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	<title>Außerparlamentarisch &#8211; jule.linXXnet.de</title>
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		<title>Tag der Wohnungslosen: Wir wollen eine Landesstrategie gegen Wohnungslosigkeit und das Wahlrecht auch in Sachsen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 08:43:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heute ist Tag der Wohnungslosen, ein Tag, an dem ein starkes Zeichen gegen Wohnungsnot und für soziale Gerechtigkeit gesetzt werden soll. Ich weise aus diesem Anlass auf&#160; die Initiative der Linksfraktion (Drucksache 8/5941) hin, über die der Landtag derzeit berät: „Die Regierungskoalition muss sich bereitfinden, über unsere Initiative zu sprechen. Die Staatsregierung soll eine Landes-Strategie &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/tag-der-wohnungslosen-wir-wollen-eine-landesstrategie-gegen-wohnungslosigkeit-und-das-wahlrecht-auch-in-sachsen-11-09-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Tag der Wohnungslosen: Wir wollen eine Landesstrategie gegen Wohnungslosigkeit und das Wahlrecht auch in Sachsen!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/Sharepics_TdwM_2026__4_.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-25750" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/Sharepics_TdwM_2026__4_-240x300.png" alt="" width="240" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/Sharepics_TdwM_2026__4_-240x300.png 240w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/Sharepics_TdwM_2026__4_-819x1024.png 819w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/Sharepics_TdwM_2026__4_-768x960.png 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/Sharepics_TdwM_2026__4_.png 1080w" sizes="(max-width: 240px) 85vw, 240px" /></a>Heute ist Tag der Wohnungslosen, ein Tag, an dem ein starkes Zeichen gegen Wohnungsnot und für soziale Gerechtigkeit gesetzt werden soll. Ich weise aus diesem Anlass auf&nbsp; die Initiative der Linksfraktion (<a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=5941&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=0&amp;dok_id=undefined">Drucksache 8/5941</a>) hin, über die der Landtag derzeit berät:</p>
<p>„Die Regierungskoalition muss sich bereitfinden, über unsere Initiative zu sprechen. Die Staatsregierung soll eine Landes-Strategie erarbeiten, die Wohnungsnotfällen vorbeugt und den Betroffenen hilft. Darin sollen Angebote für junge Wohnungslose, Frauen, Wohnungslose mit Pflegebedarf oder Suchterkrankung sowie psychisch erkrankte sowie migrantische Wohnungslose entwickelt werden. Notwendig sind Darlehen, mit denen kommunale Ämter bei Mietschulden helfen, zudem aufsuchende Sozialdienste von Wohnungsunternehmen, <a href="https://bundesverband-housingfirst.de/">Housing First-Programme</a> und mehr sozialer Wohnungsbau.<span id="more-25746"></span></p>
<p>Wir fordern, dass der Bund die <a href="https://linksfraktionsachsen.de/presse-detail/mehr-haushalte-auf-wohngeld-angewiesen-juliane-nagel-sachsen-muss-geplanten-kuerzungen-entgegentreten/">geplanten drastischen Kürzungen beim Wohngeld</a> zurücknimmt. Andernfalls würde auch in Sachsen die Gefahr stark wachsen, dass noch mehr Menschen ihre Bleibe verlieren und keine neue finden.</p>
<p>Wohnungslosigkeit ist eine der gravierendsten Formen von Armut und auch in Sachsen ein drängendes Problem. Das Statistische Bundesamt zählte Ende Januar im Freistaat <a href="https://www.statistik.sachsen.de/html/untergebrachte-wohnungslose-personen.html">5.590 wohnungslose Menschen</a>, fast die Hälfte ist jünger als 25 Jahre. Laut den Sozialverbänden übernachteten im letzten Jahr <a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1195513.wohnungslosigkeit-ueber-eine-million-wohnungslose.html">6.885 Personen in Einrichtungen der sächsischen Wohnungslosenhilfe</a>. Die Dunkelziffer ist hoch. Wer keine Wohnung hat, kann sich nicht vor Wind und Wetter, vor Erkrankungen oder Gewalt schützen.</p>
<p>Annähernd die Hälfte der Betroffenen verlieren ihre Wohnung wegen Mietschulden oder Kündigung, weitere Gründe sind Schicksalsschläge oder Erkrankungen. Sind Menschen wohnungslos, dauert es in der Regel sehr lange, bis sie eigenen Wohnraum finden. Prävention ist also entscheidend. Dazu gehören besserer Mieterschutz, der Kampf gegen Armut und soziale Anlaufstellen, die Menschen in schwierigen Lebenslagen zur Seite stehen. <a href="https://www.diakonie-sachsen.de/tag-wohnungslosen-buerokratie/">Die Diakonie weist auch zu Recht darauf hin</a>, dass Betroffene vor hohen bürokratischen Hürden stehen, wenn sie Hilfeleistungen beantragen wollen. Die Digitalisierung verschärft dieses Problem, weil vielen Betroffenen das nötige Gerät fehlt.</p>
