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	<title>Jugendpolitisches &#8211; jule.linXXnet.de</title>
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	<description>Website von Juliane Nagel</description>
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	<title>Jugendpolitisches &#8211; jule.linXXnet.de</title>
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		<title>Geringfügige Verbesserung des Kita-Betreuungsschlüssels auf Kosten der Kommune und der Eltern?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2015 15:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder- und Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Derzeit wird in Dresden der Doppelhaushalt des Freistaates Sachsen für die Jahre 2015/16 verhandelt. Veränderungen sind darin unter anderem im Hinblick auf die Kindestagesbetreuung vorgesehen. Die im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD vorgesehene Verbesserung des Betreuungsschlüssels in Kinderkrippe und Kindergarten erweist sich mit Vorlage des Doppelhaushaltes jedoch als Mogelpackung. Nicht nur, dass die Verbesserung als &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/geringfuegige-verbesserung-des-kita-betreuungsschluessels-auf-kosten-der-kommune-und-der-eltern-12-02-2015/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Geringfügige Verbesserung des Kita-Betreuungsschlüssels auf Kosten der Kommune und der Eltern?“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="csc-header csc-header-n1">
<p class="csc-firstHeader">Derzeit wird in Dresden der Doppelhaushalt des Freistaates Sachsen für die Jahre 2015/16 verhandelt. Veränderungen sind darin unter anderem im Hinblick auf die Kindestagesbetreuung vorgesehen. Die im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD vorgesehene Verbesserung des Betreuungsschlüssels in Kinderkrippe und Kindergarten erweist sich mit Vorlage des Doppelhaushaltes jedoch als Mogelpackung.</p>
<p><span id="more-13101"></span></p>
<p class="csc-firstHeader">Nicht nur, dass die Verbesserung als minimal bezeichnet werden muss: Im Kindergarten soll der Personalschlüssel im Jahr 2015 zunächst von 1:13 auf 1:12, 5 erhöht werden, in 2016 dann auf 1:12, in der Krippe ist eine Erhöhung auf eine ErzieherIn pro fünf Kinder bis zum Jahr 2018 geplant (bisher 1:6).</p>
</div>
<div class="csc-textpic csc-textpic-intext-left csc-textpic-equalheight">
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext">Mit dieser verschwindend geringen Verbesserung des Betreuungsschlüssels sind höhere Kosten verbunden, die der Freistaat für das Jahr 2015 auf 17,7 Millionen und in 2016 mit 19,5 Millionen Euro beziffert. Diese Mehrkosten sollen durch eine sukzessive Erhöhung der Kitapauschale erzielt werden, die der Freistaat den Kommunen pro Kind und Jahr erstattet.</p>
<p class="bodytext">Die Kitapauschale stagniert seit 2007 bis dato trotz stetig steigender Personal- und Sachkosten für die Kindertagesbetreuung bei 1.875 Euro. Die Erhöhung der Pauschale auf 2.060 Euro wurde bereits im Juni 2014 – also vor den Landtagswahlen – zwischen Land und Kommunen verhandelt. Dass dieser Mehrbetrag nun durch die Erhöhung des Betreuungsschlüssels aufgefressen wird, ist perfide. Die Erhöhung der Pauschale zielte eigentlich darauf, die Kostenentwicklung und die steigende Inflationsrate der vergangenen Jahre aufzufangen. So sind die Betriebskosten (Personal- und Sachkosten) zwischen 2007 und 2012 um 9 % gestiegen. Hinzu kommen die finanziellen Aufwendungen für Gebäudeerhalt und Mieten.</p>
<p class="bodytext">Um die Erhöhung der Kosten pro Kita-Platz zu refinanzieren, will der Freistaat zudem den Eltern in die Tasche greifen. Im Doppelhaushalt des Freistaates ist in diesem Sinne eine Erhöhung der prozentualen Beteiligung der Eltern an den Kosten pro Platz um 3 Prozentpunkte angekündigt. Bisher tragen Eltern maximal 23 % in der Krippe und 30 % im Kindergarten, in Zukunft sollen es 26 bzw. 33 % sein.</p>
<p class="bodytext">Der letzte negative Aspekt ist die salomonisch mit Erhöhung der„Flexibilität des Personaleinsatzes auch hinsichtlich der Qualifikation“ beschriebene Änderung. Dies bedeutet nicht weniger als die Absenkung der Qualität der Betreuung. Von nun an können bis zu 20 % pädagogische Hilfskräfte (z .B. SozialassistentInnen) auf den Betreuungsschlüssel angerechnet werden.</p>
<p class="bodytext">Der Freistaat will sich mal wieder aus der eigenen Verantwortung ziehen. Die Verbesserung des Betreuungsschlüssel ist nicht mehr als eine Mogelpackung, die die finanzielle Belastung für Stadt und Familien erhöht und dazu noch die Qualität der Kindertagesbetreuung absenkt!</p>
<p class="bodytext">In der Ratsversammlung am 25.2.2015 richtet die Fraktion DIE LINKE vor diesem Hintergrund eine Anfrage an den OBM, mit der die Folgen der Veränderungen auf die Stadt Leipzig und auf die Eltern erhellt werden sollen.</p>
<p class="bodytext">Auf Landesebene wird sich DIE LINKE im Zuge der Haushaltsverhandlungen für eine tatsächlich gerechte Kitafinanzierung und Erhöhung der Qualität der Betreuung einsetzen!</p>
<p class="bodytext"><em>PM Juliane Nagel, kinder- und Jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Stadtrat zu Leipzig, 12.2.2015<b><br />
</b></em></p>
</div>
</div>
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		<title>Stadt Leipzig versagt bei Sicherung des Rechtsanspruchs auf einen Krippenplatz</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/stadt-leipzig-versagt-bei-sicherung-des-rechtsanspruchs-auf-einen-krippenplatz-03-02-2015/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2015 16:19:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder- und Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendpolitisches]]></category>
		<category><![CDATA[Parlamentarisches]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 02.02.2015 gab das Landgericht der Klage mehrerer Eltern auf Schadenersatz wegen fehlender Kita-Plätze statt. Die KlägerInnen hatten den Verdienstausfall eingeklagt, der wegen nicht verfügbarer Kapazitäten entstanden ist. Das Urteil bestätigt die diesbezüglich Kritik der Fraktion DIE LINKE. Seit vielen Jahren fordert sie stärkere Bemühungen beim bedarfsgerechten Ausbau von Kita-Plätzen. Auch wenn die Stadtverwaltung in &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/stadt-leipzig-versagt-bei-sicherung-des-rechtsanspruchs-auf-einen-krippenplatz-03-02-2015/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Stadt Leipzig versagt bei Sicherung des Rechtsanspruchs auf einen Krippenplatz“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Am 02.02.2015 gab das Landgericht der Klage mehrerer Eltern auf Schadenersatz wegen fehlender Kita-Plätze statt. Die KlägerInnen hatten den Verdienstausfall eingeklagt, der wegen nicht verfügbarer Kapazitäten entstanden ist.</p>
