<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Pressemitteilungen &#8211; jule.linXXnet.de</title>
	<atom:link href="https://jule.linxxnet.de/kategorie/formate/pressemitteilungen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://jule.linxxnet.de</link>
	<description>Website von Juliane Nagel</description>
	<lastBuildDate>Thu, 01 Oct 2026 07:06:12 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.6</generator>

<image>
	<url>https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/06/cropped-ms-icon-310x310-1-32x32.png</url>
	<title>Pressemitteilungen &#8211; jule.linXXnet.de</title>
	<link>https://jule.linxxnet.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Mäßige Bilanz des Zweckentfremdungsverbots in Leipzig – Linksfraktion fordert mehr Personal und schärferes Landesgesetz</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/maessige-bilanz-des-zweckentfremdungsverbots-in-leipzig-linksfraktion-fordert-mehr-personal-und-schaerferes-landesgesetz-29-09-2026/</link>
					<comments>https://jule.linxxnet.de/maessige-bilanz-des-zweckentfremdungsverbots-in-leipzig-linksfraktion-fordert-mehr-personal-und-schaerferes-landesgesetz-29-09-2026/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 10:29:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jule.linxxnet.de/?p=25770</guid>

					<description><![CDATA[Seit dem 1. September 2024 gilt in Leipzig das Zweckentfremdungsverbot. Damit sollen die Umnutzung von Wohnraum in Ferienwohnungen und langfristiger Leerstand unterbunden werden. Mit dem Ende der zweijährigen Übergangsfrist zum 1. September 2026 müssen Eigentümer*innen von Wohnungen, bei denen eine Zweckentfremdung vorliegt (Kurzzeitvermietung über 12 Wochen im Jahr oder Leerstand über mehr als 12 Monate), &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/maessige-bilanz-des-zweckentfremdungsverbots-in-leipzig-linksfraktion-fordert-mehr-personal-und-schaerferes-landesgesetz-29-09-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mäßige Bilanz des Zweckentfremdungsverbots in Leipzig – Linksfraktion fordert mehr Personal und schärferes Landesgesetz“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/08/Ef8sO8zWAAM9g10.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21377" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/08/Ef8sO8zWAAM9g10-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/08/Ef8sO8zWAAM9g10-300x225.jpeg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/08/Ef8sO8zWAAM9g10.jpeg 680w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Seit dem 1. September 2024 gilt in Leipzig das Zweckentfremdungsverbot. Damit sollen die Umnutzung von Wohnraum in Ferienwohnungen und langfristiger Leerstand unterbunden werden. Mit dem Ende der zweijährigen Übergangsfrist zum 1. September 2026 müssen Eigentümer*innen von Wohnungen, bei denen eine Zweckentfremdung vorliegt (Kurzzeitvermietung über 12 Wochen im Jahr oder Leerstand über mehr als 12 Monate), eine Genehmigung vorlegen oder die Wohnungen wieder der Wohnnutzung zuführen.&nbsp;</p>
<p>Die Linksfraktion hat zum Ende der Übergangsfrist nachgefragt. Die Bilanz fällt gemischt aus (<a href="https://gleft.de/6Mw" target="_blank" rel="noopener">https://gleft.de/6Mw)</a>. Mein Statement mit Elisa Gerbsch: <span id="more-25770"></span></p>
<p>Seit Erlass der Zweckentfremdungsverbotssatzung sind 1.336 Hinweise eingegangen, davon 1.050 zu Ferienwohnungen bzw. Kurzzeitvermietungen und 287 zu Leerstand. Lediglich 153 Wohnungen konnten wieder dem Wohnungsmarkt zugeführt werden, 86 von denen, die gemeldet wurden und 67 nach Auslaufen des Übergangsschutzes. Insgesamt 722 unterfallen dem Übergangsschutz. In diesen Fällen muss nun entweder die Wohnnutzung wiederhergestellt oder eine Genehmigung der aktuellen Nutzung vorgelegt werden.</p>
<p><strong>&#8222;1.336 Hinweise aus der Bevölkerung zeigen, dass das Problem da ist und die Leipziger*innen sehr genau hinschauen. Dass bisher gerade einmal 153 Wohnungen wieder zum Wohnen genutzt werden, ist angesichts des dramatischen Mangels an bezahlbarem Wohnraum eine ernüchternde Bilanz.</strong></p>
<p><strong>Wir bestärken die Stadt darin, beim Übergangsschutz konsequent vorzugehen und zweckentfremdeten Wohnraum wieder dem stark angespannten Wohnungsmarkt zuzuführen. Immerhin liegen bei 556 Wohnungen bislang keine oder nur unzureichende Nachweise für eine wiederhergestellte Wohnnutzung vor.</strong></p>
<p><strong>Doch klar ist auch: Wer das Zweckentfremdungsverbot wirksam durchsetzen will, braucht dafür Personal. Es kann nicht sein, dass tausende Hinweise eingehen, die Verwaltung aber nicht über die Kapazitäten verfügt, diesen konsequent nachzugehen. Wir brauchen Stellenaufwuchs statt Kürzungen im Wohnungsbereich.</strong></p>
<p><strong>Auch der Freistaat muss endlich seine Hausaufgaben machen. Leipzig braucht ein schärferes Zweckentfremdungsrecht. Leerstand darf nicht erst nach einem Jahr zum Problem werden, Ferienwohnungsnutzung nicht erst nach drei Monaten. Verwahrlosung von Wohnraum und überwiegend gewerbliche Nutzung müssen als Zweckentfremdung erfasst werden. Der Stadtrat hat genau das auf unsere Initiative bereits beschlossen&nbsp;</strong>(https://gleft.de/6Mx).<strong> Jetzt ist Sachsen am Zug. Vor allem brauchen wir schnell die neue Registrierungs- und Datenübermittlungspflicht für Ferienwohnungsplattformen wie Airbnb – die Stadt braucht diese Daten, um Zweckentfremdung wirksam aufzudecken und gezielt dagegen vorzugehen.“</strong></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jule.linxxnet.de/maessige-bilanz-des-zweckentfremdungsverbots-in-leipzig-linksfraktion-fordert-mehr-personal-und-schaerferes-landesgesetz-29-09-2026/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vollzeitig erwerbstätig und mit guten Bleibeperspektiven: Innenminister muss sich zu Abschiebung von jungem Venezolaner erklären</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/vollzeitig-erwerbstaetig-und-mit-guten-bleibeperspektiven-innenminister-muss-sich-zu-abschiebung-von-jungem-venezolaner-erklaeren-22-09-2026/</link>
					<comments>https://jule.linxxnet.de/vollzeitig-erwerbstaetig-und-mit-guten-bleibeperspektiven-innenminister-muss-sich-zu-abschiebung-von-jungem-venezolaner-erklaeren-22-09-2026/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 10:40:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asyl]]></category>
		<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jule.linxxnet.de/?p=25764</guid>