<p>Sachsen ist übrigens eines von nur drei Bundesländern, in denen Wohnungslose bei Kommunal- und Landtagswahlen nicht wählen dürfen. Andere Bundesländer ermöglichen unkompliziert die Aufnahme ins Wählerverzeichnis, stellen Vordrucke zur Verfügung und lassen ,Sammelanträge‘ zu. Auch Wohnungslose haben eine Stimme!“</p>
<p><em>PM 11. September 2026</em></p>
<p><em>Bildquelle: https://www.bagw.de/de/engagieren</em></p>
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		<title>Leerstand bekämpfen &#8211; Zweckentfremdeten Wohnraum enteignen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 14:21:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer wieder machen gesellschaftliche Akteure auf das Problem überhöhter Mieten und den Mangel an bezahlbarem Wohnraum in unserer Stadt aufmerksam – etwa im Rahmen der jährlichen Housing Action Days oder rund um den Tag der Wohnungslosen am 11 September. Im vergangenen Herbst wurden als Zeichen gegen den Leerstand von Wohnhäusern mehrere Häuser besetzt. Es wurden &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/leerstand-bekaempfen-zweckentfremdeten-wohnraum-enteignen-07-09-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Leerstand bekämpfen &#8211; Zweckentfremdeten Wohnraum enteignen“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/G3T8-WCXgAA6Z3r.jpeg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-25742" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/G3T8-WCXgAA6Z3r-280x300.jpeg" alt="" width="280" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/G3T8-WCXgAA6Z3r-280x300.jpeg 280w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/G3T8-WCXgAA6Z3r-956x1024.jpeg 956w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/G3T8-WCXgAA6Z3r-768x823.jpeg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/G3T8-WCXgAA6Z3r-1433x1536.jpeg 1433w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/G3T8-WCXgAA6Z3r-1200x1286.jpeg 1200w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/G3T8-WCXgAA6Z3r.jpeg 1911w" sizes="(max-width: 280px) 85vw, 280px" /></a>Immer wieder machen gesellschaftliche Akteure auf das Problem überhöhter Mieten und den Mangel an bezahlbarem Wohnraum in unserer Stadt aufmerksam – etwa im Rahmen der jährlichen Housing Action Days oder rund um den Tag der Wohnungslosen am 11 September. Im vergangenen Herbst wurden als Zeichen gegen den Leerstand von Wohnhäusern mehrere Häuser besetzt. Es wurden Gespräche angeboten und Nutzungskonzepte vorgelegt – unter anderem für die Einertstraße 3 in Neustadt Neuschönefeld. Im Stadtrat haben wir versucht die Enteignung des Hauses zu erwirken. Meine Rede: <span id="more-25739"></span></p>
<p>Die Besetzer*innen legten einen Finger in die Wunde: Denn wie kann es sein dass in unserer Stadt zahlreiche Häuser zum Teil über lange Zeiträume leer stehen, während Menschen wohnungslos sind oder verzweifelt eine Wohnung suchen?</p>
<p>Oft sind die Eigentümer Immobiliengesellschaften, deren Spuren ins Ausland führen und sich dort verlieren – reine Briefkastenfirmen. So auch im Fall der Einertstraße 3. Der Eigentümer ist durch die Verwaltung nicht greifbar und konnte nicht einmal im Zuge der Hausbesetzung erreicht werden. Die vor 13 Jahren erteilte Baugenehmigung ist längst erloschen, das Haus verwahrlost. Und das ist kein Einzelfall.</p>
<p>Wir wissen, dass Leerstand nicht das Hauptproblem auf dem Leipziger Wohnungsmarkt ist. Trotzdem müssen wir in der wohnungspolitischen Notlage, in der wir uns in Leipzig befinden, alle Hebel nutzen, die uns zur Verfügung stehen, um Wohnraum nutzbar zu machen.</p>
<p>Und gibt es Instrumente, um aktiv zu werden: das Zweckentfremdungsverbot, Instandsetzungs- und Modernisierungsgebote und im äußersten Fall auch Ent- oder Aneignungsverfahren. Und bevor es hier zum Aufschrei kommt, die Enteignungsmöglichkeit ist rechtlich durchaus vorgesehen. Sie wird auch vom sächsischen Innen- und Sozialministerium in ihren Empfehlungen zur Vermeidung und Beseitigung von Wohnungsnotfällen ausdrücklich erwähnt.</p>