</div>
<p><span id="more-12994"></span></p>
<div>
<div>
<p>Das Urteil bestätigt die diesbezüglich Kritik der Fraktion DIE LINKE. Seit vielen Jahren fordert sie stärkere Bemühungen beim bedarfsgerechten Ausbau von Kita-Plätzen. Auch wenn die Stadtverwaltung in den vergangenen zwei Jahren ihre Anstrengungen wesentlich erhöht hat, so reichte es nicht aus, um Versäumnisse nachzuholen. Zum einen geht die Erfassungspraxis der Verwaltung am realen Bedarf vorbei. Bis heute weiß niemand genau, wie hoch der tatsächliche Bedarf ist. Andererseits wird nur ein Teil der geplanten Plätze tatsächlich fristgerecht realisiert.<br />
Bereits 2012 forderte DIE LINKE die Verwaltung angesichts des nahenden Rechtsanspruchs auf, die Methodik der Bedarfsplanung zu ändern. Die bisherige Planung setzt auf die Belegungszahlen. Dies musste am Bedarf vorbei gehen, weil damit die zahlreichen nicht erfüllten Bedarfsanmeldungen nicht erfasst werden. Bis heute hat die Verwaltung den entsprechenden Auftrag des Stadtrates nicht umfassend umgesetzt.<br />
Zumindest wurde durch die regelmäßige Berichterstattung über den Baufortschritt bei Kita-Neubauten eine Kontrolle des Verwaltungshandelns erreicht. Dies macht das Versagen der Verwaltung in den vergangenen Jahren allerdings nicht wett.<br />
Das Urteil des Landgerichtes bringt die Stadt in Zugzwang, Eltern, denen trotz Bedarfsanmeldung kein Kita-Platz vermittelt werden konnte, zu entschädigen. Genau diese Situation hätte durch eine frühzeitige Reaktion auf Geburtenanstieg und Zuzug vermieden werden können.</p>
<p>Anstatt Energie und Geld zu verschwenden, um eventuell in Einspruch zu gehen – gegen ein Urteil, das geltendes Recht umsetzt – sollten die Anstrengungen erhöht werden, zeitnah den Bedarf an Plätzen realisieren zu können.</p>
<p><em>Juliane Nagel, Kinder- und Jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat zu Leipzig, 3.2.2015</em></p>
</div>
</div>
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		<title>Kinder- und Jugendhilfe: Ein Schwerpunkt der Haushaltsanträge der LINKEN im Stadtrat</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/kinder-und-jugendhilfe-ein-schwerpunkt-der-haushaltsantraege-der-linken-im-stadtrat-24-01-2015/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2015 19:32:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder- und Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendpolitisches]]></category>
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					<description><![CDATA[Erheblich mehr Geld für die Kinder- und Jugendhilfe sowie Sicherung und Ausbau der Schulsozialarbeit &#8211; das sind zwei Kernanliegen der mehr als 50 Änderungsanträge der LINKEN zum ersten Doppelhaushalt der Stadt Leipzig für 2015/ 16 Der erste Doppelhaushalt muss aus Sicht der Linksfraktion einige Korrekturen erfahren, damit der Anspruch auf eine soziale und ökologische Stadt &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/kinder-und-jugendhilfe-ein-schwerpunkt-der-haushaltsantraege-der-linken-im-stadtrat-24-01-2015/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kinder- und Jugendhilfe: Ein Schwerpunkt der Haushaltsanträge der LINKEN im Stadtrat“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erheblich mehr Geld für die Kinder- und Jugendhilfe sowie Sicherung und Ausbau der Schulsozialarbeit &#8211; das sind zwei Kernanliegen der mehr als 50 Änderungsanträge der LINKEN zum ersten Doppelhaushalt der Stadt Leipzig für 2015/ 16<span id="more-12756"></span></p>
<p>Der erste Doppelhaushalt muss aus Sicht der Linksfraktion einige Korrekturen erfahren, damit der Anspruch auf eine soziale und ökologische Stadt real wird. (<a href="http://www.linksfraktion-leipzig.de/im_stadtrat/haushaltsantraege/">hier gehts zu allen Haushaltsanträgen der Linksfraktion im Stadtrat</a>)</p>
<p>Für die Aufstockung des Etats zur Förderung der Freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe beantragt DIE LINKE gemeinsam mit der SPD- und der grünen Fraktion 1 Million Euro für das Jahr 2015 und mit den Grünen 1.2 Millionen für das Jahr 2016. Diese Aufstockung ist bitter nötig. Denn: Der Etat stagniert seit Jahren &#8211; ausgenommen kleiner Erhöhungen durch Haushaltsanträge &#8211; während Kosten für Personal und Sachmittel steigen. Zudem klettert die Zahl junger Menschen sukzessive nach oben. Eine logische Folge der gestiegenen Geburtenzahlen. Die Stadtverwaltung scheint jedoch regelmäßig zu vergessen, dass Kinder- und Jugendpolitik nicht nur bedeutet Kita vorzuhalten und Schulen zu sanieren, sondern auch Freizeit- und Hilfeangebote zur Verfügung zu stellen. Die Palette ist groß und umfasst Leistungen nach den §§ 11 (Jugendarbeit), 12 (Jugendverbandsarbeit), 13 (Jugendsozialarbeit), 14 (Jugendschutz) und 16 (Förderung der Erziehung in der Familie) des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII).<br />
Die für 2015/ 16 vorgesehene Stagnation des Etats bei 8,9 Millionen Euro würde den Wegfall zahlreicher Angebote bedeuten. Denn seit dem vergangenen Jahr und infolge gerichtlicher Auseinandersetzungen finanziert die Stadt Kostensteigerungen. Die Kehrseite davon ist, dass ganze Projekte wegfallen müssen, um im Kostenrahmen zu bleiben. Statt reihenweisen OFT-Schließungen sind dafür nun Projekte aus verschiedensten Bereichen bedroht, zum Beispiel aus dem der Jugendkulturarbeit.<br />
Laut Aussage der Verwaltung fehlen zirka 826.000 Euro um bestehende Angebote zu sichern und einen begründeten Mehrbedarf, zum Beispiel für neue Projekte, zu decken.<br />
Diesen Fehlbetrag versucht der rot-rot-grüne Haushaltsantrag mit einer Aufstockung um 1 Million Euro aufzufangen. Im Folgejahr 2016 soll die Erhöhung festgeschrieben und ein weiterer Betrag i.H.v. 200.000 Euro für gestiegene Personal- und Sachkosten und ggf. Ausbau von Angeboten aufgrund steigender Zahlen junger Menschen angehoben werden. Diesen Schritt will die SPD offenbar nicht mitgehen.</p>
