Statement von Rassismus tötet! Leipzig zum Tod von Hisham Yazbek in der Massenunterkunft in der Torgauer Straße in Leipzig „Leipzig: Die tödlichen Konsequenzen der deutschen Asylgesetzgebung“ weiterlesen
Kategorie: Antirassismus
Tod eines Geflüchteten in Heim Torgauer Straße in Leipzig – Resultat einer verfehlten Asylpolitik
Der erst 34-jährige Hashim Yasbek aus dem Libanon starb Anfang Mai 2013 in der Unterkunft für Asylsuchende in der Torgauer Straße in Leipzig. Erst nach mehreren Wochen wurde seine Leiche entdeckt. „Tod eines Geflüchteten in Heim Torgauer Straße in Leipzig – Resultat einer verfehlten Asylpolitik“ weiterlesen
Never forget Kamal.
Zirka 50 Menschen folgten dem Aufruf zum stillen Gedenken aus Anlass des Geburtstages von Kamal. Am 19. Juli 2013 wäre Kamal 22 Jahre alt geworden. Doch zwei Rassisten beendeten sein Leben in der Nacht vom 23. auf den 24.10.2010. „Never forget Kamal.“ weiterlesen
Gedenkort für Opfer rechter Gewalt in Leipzig – Künstlerische Maßgaben wiegen höher als die Ideen von Hinterbliebenen?
Mindestens 152 Menschen sind in Deutschland seit 1990 durch rechts motivierte Gewalt zu Tode gekommen. Mindestens sechs davon in Leipzig. Nach dem rassistischen Mord an Kamal am 24.10.2010 wurde die Forderung nach einer breiteren öffentlichen Auseinandersetzung mit dem Thema wie auch die Forderung nach Etablierung einer eigenen Erinnerungskultur, die diesen krassen Ausmaßen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit Rechnung trägt, laut. „Gedenkort für Opfer rechter Gewalt in Leipzig – Künstlerische Maßgaben wiegen höher als die Ideen von Hinterbliebenen?“ weiterlesen
Von Mücken und Elefanten …
Weltoffen und tolerant, kein Platz für Nazis … mit derartigen Slogans wird sich auch in Leipzig zu gern geschmückt. Doch immer wieder ereignen sich Dinge, die an diesem proklamierten Selbstverständnis rütteln. So im Fall des jüngst medial reflektierten Falles rassistischer Behandlung von zwei Fahrgästen mit Migrationshintergrund durch KontrolleurInnen der LVB. „Von Mücken und Elefanten …“ weiterlesen
Diskriminierendes oder gewalttätiges Verhalten durch FahrausweisprüferInnen der LVB/ LSB GmbH?
Es ist weder neu noch besonders überraschend: auch KontrolleurInnen der Leipziger Verkehrsbetriebe handeln alltagsrassistisch und diskrimierend. Aktuell sorgt ein Fall für Aufsehen, der sich im November 2012 zugetragen hat. Zwei Kontrolleure sollen zwei Fahrgäste mit Migrationshintergrund aggressiv mit Pöbeleien belegt haben. „Diskriminierendes oder gewalttätiges Verhalten durch FahrausweisprüferInnen der LVB/ LSB GmbH?“ weiterlesen
Optionspflicht für Kinder mit doppelter StaatsbürgerInnenschaft
Vor 13 Jahren unterzog die rot-grüne Regierung das bis dato geltende „Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz“ einer grundlegenden Reform. Ursprünglich sollte mit dem neuen Staatsangehörigkeitsgesetz Mehrstaatlichkeit erlaubt werden, was für zahlreiche (Nicht-EU)MigrantInnen eine erhebliche Erleichterung gewesen wäre. „Optionspflicht für Kinder mit doppelter StaatsbürgerInnenschaft“ weiterlesen
Errichtung eines Gedenkortes für Opfer rassistischer und rechts motivierter Gewalt in Leipzig
Seit fast zwei Jahren gibt es in Leipzig die AG Erinnerungskultur, die neben anderen Initiativen für die Etablierung einer eigenen Erinnerungskultur für Opfer rassistischer und rechts motivierter Gewalt nach 1990 arbeitet. Mindestens sechs Menschen sind in Leipzig seitdem ermordet worden – aus rassistischen, sozialdarwinistischen und homophoben Gründen. Die Errichtung eines ersten Ortes des Gedenkens, der an den 2010 ermordeten Kamal K. erinnern soll, scheiterte bisher an verschiedenen Hürden. „Errichtung eines Gedenkortes für Opfer rassistischer und rechts motivierter Gewalt in Leipzig“ weiterlesen
*Eine neue „Lex Roma“?/ „Antiziganismus“ – Das Problem heißt Rassismus
Zwei Veranstaltungen in Leipzig widmen sich einerseits der rassistisch konnotierten Asyldebatte, die vor allem Roma-Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien betrifft, und andererseits dem virulenten Rassismus gegen Roma in Europa „*Eine neue „Lex Roma“?/ „Antiziganismus“ – Das Problem heißt Rassismus“ weiterlesen
Gedenken an die Todesopfer des rassistischen Brandanschlages in Solingen 1993
Am 29.5.1993 – heute vor 20 Jahren – wurde in Solingen ein Anschlag auf das Wohnhaus der Familie Genç verübt. Bei dieser rassistisch motivierten Tag starben fünf Menschen.
Der tödliche Anschlag steht nicht isoliert, sondern bettet sich in eine rassistisch aufgeheizte gesellschaftliche Stimmung ein, die 6 Tage vorher, am 23.5.93 in der faktischen Abschaffung des Grundrechtes auf Asyl durch eine Bundestagsmehrheit aus CDU/ CSU, FDP, SPD mündete.
In Gedenken an:
Saime Genç, 4 Jahre
Hülya Genç, 9 Jahre
Gülüstan Oztürk, 12 Jahre
Hatice Genç, 18 Jahre
Gürsün Ince, 27 Jahre
Hintergrund:
– Audio.Interview mit Carina vom Bündnis „Das Problem heißt Rassismus“ aus Solingen (linksdrehendes radio, Radio blau, 24.5.13)
– Solinger Bündnis „Das Problem heißt Rassismus!“
(Bildquelle: de.wikipedia.org/ Frank Vincentz/ GNU Free Documentation License)