<p>Wir wissen, dass diese Instrumente mit hohen rechtlichen Anforderungen verbunden sind. <strong>L</strong>assen Sie es uns in diesem konkreten Fall doch aber exemplarisch versuchen. Den Impuls gab uns übrigens der Baubürgermeister selbst in einem Interview mit der taz.</p>
<p>Wenn wir hier rechtlich einen Weg finden, könnten wir nicht nur ein konkretes Haus wieder einer sinnvollen Nutzung zuführen, sondern auch ein Signal an andere Eigentümer von Immobilien senden, die über Jahre leer stehen und verfallen.</p>
<p>Darüber hinaus wollen wir mit unserem Antrag die Ahndung von Wohnraumzweckentfremdung erleichtern. Das kann allerdings nur durch eine Überarbeitung des Landesgesetzes geschehen.</p>
<p>Die bisherige Bilanz des Vorgehens gegen Ferienwohnungsnutzung und Leerstand ist nach zwei Jahren eher ernüchternd. Mit Stand März wurden von 385 Hinweisen aus der Bevölkerung lediglich 81 ernsthaft geprüft.</p>
<p>Das liegt am hohen Verwaltungsaufwand und an der schlechten Personalausstattung. Aber es liegt eben auch an Lücken im Landesgesetz.</p>
<p>Deshalb wollen wir, dass sich die Stadt beim Freistaat dafür einsetzt, die Dauer des Leerstands, ab der dieser als Zweckentfremdung gilt, von zwölf auf sechs Monate zu verkürzen, überwiegend gewerbliche Nutzungen sowie Tatbestände wie Abbruch oder Verwahrlosung von Wohnraum als Zweckentfremdungstatbestände aufzunehmen.</p>
<p>Ich bitte um Zustimmung zum Antrag. Damit wir zumindest ein kleines Stück dazu beitragen, den Grundsatz aus Artikel 14 des Grundgesetzes mit Leben zu erfüllen: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.</p>
<p><em>Der Antrag wurde <a href="https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig_public/vo020?VOLFDNR=2030157&amp;refresh=false">in Form des Verwaltungsstandpunktes</a> angenommen. Das bedeutet, dass eine Ent- oder Aneignung nicht versucht wird, sondern lediglich Gespräche mit dem Eigentümer gesucht werden. Für die Verschärfung des Zweckentfremdungsverbotsgeetzes wird sich die Stadt beim Land einsetzen.&nbsp;</em></p>
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		<title>Den sicheren Hafen Leipzig mit Leben erfüllen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 13:09:26 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Stadtrat setzte sich in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause mit der Petition der Seebrücke Leipzig auseinander die Patenschaft für das Seenotrettungsschiff von Mission lifeline zu erneuern und die zivile Seenotrettung aktiv zu unterstützen. Dem Anliegen der Petition wurde mit einem von der Linken initiierten Vorschlag Rechnung getragen. Auch der Oberbürgermeister bekannte sich aktiv &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/den-sicheren-hafen-leipzig-mit-leben-erfuellen-03-09-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Den sicheren Hafen Leipzig mit Leben erfüllen!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western"><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2019/01/csm_Boote_fuer_alle_aede0c7850.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-19897" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2019/01/csm_Boote_fuer_alle_aede0c7850-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2019/01/csm_Boote_fuer_alle_aede0c7850-300x225.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2019/01/csm_Boote_fuer_alle_aede0c7850-768x576.jpg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2019/01/csm_Boote_fuer_alle_aede0c7850-1024x768.jpg 1024w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2019/01/csm_Boote_fuer_alle_aede0c7850-624x468.jpg 624w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2019/01/csm_Boote_fuer_alle_aede0c7850.jpg 1130w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Der Stadtrat setzte sich in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause mit der <a href="https://www.leipzig.de/rathaus/buergerbeteiligung/petition/online-petition/details/petition/schiffspatenschaft-wiederbeleben-appell-an-die-stadt-leipzig-zur-aktiven-unterstuetzung-ziviler-seenotrettung?utm_source=ig&amp;utm_medium=social&amp;utm_content=link_in_bio">Petition der Seebrücke Leipzig</a> auseinander die Patenschaft für das Seenotrettungsschiff von Mission lifeline zu erneuern und die zivile Seenotrettung aktiv zu unterstützen. Dem Anliegen der Petition wurde mit einem von der Linken initiierten Vorschlag Rechnung getragen. Auch der Oberbürgermeister bekannte sich aktiv zum Anliegen.<br />
Ich dokumentiere meine Rede: <span id="more-25732"></span></p>