<p>Der zweite Themenkomplex betrifft die Schulsozialarbeit. Im vergangenen Jahr <a href="http://jule.linxxnet.de/index.php/2013/07/schulsozialarbeit-in-leipzig-sichern/">brach die Finanzierung von 16 Standorten durch den Bund weg</a>. Für diese mehr als 700.000 Euro kommt die Stadt auf Beschluss des Stadtrats nun selbst auf. Für die Ausstattung von insgesamt 43 Schulstandorten gibt die Stadt jährlich 1,88 Millionen Euro aus. <span style="font-family: DejaVu Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span>Auch in diesem Fall wollte die Stadt den Haushaltsansatz von 2014 einfach fortschreiben, was wiederum die Einschränkung bis hin zum Wegfall von 5 Stellen bedeutet hätte. Zudem würde diese Unterfinanzierung die selbst aufgestellten Finanzierungskriterien unterlaufen. Pro Schulstandort sind demnach 0,8 VzÄ (41.000 Euro) plus Sachkostenpauschale (3.000 Euro) vorgesehen.<br />
Mit einem gemeinsam Haushaltsantrag fordern einerseits LINKE, SPD und Grüne die Aufstockung des Budgets um 335.000. Darin ist die Ausweitung der Schulsozialarbeit auf drei neue Schulen (Theodor-Körner-Grundschule, Astrid-Lindgren-Schule, Oberschule am Weißeplatz) inbegriffen. Im Folgejahr 2016 soll die Erhöhung fortgeschrieben und durch die Ausstattung einer weiteren Schule (Oberschule in der Schwarzestraße) mit Schulsozialarbeit ergänzt werden. <span style="font-family: DejaVu Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span></p>
<p><em>Warum sind die Anträge wichtig?</em><br />
Freizeit und Bildungsangebote jenseits der Schule, sozialarbeiterische Unterstützung bei Problemen verschiedenster Art, das Erlernen von demokratischen Praxen, die Unterstützung junger Eltern.. all dies gehört zu einer sozialen städtischen Infrastruktur. Insbesondere in Zeiten sozialer Verwerfungen und steigenden Leistungsdrucks. 2013 lebten immer noch 27 % der unter 15-Jährigen von Sozialgeld. Jugendhilfe bietet nicht &#8222;nur&#8220; klassische Hilfe für junge Menschen in Problemlagen, sondern auch Räume ohne Druck zu Leistung und Anpassung.<br />
In der Schule wiederum, die alle jungen Menschen besuchen, ballen sich Konflikte. Der individuelle Bildungsweg hat viel mit der sozialen Herkunft und den persönlichen Lebenslagen zu tun. Schulsozialarbeit stellt Jugendlichen Hilfen zur Seite, die weit über den schulischen Raum hinausreichen und zur Verbesserung der eigenen Situation beitragen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Perspektivwechsel im Umgang mit Graffiti wird greifbar</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/perspektivwechsel-im-umgang-mit-graffiti-wird-greifbar-14-12-2014/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2014 13:28:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Freiräume]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder- und Jugendpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Im März 2014 folgte der Stadtrat knapp dem Antrag der Linksfraktion den bisher dominanten repressiven und auf Abschreckung setzenden Umgang mit Graffiti zu ergänzen. Dafür soll eine sozialpädagogisch ausgerichtete Stelle geschaffen werden, die bei einem etablierten und in der Szene anerkannten Träger der Jugend-/Kulturarbeit angesiedelt ist. Bereits in der Stadtratssitzung vom Juni versuchte die Verwaltung &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/perspektivwechsel-im-umgang-mit-graffiti-wird-greifbar-14-12-2014/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Perspektivwechsel im Umgang mit Graffiti wird greifbar“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/12/jqqw-36m-3341.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-12024" src="http://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/12/jqqw-36m-3341-300x199.jpg" alt="jqqw-36m-3341" width="300" height="199" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/12/jqqw-36m-3341-300x199.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/12/jqqw-36m-3341.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Im März 2014 folgte der Stadtrat knapp dem Antrag der Linksfraktion den bisher dominanten repressiven und auf Abschreckung setzenden Umgang mit Graffiti zu ergänzen. Dafür soll eine sozialpädagogisch ausgerichtete Stelle geschaffen werden, die bei einem etablierten und in der Szene anerkannten Träger der Jugend-/Kulturarbeit angesiedelt ist.<span id="more-12020"></span></p>
<p>Bereits in der Stadtratssitzung vom Juni versuchte die Verwaltung den Beschluss wieder zu kassieren, indem die Stelle dem Kriminalpräventiven Rat (KPR) zugeschlagen werden sollte (<a href="http://notes.leipzig.de/appl/laura/wp5/kais02.nsf/docid/4388C08A00D3F6F8C1257CDD005A411E/$FILE/V-a-497-vsp.pdf">hier klicken</a>). Dies konnte jedoch, zuungunsten einer Stellenaufstockung beim KPR, abgewendet werden.</p>
<p>Nach mehreren Monaten nimmt das Vorhaben nun Gestalt an. Im Haushalt 2015 sind 50.000 Euro Personalkosten für die Stelle eingestellt. Alsbald wird ein Ausschreibungsverfahren starten, um einen geeigneten Träger zu finden. Perspektivisch ist mit Unterstützung der Stelle zudem eine Modifizierung des 2002 beschlossenen &#8222;Programm zur Bekämpfung illegaler Graffiti&#8220; geplant. Der in diesem Grundsatzdokument verankerte vorrangig repressive Ansatz soll zugunsten eines präventiven in den Hintergrund treten.</p>
<p>Der veränderte Umgang mit Graffiti ist auch Ergebnis eines Diskussionsprozesses im Kriminalpräventiven Rat. Dort sitzen in einer Unter-AG Polizei, VertreterInnen der Stadtverwaltung, HauseigentümerInnen und graffiti-affine Vereine am Tisch. Sukzessive wuchs nicht nur die Einsicht, dass die Verteufelung als &#8222;Verschandelung&#8220; und die Reduktion auf Sachbeschädigung dem facettenreichen Phänomen Graffiti nicht gerecht werden, sondern auch die Erkenntnis, dass die Polizeipräventionsprojekte bei Graffiti-AktivistInnen auf wenig Resonanz stoßen. (<a href="http://jule.linxxnet.de/index.php/2014/03/neue-wege-im-umgang-mit-graffiti/">siehe auch meine Rede zum Antrag &#8222;Präventive Graffiti-Projekte” vom 19.3.2014</a>).<br />
Und so macht die Stadt Leipzig wieder einmal einen Schritt in Richtung Urbanität ;)</p>
<h2><strong><br />
Antwort auf die Anfrage der Linksfraktion &#8222;Umsetzung des Beschlusses zur Graffiti-Prävention&#8220;, Ratsversammlung am 20.11.2014</strong></h2>
<p>Am <a href="https://ratsinfo.leipzig.de/bi/si010_e.asp?YY=2014&amp;MM=3&amp;DD=19">19.3.2014</a> folgte der Stadtrat dem Antrag der Fraktion DIE LINKE zur Einrichtung einer pädagogisch orientierten Personalstelle für Graffitiprävention. Die Stelle soll bei einem etablierten und in der Szene anerkannten Träger der Jugend-/Kulturarbeit angesiedelt werden. Die Stelle ist ein Element des auf der Sicherheitskonferenz des Kriminalpräventiven Rates im Dezember 2013 bekundeten ergänzenden Kurswechsels im Umgang mit Graffiti. Zudem sollen mehr legale Flächen zur Verfügung gestellt und die Polizei-Präventionsprojekte weiter gesichert werden.</p>
