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	<title>Migration &#8211; jule.linXXnet.de</title>
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	<description>Website von Juliane Nagel</description>
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	<title>Migration &#8211; jule.linXXnet.de</title>
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		<title>Gegen jede Art von Ausgrenzung und Diskriminierung: Keine Kürzungen bei Projekten der sozialen Teilhabe und Integration!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 07:34:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit 2004 beteiligt sich die Stadt Leipzig an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. In diesem Jahr finden die Aktionstage vom 16. bis 29. März unter dem Motto „100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ statt. Mit einem bunten Programm aus Workshops, Filmvorführungen, Vorträgen und vielen weiteren Veranstaltungen setzen engagierte Initiativen und Vereine einmal mehr &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/gegen-jede-art-von-ausgrenzung-und-diskriminierung-keine-kuerzungen-bei-projekten-der-sozialen-teilhabe-und-integration-16-03-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Gegen jede Art von Ausgrenzung und Diskriminierung: Keine Kürzungen bei Projekten der sozialen Teilhabe und Integration!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4.png"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-19695" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4-300x152.png" alt="" width="300" height="152" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4-300x152.png 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4-768x388.png 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4-1024x518.png 1024w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4-624x315.png 624w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4.png 2000w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Seit 2004 beteiligt sich die Stadt Leipzig an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. In diesem Jahr finden die Aktionstage vom 16. bis 29. März unter dem Motto „100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ statt. Mit einem bunten Programm aus Workshops, Filmvorführungen, Vorträgen und vielen weiteren Veranstaltungen setzen engagierte Initiativen und Vereine einmal mehr ein klares Zeichen – für eine offene Gesellschaft und gegen Ausgrenzung. Für die Linksfraktion begrüße ich das Signal und übe Kritik an der aktuellen Migration- und Asylpolitik:</p>
<p>„Aktionswochen wie die ‚Internationalen Wochen gegen Rassismus‘ sind ein wichtiges und notwendiges Zeichen – gegen jedwede Art von Ausgrenzung und Diskriminierung“. Gerade jetzt, wo CDU und SPD im Bund mit der Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems grundlegende Rechte von Geflüchteten opfern, wo Integrationsmöglichkeiten beschnitten und Integrationskurse gekürzt werden oder die soziale Schlechterstellung auch von ukrainischen Geflüchteten auf den Weg gebracht wird, ist es wichtig, zu widersprechen und zu zeigen, dass eine inklusive Gesellschaft für alle anders funktionieren muss.<span id="more-25462"></span></p>
<p>Wir fordern soziale und demokratische Rechte für alle, unabhängig von ihrer Herkunft. Dafür werden wir uns auch auf kommunaler Ebene einsetzen. Wir blicken besorgt auf die nahenden Haushaltsverhandlungen und Kürzungen in den Bereichen der sozialen Teilhabe und Integration. Wir werden alles daransetzen, dass gewachsene und so dringend nötige Strukturen – ob Beratungsstellen, Soziale Arbeit oder Begegnungsangebote – erhalten und gestärkt werden. Wir sagen aber auch deutlich, dass Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte nicht zu Sündenböcken für eine verfehlte Wirtschafts- und Sozialpolitik gemacht werden dürfen!&nbsp;</p>
<p>Als Linke stehen wir fest an der Seite der demokratischen Zivilgesellschaft unserer Stadt. Sie sorgt – ob haupt- oder ehrenamtlich – dafür, dass Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte hier einen Platz zum Leben finden, sie widersprechen Hetze und Diskriminierung.&nbsp;</p>
<p>Umso mehr schätzen wir das städtische Engagement in der Beteiligung an den Internationalen Wochen gegen Rassismus und ganz besonders die unermüdliche Arbeit interkultureller und migrantischer Vereine und Initiativen. Danke!“</p>
<p>PM 13.3.2026</p>
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		<title>Soziale Neubauten in Leipzig-Grünau: Platz und Mehrwert für alle schaffen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 21:20:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Asyl]]></category>
		<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Reden]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Stadtrat hat am 25. Februar 2026 unseren Antrag zur Neukonzeptionierung von zwei geplanten Neubauten der LWB in Leipzig-Grünau und flankierende soziale Maßnahmen diskutiert und leider nur zum Teil beschlossen. Als Linke stehen wir ohne wenn und aber zur humanitären Aufgaben der Aufnahme von Schutzsuchenden. Wir halten den Plan der Errichtung von zwei großen Sammelunterkünften &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/soziale-neubauten-in-leipzig-gruenau-platz-und-mehrwert-fuer-alle-schaffen-25-02-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Soziale Neubauten in Leipzig-Grünau: Platz und Mehrwert für alle schaffen!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western"><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2022/05/housing.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-22775" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2022/05/housing-230x300.png" alt="" width="230" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2022/05/housing-230x300.png 230w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2022/05/housing.png 576w" sizes="(max-width: 230px) 85vw, 230px" /></a>Der Stadtrat hat am 25. Februar 2026 <a href="https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig_public/vo020?VOLFDNR=2028864&amp;refresh=false&amp;TOLFDNR=2189744">unseren Antrag zur Neukonzeptionierung von zwei geplanten Neubauten der LWB in Leipzig-Grünau und flankierende soziale Maßnahmen</a> diskutiert und leider nur zum Teil beschlossen.</p>