					<description><![CDATA[Die durch einen Medienbericht bekannt gewordene Abschiebung des 23-jährigen Luis M. aus Leipzig wirft Fragen an die sächsische Abschiebepraxis auf: Der junge Venezolaner arbeitete seit Januar 2025 unbefristet in einer hiesigen Kaffeerösterei in Vollzeit. Er spricht Deutsch auf C1-Niveau, arbeitete auch im Kundenverkehr und hat den Einbürgerungstest „Leben in Deutschland“ mit voller Punktzahl bestanden. Seine &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/vollzeitig-erwerbstaetig-und-mit-guten-bleibeperspektiven-innenminister-muss-sich-zu-abschiebung-von-jungem-venezolaner-erklaeren-22-09-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Vollzeitig erwerbstätig und mit guten Bleibeperspektiven: Innenminister muss sich zu Abschiebung von jungem Venezolaner erklären“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/05/keinmenschistillegal.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-23545" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/05/keinmenschistillegal-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/05/keinmenschistillegal-300x199.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/05/keinmenschistillegal.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Die durch einen Medienbericht bekannt gewordene <a href="https://www.lvz.de/lokales/leipzig/leipzig-gut-integrierter-23-jaehriger-abgeschoben-arbeitgeber-kaempft-um-rueckkehr-MQ6HRWLRWNCS7HBGCMHDPP44HM.html"> Abschiebung des 23-jährigen Luis M. aus Leipzig</a> wirft <a href="https://www.lvz.de/lokales/leipzig/abgeschoben-er-arbeitete-spricht-deutsch-lebte-in-leipzig-dann-holte-ihn-die-polizei-WPNRTAPVXVCQTDLLHHV5B4ZXVE.html"> Fragen an die sächsische Abschiebepraxis</a> auf: Der junge Venezolaner arbeitete seit Januar 2025 unbefristet in einer hiesigen Kaffeerösterei in Vollzeit. Er spricht Deutsch auf C1-Niveau, arbeitete auch im Kundenverkehr und hat den Einbürgerungstest „Leben in Deutschland“ mit voller Punktzahl bestanden. Seine Duldung war nach Angaben seines Arbeitgebers noch bis Februar 2027 gültig, im Oktober wäre die Frist für die Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis erfüllt gewesen.<br />
Ich richte mich mit einer Kleinen Anfrage (<a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=8410&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8">Drucksache 8/8410</a>) an die Staatsregierung:</p>
<p>„Statt als nebenberuflicher Wahlkommentator zu fungieren, sollte Innenminister Schuster seinen eigenen Laden in Ordnung bringen. Ein junger Mensch wurde abgeschoben, der Deutsch spricht, sich hier ein Leben aufgebaut und gearbeitet hat. Was für ein menschliches wie politisches Armutszeugnis!<span id="more-25764"></span></p>
<p>Es ist absurd: Einerseits werden Integration, Arbeitskräftemangel und Eigeninitiative beschworen. Andererseits wird ein junger Mensch, der diesbezüglich „alles richtig“ gemacht hat, mitten aus seinem Lebens- und Arbeitsalltag herausgerissen und abgeschoben. Was wird mit einer solchen Politik Menschen gesagt, die sich hier integrieren und etwas aufbauen wollen?</p>
<p>Nach den vorliegenden Informationen hatte Louis M. eine konkrete Perspektive auf ein Bleiberecht. Zugleich gibt es für venezolanische Staatsangehörige eine besondere Erlasslage des Innenministeriums (<a href="https://www.welcomesaxony.de/wp-content/uploads/2026/01/251204_-Erlass-SMI-Verfahrenserleichterungen-Venezuela.pdf">Az. 24a-2310/1911</a>), die angesichts der schwierigen Rückführungssituation eine erleichterte Praxis vorsieht und eine Fortführung bestehender Beschäftigung ermöglichen soll. Dem widerspricht das Vorgehen gegen Louis M. erkennbar.</p>
<p>Zwar schafft der genannte Erlass kein automatisches Bleiberecht, gleichwohl muss der Innenminister erklären, warum in diesem „Ideal-Fall“ von Integration &#8211; der vollzeitbeschäftigte Louis M. stand unmittelbar vor einem möglichen weiteren aufenthaltsrechtlichen Schritt -, offenbar alles versucht wurde, um die Abschiebung durchzusetzen. Das Innenministerium muss offenlegen, warum Luis M. abgeschoben wurde und warum seine berufliche und gesellschaftliche Integration keine ausreichende Rolle spielte durfte.</p>
<p>Wir erwarten, dass alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um ihm die Rückkehr nach Deutschland und die Fortsetzung seines hier aufgebauten Lebens zu ermöglichen.“</p>
<p><em>PM 22.9.2026</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jule.linxxnet.de/vollzeitig-erwerbstaetig-und-mit-guten-bleibeperspektiven-innenminister-muss-sich-zu-abschiebung-von-jungem-venezolaner-erklaeren-22-09-2026/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weltkindertag: Starke Kinder, starke Zukunft! Das muss sich auch bei der Finanzierung von Jugendhilfe-Infrastruktur niederschlagen</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/weltkindertag-starke-kinder-starke-zukunft-das-muss-auch-bei-der-finanzierung-von-jugendhilfe-infrastruktur-beruecksichtigt-werden-20-09-2026/</link>
					<comments>https://jule.linxxnet.de/weltkindertag-starke-kinder-starke-zukunft-das-muss-auch-bei-der-finanzierung-von-jugendhilfe-infrastruktur-beruecksichtigt-werden-20-09-2026/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 15:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder- und Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jule.linxxnet.de/?p=25761</guid>

					<description><![CDATA[Am 20. September ist Weltkindertag. Dieser Tag erinnert uns daran, dass Kinder besondere Rechte haben und dass es Aufgabe der Gesellschaft und der Politik ist, diese Rechte konsequent zu sichern und umzusetzen. Alle Kinder haben das Recht auf einen guten Start ins Leben – unabhängig von ihrer Herkunft und vom Kontostand der Eltern. Mein Statement:&#160; &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/weltkindertag-starke-kinder-starke-zukunft-das-muss-auch-bei-der-finanzierung-von-jugendhilfe-infrastruktur-beruecksichtigt-werden-20-09-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Weltkindertag: Starke Kinder, starke Zukunft! Das muss sich auch bei der Finanzierung von Jugendhilfe-Infrastruktur niederschlagen“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/11/kinder.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-11723" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/11/kinder-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/11/kinder-300x196.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2014/11/kinder.jpg 306w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Am 20. September ist Weltkindertag. Dieser Tag erinnert uns daran, dass Kinder besondere Rechte haben und dass es Aufgabe der Gesellschaft und der Politik ist, diese Rechte konsequent zu sichern und umzusetzen. Alle Kinder haben das Recht auf einen guten Start ins Leben – unabhängig von ihrer Herkunft und vom Kontostand der Eltern. Mein Statement:&nbsp;</p>