<p class="western">Im Jahr 2025 sind weltweit mindestens 7.667 Menschen auf Migrationswegen gestorben oder werden vermisst. Der Weg übers Meer ist dabei der gefährlichste: Allein im Mittelmeer kamen fast 2.200 Menschen ums Leben.</p>
<p class="western">Während Menschen ihre Heimat verlassen müssen und sich in die Hände von Schleusern begeben, schottet Europa sich weiterhin ab. Das ist schändlich. Jedes einzelne Leben, das auf der Flucht vor Verfolgung, Krieg und Gewalt erlischt, ist eines zu viel.</p>
<p class="western">Und das alles hat viel mit uns zu tun. Denn wir im globalen Norden haben die Mittel und Möglichkeiten, Krisen und Kriege zu verhindern und Menschen den Schutz zukommen zu lassen, den sie brauchen. Seit dem Auslaufen der italienischen Seenotrettungsmission Mare Nostrum 2014 gibt es keine staatliche Seenotrettung von Geflüchteten im Mittelmeer, obwohl eine völkerrechtliche Verpflichtung zur Rettung von Menschen in Seenot besteht.</p>
<p class="western">Auch Deutschland hat die verdammte Pflicht, für sichere Lebensbedingungen und sichere Fluchtwege zu sorgen. Doch das geschieht viel zu wenig – im Moment geschieht mit GEAS sogar das Gegenteil.</p>
<p class="western">Darum ist es gut und wichtig, dass Leipzig Teil des Städtebündnisses Sicherer Häfen geworden ist – eines Bündnisses von mittlerweile 323 Städten, die für eine humanistische Migrationspolitik eintreten.</p>
<p class="western">Dass Leipzig sicherer Hafen für aus Seenot gerettete Menschen ist, hat der Stadtrat bereits 2017 beschlossen. 2020 folgte der Beitritt zum Städtebündnis und die Patenschaft für das Schiff der sächsischen NGO Mission Lifeline, die „Rise Above“.</p>
<p class="western">Seit der unsäglichen, von rechts losgetretenen Debatte um den Austritt der Stadt aus dem Städtebündnis wissen wir: Dieses Schiff existiert nicht mehr. Darum ist die Forderung der Leipziger Seebrücke nach Übertragung der Patenschaft auf das neue Schiff von Mission Lifeline, die „Lifeline SAR“, nur folgerichtig.</p>
<p class="western">Aber es geht um mehr. Es geht darum, diese Patenschaft mit Leben zu erfüllen und gerade angesichts der migrationsfeindlichen Beschlüsse der EU – mit harten Abschieberegelungen, Inhaftierungen und haftähnlichem Festhalten selbst von Familien und Kindern sowie sogenannten Return Hubs in Drittstaaten – ein klares Zeichen zu setzen.</p>
<p class="western">Als Linke danken wir der Seebrücke, dass sie gerade in diesen Zeiten aufrecht bleibt und auch uns drängt, praktische Schritte zu unternehmen.</p>
<p class="western">Umso mehr sorgte bei uns der Verwaltungsstandpunkt für Verärgerung. Denn darin ist kaum Empathie und keine Bereitschaft zu erkennen, Worten Taten folgen zu lassen.</p>
<p class="western">Ein sicherer Hafen ist mehr als ein Label, das sich symbolisch anheften lässt.</p>
<p class="western">Mit unserem Änderungsantrag wollen wir deshalb eine Brücke bauen: Wir wollen, dass die Stadt die Übernahme der Patenschaft für das neue Seenotrettungsschiff „Lifeline SAR“ offiziell erklärt.</p>
<p class="western">Zahlreiche Kommunen unterstützen die zivile Seenotrettung bereits durch Spendenkampagnen und die Verdoppelung von Spenden ihrer Bürgerinnen. Das erwarten wir auch von der Stadt Leipzig. Zumindest die Organisation öffentlichkeitswirksamer Spendenaktionen im Rahmen von Veranstaltungen, die die Stadt ohnehin ausrichtet, muss möglich sein.</p>
<p class="western">Zudem soll die Verdoppelung von Spenden bis zu einem definierten Betrag rechtlich geprüft werden. Ein Rechtsgutachten für NRW kommt zu dem Schluss, dass Kommunen Seenotrettung im Mittelmeer über institutionelle Patenschaften oder örtliche Veranstaltungen finanziell unterstützen können.</p>
<p class="western">Und last but not least: Der politische Druck auf den Bund darf nicht aufhören. Ein Schreiben an die aktuelle Bundesregierung ist das Mindeste, was die Stadt Leipzig in dieser Sache auf den Weg bringen kann.</p>
<p class="western"><a href="https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig_public/vo020?VOLFDNR=2030983&amp;refresh=false">Der Petitionsausschuss ist dem Änderungsantrag mehrheitlich gefolgt.</a> Schließen sie sich dem an! Den unsäglichen Trittbrettfahrer-Antrag der gesichert Rechtsextremen lehnen wir selbstverständlich ab.</p>