<p>Als Linke stehen wir ohne wenn und aber zur humanitären Aufgaben der Aufnahme von Schutzsuchenden. Wir halten den Plan der Errichtung von zwei großen Sammelunterkünften gerade am Standort Grünau aber stadtentwicklungs- sozial- und integrationspolitisch für falsch.</p>
<p>Meine Rede: <span id="more-25430"></span></p>
<p class="western">Im Juli 2012 hat der damalige Stadtrat das Konzept zur Unterbringung von Geflüchteten in Leipzig beschlossen, das war damals ein wirklich großer Schritt nach langen und kontroversen Debatten. Das Konzept, das bis heute nominell fortgilt, setzte klar auf einen Paradigmenwechsel: Weg von großen Sammelunterkünften, hin zu kleinen in die Quartiere integrierten Unterkünften und auf das selbstbestimmte Wohnen in eigenen Wohnungen. Wir wissen: in Zeiten von globalen Krisen und Krieg und auch im Zeichen eines sich immer mehr anspannenden Wohnungsmarktes wurde das Konzept über den Haufen geworfen.</p>
<p class="western">An der Stelle allerdings, an der die Stadt bzw die LWB in Leipzig Grünau gleich zwei große neue Sammelunterkünfte errichten will, sagen wir als Linke auch im Rückgriff auf dieses Konzept, zu dem wir dringend zurück wollen, Stopp. Wir sagen es auch weil wir nicht hinnehmen wollen, dass dies in einem Stadtbezirk geplant wird, wo wir hohe Armutsquoten, Jugendhilfebedarfe und überlastete Hilfeangebote haben, während etwa in Wiederitzsch der Neubau einer Gemeinschaftsunterkunft einfach abgeblasen wurde. Wir grenzen uns dabei aber klar von rassistischen Tönen ab: Wir stehen ohne wenn und aber zur humanitären Aufgaben der Aufnahme von Schutzsuchenden. Wir halten den Plan aber stadtentwicklungs- sozial- und integrationspolitisch falsch.</p>
<p class="western">Mit unserem Antrag wollen wir erreichen dass die geplante Unterkunft in der Grünauer Allee von der LWB von vorn herein nicht als Gemeinschaftsunterkunft geplant wird, sondern als Wohnhaus, in dem verschiedene Bevölkerungsgruppen Platz haben. Wir wollen zudem, dass die Nutzung der bereits weiter vorangeschrittenen Plovdiver Straße 52 in Grünau Nord – einem der ärmsten Ortsteile im Stadtgebiet &#8211; nach 3 Jahren kritisch überprüft wird und die Nutzung als Wohnhaus dann ggf in die Wege geleitet wird. Als Vorbild sollen hier jeweils die Hoffnungshäuser fungieren, in denen Menschen zusammenleben, die geflüchtet sind, benachteiligt sind und solche, die mitten im Leben stehen: Ein erfolgreiches integratives Modell in Baden-Württemberg.</p>
<p class="western">Wir wollen uns hier als Stadtrat auch nicht die Gestaltungsmöglichkeit nehmen. Zumal der Beschluss der LWB für die beiden Neubauten die vom Stadtrat beschlossenen Quartierskonzepte für die WK 7 &amp; 8 eklatant missachtet.</p>
<p class="western">Doch wir wollen auch mehr: Wir wollen bewirken, dass mit mindestens einer zusätzlichen Gemeinschaftsunterkunft auch bestehende soziale, kulturelle und integrative Angebote vor Ort nicht nur gehalten, sondern auch gestärkt werden. Die Sozialdaten für Grünau sind weiterhin sehr besorgniserregend: Alters- und Kinderarmut, Hilfen zur Erziehung, Schulabbrecherquoten, um nur ein paar Indikatoren zu nennen. Es wäre auch in haushalterisch schwierigen Zeiten einfach fatal hier nicht begleitend Angebote auszubauen, ja, wir haben die verdammte Pflicht die soziale Teilhabe aller Menschen zu gewährleisten! An einem entsprechend zu entwickelnden Konzept sind alle relevanten Akteure in Grünau zu beteiligen. Als Rahmen sollen weiter das Stadtentwicklungskonzept Grünau 2030 und das Quartierskonzept für WK 7 &amp; 8 fungieren.</p>
<p class="western">Last but not least, ein scheinbar kleiner, aber durchaus zentraler Punkt: Der Konsum am Jupiterplatz, seit Jahren steht das Gebäude leer. Es wäre ein perfekter Ort um im unterversorgten Grünau Nord einen Ort des Kreativen, des Zusammenkommens, des Ausprobieren zu schaffen bevor er weiter verwahrlost. Wir wollen die Stadt beauftragen hier nochmals und mit Nachdruck in die Verhandlung mit der Konsum e.G zu gehen und die Nutzung zu ermöglichen. Es stehen einige Akteure in Grünau in den Startlöchern um hier wertvolles fürs Gemeinwesen zu tun.</p>
<p class="western">Ich bitte um Zustimmung zum Antrag, Dieser ist btw nicht am Schreibtisch entstanden sondern in Kommunikation mit vielen der super engagierten Menschen und Vereine in Grünau selbst. Geben sie sich einen Ruck und stimmen sie auch in deren Sinne zu!</p>
<p><em><strong>Die Punkte 1 und 2 <a href="https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig_public/vo020?VOLFDNR=2028864&amp;refresh=false&amp;TOLFDNR=2189744">des Antrages</a> wurden beschlossen, die restlichen nicht. Wir bleiben dran!&nbsp;</strong></em></p>
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		<title>Das Landesausreisezentrum ist menschenunwürdig und überteuert – stattdessen Integration fördern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 14:29:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asyl]]></category>