<p><strong>1. Wie wurde der Antrag bisher umgesetzt? </strong></p>
<p>In Abstimmung mit dem Dezernat V bzw. dem Amt für Jugend, Familie und Bildung sowie der Kämmerei erfolgte die Bereitstellung von Haushaltsmitteln für die beschlossene Personalstelle für den Haushalt 2015 beim Ordnungsamt. Hier gilt es zu berücksichtigen, dass es sich bei den Aufgaben des KPR im Allgemeinen bzw. Graffiti im Besonderen um eine gesamtstädtische Querschnittsaufgabe handelt.<br />
Des Weiteren erfolgte im Hinblick auf die Entwicklung eines ganzheitlichen Präventionskonzepts ein ämter- und dezernatsübergreifendes Gespräch zum Thema &#8222;Graffiti&#8220;, bei dem auch Graffiti-Experten aus Leipzig einbezogen wurden.<br />
In einem nächsten Schritt fand noch im November 2014 eine zweite Beratung mit Graffiti-Experten im Hinblick auf die alsbaldige Umsetzung des Ratsbeschlusses statt.</p>
<p><strong>2. Gab es Gespräche innerhalb der Verwaltung oder mit freien Trägern bzw. Initiativen über konzeptionelle und strukturelle Fragen die Stelle betreffend? In welchem Dezernat/Amt soll die Stelle angesiedelt werden? Bis wann wird die Stelle geschaffen? </strong></p>
<p>Siehe Antwort zu Frage 1. Die Stelle soll &#8211; entsprechend der Einstellung der Haushaltsmittel für das Jahr 2015 &#8211; im nächsten Jahr eingerichtet werden.</p>
<p><strong>3. Inwiefern wird die Stadt Leipzig das 2002 beschlossene &#8222;Programm zur Bekämpfung illegaler Graffiti&#8220; im Sinne der aktuellen Entwicklungen (Ergänzung der ordnungspolitischen/repressiven Linie und polizeiliche Präventionsarbeit durch eine sozialpädagogisch und künstlerisch orientierte Linie) überarbeiten? </strong></p>
<p>Aufbauend auf die 30. Sicherheitskonferenz des Kriminalpräventiven Rats der Stadt Leipzig am 03. Dezember 2013 und die Erfahrungen im Zusammenhang mit der Umsetzung des &#8222;Programms zur Bekämpfung illegaler Graffiti&#8220; erfolgte die Modifizierung des bislang vorrangig repressiv ausgerichteten Ansatzes, um präventive Potenziale künftig stärker in den Vordergrund zu rücken. Hierzu bedarf es vor allem eines konzeptionellen, ganzheitlichen Neuansatzes, der &#8211; ausweislich des Beschlusses der Ratsversammlung Nr. RBV-1993/14 vom 19.03.2014 &#8211; nicht im ausschließlichen Aufgabenbereich der künftigen Trägerstelle liegt.<br />
Sofern hier ein tragfähiges und mit allen relevanten Akteuren abgestimmtes Präventionskonzept entwickelt ist, wird dieses dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt, um in diesem Zusammenhang auch das bisherige &#8222;Programm zur Bekämpfung illegaler Graffiti in Leipzig&#8220; aufzuheben.</p>
<p><strong>4. Hat die Suche nach legalen Flächen bereits begonnen? Wenn ja, mit welchen Ergebnissen? </strong></p>
<p>Ein wesentlicher Bestandteil eines neuen Präventionskonzeptes wird das Flächenmanagement darstellen. Die beschlossene Stelle bei einem freien Träger sieht hier bis dato lediglich die &#8222;Betreuung zusätzlicher legaler Graffitiflächen&#8220; vor.<br />
In der Gesamtbetrachtung erscheint es zielführend, zunächst das o. a. ganzheitliche Präventionskonzept &#8222;Graffiti&#8220; zu entwickeln, in dem dahingehend vor allem auch Aufgaben, Zuständigkeiten und Mitwirkungsmöglichkeiten aller Akteure vereinbart werden.<br />
In der unter Ziff. 1 genannten Graffitiberatung wurde bereits signalisiert, dass auch im Rahmen einer Zurverfügungstellung von freien Gestaltungsflächen Unterstützung erfolgen wird. Ziel sollte sein, dass aus der bislang eher isolierten Aneinanderreihung von Einzelprojekten eine koordinierte und unter Einbeziehung aller relevanten Akteure umgesetzte Strategie entsteht. Das Flächenmanagement wird sich in diesem Zusammenhang auch am dabei entstehenden Bedarf orientieren. Ungeachtet dessen erfolgen bereits jetzt Unterstützungen durch den KPR bei legalen Gestaltungen, z. B. im Rahmen der Brückengestaltung in Mockau bzw. der Bauzaungestaltung an der Hainspitze. Darüber hinaus fördern und unterstützen auch einzelne Ämter weiterhin diverse legale Gestaltungsprojekte.</p>
<p><em>Bild: deutsches-architektur-forum.de, Hauptpost Leipzig im Februar 2014</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mit der Erhöhung der Kitabeiträge entfernen wir uns weiter von einer kostenfreien Kindertagesbetreuung</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/mit-der-erhoehung-der-kitabeitraege-entfernen-wir-uns-weiter-von-einer-kostenfreien-kindertagesbetreuung-21-11-2014/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2014 10:06:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder- und Jugendpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 20. November 2014 die Elternbeiträge für Kindertagesbetreuung an die gestiegenen Betriebskosten angepasst und damit einer weiteren Erhöhung zugestimmt. DIE LINKE übt Kritik &#8222;Meine Fraktion wird dieser Vorlage zur Anpassung der Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung nicht zustimmen. Denn es geht wieder einmal um eine Erhöhung, auch wenn es sich &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/mit-der-erhoehung-der-kitabeitraege-entfernen-wir-uns-weiter-von-einer-kostenfreien-kindertagesbetreuung-21-11-2014/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mit der Erhöhung der Kitabeiträge entfernen wir uns weiter von einer kostenfreien Kindertagesbetreuung“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="news-single-img-videos">
<div class="news-single-img">
<div class="single-images"><a href="http://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/11/kinder.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-11723" src="http://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/11/kinder.jpg" alt="kinder!!!" width="306" height="200" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/11/kinder.jpg 306w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/11/kinder-300x196.jpg 300w" sizes="(max-width: 306px) 85vw, 306px" /></a>Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 20. November 2014 die Elternbeiträge für Kindertagesbetreuung an die gestiegenen Betriebskosten angepasst und damit einer weiteren Erhöhung zugestimmt. DIE LINKE übt Kritik</div>
</div>
</div>
<p><span id="more-11720"></span></p>
<p class="bodytext">
<p class="bodytext">&#8222;Meine Fraktion wird dieser Vorlage zur Anpassung der Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung nicht zustimmen. Denn es geht wieder einmal um eine Erhöhung, auch wenn es sich dabei „nur“ um die Anpassung der Beiträge an die gestiegenen Betriebskosten – also Personal- und Sachkosten – handelt.