<p>„In diesem Jahr steht der Weltkindertag unter dem Motto ‚Starke Kinder, starke Zukunft!‘. Das darf kein Lippenbekenntnis sein. Kinder und Jugendliche wachsen in einer Zeit der Krisen auf: Kriege, ökonomische Verwerfungen und die Klimakrise. All das prägt die Lebenswelt und die Lebenswege von jungen Menschen. Es ist an uns, Zuversicht und Sicherheit zu geben und die Interessen von Kindern und Jugendlichen zur wichtigen Leitlinie unseres politischen Handelns zu machen. <span id="more-25761"></span></p>
<p>Weiterhin ist auch in Leipzig ist jedes fünfte Kind von Armut betroffen. Die sozialen Bedingungen des Aufwachsens haben Auswirkungen auf Bildung, Gesundheit und Teilhabe.&nbsp;</p>
<p>Wir haben vor dem Hintergrund wenig Verständnis dafür, dass die Stadt die Stärkung von zehn Kindertageseinrichtungen mit besonderen sozialen Herausforderungen im aktuellen Haushaltsentwurf wieder streicht. Die Verbesserung des Betreuungsschlüssels in diesen Kita hat ja Wirkung gezeitigt!&nbsp;</p>
<p>Ein besonderes Augenmerk legen wir als Linke auf Prävention. Hier wirken in Leipzig z. B. die Erziehungs- und Familienberatungsstellen. Sie bieten niedrigschwellige Unterstützung, die Gewalteskalationen in Familien, Entwicklungsstörungen von Kindern und Jugendlichen, psychischen Erkrankungen, Schulabbrüchen etc. vorbeugen kann. Ihre Finanzierung ist im Doppelhaushalt 27/28 nicht auskömmlich gesichert, die Wartelisten sind lang.&nbsp;</p>
<p>Last but not least wollen wir unsere plurale Jugendhilfelandschaft erhalten – mit den Offenen Freizeittreffs, Jugendkultur, Streetwork und all den wunderbaren Angeboten, an denen junge Menschen Unterstützung bekommen, sich bilden und einfach sein können.&nbsp;</p>
<p>Kinderrechte und gute Lebenslagen und Startchancen werden für uns in den Haushaltsverhandlungen entscheidende Richtschnur sein.“</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jule.linxxnet.de/weltkindertag-starke-kinder-starke-zukunft-das-muss-auch-bei-der-finanzierung-von-jugendhilfe-infrastruktur-beruecksichtigt-werden-20-09-2026/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auch der Görlitzer CSD ist politisch und damit eine Versammlung – das Landratsamt muss Entscheidung revidieren!</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/auch-der-goerlitzer-csd-ist-politisch-und-damit-eine-versammlung-das-landratsamt-muss-entscheidung-revidieren-17-09-2026/</link>
					<comments>https://jule.linxxnet.de/auch-der-goerlitzer-csd-ist-politisch-und-damit-eine-versammlung-das-landratsamt-muss-entscheidung-revidieren-17-09-2026/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 16:29:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheitsrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichstellung/ Queer]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jule.linxxnet.de/?p=25757</guid>

					<description><![CDATA[Am 26. September 2026 soll in Görlitz der alljährliche Christopher Street Day (CSD) stattfinden – der Saisonabschluss in Sachsen. Der Landkreis Görlitz will jedoch einem entscheidenden Teil des Programms die Versammlungseigenschaft aberkennen. Dann gälte dieser Teil der Veranstaltung als genehmigungs- und kostenpflichtige Sondernutzung, die den Organisatoren hohe Kosten aufbürdet. Dabei stützt sich das Landratsamt auf &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/auch-der-goerlitzer-csd-ist-politisch-und-damit-eine-versammlung-das-landratsamt-muss-entscheidung-revidieren-17-09-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Auch der Görlitzer CSD ist politisch und damit eine Versammlung – das Landratsamt muss Entscheidung revidieren!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/11/csd-dbl.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-25231" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/11/csd-dbl-255x300.png" alt="" width="255" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/11/csd-dbl-255x300.png 255w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/11/csd-dbl-768x903.png 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/11/csd-dbl.png 832w" sizes="auto, (max-width: 255px) 85vw, 255px" /></a>Am 26. September 2026 soll in Görlitz der alljährliche Christopher Street Day (CSD) stattfinden – der Saisonabschluss in Sachsen. Der Landkreis Görlitz <a href="https://csd-gz.eu/wichtig/">will jedoch einem entscheidenden Teil des Programms die Versammlungseigenschaft aberkennen</a>. Dann gälte dieser Teil der Veranstaltung als genehmigungs- und kostenpflichtige Sondernutzung, die den Organisatoren hohe Kosten aufbürdet. Dabei stützt sich das Landratsamt auf den Umgang der Dresdner Versammlungsbehörde mit dem dortigen CSD: Auf Druck der Landesdirektion hatte die Stadt dem mehrtägigen Straßenfest die Versammlungseigenschaft entzogen. Das Verwaltungsgericht Dresden hatte dies gestützt (Beschluss vom 27.05.2026, Az. 6 L 300/26), seine Entscheidung wurde aber vom Oberverwaltungsgericht aufgehoben (Beschluss vom 02.06.2026, Az. 5 B 142/26). Mein Statement: <span id="more-25757"></span></p>
<p>„CSDs sind politisch. Wir stehen an der Seite aller, die sich für queere Demonstrationen in Sachsen engagieren, auch in Görlitz. Es kann nicht sein, dass das Landratsamt der geplanten Abschlussveranstaltung die Versammlungseigenschaft aberkennt. Bei diesem ,Picknick der Vielfalt‘ werden mit Reden und künstlerischen Beiträgen politische Forderungen erhoben. Dies ist in diesen Zeiten nicht nur nötig, sondern auch durch die Versammlungsfreiheit gemäß Artikel 8 Grundgesetz geschützt. Ich fordere das Landratsamt Görlitz auf, seine Entscheidung zu revidieren und gemäß der Rechtsprechung zu handeln!</p>
<p>Es ist absurd, dass sich die Versammlungsbehörde auf ein Urteil beruft, das die höhere Instanz bereits kassiert hat. Die Entscheidung ist auch deshalb nicht nachvollziehbar, weil sich der Organisationskreis des CSD Görlitz schon lange im konstruktiven Gespräch mit dem Landratsamt befand. Die Aberkennung der Versammlungseigenschaft hat für die Engagierten erhebliche bürokratische und finanzielle Folgen, ganz zu schweigen von der symbolischen, demotivierenden Wirkung.</p>
<p>Als Linke stehen wir an der Seite des queerpolitischen Engagements, vor allem auf dem flachen Land, wo die Bedingungen oft viel härter sind als in den Großstädten. CSDs stehen unter politischem Druck von (extrem) rechts. Das äußert sich in Angriffen auf queere Demonstrationen, durch die Kürzung von Förderprogrammen und auch durch Gesetzesverschärfungen, wie sie beim Selbstbestimmungsgesetz im Gespräch sind.“</p>