		<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 21. Januar besuchten wir das „Landesausreisezentrum“ in der Stauffenbergallee 2b in Dresden. Mit meinem Kollegen Nam Duy Nguyen haben wir folgende Eindrücke und politischen Perspektiven festgehalten:&#160; Nam: „Es ist beklemmend, diese tristen, von Zäunen mit Stacheldraht und Kameras umgebenen Wohn-Container zu sehen. Sie stehen im Hinterhof des riesigen und herrschaftlichen Gebäudes der Dresdner Zweigstelle &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/das-landesausreisezentrum-ist-menschenunwuerdig-und-ueberteuert-stattdessen-integration-foerdern-26-01-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Das Landesausreisezentrum ist menschenunwürdig und überteuert – stattdessen Integration fördern“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/01/resized__390_265.jpeg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-25351" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/01/resized__390_265-300x204.jpeg" alt="" width="300" height="204" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/01/resized__390_265-300x204.jpeg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/01/resized__390_265.jpeg 390w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Am 21. Januar besuchten wir das „Landesausreisezentrum“ in der Stauffenbergallee 2b in Dresden. Mit meinem Kollegen Nam Duy Nguyen haben wir folgende Eindrücke und politischen Perspektiven festgehalten:&nbsp;<span id="more-25339"></span></p>
<p>Nam: „Es ist beklemmend, diese tristen, von Zäunen mit Stacheldraht und Kameras umgebenen Wohn-Container zu sehen. Sie stehen im Hinterhof des riesigen und herrschaftlichen Gebäudes der Dresdner Zweigstelle der Landesdirektion. Von deren Büros aus sind sie gut einsehbar. Gleich zu Beginn machten uns die Verantwortlichen klar, was das Ziel der Einrichtung ist: Ein unmissverständliches Signal zu senden, dass die dort lebenden Menschen nicht willkommen seien. In der bis zu 100 Personen fassenden Einrichtung werden die Menschen mit einer Ausgangskontrolle schikaniert und sollen von einer sogenannten freiwilligen Ausreise überzeugt werden. Falls das nicht gelingt, sollen sie direkt abgeschoben werden. Ihre Zeit verbringen die Menschen dort in einem kargen, isolierten Umfeld geplagt von Ungewissheit. Dabei könnten sie längst an einem selbstbestimmten Leben arbeiten. Aus meiner Sicht ist das menschenunwürdig.“</p>
<p>Jule: „Offensichtlich erreicht das Ausreisezentrum das selbst erklärte und von uns kritisierte Ziel einer zügigen Abschiebung oder Ausreise nicht annähernd. Die Einrichtung scheint mit 50 Beschäftigten bei derzeit etwa 75 Bewohnerinnen und Bewohnern völlig überfinanziert. Einen solchen ,Betreuungsschlüssel‘ wünsche ich mir für Kitas, Jugendeinrichtungen oder in der Geflüchteten-Sozialarbeit!</p>
<p>Auch die versprochene Entlastung der Kommunen ist eine Phrase: Die etwa 120 Menschen, die zwischen der Eröffnung des Zentrums im Juni 2025 und Oktober desselben Jahres dort untergebracht wurden, kamen alle aus den Erstaufnahmeeinrichtungen. Statt viel Geld in Abschreckung und Repression zu stecken, sollten wir Integration fördern. Wir sind in Sachsen auf Zuwanderung angewiesen!“</p>
<p>Wir fordern, das Ausreisezentrum abzuschaffen. Stattdessen soll für eine menschenwürdige Aufnahme und eine schnelle Integration von Geflüchteten gesorgt werden. Ein Teil des Geldes, das die Linksfraktion bei den letzten Haushaltsverhandlungen für die Förderrichtlinie Integrative Maßnahmen erkämpft hat, <a href="https://linksfraktionsachsen.de/presse-detail/juliane-nagel-nam-duy-nguyen-integration-sichern-statt-sabotieren-integrative-massnahmen-dauerhaft-absichern/"> soll in Beratungsstrukturen fließen</a>.</p>
<p>PM 26. Januar 2026</p>
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		<title>Beratungsprojekte für Geflüchtete in Sachsen stehen vor dem Aus &#8211; Sozialministerin Köpping steht in der Verantwortung</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/beratungsprojekte-fuer-gefluechtete-in-sachsen-stehen-vor-dem-aus-sozialministerin-koepping-steht-in-der-verantwortung-29-12-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2025 16:33:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asyl]]></category>
		<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum Jahresende wächst die Befürchtung, dass zentrale Beratungsprojekte für Geflüchtete in Sachsen endgültig schließen müssen. Grund dafür ist der Umgang mit der Förderung nach der Förderrichtlinie Integrative Maßnahmen. In den Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2025/26 war das Abwenden der von der Regierung beabsichtigten massiven Kürzungen in diesem Bereich ein zentrales Anliegen der Linksfraktion gewesen. Gemeinsam mit &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/beratungsprojekte-fuer-gefluechtete-in-sachsen-stehen-vor-dem-aus-sozialministerin-koepping-steht-in-der-verantwortung-29-12-2025/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Beratungsprojekte für Geflüchtete in Sachsen stehen vor dem Aus &#8211; Sozialministerin Köpping steht in der Verantwortung“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/12/signal-2025-12-11-18-18-02-889-1-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-25281" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/12/signal-2025-12-11-18-18-02-889-1-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/12/signal-2025-12-11-18-18-02-889-1-225x300.jpg 225w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/12/signal-2025-12-11-18-18-02-889-1-768x1024.jpg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/12/signal-2025-12-11-18-18-02-889-1-1152x1536.jpg 1152w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/12/signal-2025-12-11-18-18-02-889-1-1536x2048.jpg 1536w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/12/signal-2025-12-11-18-18-02-889-1-1200x1600.jpg 1200w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/12/signal-2025-12-11-18-18-02-889-1-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 85vw, 225px" /></a>Zum Jahresende wächst die Befürchtung, dass zentrale Beratungsprojekte für Geflüchtete in Sachsen endgültig schließen müssen. Grund dafür ist der Umgang mit der Förderung nach der <a href="https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/20281-Foerderrichtlinie-Integrative-Massnahmen">Förderrichtlinie Integrative Maßnahmen</a>. In den Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2025/26 war das Abwenden der von der Regierung beabsichtigten massiven Kürzungen in diesem Bereich ein zentrales Anliegen der Linksfraktion gewesen. Gemeinsam mit der bündnisgrünen Fraktion war es gelungen, die Ansätze für beide Jahre auf 14,5 Millionen Euro zu heben. <span id="more-25311"></span></p>