</p>
<p class="bodytext">Der Teufel steckt im Detail. Im vergangenen Jahr haben wir die Beiträge für den Kindergarten tatsächlich erhöht. Seitdem schöpfen wir die Spanne, die das Land für die Beteiligung der Eltern an den Kosten für eine Kindergartenplatz vorsieht, komplett aus. Von 27 % auf 30 % oder real um 15 Euro ging es ab 2014 nach oben. Die Krippe war bereits zwei Jahre vorher dran, hier haben wir von 21 % auf 23 % &#8211; ebenfalls das Maximum – erhöht.</p>
<p class="bodytext">Mit diesen Entscheidungen, die wir als LINKE nicht mitgetragen haben, haben wir uns Gestaltungsspielräume genommen, die Elternbeiträge auf einem niedrigen Niveau zu halten.</p>
<p class="bodytext">Klar gibt es Befreiungen und Ermäßigungen für Geschwisterkinder, Alleinerziehende oder soziale Härtefälle. Doch es gibt auch Eltern mit niedrigen Einkommen, die die Ermäßigungsgrenzen vielleicht knapp verfehlen. Zwei bis drei Euro pro Monat mehr können für manchen Familien schon ins Gewicht fallen.</p>
<p class="bodytext">Nicht zuletzt bewegen wir uns mit den Konsequenzen mit dieser Entscheidungen weiter weg vom Anspruch einer beitragsfreien Kindertagesbetreuung für alle Kinder. Dies ist zumindest unser Anspruch.</p>
<p class="bodytext">Dass dies die Kommune nicht leisten kann, sondern das Land seiner Finanzierungs-Pflicht nachkommen muss, liegt auf der Hand.</p>
<p class="bodytext"><i>Juliane Nagel &#8211; Rede zur <a href="https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1000242">Vorlage DS-00205 &#8222;Anpassung der Elternbeiträge für die Betreuung der Kinder in den Kindertageseinrichtungen und der Tagespflege der Stadt Leipzig gemäß § 15 i.V.m. § 14 Sächsisches Gesetz zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen rechtsbereinigt 01.01.2012&#8220;</a>.<br />
</i></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Mögliche Erhöhung der Jugendpauschale durch die schwarz-rote Landesregierung für Stabilisierung und Ausbau von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe nutzen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2014 15:28:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Laut heute veröffentlichtem Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD in Sachsen soll die Jugendpauschale erhöht werden. Von derzeit 10,40 Euro, die Städte und Landkreise pro Jugendlichem unter 27 Jahren derzeit pro Jahr vom Land erhalten, soll die Pauschale um 2 Euro auf 12,40 Euro erhöht werden. &#62;Damit würde die Kürzung, die die vormalige schwarz-gelbe Landesregierung 2010 &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/moegliche-erhoehung-der-jugendpauschale-durch-die-schwarz-rote-landesregierung-fuer-stabilisierung-und-ausbau-von-angeboten-der-kinder-und-jugendhilfe-nutzen-23-10-2014/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mögliche Erhöhung der Jugendpauschale durch die schwarz-rote Landesregierung für Stabilisierung und Ausbau von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe nutzen!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/08/10622718_691938194225310_663584271863102023_n.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-10325" src="http://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/08/10622718_691938194225310_663584271863102023_n-300x225.jpg" alt="10622718_691938194225310_663584271863102023_n" width="300" height="225" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/08/10622718_691938194225310_663584271863102023_n-300x225.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/08/10622718_691938194225310_663584271863102023_n.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Laut heute veröffentlichtem Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD in Sachsen soll die Jugendpauschale erhöht werden. Von derzeit 10,40 Euro, die Städte und Landkreise pro Jugendlichem unter 27 Jahren derzeit pro Jahr vom Land erhalten, soll die Pauschale um 2 Euro auf 12,40 Euro erhöht werden.<span id="more-11307"></span></p>
<p>&gt;Damit würde die Kürzung, die die vormalige schwarz-gelbe Landesregierung 2010 vorgenommen hat, zur Hälfte zurückgenommen. Damals wurde die Pauschale von 14,30 auf 10,40 Euro abgesenkt und damit ein einzigartiger Kahlschlag in den Jugendhilfestrukturen landesweit eingeleitet worden.<br />
DIE LINKE hatte im Landtagswahlkampf eine Erhöhung der Jugendpauschale auf 15 Euro gefordert.<br />
Nichts desto trotz wäre der in Rede stehende Kompromiss ein Teilerfolg. Durch die Kürzungen im Jahr 2010 gingen der Stadt Leipzig jährlich etwa eine halbe Millionen Euro (Angabe für 2011) verloren. Geld, was für die Konsolidierung bestehender und den Aufbau neuer Projekte der Kinder- und Jugendhilfe dringend erforderlich gewesen wäre.<br />
Auch im kommenden Haushalt 2015/2016 stehen faktische Kürzungen an. So soll der Ansatz für die Schulsozialarbeit aus dem laufenden Jahr 2014 fortgeschrieben werden. Die Dynamisierung der Kosten für die bestehenden Angebote, die sich auf etwa 1,2 % beläuft, und der dringend notwendige Erweiterung von Schulsozialarbeit auf neue Schulen, fällt hinten runter. Für manche bestehenden Angebote ist diese faktisch Kürzung existenzgefährdend. Ähnliches ist für den allgemeinen Jugendhilfetat zu erwarten, der für den Doppelhaushalt 2015/16 ebenfalls auf dem Niveau des laufendes Jahres stagniert.</p>
<p class="bodytext">Die Fraktion DIE LINKE fordert den gegenwärtig geplanten Ansatz für die Jugendhilfeförderung durch die zusätzlichen Einnahmen aus der Landesjugendpauschale zu erhöhen. Auch angesichts wachsender Zahlen an Kindern und Jugendlichen einerseits und sich weiter verschärfender sozialer Schieflagen andererseits ist die Stärkung präventiver Angebote der Kinder- und Jugendhilfe unabdingbar. Dies wäre auch ein kleiner Beitrag um der explodierenden Zahl von erzieherischen Hilfen vorzubeugen.</p>
<p class="bodytext"><em>PM Jule Nagel, 23.10.2014</em></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Steigende Zahlen bei den Hilfen zur Erziehung erfordern stärkere Bemühungen im Bereich der präventiven Jugendhilfe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2014 13:52:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder- und Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendpolitisches]]></category>