<p><em>PM 17.9.2026</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jule.linxxnet.de/auch-der-goerlitzer-csd-ist-politisch-und-damit-eine-versammlung-das-landratsamt-muss-entscheidung-revidieren-17-09-2026/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tag der Wohnungslosen: Wir wollen eine Landesstrategie gegen Wohnungslosigkeit und das Wahlrecht auch in Sachsen!</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/tag-der-wohnungslosen-wir-wollen-eine-landesstrategie-gegen-wohnungslosigkeit-und-das-wahlrecht-auch-in-sachsen-11-09-2026/</link>
					<comments>https://jule.linxxnet.de/tag-der-wohnungslosen-wir-wollen-eine-landesstrategie-gegen-wohnungslosigkeit-und-das-wahlrecht-auch-in-sachsen-11-09-2026/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 08:43:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungslosigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jule.linxxnet.de/?p=25746</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Tag der Wohnungslosen, ein Tag, an dem ein starkes Zeichen gegen Wohnungsnot und für soziale Gerechtigkeit gesetzt werden soll. Ich weise aus diesem Anlass auf&#160; die Initiative der Linksfraktion (Drucksache 8/5941) hin, über die der Landtag derzeit berät: „Die Regierungskoalition muss sich bereitfinden, über unsere Initiative zu sprechen. Die Staatsregierung soll eine Landes-Strategie &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/tag-der-wohnungslosen-wir-wollen-eine-landesstrategie-gegen-wohnungslosigkeit-und-das-wahlrecht-auch-in-sachsen-11-09-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Tag der Wohnungslosen: Wir wollen eine Landesstrategie gegen Wohnungslosigkeit und das Wahlrecht auch in Sachsen!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/Sharepics_TdwM_2026__4_.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-25750" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/Sharepics_TdwM_2026__4_-240x300.png" alt="" width="240" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/Sharepics_TdwM_2026__4_-240x300.png 240w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/Sharepics_TdwM_2026__4_-819x1024.png 819w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/Sharepics_TdwM_2026__4_-768x960.png 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/Sharepics_TdwM_2026__4_.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 240px) 85vw, 240px" /></a>Heute ist Tag der Wohnungslosen, ein Tag, an dem ein starkes Zeichen gegen Wohnungsnot und für soziale Gerechtigkeit gesetzt werden soll. Ich weise aus diesem Anlass auf&nbsp; die Initiative der Linksfraktion (<a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=5941&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=0&amp;dok_id=undefined">Drucksache 8/5941</a>) hin, über die der Landtag derzeit berät:</p>
<p>„Die Regierungskoalition muss sich bereitfinden, über unsere Initiative zu sprechen. Die Staatsregierung soll eine Landes-Strategie erarbeiten, die Wohnungsnotfällen vorbeugt und den Betroffenen hilft. Darin sollen Angebote für junge Wohnungslose, Frauen, Wohnungslose mit Pflegebedarf oder Suchterkrankung sowie psychisch erkrankte sowie migrantische Wohnungslose entwickelt werden. Notwendig sind Darlehen, mit denen kommunale Ämter bei Mietschulden helfen, zudem aufsuchende Sozialdienste von Wohnungsunternehmen, <a href="https://bundesverband-housingfirst.de/">Housing First-Programme</a> und mehr sozialer Wohnungsbau.<span id="more-25746"></span></p>
<p>Wir fordern, dass der Bund die <a href="https://linksfraktionsachsen.de/presse-detail/mehr-haushalte-auf-wohngeld-angewiesen-juliane-nagel-sachsen-muss-geplanten-kuerzungen-entgegentreten/">geplanten drastischen Kürzungen beim Wohngeld</a> zurücknimmt. Andernfalls würde auch in Sachsen die Gefahr stark wachsen, dass noch mehr Menschen ihre Bleibe verlieren und keine neue finden.</p>
<p>Wohnungslosigkeit ist eine der gravierendsten Formen von Armut und auch in Sachsen ein drängendes Problem. Das Statistische Bundesamt zählte Ende Januar im Freistaat <a href="https://www.statistik.sachsen.de/html/untergebrachte-wohnungslose-personen.html">5.590 wohnungslose Menschen</a>, fast die Hälfte ist jünger als 25 Jahre. Laut den Sozialverbänden übernachteten im letzten Jahr <a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1195513.wohnungslosigkeit-ueber-eine-million-wohnungslose.html">6.885 Personen in Einrichtungen der sächsischen Wohnungslosenhilfe</a>. Die Dunkelziffer ist hoch. Wer keine Wohnung hat, kann sich nicht vor Wind und Wetter, vor Erkrankungen oder Gewalt schützen.</p>
<p>Annähernd die Hälfte der Betroffenen verlieren ihre Wohnung wegen Mietschulden oder Kündigung, weitere Gründe sind Schicksalsschläge oder Erkrankungen. Sind Menschen wohnungslos, dauert es in der Regel sehr lange, bis sie eigenen Wohnraum finden. Prävention ist also entscheidend. Dazu gehören besserer Mieterschutz, der Kampf gegen Armut und soziale Anlaufstellen, die Menschen in schwierigen Lebenslagen zur Seite stehen. <a href="https://www.diakonie-sachsen.de/tag-wohnungslosen-buerokratie/">Die Diakonie weist auch zu Recht darauf hin</a>, dass Betroffene vor hohen bürokratischen Hürden stehen, wenn sie Hilfeleistungen beantragen wollen. Die Digitalisierung verschärft dieses Problem, weil vielen Betroffenen das nötige Gerät fehlt.</p>
<p>Sachsen ist übrigens eines von nur drei Bundesländern, in denen Wohnungslose bei Kommunal- und Landtagswahlen nicht wählen dürfen. Andere Bundesländer ermöglichen unkompliziert die Aufnahme ins Wählerverzeichnis, stellen Vordrucke zur Verfügung und lassen ,Sammelanträge‘ zu. Auch Wohnungslose haben eine Stimme!“</p>
<p><em>PM 11. September 2026</em></p>
<p><em>Bildquelle: https://www.bagw.de/de/engagieren</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jule.linxxnet.de/tag-der-wohnungslosen-wir-wollen-eine-landesstrategie-gegen-wohnungslosigkeit-und-das-wahlrecht-auch-in-sachsen-11-09-2026/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehr Fördermittel für Sozialwohnungsbau: Ohne neue Förderrichtlinie bleibt aber wohl Geld liegen</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/mehr-foerdermittel-fuer-sozialwohnungsbau-ohne-neue-foerderrichtlinie-bleibt-aber-wohl-geld-liegen-04-09-2026/</link>
					<comments>https://jule.linxxnet.de/mehr-foerdermittel-fuer-sozialwohnungsbau-ohne-neue-foerderrichtlinie-bleibt-aber-wohl-geld-liegen-04-09-2026/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 14:14:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jule.linxxnet.de/?p=25737</guid>