<p>Dazu erklärt <strong>Nam Duy Nguyen, der migrationspolitische Sprecher</strong> der Linksfraktion im Sächsischen Landtag:</p>
<p>„Laut Antwort des Sozialministeriums auf meine Anfrage (<a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=4678&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=&amp;dok_id=307830">Drucksache 8/4678</a>) werden in der Säule B der Richtlinie &#8211; „Integrationsfördernde Einzelprojekte“ &#8211; nur knapp 3 Millionen Euro ausgegeben. Die Träger der Fachberatung für queere Geflüchtete und die <a href="https://www.saechsischer-fluechtlingsrat.de/2025/11/28/offener-brief-zu-den-zahlreichen-ablehnungen-in-der-richtlinie-integrative-massnahmen/">sachsenweite Perspektivberatung des Sächsischen Flüchtlingsrates haben keinen Zuschlag bekommen</a>. Auch mit der beabsichtigten Novellierung der Förderrichtlinie im kommenden Jahr werden diese Beratungsangebote voraussichtlich keine weitere Chance bekommen.</p>
<p>Wir fordern eine Lösung für die Beratungsprojekte. Diese sind der Anker für schutzsuchende Menschen, damit diese ihre Rechte im Asylverfahrensdschungel kennenlernen und wahrzunehmen können. Und den ihnen zustehenden Schutz und Begleitung zu finden. Es geht vor allem um die&nbsp; queeren Geflüchteten, die in den Angeboten der Vereine RosaLinde, Gerede und LSVD verlässliche Strukturen finden.“</p>
<p><strong>Juliane Nagel, Sprecherin für demokratische Gesellschaft, </strong>ergänzt:</p>
<p>„Die Beratungsprojekte entlasten staatliche Strukturen und sind für zahlreiche Betroffene existentiell &#8211; gerade in kleinen Orten. Denn dort fehlt es an stabilen Unterstützungsnetzwerken und Offenheit in den Behörden.</p>
<p>Es ist ein Armutszeugnis, dass das Sozialministerium den Auftrag des Parlaments aussitzt und keine Verantwortung für diese essentiellen Strukturen übernimmt. Gerade weil die SPD immer wieder hervorhebt, für Integration und insbesondere die Belange von queeren Menschen zu sorgen.</p>
<p>Wir erwarten auch, dass mit der Novellierung der Richtlinie Integrative Maßnahmen stabile, langfristige Förderungen für Beratungsstrukturen geschaffen werden. Integrationsbemühungen brauchen diese Verlässlichkeit und Kontinuität!“</p>
<p>PM 29.12.2025</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zugang zum Migrant*innenbeirat trotz Wahl verwehrt</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/zugang-zum-migrantinnenbeirat-trotz-wahl-verwehrt-28-08-2025/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2025 09:59:25 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
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					<description><![CDATA[Im April 2025 wurde in Leipzig der neue Migrant*innenbeirat gewählt. Ein Beirat, der den Stadtrat in Fragen von Migration und Integration berät. Zum ersten Mal wurden alle 23 Menschen mit Migrationsgeschichte direkt von den Leipziger*innen ohne deutschen Pass und Eingebürgerte gewählt. Bei der vorherigen Wahl betraf das nur einen Teil der Plätze. Die Gewählten müssen &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/zugang-zum-migrantinnenbeirat-trotz-wahl-verwehrt-28-08-2025/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Zugang zum Migrant*innenbeirat trotz Wahl verwehrt“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im April 2025 wurde in Leipzig der neue Migrant*innenbeirat gewählt. Ein Beirat, der den Stadtrat in Fragen von Migration und Integration berät. Zum ersten Mal wurden alle 23 Menschen mit Migrationsgeschichte direkt von den Leipziger*innen ohne deutschen Pass und Eingebürgerte gewählt. Bei der vorherigen Wahl betraf das nur einen Teil der Plätze. Die Gewählten müssen vom Stadtrat bestätigt werden, eigentlich eine Formalie, doch diesmal wurde auch politisch selektiert. Mohammad Okasha, der schon im vorherigen Beirat vertreten war, wurde durch Gegenstimmen aus CDU und AfD und Enthaltungen anderer Fraktionen im Juni nicht gewählt. Das kritisierte u.a. der neu konstituierte Beirat als Missachtung der Stimme der Wähler*innen. Als Linke reichten wir den Wahlvorschlag Okasha erneut ein. Ich habe diesen begründet. Vorab: Leider erfolglos. Die Abstimmung endete 29/29/7 und damit wurde Mohammad erneut nicht gewählt. <span id="more-25121"></span></p>
<p>Es gibt zwei Gründe für den von meiner Fraktion hier unterbreiteten Vorschlag Mohammad Okasha erneut zur Wahl als Mitglied im MBR aufzustellen.</p>
<p>1) Der Respekt des Stadtrats für das von uns selbst beschlossene Wahlverfahren und das Ergebnis der Wahl durch Menchen mit Migrationsbiografie. Wie der neu konstituierte Beirat in einem Schreiben an die Fraktionen selbst schreibt: „Die Entscheidung, ein gewähltes Mitglied nicht zu berufen, hat bei vielen Migrantinnen und Migranten Enttäuschung, Demotivation und das Gefühl politischer Ohnmacht und Missachtung ihres Wahlwillens ausgelöst. Der Ausschluss eines gewählten Kandidaten schwächt das Vertrauen in demokratische Prozesse, gerade bei denjenigen, die ohnehin oft vom politischen Geschehen ausgeschlossen sind.“<br />
Und da nutzen Verweise auf die niedrige Wahlbeteiligung und die permanenten Attacken auf Verfahren und Beirat nichts: Im Gegenteil so werden demokratische Prozesse und die Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte in dieser Stadt heftig beschädigt.</p>
<p>Der 2. Grund liegt in der Person Mohammad Okashas selbst. Vor allem aus der rechten und konservativen Ecke wird er seit langem als Unperson markiert, weil er Haltungen vertritt, die ihnen nicht in den Kram passen und sich unmissverständlich zum Krieg in Gaza geäußert hat. Dabei verlässt er aber eben nicht den Boden demokratischer und humanistischer Prinzipien. Und genau das macht den Unterschied zwischen einem legitimen Ausschluss von Faschisten und Menschen wie ihm aus. Wir plädieren für die Wahl von Mohammad Okasha im 2. Anlauf. Und ich sage klar: wir brauchen kritische Geister, die nicht handzahm ja und amen sagen, sondern den Finger in die Wunde legen.</p>