<p><em>2. September 2026</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Linkes Mietendeckel-Konzept würde auch die Lage der sächsischen Miethaushalte entspannen</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/linkes-mietendeckel-konzept-wuerde-auch-die-lage-der-saechsischen-miethaushalte-entspannen-27-08-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 15:29:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Linksfraktion im Bundestag stellte heute in der Bundespressekonferenz ihre Initiative für einen Mietenstopp und einen bundesweiten Mietendeckel vor. Der Antrag schlägt ein zweistufiges Modell vor: Als Sofortmaßnahme wird ein Mietenstopp eingeführt, der über unkomplizierte Anpassungen bundesweit die Entwicklung einfriert, sowohl im Bestand als auch bei neuen Vertragsabschlüssen, differenziert nach angespannten und nicht angespannten Wohnungsmärkten. &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/linkes-mietendeckel-konzept-wuerde-auch-die-lage-der-saechsischen-miethaushalte-entspannen-27-08-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Linkes Mietendeckel-Konzept würde auch die Lage der sächsischen Miethaushalte entspannen“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24481" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-240x300.png" alt="" width="240" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-240x300.png 240w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-819x1024.png 819w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-768x960.png 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-1229x1536.png 1229w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-1638x2048.png 1638w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-1200x1500.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 240px) 85vw, 240px" /></a>Die Linksfraktion im Bundestag stellte heute in der Bundespressekonferenz ihre Initiative für einen Mietenstopp und einen bundesweiten Mietendeckel vor. Der <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/076/2107688.pdf">Antrag</a> schlägt ein zweistufiges Modell vor: Als Sofortmaßnahme wird ein Mietenstopp eingeführt, der über unkomplizierte Anpassungen bundesweit die Entwicklung einfriert, sowohl im Bestand als auch bei neuen Vertragsabschlüssen, differenziert nach angespannten und nicht angespannten Wohnungsmärkten. Der bundesweite Mietendeckel ersetzt im nächsten Schritt langfristig die bisherige Regulierung. Grundlegende Rechtsbegriffe werden verändert, etwa die Mietspiegelberechnung: In sie sollen künftig alle relevanten Werte im jeweiligen Gebiet einfließen, auch Bestands- und Sozialmieten. Zudem werden lokale Obergrenzen festgelegt.</p>
<p>Ein parallel dazu vorgestelltes Gutachten von Prof. Thorsten Kingreen (zum Download unter <a href="https://mietendeckel.dielinkebt.de/">https://mietendeckel.dielinkebt.de</a>) kommt zum Ergebnis: Ein bundesweiter Mietendeckel, wie von der Fraktion Die Linke im Bundestag beantragt, ist grundsätzlich mit dem Grundgesetz vereinbar.</p>
<p>Mietenstopp und Mietendeckel würden auch sächsischen Haushalten helfen, meine ich: <span id="more-25727"></span></p>
<p>„Es gibt kein Naturgesetz, das überhöhte Wohnkosten verursacht. Der Mietendeckel ist eine juristisch und finanziell machbare Alternative, die dauerhaft bezahlbare Preise garantieren kann. Er würde auch sächsischen Haushalten eine Verschnaufpause bescheren: Schließlich schießen die Mieten in Dresden und Leipzig sowie den umliegenden Landkreisen nach Jahren nach oben. In Leipzig stiegen die Angebotsmieten in den letzten zehn Jahren um 67 Prozent.</p>
<p>Ein von der Staatsregierung in Auftrag gegebenes empirica-Gutachten bestätigt die hohe Belastung und die angespannten Wohnungsmärkte in Dresden und Leipzig, aber auch in Schkeuditz und Rackwitz (Landkreis Nordsachsen), Heidenau (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge), Radeburg (Landkreis Meißen) oder Markranstädt (Landkreis Leipzig). Zwar gilt im Freistaat für beide Großstädte die Kappungsgrenze bei Mieterhöhungen im Bestand und die Preisbremse bei Neuvermietungen. Beide Instrumente sind allerdings zu schwach und können die Preisspirale nicht bremsen. Also müssen wirksame Instrumente her, die Entlastung bringen – differenziert nach der Verfasstheit des Wohnungsmarkes. Wir müssen klotzen statt kleckern, beim Sozialwohnungsbau und bei der Regulierung. Wir werden die Initiative unserer Bundestagsfraktion auch in Sachsen voranbringen.“</p>
<p>PM 27.8.2026</p>