					<description><![CDATA[Im Infrastrukturausschuss haben CDU, SPD und AfD heute dem Landtag empfohlen, den Antrag der Linksfraktion „Wohnen muss bezahlbar sein &#8211; Mehr Sozialwohnungen schaffen und Gelder des Bundes nicht verfallen lassen“ (Drucksache 8/4162) abzulehnen. Die Linksfraktion will den Sozialwohnungsbau verstärken und schlägt dazu vor, die Förderrichtlinie „Gebundener Mietwohnraum“ zu erneuern. Überdies soll der Freistaat die Bundesmittel &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/mehr-foerdermittel-fuer-sozialwohnungsbau-ohne-neue-foerderrichtlinie-bleibt-aber-wohl-geld-liegen-04-09-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mehr Fördermittel für Sozialwohnungsbau: Ohne neue Förderrichtlinie bleibt aber wohl Geld liegen“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-23758" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-200x300.jpg 200w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-683x1024.jpg 683w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-768x1152.jpg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-1024x1536.jpg 1024w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-1365x2048.jpg 1365w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-1200x1800.jpg 1200w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 200px) 85vw, 200px" /></a>Im Infrastrukturausschuss haben CDU, SPD und AfD heute dem Landtag empfohlen, den Antrag der Linksfraktion „Wohnen muss bezahlbar sein &#8211; Mehr Sozialwohnungen schaffen und Gelder des Bundes nicht verfallen lassen“ (<a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=4162&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=0&amp;dok_id=undefined">Drucksache 8/4162</a>) abzulehnen. Die Linksfraktion will den Sozialwohnungsbau verstärken und schlägt dazu vor, die Förderrichtlinie „Gebundener Mietwohnraum“ zu erneuern. Überdies soll der Freistaat die Bundesmittel für den Sozialwohnungsbau ausschöpfen, die 2027 und 2028 steigen werden. Im Regierungsentwurf für 2027 und 2028 sind dafür anstelle der 281,3 Millionen Euro im laufenden Doppelhaushalt künftig 473,6 Millionen Euro veranschlagt. Mein Kommentar:&nbsp;</p>
<p>„Es ist erfreulich, dass der Bund mehr Geld für Sozialwohnungsbau überweist. Aber auch das wird den Bedarf nicht decken.<br />
Die Mieten- und Wohnungskrise ist längst nicht nur in Sachsens Großstädten angekommen. Auch in vielen kleineren Kommunen gibt es inzwischen eine enorme Mietbelastung. Deshalb machen wir Druck für Sozialwohnungsbau, damit möglichst viele Menschen eine bezahlbare Bleibe finden. <span id="more-25737"></span></p>
<p>Es ist gut, dass die Staatsregierung unserer Forderung entspricht und die zusätzlichen Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau kofinanzieren will. Das bisherige Tempo ist lahm: 2025 wurden nur 421 Sozialwohnungen mit Fördermitteln aus der Landesrichtlinie gebundener Mietwohnraum fertiggestellt, davon fast 400 in Leipzig. Dort sind aber jährlich etwa 1.300 neue Sozialwohnungen nötig. In Dresden ist die Lage ähnlich. Hinzu kommt, dass auch weitere Kommunen angespannte Wohnungsmärkte haben und Förderung brauchen.</p>
<p>Nötig sind aber nicht nur höhere Zuschüsse, sondern auch andere Förderbedingungen. So müssten die Baukostenzuschüsse regelmäßig an die Preisentwicklung angepasst, die zu erzielenden Mieten beim Niveau der Kosten der Unterkunft gedeckelt und längere Mietpreisbindungen vorgesehen werden &#8211; mindestens 40 statt der bisherigen 20 Jahre. Die sächsische Fördergrundlage für den Sozialwohnungsbau muss überarbeitet werden. Das hat auch die Sachverständigenanhörung im Infrastrukturausschuss <a href="https://linksfraktionsachsen.de/news-detail/sozialwohnungsbau-zuegig-voranbringen-sachverstaendige-begruessen-linke-vorschlaege"> unterstrichen.</a>“</p>
<p><em>PM 04. September 2026</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jule.linxxnet.de/mehr-foerdermittel-fuer-sozialwohnungsbau-ohne-neue-foerderrichtlinie-bleibt-aber-wohl-geld-liegen-04-09-2026/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Linkes Mietendeckel-Konzept würde auch die Lage der sächsischen Miethaushalte entspannen</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/linkes-mietendeckel-konzept-wuerde-auch-die-lage-der-saechsischen-miethaushalte-entspannen-27-08-2026/</link>
					<comments>https://jule.linxxnet.de/linkes-mietendeckel-konzept-wuerde-auch-die-lage-der-saechsischen-miethaushalte-entspannen-27-08-2026/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 15:29:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jule.linxxnet.de/?p=25727</guid>

					<description><![CDATA[Die Linksfraktion im Bundestag stellte heute in der Bundespressekonferenz ihre Initiative für einen Mietenstopp und einen bundesweiten Mietendeckel vor. Der Antrag schlägt ein zweistufiges Modell vor: Als Sofortmaßnahme wird ein Mietenstopp eingeführt, der über unkomplizierte Anpassungen bundesweit die Entwicklung einfriert, sowohl im Bestand als auch bei neuen Vertragsabschlüssen, differenziert nach angespannten und nicht angespannten Wohnungsmärkten. &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/linkes-mietendeckel-konzept-wuerde-auch-die-lage-der-saechsischen-miethaushalte-entspannen-27-08-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Linkes Mietendeckel-Konzept würde auch die Lage der sächsischen Miethaushalte entspannen“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24481" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-240x300.png" alt="" width="240" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-240x300.png 240w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-819x1024.png 819w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-768x960.png 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-1229x1536.png 1229w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-1638x2048.png 1638w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-1200x1500.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 240px) 85vw, 240px" /></a>Die Linksfraktion im Bundestag stellte heute in der Bundespressekonferenz ihre Initiative für einen Mietenstopp und einen bundesweiten Mietendeckel vor. Der <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/076/2107688.pdf">Antrag</a> schlägt ein zweistufiges Modell vor: Als Sofortmaßnahme wird ein Mietenstopp eingeführt, der über unkomplizierte Anpassungen bundesweit die Entwicklung einfriert, sowohl im Bestand als auch bei neuen Vertragsabschlüssen, differenziert nach angespannten und nicht angespannten Wohnungsmärkten. Der bundesweite Mietendeckel ersetzt im nächsten Schritt langfristig die bisherige Regulierung. Grundlegende Rechtsbegriffe werden verändert, etwa die Mietspiegelberechnung: In sie sollen künftig alle relevanten Werte im jeweiligen Gebiet einfließen, auch Bestands- und Sozialmieten. Zudem werden lokale Obergrenzen festgelegt.</p>
<p>Ein parallel dazu vorgestelltes Gutachten von Prof. Thorsten Kingreen (zum Download unter <a href="https://mietendeckel.dielinkebt.de/">https://mietendeckel.dielinkebt.de</a>) kommt zum Ergebnis: Ein bundesweiter Mietendeckel, wie von der Fraktion Die Linke im Bundestag beantragt, ist grundsätzlich mit dem Grundgesetz vereinbar.</p>