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		<title>Start der Interkulturellen Wochen: Den Raum öffnen für Begegnungen – gegen Rassismus und Diskriminierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 19:19:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 22. August starten in Leipzig zum 34. Mal die Interkulturellen Wochen und damit zahlreiche Aktionen und Programmpunkte des „Vielfalts-Septembers“. Den Auftakt bildet das Parterschaftsfest auf dem Burgplatz am Neuen Rathaus, womit noch einmal besonders auf den Austausch und die enge Zusammenarbeit mit Leipzigs Partnerstädten auf der ganzen Welt aufmerksam gemacht wird. „Veranstaltungen wie die &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/start-der-interkulturellen-wochen-den-raum-oeffnen-fuer-begegnungen-gegen-rassismus-und-diskriminierung-21-08-2025/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Start der Interkulturellen Wochen: Den Raum öffnen für Begegnungen – gegen Rassismus und Diskriminierung“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-19695" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4-300x152.png" alt="" width="300" height="152" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4-300x152.png 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4-768x388.png 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4-1024x518.png 1024w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4-624x315.png 624w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4.png 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Am 22. August starten in Leipzig zum 34. Mal die <a href="https://www.leipzig-im.de/index.php?section=details&amp;auswahl=veranstaltungen&amp;auswahl2=129827">Interkulturellen Wochen </a>und damit zahlreiche Aktionen und Programmpunkte des „Vielfalts-Septembers“. Den Auftakt bildet das Parterschaftsfest auf dem Burgplatz am Neuen Rathaus, womit noch einmal besonders auf den Austausch und die enge Zusammenarbeit mit Leipzigs Partnerstädten auf der ganzen Welt aufmerksam gemacht wird.</p>
<p>„Veranstaltungen wie die Interkulturellen Wochen sind ein wichtiger Bestandteil der städtischen Förderung von Vielfalt, gesellschaftlicher Teilhabe und Antidiskriminierung“ meine ich. „Vor dem Hintergrund migrationsfeindlicher Stimmungsmache und dem Abbau von Rechten insbesondere geflüchteter Menschen halten wir Formate wie die Interkulturellen Wochen für einen wichtigen Kontrapunkt. Die vielen Veranstaltungen sollen Raum zu Aufklärung, Austausch und Begegnung bieten.<span id="more-25106"></span></p>
<p>Erst vor wenigen Monaten hat der Stadtrat bekräftigt, dass Leipzig sicherer Hafen für schutzsuchende Menschen bleibt. Dazu gehört auch das Bekenntnis zur Aufnahme von notleidenden Kindern aus Gaza und Israel. Das Bundesinnenministerium muss den Weg freimachen, damit Städte wie Leipzig solidarisch handeln können.</p>
<p>Als Linke werden wir uns weiter jeder Form von Rassismus erwehren, sowohl parlamentarisch als auch gesellschaftlich. Dazu gehört auch, dass wir Drangsalierungsmaßnahmen wie die Einführung der Bezahlkarte für Geflüchtete&nbsp; politisch bekämpfen und solidarische Alternativen, wie die Initiative Konten statt Karten <em>(<a class="external" href="https://neinzurbezahlkarte.de/leipzig/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://neinzurbezahlkarte.de/leipzig/</a></em><em>)</em>, ideell und praktisch unterstützen.</p>
<p>Leipzig soll eine Stadt sein, in der alle Menschen ohne Ausgrenzung und Diskriminierung leben und sich einbringen können. Die Interkulturellen Wochen sind genau dafür ein wichtiges Signal und eine Würdigung der Arbeit interkultureller und migrantischer Vereine und Initiativen in unserer Stadt. Für ihr Engagement möchten wir ihnen besonders danken.“</p>
<p>PM 20.08.2025</p>
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		<title>Auch für erwerbstätige anerkannte Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften muss es eine ermäßigte Gebührenzahlung geben!</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/auch-fuer-erwerbstaetige-anerkannte-gefluechtete-in-gemeinschaftsunterkuenften-muss-es-eine-ermaessigte-gebuehrenzahlung-geben-29-06-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2025 19:55:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Asyl]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
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					<description><![CDATA[In seiner Juni-Sitzung diskutierte und beschloss der Leipziger Stadtrat die &#8222;Satzung über die Benutzung und die Gebühren in Unterkünften für Wohnungslose, Asylbewerber*innen und Spätaussiedler*innen sowie andere ausländische Personen in Leipzig&#8220;.&#160; Als Linke stehen wir den Gebühren für Wohnungslose in Übernachtungshäusern kritisch gegenüber. Die Abschaffung scheiterte aber schon mehrfach. Beantragt haben wir diesmal eine ermäßigte Nutzungsgebühr &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/auch-fuer-erwerbstaetige-anerkannte-gefluechtete-in-gemeinschaftsunterkuenften-muss-es-eine-ermaessigte-gebuehrenzahlung-geben-29-06-2025/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Auch für erwerbstätige anerkannte Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften muss es eine ermäßigte Gebührenzahlung geben!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2016/12/haus.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-18270" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2016/12/haus-292x300.png" alt="" width="292" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2016/12/haus-292x300.png 292w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2016/12/haus.png 375w" sizes="auto, (max-width: 292px) 85vw, 292px" /></a>In seiner Juni-Sitzung diskutierte und beschloss der Leipziger Stadtrat die &#8222;Satzung über die Benutzung und die Gebühren in Unterkünften für Wohnungslose, Asylbewerber*innen und Spätaussiedler*innen sowie andere ausländische Personen in Leipzig&#8220;.&nbsp;<br />