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					<description><![CDATA[Mehr als 3,5 Millionen Euro Mehrbedarf bei den Hilfen zur Erziehung schlagen im laufenden Jahr zu Buche. Im November 2013 mussten wir bereits einen ähnlich hohen Betrag nachlegen. Trotz der Anpassung an die gestiegenen Zahlen klettern die Zahlen der vergebenen Hilfen für Kinder und Jugendliche mit zirka 30 mehr im Monat weiter in die Höhe. &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/steigende-zahlen-bei-den-hilfen-zur-erziehung-erfordert-staerkere-bemuehungen-im-bereich-der-praeventiven-jugendhilfe-20-10-2014/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Steigende Zahlen bei den Hilfen zur Erziehung erfordern stärkere Bemühungen im Bereich der präventiven Jugendhilfe“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 3,5 Millionen Euro Mehrbedarf bei den Hilfen zur Erziehung schlagen im laufenden Jahr zu Buche. Im November 2013 mussten wir bereits einen ähnlich hohen Betrag nachlegen. <span id="more-11245"></span></p>
<p>Trotz der Anpassung an die gestiegenen Zahlen klettern die Zahlen der vergebenen Hilfen für Kinder und Jugendliche mit zirka 30 mehr im Monat weiter in die Höhe. Wir sprechen über insgesamt 2300 Kinder und Jugendliche, die das Hilfesystem derzeit in Anspruch nehmen müssen. Und das ist dramatisch!</p>
<p class="bodytext">Leipzig reiht sich dabei in einen bundesweiten Trend ein.</p>
<p class="bodytext">Wir werden der Vorlage zustimmen. Doch wir haben auch Erwartungen!</p>
<ol>
<li>realistischere Prognosen und</li>
<li>ein Mehr an Prävention.</li>
</ol>
<p class="bodytext">Wir müssen stärker auf die Ursachen schauen, die dazu führen, dass die dem „Wohl des Kindes oder des Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist“. Die Mehrbedarfsvorlage gibt hier zahlreiche Ansätze: Neben der gestiegenen Sensibilität für Kinderschutz sind es soziale Armut und die daraus folgende Überforderung von Eltern, Wohnraumprobleme, Selektion im Bildungswesen oder aber knappe Ressourcen in der freien und öffentlichen Jugendhilfe.<br />
Viele dieser Ursachen können wir als Kommune schwer beheben, an manchen Stellen können wir allerdings an Stellschrauben drehen.<br />
Wir müssen der präventiven Jugendhilfe einen größeren Stellenwert einräumen und dem auch durch finanzielle Ausstattung Rechnung tragen. Dabei reden wir über eine breite Palette an Angeboten: die Frühen Hilfen, Familienbildung, Offene Angebote aber auch die Schulsozialarbeit.<br />
Wenn wir dann im vergangenen Jugendhilfeausschuss hören mussten, dass der Finanzbürgermeister die Ausgaben für die Schulsozialarbeit auf dem Niveau von 2014 einfrieren will und Mehrkosten bei den bestehenden Angeboten einerseits und den Bedarf nach neuen Angeboten andererseits abgelehnt werden, ist das der falsche Weg! Wir müssen das Hilfesystem auf stabile Füße stellen, Fachstandards ernst nehmen und der wachsenden Zahl Kinder und Jugendlicher und den zunehmenden sozialen Verwerfungen Rechnung tragen – bevor die Hilfen zur Erziehung als letzter Schritt zum Zuge kommen müssen.<br />
Ebenso kritisch sehen wir, dass das Hauptinstrument zur Steuerung und Ausgestaltung der Hilfen zur Erziehung, der Teilfachplan Erzieherische Hilfen, noch immer nicht vorliegt. Der derzeit gültige stammt aus dem Jahr 2009. Seitdem überrollen uns die Ereignisse. Wir fordern den Sozialbürgermeister auf den Teilfachplan alsbald ins Verfahren zu geben.</p>
<p class="bodytext">Zur Einlassung von Frau Krefft, die die Probleme im Bereich der HzE vor allem in falscher Steuerung im Amt sieht, möchte ich noch anmerken: Ja, wir hatten Probleme im Allgemeinen Sozialdienst und ja, es gab monetären Druck, der möglicherweise zur zögerlichen oder falschen Vergabe von Hilfen führte. Die Gründe für den Kostenanstieg vorrangig dort festzumachen, ist aus meiner Sicht jedoch eine Fehleinschätzung.</p>
<p class="bodytext"><i>Rede zur Vorlage &#8222;Überplanmäßige Aufwendungen nach § 79 (1) SächsGemO im Leistungsbereich Hilfen zur Erziehung für das Haushaltsjahr 2014 (Teilprodukte der Budgeteinheit 51_363_ZW, 51_367_ZW (eRIS: V/4038)&#8220; in der Ratsversammlung am 15.10.2014<br />
</i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Auch Leipziger CDU-Landtagsabgeordnete tragen Verantwortung für verfehlte Schulpolitik!</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/auch-leipziger-cdu-landtagsabgeordnete-tragen-verantwortung-fuer-verfehlte-schulpolitik-29-08-2014/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2014 09:05:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder- und Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendpolitisches]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
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					<description><![CDATA[LINKE-Landtagskandidatin Juliane Nagel zu den Äußerungen von CDU-MdL Robert Clemen zum &#8222;reibungslosen Start&#8220; ins neue Schuljahr Dass Robert Clemen den Start ins neue Schuljahr nach einem Besuch einer Privatschule als „reibungslos“ bezeichnet, spricht Bände. Gemeinsam mit Parteikollegin und Kultusministerin Brunhild Kurth hatte Clemen die International School in Leipzig-Schleußig besucht. Die Situation an vielen staatlichen Schulen &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/auch-leipziger-cdu-landtagsabgeordnete-tragen-verantwortung-fuer-verfehlte-schulpolitik-29-08-2014/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Auch Leipziger CDU-Landtagsabgeordnete tragen Verantwortung für verfehlte Schulpolitik!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>LINKE-Landtagskandidatin Juliane Nagel zu den Äußerungen von CDU-MdL Robert Clemen zum &#8222;reibungslosen Start&#8220; ins neue Schuljahr <span id="more-10344"></span></p>
<p>Dass Robert Clemen den Start ins neue Schuljahr nach einem Besuch einer Privatschule als „reibungslos“ bezeichnet, spricht Bände. Gemeinsam mit Parteikollegin und Kultusministerin Brunhild Kurth hatte Clemen die International School in Leipzig-Schleußig besucht.</p>
<p>Die Situation an vielen staatlichen Schulen auch in Leipzig ist im Vergleich dazu haarsträubend: überfüllte Klasse und marode Gebäude sind die Realität. Die Neueinstellung von LehrerInnen hat die CDU nur auf Druck aus Eltern- und SchülerInnenschaft sowie Gewerkschaften auf den Weg gebracht. Doch auch dieses Wahlversprechen erweist sich als Mogelpackung, denn der Bedarf an neuen Lehrkräften ist definitiv höher als nun mit der Einstellung von 1000 LehrerInnen pro Schuljahr geplant ist.</p>
<p>Sachsen hat bundesweit den höchsten Anteil an Privatschulen. Dem steht eine zu hohe Quote an SchülerInnen gegenüber, die in Lernförderschulen abgeschoben werden. Die Rankings der Initiative Neue Marktwirtschaft oder auch die PISA-Studie, die das sächsische Bildungssystem weit vorn sehen, blenden diese bundesweit fast einzigartige Selektion von Schülerinnen und Schülern aus. 10 % SchulabbrecherInnen in Sachsen und sogar 14 % in Leipzig sind ein Beleg dafür, dass Sachsen in der Bildungspolitik auf dem falschen Weg ist.</p>