<p>Mietenstopp und Mietendeckel würden auch sächsischen Haushalten helfen, meine ich: <span id="more-25727"></span></p>
<p>„Es gibt kein Naturgesetz, das überhöhte Wohnkosten verursacht. Der Mietendeckel ist eine juristisch und finanziell machbare Alternative, die dauerhaft bezahlbare Preise garantieren kann. Er würde auch sächsischen Haushalten eine Verschnaufpause bescheren: Schließlich schießen die Mieten in Dresden und Leipzig sowie den umliegenden Landkreisen nach Jahren nach oben. In Leipzig stiegen die Angebotsmieten in den letzten zehn Jahren um 67 Prozent.</p>
<p>Ein von der Staatsregierung in Auftrag gegebenes empirica-Gutachten bestätigt die hohe Belastung und die angespannten Wohnungsmärkte in Dresden und Leipzig, aber auch in Schkeuditz und Rackwitz (Landkreis Nordsachsen), Heidenau (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge), Radeburg (Landkreis Meißen) oder Markranstädt (Landkreis Leipzig). Zwar gilt im Freistaat für beide Großstädte die Kappungsgrenze bei Mieterhöhungen im Bestand und die Preisbremse bei Neuvermietungen. Beide Instrumente sind allerdings zu schwach und können die Preisspirale nicht bremsen. Also müssen wirksame Instrumente her, die Entlastung bringen – differenziert nach der Verfasstheit des Wohnungsmarkes. Wir müssen klotzen statt kleckern, beim Sozialwohnungsbau und bei der Regulierung. Wir werden die Initiative unserer Bundestagsfraktion auch in Sachsen voranbringen.“</p>
<p>PM 27.8.2026</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jule.linxxnet.de/linkes-mietendeckel-konzept-wuerde-auch-die-lage-der-saechsischen-miethaushalte-entspannen-27-08-2026/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>376 Personen abgewiesen, die vor häuslicher und sexualisierter Gewalt flohen: Schnell mehr Plätze schaffen!</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/376-personen-abgewiesen-die-vor-haeuslicher-und-sexualisierter-gewalt-flohen-schnell-mehr-plaetze-schaffen-14-08-2026/</link>
					<comments>https://jule.linxxnet.de/376-personen-abgewiesen-die-vor-haeuslicher-und-sexualisierter-gewalt-flohen-schnell-mehr-plaetze-schaffen-14-08-2026/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 09:29:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gleichstellung/ Queer]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jule.linxxnet.de/?p=25713</guid>

					<description><![CDATA[2025 mussten mindestens 306 Frauen, die in&#160;einem der&#160;17 sächsischen Schutzhäuser Zuflucht vor häuslicher und sexualisierter Gewalt suchten,&#160;wegen Platzmangels&#160;abgewiesen werden. Hinzu kommen 20 Abweisungen in speziellen Einrichtungen für Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution sowie 50 in Männerschutzwohnungen.&#160;Die Zahl der Familienschutzplätze wuchs seit dem vergangenen Jahr&#160;zwar&#160;von 168 auf 180. Laut&#160;der&#160;Istanbul-Konvention müsste Sachsen&#160;entsprechend seiner&#160;Bevölkerungszahlallerdings&#160;404 Plätze für betroffene Frauen &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/376-personen-abgewiesen-die-vor-haeuslicher-und-sexualisierter-gewalt-flohen-schnell-mehr-plaetze-schaffen-14-08-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„376 Personen abgewiesen, die vor häuslicher und sexualisierter Gewalt flohen: Schnell mehr Plätze schaffen!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="s6"><span class="s8"><span class="bumpedFont17"><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/againstviolencewomen.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24502" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/againstviolencewomen-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/againstviolencewomen-300x300.png 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/againstviolencewomen-1024x1024.png 1024w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/againstviolencewomen-150x150.png 150w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/againstviolencewomen-768x768.png 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/againstviolencewomen.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>2025 mussten mindestens 306 Frauen, die in&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">einem der</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;17 sächsischen Schutzhäuser Zuflucht vor häuslicher und sexualisierter Gewalt suchten,&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">wegen Platzmangels&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">abgewiesen werden. Hinzu kommen 20 Abweisungen in speziellen Einrichtungen für Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution sowie 50 in Männerschutzwohnungen.</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Die Zahl der Familienschutzplätze wuchs seit dem vergangenen Jahr&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">zwar&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">von 168 auf 180. Laut&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">der&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Istanbul-Konvention müsste Sachsen&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">entsprechend seiner</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;Bevölkerungszahl</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">allerdings</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;404 Plätze für betroffene Frauen vorhalten.</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17"> Diese Ergebnisse meiner Kleinen Anfrage (</span></span><a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=7519&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined"><span class="s9"><span class="bumpedFont17">Drucksache 8/</span></span></a><span class="s9"><span class="bumpedFont17">7519</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">) kommentiere ich:&nbsp;</span></span><span id="more-25713"></span></p>