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		<title>Erste Connewitzer Krachparade &#8222;Keine Scheiße bauen&#8220; am 19. September</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 19:55:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Connewitz]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Musik, politischen Beiträgen, Krach und bunten Accessoires gegen Gentrifizierung, Verdrängung und teuere Neubauten: Am Samstag, 19. September ab 16:30 vom Exil in der Südvorstadt nach Connewitz. Weil es immer noch viel zu ruhig ist, wenn es darum geht die Rechte und die Mitsprache von Mieterinnen und Stadtbewohnerinnen zu verteidigen und zu stärken.&#160; „Alle sollen &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/erste-connewitzer-krachparade-keine-scheisse-bauen-am-19-september-19-08-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Erste Connewitzer Krachparade &#8222;Keine Scheiße bauen&#8220; am 19. September“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/08/Unbenannt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-25719" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/08/Unbenannt-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/08/Unbenannt-225x300.jpg 225w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/08/Unbenannt-768x1024.jpg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/08/Unbenannt.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 225px) 85vw, 225px" /></a>Mit Musik, politischen Beiträgen, Krach und bunten Accessoires gegen Gentrifizierung, Verdrängung und teuere Neubauten: Am Samstag, 19. September ab 16:30 vom Exil in der Südvorstadt nach Connewitz.<br />
<em>Weil es immer noch viel zu ruhig ist, wenn es darum geht die Rechte und die Mitsprache von Mieterinnen und Stadtbewohnerinnen zu verteidigen und zu stärken.&nbsp;</em><span id="more-25718"></span></p>
<p><strong>„Alle sollen was bauen, da kann man allen trauen…“ </strong>dichtete Bertolt Brecht.<em> Diese schöne Hoffnung scheint heute völlig verschüttet zu sein. Beispiel Connewitz: In den letzten 10 Jahren wurden im Stadtteil über 1100 neue Wohnungen gebaut, doch keine einzige Sozialwohnung</em>* ist seitdem hier entstanden. Die Freude über Neubauten ist deshalb schon beim Anblick und erst recht bei den Preisen stark getrübt.</p>
<p>Wir nennen sie deshalb <strong>Verdrängungsbauten,</strong> weil sie direkt oder indirekt Menschen entweder aus der Wohnung, dem Viertel oder dem Lebensstandard drängen. Als wäre dies nicht genug, laufen aktuell Vorbereitungen von ALDI Nord, als auch von LEWO, die Zahl der&nbsp;Mikroapartments (möbliert, teuer, renditeorientiert) im Stadtteil auf insgesamt 571 noch zu steigern.&nbsp;</p>
<p><strong>Die Scheiße geht also weiter. </strong>Der Markt regelt, aber nur für Reiche. Doch wir wollen nicht gegeneinander um teure Wohnungen konkurrieren, um damit die Taschen anderer zu füllen! Sondern wir möchten mitentscheiden, was und wie gebaut wird und wer mit welchem Ziel das macht. Wir wollen Wohnraumversorgung statt Wohnungsmarkt!&nbsp;</p>
<h2>Recht auf Stadt für Alle</h2>
<p>Bevor die Zeit dafür reif ist, werden wir unsere Perspektive auf ein <strong>„Wohnen für alle“</strong> und eine <strong>„Stadt für alle“</strong> vehement einfordern müssen. Und statt Konkurrenz unter den Mieter<em>innen möchten wir, dass die Menschen sich untereinander helfen, sich in Hausgemeinschaften organisieren und ihre Rechte als Mieter</em>in verteidigen und ausbauen!</p>
<p>Deshalb machen wir diesmal eine <strong>Ravedemo: Party &amp; politics</strong> Hand in Hand am <strong>Samstag, den 19. September</strong> <strong>von der Südvorstadt</strong> (Alexis-Schumann-Platz) <strong>nach Connewitz</strong> zum ALDI-Mikroapartment-Projekt am S-Bahnhof Connewitz und zum Herderplatz.&nbsp;</p>
<p><strong>Krachparade</strong> nennen wir es, weil es immer noch viel zu ruhig ist, wenn es darum geht die Rechte und die Mitsprache von Mieter<em>innen und Stadtbewohner</em>innen zu verteidigen und zu stärken.&nbsp;</p>
<h2>My house is your house – no microliving</h2>
<p>Mit der Krachparade begehen und betanzen wir auch den Abschluss der <a href="https://openpetition.org/lfcyc" target="_blank" rel="noopener"><strong>Petition&nbsp;„Keine Scheiße bauen – Gegen die Mikroapartmentexplosion in Connewitz“</strong></a> – und möchten damit auch die Stadträt*innen aufrütteln, für ein Bauen, das man sich wirklich trauen kann, zu votieren. – Oder mit den Worten eines alten House-Klassikers: <strong>My house is your house and your house is mine!**</strong>*</p>