Als Linke stehen wir den Gebühren für Wohnungslose in Übernachtungshäusern kritisch gegenüber. Die Abschaffung scheiterte aber schon mehrfach. <a href="https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig_public/vo020?VOLFDNR=2025838&amp;refresh=false">Beantragt haben wir</a> diesmal eine ermäßigte Nutzungsgebühr für erwerbstätige anerkannte Geflüchtete, die in Gemeinschaftsunterkünften leben, beantragt: Leider erfolglos: <span id="more-25010"></span></p>
<p>Vor uns liegt die Satzung über Benutzung und Gebühren über Wohnungslosen- und Asylunterkünfte in Leipzig. Regelmäßig wird diese an die Kostensteigerungen oder an andere Notwendigkeiten angepasst. Die gute Botschaft ist: die umstrittene Nutzungsgebühr für Übernachtungshäuser wird trotz steigender Kosten nicht erhöht, sondern liegt weiter bei 5 Euro. Ziel und Aufgabe von Sozialbetreuung ist es die Betroffenen zu begleiten, dieses Geld über ihre Leistungsansprüche beim Jobcenter gelten zu machen, wo ein Anspruch vorliegt. Für andere Menschen, etwa EU-Bürger*innen, setzen wir auf die Härtefallregelung. Niemand soll abgewiesen werden, weil er oder sie die Gebühr nicht tragen kann.</p>
<p>Im Gegensatz dazu steigen die Benutzungsgebühren für die normalen Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete erheblich: Von 477,40 auf 616,35 Euro/Monat. Diese Gebühr wird für die Menschen im Bezug des Asylbewerberleistungsgesetzes als Sachleistung vom Sozialamt übernommen. Für die anerkannten Geflüchteten im Sozialleistungsbezug nach SGB 2 wird sie im Rahmen der Kosten der Unterkunft erstattet, im Verfahren sind sie denselben Regelungen wie andere Menschen unterworfen, die Kosten der Unterkunft beziehen: Das heißt Kostensenkungsaufforderungen, Nachweis der Wohnungssuche, im leider häufigen Fall des Scheiterns der Wohnungssuche: Übernahme der tatsächlichen Kosten.</p>
<p>Über 2000 Menschen mit einer Flüchtlingsanerkennung leben in den Gemeinschaftsunterkünften, obwohl sie längst ausziehen könnten. Problem: Es mangelt an bezahlbaren Wohnungen und die Hürden sind für Menschen mit Migrationsgeschichte weiterhin ungleich höher als für Menschen mit einem deutschen Namen und Aussehen.<br />
Auswirkungen haben die nun steigenden Nutzungsgebühren aber für eine Gruppe: Geflüchtete, die ein Erwerbseinkommen haben und weiter in den Gemeinschaftsunterkünften leben (müssen). Für diese bedeuten die hohen Gebühren eine echte finanzielle Belastung. Während es für die im Asylbewerberleistungsgesetz nach Härtefallregelung eine Absenkung der Gebühr gibt, gibt es diese für die anderen nicht. Und das wollen wir ändern. Denn es ist nicht verhältnismäßig, dass Selbstzahler*innen mit einer hohen Miete für ein kleines, vielleicht noch Mehrbettzimmer, für das Versagen der bundesdeutschen Wohnungspolitik bezahlen. Im schlimmsten Fall führt die hohe Gebühr dazu, dass keine Erwerbsarbeit aufgenommen wird und das können wir nicht wollen!</p>
<p>Wir beantragen außerdem, dass das Sozialamt in den Unterkünften mittels Infomaterial über die Gebührenerhebung und soziale Leistungen wie KdU und Wohngeld in verschiedenen Sprachen informiert. Das kann auch die Sozialarbeitenden entlasten.</p>
<p>Im Migrant*innenbeirat gab es eine überaus kritische Debatte zur Vorlage und nur 3 Pro-Stimmen bei 10 Enthaltungen.</p>
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		<title>Bei den gesellschaftspolitischen Schwergewichtsthemen nicht nur Kürzungen abgewendet!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2025 21:48:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichstellung/ Queer]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder- und Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
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		<category><![CDATA[Reden]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Rede zum Haushalt des Sozialministeriums in der Debatte zum sächsischen Landeshaushalt 2025/26: in diesem Einzelplan 8 finden sich neben Sozialem, Gesundheit, Inklusion, Pflege, Tierschutz auch die gesellschaftlichen Schwergewichtsthemen Jugend, Demokratie, Gleichstellung und Integration. Die im Regierungsentwurf angesetzten Kürzungen waren in diesen Bereichen besonders einschneidend und übertrafen alle Befürchtungen &#8211; verantwortet ausgerechnet durch ein sozialdemokratisch &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/bei-den-gesellschaftspolitischen-schwergewichtsthemen-nicht-nur-kuerzungen-abgewendet-26-06-2025/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Bei den gesellschaftspolitischen Schwergewichtsthemen nicht nur Kürzungen abgewendet!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-19695" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4-300x152.png" alt="" width="300" height="152" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4-300x152.png 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4-768x388.png 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4-1024x518.png 1024w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4-624x315.png 624w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-unteilbar-hand-4.png 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Meine Rede zum Haushalt des Sozialministeriums in der Debatte zum sächsischen Landeshaushalt 2025/26: in diesem Einzelplan 8 finden sich neben Sozialem, Gesundheit, Inklusion, Pflege, Tierschutz auch die gesellschaftlichen Schwergewichtsthemen Jugend, Demokratie, Gleichstellung und Integration.</p>
<p>Die im Regierungsentwurf angesetzten Kürzungen waren in diesen Bereichen besonders einschneidend und übertrafen alle Befürchtungen &#8211; verantwortet ausgerechnet durch ein sozialdemokratisch geführtes Ministerium. Auch im vermeintlichen Schonbereich Jugend müssen wir nominell von Kürzungen sprechen: Die Jugendpauschale etwa wurde trotz Inflation und Tarifsteigerungen seit 2022 nicht mehr erhöht.<span id="more-25002"></span></p>