<p class="s6"><span class="s8">&nbsp;</span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">„</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Im Freistaat ist</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;der Anspruch auf Schutz für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">weiterhin&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">nicht&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">erfüllt</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">. Häusliche und sexualisierte Gewalt sind&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">wachsende</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;Problem</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">e</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">,&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">welche&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">die Staatsregierung nur</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;zögerlich be</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">kämpft</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">.&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Es fehlen viele</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Schutzplätze, wie die</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">vielen</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;Abweisungen&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">zeig</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">en</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;– ihre Zahl sank&nbsp;</span></span><a href="https://linksfraktionsachsen.de/presse-detail/juliane-nagel-382-personen-wegen-mangelnder-kapazit%C3%A4ten-abgewiesen-schutz-vor-h%C3%A4uslicher-gewalt-ausbauen/"><span class="s9"><span class="bumpedFont17">gegenüber 2024</span></span></a><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;um ganze sechs, das sind nur etwa 1,5 Prozent</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">.&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Zwar wurden zwölf zusätzliche Schutzplätze geschaffen, weil Linke und Grüne in den Verhandlungen zum Haushalt 2025/2026 zusätzliche Mittel erkämpft haben. Der Bedarf ist aber viel größer.</span></span></p>
<p class="s6"><span class="s8">&nbsp;</span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Vor anderthalb Jahren beschloss der Bundestag das Gewalthilfegesetz. Es kann ein Meilenstein sein,&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">sofern</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">die</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Länder</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;es</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;um</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">s</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">etz</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">en</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">. Schließlich gewährt es&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Frauen ab 2032 einen Rechtsanspruch auf einen Schutzplatz und auf Beratung. Wie Schutzeinrichtungen und Beratungsstrukturen bis dahin&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">ausgebaut werden sollen</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">, wird im Sächsischen Gewalthilfegesetz abgebildet, dessen Entwurf&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">im Landtag liegt.&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Als Linke haben wir unsere Prämissen dargelegt und werden diese in den Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2027/28 deutlich machen. Wir müssen&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">die Schutzkapazitäten schnell erweitern und mehr&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Unterkünfte barrierefrei&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">machen. B</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">isher&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">gibt es nur einen barrierefreien Platz,</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;54 weitere gelten als&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">,</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">barrierearm</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">‘</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">.&nbsp;</span></span></p>
<p class="s6"><span class="s8">&nbsp;</span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Wir fordern, dass Minderjährige und queere Betroffene in den Geltungsbereich des Gesetzes aufgenommen werden und spezialisierte Anlaufstellen erhalten.&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Entscheidend sind zudem&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">stärkere Bemühungen&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">für</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;Prävention.&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">D</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">ie körperliche Unversehrtheit von Mädchen und Frauen</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;muss</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;gewahrt&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">bleiben</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">und die Gleichstellung der Geschlechter zur DNA unserer Gesellschaft gehör</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">en</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">.“</span></span></p>
<p>PM 14.8.2026</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jule.linxxnet.de/376-personen-abgewiesen-die-vor-haeuslicher-und-sexualisierter-gewalt-flohen-schnell-mehr-plaetze-schaffen-14-08-2026/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Familien dürfen keine Ausfallbürgen für falsche Kita-Finanzierung sein</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/familien-duerfen-keine-ausfallbuergen-fuer-falsche-kita-finanzierung-sein-12-08-2026/</link>
					<comments>https://jule.linxxnet.de/familien-duerfen-keine-ausfallbuergen-fuer-falsche-kita-finanzierung-sein-12-08-2026/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 07:13:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder- und Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jule.linxxnet.de/?p=25710</guid>

					<description><![CDATA[Die Stadt Leipzig plant erneut, die Elternbeiträge für Krippe, Kindergarten und Hort zu erhöhen. Dadurch erhofft sich die Verwaltung Mehreinnahmen von etwa neun Millionen Euro in den kommenden Haushaltsjahren 2027/28. Für die Krippe ist ein Sprung um 37,86 Euro vorgesehen, die Beiträge für den Kindergarten sollen um 25,88 Euro ansteigen, für den Hort um 9,85 &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/familien-duerfen-keine-ausfallbuergen-fuer-falsche-kita-finanzierung-sein-12-08-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Familien dürfen keine Ausfallbürgen für falsche Kita-Finanzierung sein“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2016/11/47412_978.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-18170" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2016/11/47412_978-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2016/11/47412_978-300x169.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2016/11/47412_978.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Die Stadt Leipzig plant erneut, die Elternbeiträge für Krippe, Kindergarten und Hort zu erhöhen. Dadurch erhofft sich die Verwaltung Mehreinnahmen von etwa neun Millionen Euro in den kommenden Haushaltsjahren 2027/28.</p>