<p><strong>* Samstag, 19. September 2026, 16:30-22:00 Uhr</strong></p>
<p><strong>* Start:</strong> Exil/Alexis-Schumann-Platz (Südvorstadt)</p>
<p><strong>* Route:</strong> Exil/Alexis-Schumann-Platz – Connewitz Kreuz – S-Bhf Connewitz – Herderplatz</p>
<p><strong>* Live-Acts:</strong> <a href="https://flausenmcdauerwelle.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">MC Dauerwelle und Flausen</a>, <a href="https://acidmilchundhonig.de/" target="_blank" rel="noopener">Acid. Milch &amp; Honig</a> &amp; [surprise act]</p>
<p><strong>* On Decks:</strong> <a href="https://sachsentrance.com/artists/artist/raverpik/" target="_blank" rel="noopener">DJ RaverPik</a>, DJ Bat Lady, freihaendig</p>
<p><strong>* Redebeiträge/Shoutouts:</strong> Stadtteilinitiative Vernetzung Süd, Mietgewerkschaft Leipzig sowie weitere Leipziger Initiativen für ein Recht auf Stadt und Wohnen für Alle.&nbsp;</p>
<h2><strong>Zum Mitmachen</strong></h2>
<p>Die Krachparade ist ein Mitmachformat! Wenn ihr euch kreativ einbringen wollt, mit Schildern, Transparenten oder sonstigem Stuff: malt, bastelt und bringt alles was ihr einbringen und zeigen wollt am 19.9. mit auf die Straße.&nbsp;</p>
<p>Wenn ihr einen eigenen Wagen mit Mucke organisieren wollt, ist dafür auch Platz. Meldet euch in dem Fall gern vorher bei der Vernetzung Süd:<br />
<strong>vernetzung-sued[at]<a href="http://protonmail.com" target="_blank" rel="noopener">protonmail.com</a>&nbsp;</strong></p>
<p><strong><em>Fußnoten: </em></strong><br />
* Zitat aus Bertolt Brechts Gedicht „Bitten der Kinder“ von 1951.&nbsp;&nbsp;<br />
** In den nächsten Monaten werden zum ersten Mal wieder 19 Sozialwohnungen in Connewitz fertiggestellt: im Neubau der jungen <a href="https://leika-leipzig.com/" target="_blank" rel="noopener">Leika-Genossenschaft</a>. Doch diese 19 Sozialwohnungen sind im Vergleich zu den 1100 neugebauten, frei finanzierten und entsprechend teuren Wohnungen im Stadtteil der letzten zehn Jahre ein Tropfen auf den heißen Stein – im wahrsten Sinne des Wortes.<br />
*** My house is your house…war Ende 80er/Anfang 90er ein bekannter <a href="https://www.discogs.com/master/39337-The-Break-Boys-Underground-Breakdown-My-House-Is-Your-House" target="_blank" rel="noopener">House-Titel</a>, mehrfach als Sample in DJ Sets eingegangen und auch einmal Love Parade-Motto.</p>
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		<title>Mehr Haushalte auf Wohngeld angewiesen; Sachsen muss geplanten Kürzungen entgegentreten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 15:04:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
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					<description><![CDATA[In Sachsen sind 97.515 Haushalte auf das Wohngeld angewiesen. Das zeigt die Antwort auf meine Anfrage (Drucksache 8/7498). Ende 2025 gab es im Freistaat 96.425 reine Wohngeldhaushalte und 1.090 wohngeldrechtliche Teilhaushalte. In vielen Kommunen müssen Betroffenen lange auf die Bearbeitung ihrer Anträge warten, fast 40.000 Ersuchen waren Ende Juni in Bearbeitung. In Freiberg, Görlitz und &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/mehr-haushalte-auf-wohngeld-angewiesen-sachsen-muss-geplanten-kuerzungen-entgegentreten-05-08-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mehr Haushalte auf Wohngeld angewiesen; Sachsen muss geplanten Kürzungen entgegentreten“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24165" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406-225x300.jpg 225w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406-768x1024.jpg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406-1152x1536.jpg 1152w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 85vw, 225px" /></a>In Sachsen sind 97.515 Haushalte auf das Wohngeld angewiesen. Das zeigt die Antwort auf meine Anfrage (<a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=7498&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined">Drucksache 8/7498</a>). Ende 2025 gab es im Freistaat 96.425 reine Wohngeldhaushalte und 1.090 wohngeldrechtliche Teilhaushalte. In vielen Kommunen müssen Betroffenen lange auf die Bearbeitung ihrer Anträge warten, fast 40.000 Ersuchen waren Ende Juni in Bearbeitung. In Freiberg, Görlitz und Leipzig müssen die Betroffenen etwa sechs Monate lang auf einen Bescheid warten. Würde die Bundesregierung ihre Kürzungspläne umsetzen, würde etwa ein Drittel der bisher Wohngeldberechtigten ihren Anspruch verlieren. Mein Statement:</p>