<p>Wir brauchen Bildungsgerechtigkeit für alle Schülerinnen und Schüler und eine qualitative Stärkung der staatlichen Schulen. Darüber hinaus trägt der Freistaat mit seiner Fördermittelpolitik Verantwortung für den Abbau des Investitionsstau bei den Leipziger Schulen, der mit 500 Millionen Euro beziffert wird.</p>
<p><em>PM, 29.8.2014</em></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Für &#038; Wider: Eltern allein zu Haus &#8211; Inobhutnahmen in Leipzig</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/fuer-wider-eltern-allein-zu-haus-inobhutnahmen-in-leipzig-28-08-2014/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2014 11:27:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder- und Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
		<category><![CDATA[Für & Wider]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendpolitisches]]></category>
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					<description><![CDATA[Weltnest fragt nach Hintergründen der wachsenden Zahl von Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen in Leipzig und nach Gegenstrategien &#160; &#160; &#160; &#160; Martin fragt: In Leipzig leben fast so viele Kinder in Obhut des Allgemeinen Sozialdiensts vom Amt für Jugend, Familie und Bildung wie in Dresden und Chemnitz zusammen. Wie konnten wir diesen Negativrekord erreichen und hat die &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/fuer-wider-eltern-allein-zu-haus-inobhutnahmen-in-leipzig-28-08-2014/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Für &#038; Wider: Eltern allein zu Haus &#8211; Inobhutnahmen in Leipzig“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="blog_title"><a href="http://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/08/10622718_691938194225310_663584271863102023_n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-10325" src="http://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/08/10622718_691938194225310_663584271863102023_n-300x225.jpg" alt="10622718_691938194225310_663584271863102023_n" width="300" height="225" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/08/10622718_691938194225310_663584271863102023_n-300x225.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/08/10622718_691938194225310_663584271863102023_n.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Weltnest fragt nach Hintergründen der wachsenden Zahl von Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen in Leipzig und nach Gegenstrategien</p>
<p class="blog_title">
<p><span id="more-10323"></span></p>
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<p><strong>Martin fragt:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">In Leipzig leben fast so viele Kinder in Obhut des Allgemeinen Sozialdiensts vom Amt für Jugend, Familie und Bildung wie in Dresden und Chemnitz zusammen. Wie konnten wir diesen Negativrekord erreichen und hat die Stadt Möglichkeiten, um dieser Entwicklung entgegen zu steuern?</p>
<p><strong>Meine Antwort:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ein schwieriges und sensibles Thema für eine so kurze Kommentierung. Inobhutnahmen – also die Herausnahme von Kindern und Jugendlichen aus ihren Familien – sind das letzte Mittel, wenn das „körperliche, geistige oder seelische Wohl“ von Kindern und Jugendlichen akut gefährdet ist.<br />
Sie kommen zum Zuge, wenn andere gesellschaftliche und politische Mechanismen versagt haben. Dies sind zuerst stabile soziale und familiäre Verhältnisse. Aber auch präventive öffentliche Angebote wie frühkindliche Bildung in der Kita, Angebote der Familienbildung und viele weitere Angebote der Jugendhilfe stehen vor diesem drastischen Schritt.<br />
Das Ansteigen der Zahlen ist ein bundesweiter Trend und hat mit sich zuspitzenden sozialen Schieflagen, aber auch einer höheren Sensibilität gegenüber der Unversehrtheit von Kindern zu tun, beispielsweise durch das neue Bundeskinderschutzgesetz.<br />
Die Fallzahlen steigen vor diesem Hintergrund bundesweit und damit auch in Dresden und Chemnitz. Dass Leipzig bei den Inobhutnahmen so weit vorn liegt hat Gründe:<br />
Leipzig ist die Armutshauptstadt: Das Nettoeinkommen in Haushalten mit Kindern unter 15 Jahren lag in Dresden 2012 mehr als 500 Euro bzw. 23,75 % über dem in Leipzig, In Chemnitz sind es immerhin noch 250 Euro bzw. 10 % mehr.  In Leipzig sind fast 33 % der Kinder von Armut bedroht, in Chemnitz sind es 27 % und in Dresden 20 %.<br />
In Leipzig stechen bei der Zahl der Inobhutnahmen die Sozialbezirke Nordost und West hervor, also die Stadtgebiete, in denen sich Armutslagen ballen. (<a href="http://cdn.leipzig.de/fileadmin/mediendatenbank/leipzig-de/Stadt/02.5_Dez5_Jugend_Soziales_Gesundheit_Schule/51_Amt_fuer_Jugend_Familie_und_Bildung/Veroeffentlichungen/Publikationen/stadt_leipzig_kinder_und_jugendhilfereport_2012.pdf">siehe Kinder- Jugendhilfereport 2012, Seiten 49 bis 58</a>)<br />
Es ist kein Geheimnis, dass die soziale Situation Einfluss auf die (emotionalen) Kompetenzen der Eltern hat und dies wiederum die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ganz erheblich beeinflusst.<br />
Wie u.a. der Ausschuss für Soziales, Jugend und Familie des Deutschen Städtetages 2013 feststellte, sind auch das selektive Schulsystem, Wohnraumprobleme, veränderte Familienstrukturen (z.B. die Zunahme von Alleinerziehenden) und die prekäre Ausstattung der Jugendhilfe-Strukturen Faktoren für den Anstieg der Hilfebedarfe von Kindern und Jugendlichen.<br />
In jüngerer Vergangenheit wurde viel über die Arbeitsweise und Ausstattung des Allgemeinen Sozialdienstes gesprochen. Dieser ist für Inobhutnahmen verantwortlich. Nach der Umstrukturierung des ASD 2009 tauchten immer wieder Zweifel an der Arbeitsfähigkeit des Dienstes auf. Unser Eindruck war, dass die Strukturreform vor allem ökonomischen Effizienz-Kriterien folgte und die intensive Arbeit mit den Klient*innen ins Hintertreffen geriet. Die Debatte erreichte nach dem Tod einer Mutter und ihres Kindes in Gohlis im Juni 2012 ihren Höhepunkt. <a href="http://jule.linxxnet.de/index.php/2012/12/interview-zur-geforderten-uberprufung-im-amt-fur-jugend-familie-und-bildung"> Inzwischen hat die Stadt die Prüfkriterien für die Kindeswohlgefährdung verfeinert und lässt momentan die Strukturen evaluieren</a>.<br />
Was können wir tun?<br />
Prekäre Lebenslagen sind nicht gottgegeben, sondern politisch befördert oder eben nicht verhindert worden! Darum muss sich die Politik grundsätzlich ändern! Die eigentlichen Stellschrauben liegen in einer sozial gerechten Politik, einem auf Solidarität und nicht auf Leistungsdenken und Konkurrenz basierenden Gesellschaftssystem.<br />
