelende Anti-Roma-Stimmung anzuknüpfen. In mehreren Städten fanden in den vergangenen fünf Wochen Hassmärsche gegen Roma statt. „„Es ist wie Krieg“ – Hass-Stimmung gegen Roma in Tschechien“ weiterlesen

„Aus falschen Gründen zu richtigen Entscheidungen“ – Lok Leipzig setzt Scenario Grenzen

Nun haben sich die Ultras (die selbst keine sein wollen) des 1. FC Lok Leipzig wohl selbst aus dem Rennen genommen. Vorerst zumindest, Nachdem der Verein – egal ob mit altem oder neuem Vorstand – sich nicht daran stört(e), dass die vereinseigene (Nicht-)Ultragruppe Scenario Lok maßgeblich von Neonazis bestimmt wird, und nicht mal ihre offizielle Zuordnung zum „„subkulturellen rechtsextremistischen Milieu““ durch den Sächsischen Verfassungsschutz zum Handeln führte, folgt nun der Klassiker. Aufgrund des übermäßigen Einsatzes von Pyrotechnik werden den Ultra-Fans die Leviten gelesen. „„Aus falschen Gründen zu richtigen Entscheidungen“ – Lok Leipzig setzt Scenario Grenzen“ weiterlesen

Gedenkort für Opfer rechter Gewalt in Leipzig – Künstlerische Maßgaben wiegen höher als die Ideen von Hinterbliebenen?

kamal-gedenkort0Mindestens 152 Menschen sind in Deutschland seit 1990 durch rechts motivierte Gewalt zu Tode gekommen. Mindestens sechs davon in Leipzig. Nach dem rassistischen Mord an Kamal am 24.10.2010 wurde die Forderung nach einer breiteren öffentlichen Auseinandersetzung mit dem Thema wie auch die Forderung nach Etablierung einer eigenen Erinnerungskultur, die diesen krassen Ausmaßen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit Rechnung trägt, laut. „Gedenkort für Opfer rechter Gewalt in Leipzig – Künstlerische Maßgaben wiegen höher als die Ideen von Hinterbliebenen?“ weiterlesen

Nazis drängen auch in Leipzig ins Stadion – Roter Stern Leipzig gerät in den Fokus rechter Fußballfans

Wie die Leipziger Volkszeitung am 3.7.13 berichtet, wurden die Auseinandersetzungen bei einer Partie zwischen den Volkssportmannschaften von Roter Stern Leipzig und SG Lausen am 14.6.13 von unbekannten Personen provoziert, unter denen sich auch Istvan R., der 2009 für die NPD zu den Kommunalwahlen 2009 kandidierte und als Anmelder zahlreicher Nazidemos fungierte, befand. „Nazis drängen auch in Leipzig ins Stadion – Roter Stern Leipzig gerät in den Fokus rechter Fußballfans“ weiterlesen

Wovon Kristina Schröder geträumt hat

Mit einem aktuellen Flugblatt wird massiv Stimmung gegen das Netzwerk für Demokratie und Courage gemacht. Berechtigte Kritik geht inmitten einer generalisierenden Holzhammer-Methode unter.  Stimmungsmache hat die kritische Auseinandersetzung abgelöst.

„Wovon Kristina Schröder geträumt hat“ weiterlesen

Doku: Drei Nazis haben Clément totgeschlagen

Am Mittwoch, 5. Juni gegen 18 Uhr haben drei Naziskins von der „Jeune Nationaliste Révolutionnaire“ (JNR) unseren Genossen Clément im 9. Arrondissement in Paris am Bahnhof Haussmann – Saint-Lazare angegriffen. „Doku: Drei Nazis haben Clément totgeschlagen“ weiterlesen

Errichtung eines Gedenkortes für Opfer rassistischer und rechts motivierter Gewalt in Leipzig

Seit fast zwei Jahren gibt es in Leipzig die AG Erinnerungskultur, die neben anderen Initiativen für die Etablierung einer eigenen Erinnerungskultur für Opfer rassistischer und rechts motivierter Gewalt nach 1990 arbeitet. Mindestens sechs Menschen sind in Leipzig seitdem ermordet worden – aus rassistischen, sozialdarwinistischen und homophoben Gründen. Die Errichtung eines ersten Ortes des Gedenkens, der an den 2010 ermordeten Kamal K. erinnern soll, scheiterte bisher an verschiedenen Hürden. „Errichtung eines Gedenkortes für Opfer rassistischer und rechts motivierter Gewalt in Leipzig“ weiterlesen

Gedenken an die Todesopfer des rassistischen Brandanschlages in Solingen 1993

Am 29.5.1993 – heute vor 20 Jahren – wurde in Solingen ein Anschlag auf das Wohnhaus der Familie Genç verübt. Bei dieser rassistisch motivierten Tag starben fünf Menschen.
Der tödliche Anschlag steht nicht isoliert, sondern bettet sich in eine rassistisch aufgeheizte gesellschaftliche Stimmung ein, die 6 Tage vorher, am 23.5.93 in der faktischen Abschaffung des Grundrechtes auf Asyl durch eine Bundestagsmehrheit aus CDU/ CSU, FDP, SPD mündete.

In Gedenken an:
Saime Genç, 4 Jahre
Hülya Genç, 9 Jahre
Gülüstan Oztürk, 12 Jahre
Hatice Genç, 18 Jahre
Gürsün Ince, 27 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hintergrund:

Audio.Interview mit Carina vom Bündnis „Das Problem heißt Rassismus“ aus Solingen (linksdrehendes radio, Radio blau, 24.5.13)
–  Solinger Bündnis „Das Problem heißt Rassismus!“

(Bildquelle: de.wikipedia.org/ Frank Vincentz/ GNU Free Documentation License)