<p>Kürzungen ganzer Titelgruppen im Bereich Demokratie und Integrationsarbeit um teils mehr als 80% zeigen, dass der Minderheitskoalition das soziale Gewissen fehlt und wir als Linke mit den Grünen wichtige Punkte in die Verhandlungen einbrachten.&nbsp;</p>
<p>Wir haben die schulische und außerschulische Sozial- und Jugendarbeit mit zusätzlichen Mitteln gestärkt: die Schulsozialarbeit und außerschulischen landesweiten Infrastrukturen der Jugendhilfe und Jugendverbände. Wenn Jugend wirklich Priorität haben soll, brauchen wir allerdings eine weiterentwickelte und finanziell wesentlich gestärkte Jugendpauschale, um den Jugendclub und die Streetworkerin vor Ort zu sichern.</p>
<p>Wir sorgen dafür, dass das Förderprogramm Integrative Maßnahmen nicht komplett „abgeschossen“ wird und damit in Sachsen überhaupt noch so etwas wie Integrationsarbeit stattfindet und Menschen in einem rassistisch aufgeladenen gesellschaftlichen Klima Teilhabemöglichkeiten bekommen. Wir stocken den Ansatz um fast 17 Millionen Euro auf und sichern mittels Verpflichtungsermächtigungen auch die Zukunft. Es geht u.a. um die Psychosozialen Zentren, deren Arbeit schlichtweg unersetzlich ist.</p>
<p>Apropos gesellschaftliches Klima: Das Förderprogramm „Weltoffenes Sachsen“ wird auch künftig auf dem bisherigen Niveau ausgestattet, so dass insbesondere auch im ländlichen Raum weiterhin Demokratieprojekte angeboten werden.</p>
<p>Wir sorgen außerdem dafür, dass weiterhin ausreichend Kofinanzierungsmittel für das Bundesprogramm „Demokratie leben“ zugeschossen werden: ohne vernünftigen Grund war die Regierung bereits auf erhebliche Zuschüsse aus Berlin aber vor allem die unverzichtbare Arbeit beispielsweise der Opferberatung „Support“ für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, der Regionalen Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus und der Schulprozess- und Distanzierungsberatung nachhaltig zu schwächen.</p>
<p>Auch über das Vorjahresniveau hinaus haben wir im Bereich des Gewaltschutzes aufstocken können: Laut Istanbul-Konvention müsste Sachsen 404 Plätze in Schutzeinrichtungen vorhalten, aktuell gibt es aber nur 165. Letztes Jahr wurden 378 Personen, die wegen häuslicher und sexualisierter Gewalt Zuflucht suchten, abgewiesen, weil das Haus schon voll war. Das ist für die Betroffenen eine Katastrophe. Wer kann vor dem Hintergrund dieser Zahlen auf die Idee kommen, an dieser Stelle die Gelder zu kürzen? Wir sorgen mit einen Plus von 1 bzw 2. Millionen Euro dafür dass wir dem Notwendigen in diesem Bereich zumindest näher kommen.</p>
<p>Auch bei den Ausgaben im Bereich Chancengleichheit von Frau und Mann, Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und Antidiskriminierung konnten wir Kürzungen abwenden &#8211; in einer Zeit, in der die antifeministische Stimmung wächst und ein massives Anwachsen queerfeindlicher Gewalt zu beobachten ist. Landesaktionspläne in allen Ehren: Sie können nur Wirkung entfalten, wenn sie mit Geld untersetzt sind. Gleichstellungsvereine und -beauftragte können nur wirksam sein, wenn sie nicht geschwächt werden. Last but not least konnten wir die Förderung von Existenzgründungen von Frauen im ländlichen Raum vor der Abwicklung retten.</p>
<p>Seien Sie sich sicher: Wir als Linke werden weiter Garantin für die sozialen Grundfesten dieser Gesellschaft, für Solidarität und für Umverteilung von Reichtum zu Gunsten dieser zentralen Bereiche sein!</p>
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		<title>Für die zeitnahe Neuberufung des Migrantinnen- und Migrantenbeirats in Leipzig!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2025 19:59:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Fraktionen von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Die Linke und Freier Fraktion im Leipziger Stadtrat bekennen sich klar zur demokratischen Mitwirkung und politischen Repräsentation von Menschen mit Migrationsgeschichte in Leipzig. Die Wahl zum Migrantinnen- und Migrantenbeirat stellt hierfür ein wichtiges Instrument der politischen Teilhabe dar. In den letzten Wochen wurden mit zunehmender Vehemenz und verbaler &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/fuer-die-zeitnahe-neuberufung-des-migrantinnen-und-migrantenbeirats-in-leipzig-24-06-2025/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Für die zeitnahe Neuberufung des Migrantinnen- und Migrantenbeirats in Leipzig!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktionen von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Die Linke und Freier Fraktion im Leipziger Stadtrat bekennen sich klar zur demokratischen Mitwirkung und politischen Repräsentation von Menschen mit Migrationsgeschichte in Leipzig. Die Wahl zum Migrantinnen- und Migrantenbeirat stellt hierfür ein wichtiges Instrument der politischen Teilhabe dar.</p>
<p>In den letzten Wochen wurden mit zunehmender Vehemenz und verbaler Zuspitzung Zweifel an der Legitimität der Online-Wahl zum Migrantinnen- und Migrantenbeirat geäußert. Wir nehmen diese Kritik ernst und haben sie im Lichte der juristischen Einschätzung des Rechtsamts, der Stellungnahme zahlreicher gewählter und amtierender Mitglieder des Beirats sowie durch eigene Nachfragen und Gespräche mit den betreffenden Stellen geprüft.<span id="more-24996"></span></p>
<p>Das Rechtsamt der Stadt Leipzig hat dargelegt, dass die Durchführung der Wahl auf einer rechtsgültigen Satzung basiert, die durch die Ratsversammlung beschlossen wurde. Es handelt sich bei der Wahl nicht um ein formales Verwaltungs- oder Kommunalwahlverfahren, sondern um ein Beteiligungsverfahren zur Ermittlung von Vorschlägen für die Berufung sachkundiger Einwohner:innen. Die Ratsversammlung trifft letztlich die Entscheidung über die Besetzung – und berücksichtigt dabei maßgeblich, aber nicht zwingend bindend, das Wahlergebnis. Die rechtlichen Anforderungen wurden eingehalten, verfassungsrechtliche Bedenken bestehen nicht.</p>