Auf der kommunalen bzw. Landesebene sind es „kleine“ Stellschrauben, die das Richtigere im Falschen auf den Weg bringen können:<br />
&#8211; eine gut ausgestattete Jugendhilfe (was alle Leistungsbereiche – vom Offenen Treff über Jugendverbandsarbeit, Familienbildung bis hin zur /Schul/sozialarbeit einschließt),<br />
&#8211; die Verbesserung des Betreuungsschlüssel in den Kindertagesstätten,<br />
&#8211; der Ausbau aller Kita zu Kinder- und Familienzentren (die zur Grundausstattung noch Ressourcen für Eltern- und Sozialraumarbeit bekommen, momentan gibt es in Leipzig davon 14),<br />
&#8211; die Abschaffung des selektiven dreigliedrigen Schulsystems<br />
&#8211; den Ausbau der Hilfesysteme für Kinder und Jugendliche, die in Obhut genommen werden (der Kinder- und Jugendnotdienst, in dem die Betroffenen zuerst ankommen, ist permanent überbelegt, es fehlen Anschlussangebote wie z.B. sozialpädagogisch betreute Wohngemeinschaften)<br />
&#8211; eine schonungslose Analyse der Arbeitsfähigkeit des Allgemeinen Sozialdienstes<br />
Wir müssen uns bewußt sein, dass Kinder und Jugendliche die schwächsten Glieder dieser Gesellschaft sind. Sie bekommen soziale Schieflagen am heftigsten zu spüren. Es muss darum gehen Kinder solange wie möglich in ihrem familiären Umfeld zu belassen und Familien wirksame Hilfen zur Seite zu stellen.</p>
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		<title>Für &#038; wider: Schulabbrecher*innenquote senken, aber wie?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2014 09:18:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Kinder- und Jugendpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Weltnest fragt diesmal nach bildungspolitischen Positionen. In Sachsen und Leipzig gibt es die meisten Schulabbrecher*innen. Wie kann Politik hier umsteuern? &#160; &#160; &#160; Martin fragt: Leipzig hat die sachsenweit höchste Quote von Schulabgängern ohne Abschluss. Kann die Stadt irgendetwas tun, um diese Zahl zu verringern? Bitte beachten Sie, dass die Antwort &#8222;Bildung ist Landessache und &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/fuer-wider-schulabbrecherinnenquote-senken-aber-wie-14-08-2014/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Für &#038; wider: Schulabbrecher*innenquote senken, aber wie?“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/08/schule-linke.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-10000 alignleft" src="http://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/08/schule-linke-150x150.png" alt="schule-linke" width="150" height="150" /></a>Weltnest fragt diesmal nach bildungspolitischen Positionen. In Sachsen und Leipzig gibt es die meisten Schulabbrecher*innen. Wie kann Politik hier umsteuern?</p>
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<p><span id="more-9998"></span></p>
<p><strong>Martin fragt:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Leipzig hat die sachsenweit höchste Quote von Schulabgängern ohne Abschluss. Kann die Stadt irgendetwas tun, um diese Zahl zu verringern? Bitte beachten Sie, dass die Antwort &#8222;Bildung ist Landessache und die Verantwortung liegt bei Dresden.&#8220; Punktabzug gibt</p>
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<p><strong>Meine Antwort:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span data-mce-mark="1">Auch wenn du die Lösung für dieses Problem auf die kommunalpolitische Ebene verschieben willst, muss ich erwidern: wir kommen an eine Lösung nur durch andere landespolitische Weichenstellungen und einen sozialpolitischen Paradigmenwechsel ran. Es ist das dreigliedrige Schulsystem, das Ungleichheit verschärft, es sind die großen Klassen, die eine individuelle Förderung von Schüler*innen verunmöglichen, Leistungsdruck durch Noten oder Angst Sitzenzubleiben, aber eben auch die Verhältnisse aus denen Schüler*innen kommen. Die Herkunft hat erwiesenermaßen einen großen Einfluss auf den Bildungserfolg. Schauen wir uns dazu die Sozialdaten von Leipzig an. Die meisten Förder- und Hauptschüler*innen sowie Abgänger*innen ohne Abschluss finden sich in West (Grünau und Altwest) und Ost. Hier ballen sich gleichsam Armutslagen. Wer in Förder- oder Hauptschulen landet, findet sich bereits auf dem faktischen Abstellgleis, sich höherer Bildungswege zu erschließen, erfordert dann besonders große Anstrengungen und gelingt nur in Einzelfällen. Längeres gemeinsames und jahrgangsübergreifendes Lernen und kleinere Klassen  wären Schritte um um Wege auch für momentan Benachteiligte zu öffnen.</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span data-mce-mark="1">Wenn wir auf die kommunale Ebene schauen, bleiben uns &#8222;nur&#8220; Instrumente der Schadensbegrenzung. Zum Beispiel Ganzstagsangebote, die die Schule stärker zum sozialen Ort zu machen, an dem alle Kinder und Jugendlichen auch jenseits des stark strukturierten und formalisierten Unterrichts Zeit miteinander verbringen und &#8222;informell&#8220; lernen können. 83 Prozent der Leipziger Schulen nutzen diese Möglichkeit! Die Mittel kommen vom Land.</span><br />
<span data-mce-mark="1">Oder Schulsozialarbeiter*innen, die einen Raum öffnen, Kinder und Jugendliche nicht nur als Leistungserbringer*innen zu sehen, sondern ganzheitlich als Menschen. Auch hier spielt jedoch das Land eine Rolle. Um Schulsozialarbeit &#8211; momentan an 43 kommunalen Leipziger Schulen &#8211; zu stabilisieren und auszuweiten braucht die Stadt Kohle. In Thüringen hat das Land zum Beispiel 18 Millionen Euro in die Hand genommen um 200 Stellen in diesem Bereich zu schaffen.</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span data-mce-mark="1">Weitere Möglichkeiten sind Projekte gegen Schulverweigerung, von denen es in Leipzig zwei gibt, oder gegen Schulmüdigkeit. Die drei Projekte, die es hier gab, liegen erstmal auf Eis, da die Zukunft der EU-Fördermittel ungewiss war. Ab Herbst ist aber eine Weiterführung greifbar. Die gesamte Jugendhilfelandschaft ist ein wichtiges Korrektiv zum selektiven Schulsystem, ist aber in Leipzig ebenfalls Jahr für Jahr durch Kürzungen bedroht. Sprich: alle Projekte bleiben Flickwerk und in hohem Maße von Förderung durch höhere Ebene abhängig. Viel Wert ist es, engagierte und emphatische Lehrer*innen zu haben, die versuchen das beschriebene System zu durchbrechen. Dies bleibt &#8211; auch aufgrund der prekären Situation im Schulbetrieb &#8211; jedoch eher ein </span>Kampf gegen Windmühlen.</p>
<p><strong>&gt;&gt;&gt; <a href="http://www.weltnest.de/Blog/522/pisa-hui-abschluss-pfui-was-tun-damit-es-weniger-schulabbrecher-in-leipzig-gibt">zum gesamten Beitrag</a></strong></p>
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