<p>Für die Krippe ist ein Sprung um 37,86 Euro vorgesehen, die Beiträge für den Kindergarten sollen um 25,88 Euro ansteigen, für den Hort um 9,85 Euro monatlich.<br />
Die Linksfraktion lehnt Erhöhung der Elternbeiträge für Kita und Hort weiter ab. Mein Statement:<span id="more-25710"></span></p>
<p>Wir lehnen die Erhöhung der Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung auch dieses Mal ab. In Zeiten explodierender Kosten für Lebenshaltung, Wohnen und Mobilität ist es ein komplett falsches Zeichen, auch noch bei der Bildung draufzuschlagen. Familien dürfen keine Ausfallbürgen für eine falsche Kita-Finanzierung sein – fast 40 bzw. 25 Euro Zusatzbelastung pro Monat sind für Viele kein Pappenstiel. Damit würden Menschen belastet, welche sowieso schon an viel zu vielen Ecken sparen müssen, aber kein Recht auf Beitragsbefreiung oder Ermäßigung haben.</p>
<p>Natürlich sehen wir, dass der kommunale Anteil an der Kitafinanzierung über die Jahre immer weiter gewachsen ist – zuletzt auf fast 60 Prozent. Währenddessen bewegt sich der Landesanteil bei weniger als einem Drittel. Vielmehr sollte also das Land die Kommunen bei der Finanzierung der frühkindlichen Bildung entlasten.</p>
<p>Als Linke wollen wir kostenfreie Bildung für alle Kinder. Das ist vor allem essenziell im Bereich der frühkindlichen Bildung. Wir arbeiten auf das Ziel einer beitragsfreien Kindertagesbetreuung hin. Bundesländer wie Mecklenburg und Berlin zeigen, dass es geht. Auch andere Länder, wie das Saarland, sind auf dem Weg in die Beitragsfreiheit.</p>
<p>Unterm Strich können die geplanten Mehreinnahmen durch die Elternbeitragserhöhungen die Stadt nicht aus der Finanzierungskrise führen. Das Vorgehen der Verwaltung, diese bereits in den Haushalt einzuplanen und damit die Verantwortung für die Kompensation bei Ablehnung auf den Stadtrat zu übertragen, halten wir für mehr als gewagt. Seit der letzten Entscheidung im April 2025 hat sich die Zusammensetzung des Stadtrates nicht geändert. Die Position der Linken jedenfalls nicht.“</p>
<p>PM 12.8.2026</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jule.linxxnet.de/familien-duerfen-keine-ausfallbuergen-fuer-falsche-kita-finanzierung-sein-12-08-2026/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehr Haushalte auf Wohngeld angewiesen; Sachsen muss geplanten Kürzungen entgegentreten</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/mehr-haushalte-auf-wohngeld-angewiesen-sachsen-muss-geplanten-kuerzungen-entgegentreten-05-08-2026/</link>
					<comments>https://jule.linxxnet.de/mehr-haushalte-auf-wohngeld-angewiesen-sachsen-muss-geplanten-kuerzungen-entgegentreten-05-08-2026/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 15:04:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jule.linxxnet.de/?p=25706</guid>

					<description><![CDATA[In Sachsen sind 97.515 Haushalte auf das Wohngeld angewiesen. Das zeigt die Antwort auf meine Anfrage (Drucksache 8/7498). Ende 2025 gab es im Freistaat 96.425 reine Wohngeldhaushalte und 1.090 wohngeldrechtliche Teilhaushalte. In vielen Kommunen müssen Betroffenen lange auf die Bearbeitung ihrer Anträge warten, fast 40.000 Ersuchen waren Ende Juni in Bearbeitung. In Freiberg, Görlitz und &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/mehr-haushalte-auf-wohngeld-angewiesen-sachsen-muss-geplanten-kuerzungen-entgegentreten-05-08-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mehr Haushalte auf Wohngeld angewiesen; Sachsen muss geplanten Kürzungen entgegentreten“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24165" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406-225x300.jpg 225w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406-768x1024.jpg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406-1152x1536.jpg 1152w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 85vw, 225px" /></a>In Sachsen sind 97.515 Haushalte auf das Wohngeld angewiesen. Das zeigt die Antwort auf meine Anfrage (<a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=7498&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined">Drucksache 8/7498</a>). Ende 2025 gab es im Freistaat 96.425 reine Wohngeldhaushalte und 1.090 wohngeldrechtliche Teilhaushalte. In vielen Kommunen müssen Betroffenen lange auf die Bearbeitung ihrer Anträge warten, fast 40.000 Ersuchen waren Ende Juni in Bearbeitung. In Freiberg, Görlitz und Leipzig müssen die Betroffenen etwa sechs Monate lang auf einen Bescheid warten. Würde die Bundesregierung ihre Kürzungspläne umsetzen, würde etwa ein Drittel der bisher Wohngeldberechtigten ihren Anspruch verlieren. Mein Statement:</p>
<p>„Die Kürzungspläne der Bundesregierung müssen verhindert werden. Dazu ist auch die Stimme Sachsens notwendig. Wir fordern die Staatsregierung auf, sich entschieden dagegen auszusprechen, dass der Kreis der Berechtigten enger und das Leistungsniveau geringer wird.<span id="more-25706"></span></p>
<p>Viele Menschen können die Kosten fürs Wohnen nicht aus eigener Kraft stemmen. Besonders Alleinerziehende, Familien mit Kindern, Rentnerinnen und Rentner sowie junge Menschen in Ausbildung müssen immer größere Teile des Einkommens für die Miete samt Nebenkosten aufwenden. Die Kürzungen würden sie massiv treffen.</p>
<p>Als Linksfraktion machen wir Druck für mehr bezahlbaren Wohnraum und dafür, dass die Mieten und Nebenkosten nicht immer weiter erhöht werden. Solange die Regierenden in Bund und Land aber so zögerlich vorangehen, müssen die Miethaushalte direkt unterstützt werden. Sachsen ist ein Mieterland, die Einkommen steigen längst nicht so schnell wie die Mieten. Deshalb war es richtig, den Kreis der Wohngeldberechtigten auszuweiten. Wird das jetzt abgewickelt, treibt das viele Betroffene noch tiefer in die Not.</p>
<p>Bund und Land tragen die Wohngeldkosten jeweils zur Hälfte. Im Haushalt für 2026 und im Etat-Entwurf für 2027/28 stellt der Freistaat das nötige Geld für den Kreis der aktuell Wohngeldberechtigten ein. Das sollte so bleiben. Die Kommunen müssen das Personal in den Wohngeldstellen jedoch selbst bezahlen. Würden Land und Bund sie dabei stärker unterstützen, dann hätten die Kommunen mehr Spielraum haben und könnten die Anträge schneller bearbeiten. Das ist dringend erforderlich.“</p>
<p><em>PM 5. August 2026</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jule.linxxnet.de/mehr-haushalte-auf-wohngeld-angewiesen-sachsen-muss-geplanten-kuerzungen-entgegentreten-05-08-2026/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