<p>Auch Vertreter:innen des aktuellen und künftigen Migrantinnen- und Migrantenbeirats betonen in einem öffentlichen Brief, dass die Prämissen und Rahmenbedingungen der Wahl lange diskutiert und final vom Stadtrat beschlossen wurden, und dass der Prozess der Wahl transparent und aktiv begleitet werden konnte und wurde. Die Kritik Einzelner an der Struktur der Wahlordnung – etwa zur Länderaufteilung oder zum Online-Format – wurde bereits im Vorfeld in offenen Beteiligungsformaten diskutiert. Sie kann und sollte Gegenstand zukünftiger Evaluierungen sein, ändert jedoch nichts an der demokratischen Legitimität des jetzigen Verfahrens.</p>
<p>Wir würdigen ausdrücklich das Engagement aller Beteiligten – ob im Referat Migration und Integration, im Beirat selbst oder unter den vielen Kandidierenden und Wahlberechtigten. Persönliche Angriffe gegen Mitglieder des Migrantinnen- und Migrantenbeirats und Verwaltungsmitarbeitende sowie Rücktrittsforderungen weisen wir entschieden zurück. Die Diskussion der letzten Wochen darf nicht dazu führen, dass das Vertrauen in die Institution des Beirats und die politische Teilhabe von Migrant:innen geschwächt wird. Im Gegenteil: Die Neuberufung des neuen Migrantinnen- und Migrantenbeirats ist ein wichtiges Signal, um die Mitwirkung migrantischer Perspektiven in der Leipziger Stadtpolitik fortzusetzen und zu stärken.</p>
<p>Wir sprechen uns daher entschieden für die zeitnahe Neuberufung des Migrantinnen- und Migrantenbeirats durch die Ratsversammlung aus, soweit dem rechtlich nichts im Wege steht.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>An der Seite der Betroffenen und der demokratischen Zivilgesellschaft: Es muss endlich Schluss sein mit Rassismus und Diskriminierung!</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/an-der-seite-der-betroffenen-und-der-demokratischen-zivilgesellschaft-es-muss-endlich-schluss-sein-mit-rassismus-und-diskriminierung-17-03-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 07:28:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit 2004 beteiligt sich Leipzig an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. In diesem Jahr finden die Aktionstage vom 17. bis 30. März unter dem Motto &#8222;Menschenwürde schützen” statt. Mit Workshops, Filmvorführungen und vielen weiteren Veranstaltungen setzen engagierte Initiativen und Vereine ein klares Zeichen – für eine offene Gesellschaft und gegen Ausgrenzung. Doch während diese wichtigen &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/an-der-seite-der-betroffenen-und-der-demokratischen-zivilgesellschaft-es-muss-endlich-schluss-sein-mit-rassismus-und-diskriminierung-17-03-2025/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„An der Seite der Betroffenen und der demokratischen Zivilgesellschaft: Es muss endlich Schluss sein mit Rassismus und Diskriminierung!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2015/12/10491249_962072933805433_3729733007897202301_n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-17004" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2015/12/10491249_962072933805433_3729733007897202301_n-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2015/12/10491249_962072933805433_3729733007897202301_n-300x217.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2015/12/10491249_962072933805433_3729733007897202301_n-768x555.jpg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2015/12/10491249_962072933805433_3729733007897202301_n-624x451.jpg 624w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2015/12/10491249_962072933805433_3729733007897202301_n.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Seit 2004 beteiligt sich Leipzig an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. In diesem Jahr finden die Aktionstage vom 17. bis 30. März unter dem Motto &#8222;Menschenwürde schützen” statt. Mit Workshops, Filmvorführungen und vielen weiteren Veranstaltungen setzen engagierte Initiativen und Vereine ein klares Zeichen – für eine offene Gesellschaft und gegen Ausgrenzung.</p>
<p>Doch während diese wichtigen Akteure die offene Gesellschaft und grundlegende Menschenrechte tagtäglich verteidigen, sind sie zunehmend Anfeindungen ausgesetzt. Die rassistische Stimmungsmache in Deutschland und Europa nimmt weiter zu – auch in Leipzig. Mein Statement:<span id="more-24715"></span></p>
<p>“Wir stehen an der Seite der demokratischen Zivilgesellschaft in dieser Stadt. Sie sorgt – ob haupt- oder ehrenamtlich – dafür, dass Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte hier einen Platz zum Leben finden, sie widersprechen Hetze und Diskriminierung.</p>
<p>Während die zukünftige Große Koalition aus CDU und SPD über Grenzschließungen, den Entzug von Staatsbürgerschaften und die Aussetzung des Familiennachzuges von subsidiär Schutzberechtigten diskutiert, setzen wir auf Zivilcourage. Das Eintreten gegen Rassismus ist im Kleinen wichtig, genau wie durch Änderungen im Handeln von Behörden und bei restriktiven Gesetzen. Es muss endlich Schluss sein mit Rassismus und Diskriminierung – ob durch Hetze gegen Asylunterkünfte oder die Einführung von gängelnden Instrumenten wie der Bezahlkarte.</p>
<p>Umso mehr schätzen wir als Fraktion das städtische Engagement in der Beteiligung an den Internationalen Wochen gegen Rassismus und ganz besonders die unermüdliche Arbeit interkultureller und migrantischer Vereine und Initiativen, welche auf vielfältige Weise an der Gestaltung des Programms mitwirken. Wir freuen uns zudem darüber, dass es in den Haushaltsverhandlungen gelungen ist, ein zusätzliches Budget für die Förderung von Vereinen im Bereich der Migrations- und Integrationsarbeit zu erwirken. Diese Förderung der öffentlichen Hand schafft ein klein wenig Stabilität für diese extrem wichtige Arbeit. “</p>
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