<p>„Die Kürzungspläne der Bundesregierung müssen verhindert werden. Dazu ist auch die Stimme Sachsens notwendig. Wir fordern die Staatsregierung auf, sich entschieden dagegen auszusprechen, dass der Kreis der Berechtigten enger und das Leistungsniveau geringer wird.<span id="more-25706"></span></p>
<p>Viele Menschen können die Kosten fürs Wohnen nicht aus eigener Kraft stemmen. Besonders Alleinerziehende, Familien mit Kindern, Rentnerinnen und Rentner sowie junge Menschen in Ausbildung müssen immer größere Teile des Einkommens für die Miete samt Nebenkosten aufwenden. Die Kürzungen würden sie massiv treffen.</p>
<p>Als Linksfraktion machen wir Druck für mehr bezahlbaren Wohnraum und dafür, dass die Mieten und Nebenkosten nicht immer weiter erhöht werden. Solange die Regierenden in Bund und Land aber so zögerlich vorangehen, müssen die Miethaushalte direkt unterstützt werden. Sachsen ist ein Mieterland, die Einkommen steigen längst nicht so schnell wie die Mieten. Deshalb war es richtig, den Kreis der Wohngeldberechtigten auszuweiten. Wird das jetzt abgewickelt, treibt das viele Betroffene noch tiefer in die Not.</p>
<p>Bund und Land tragen die Wohngeldkosten jeweils zur Hälfte. Im Haushalt für 2026 und im Etat-Entwurf für 2027/28 stellt der Freistaat das nötige Geld für den Kreis der aktuell Wohngeldberechtigten ein. Das sollte so bleiben. Die Kommunen müssen das Personal in den Wohngeldstellen jedoch selbst bezahlen. Würden Land und Bund sie dabei stärker unterstützen, dann hätten die Kommunen mehr Spielraum haben und könnten die Anträge schneller bearbeiten. Das ist dringend erforderlich.“</p>
<p><em>PM 5. August 2026</em></p>
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		<title>Afghanistan ist nicht sicher – neuer Abschiebeflug ab Leipzig/Halle bricht mit menschenrechtlicher Verantwortung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 13:17:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asyl]]></category>
		<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Morgen des 28. Juli 2026 startete vom Flughafen Leipzig/Halle aus erneut ein Abschiebeflug nach Afghanistan. Bislang ist unklar, wie viele Personen an Bord waren. Am Flughafen gab es Protest, für den heutigen Dienstag ruft ein Bündnis aus antirassistischen Gruppen in Leipzig zu einer Kundgebung um 18 Uhr am Augustusplatz auf. Mein Statement;&#160; „Es ist &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/afghanistan-ist-nicht-sicher-neuer-abschiebeflug-ab-leipzig-halle-bricht-mit-menschenrechtlicher-verantwortung-28-07-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Afghanistan ist nicht sicher – neuer Abschiebeflug ab Leipzig/Halle bricht mit menschenrechtlicher Verantwortung“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2017/03/tuebinger-aufruf-keine-abschiebungen-nach-afghanistan-gegen-krieg-und-terror-ueberall_1484390001.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-18470" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2017/03/tuebinger-aufruf-keine-abschiebungen-nach-afghanistan-gegen-krieg-und-terror-ueberall_1484390001-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2017/03/tuebinger-aufruf-keine-abschiebungen-nach-afghanistan-gegen-krieg-und-terror-ueberall_1484390001-300x200.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2017/03/tuebinger-aufruf-keine-abschiebungen-nach-afghanistan-gegen-krieg-und-terror-ueberall_1484390001.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Am Morgen des 28. Juli 2026 startete vom Flughafen Leipzig/Halle aus erneut ein Abschiebeflug nach Afghanistan. Bislang ist unklar, wie viele Personen an Bord waren. Am Flughafen gab es Protest, für den heutigen Dienstag ruft ein Bündnis aus antirassistischen Gruppen in Leipzig zu einer Kundgebung um 18 Uhr am Augustusplatz auf. Mein Statement;&nbsp;</p>
<p>„Es ist schändlich, Menschen gewaltsam in ein Land zurückzubringen, das vom islamistischen Regime der Taliban regiert wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Betroffenen straffällig geworden sind oder nicht.&nbsp;<span id="more-25694"></span></p>
<p>Die Menschenrechtslage unter den Taliban ist desaströs: Frauen und Mädchen werden systematisch entrechtet, Minderheiten und Andersdenkende verfolgt und Menschen sind willkürlicher Gewalt und Repression ausgesetzt.&nbsp;Zudem ist die ökonomische und soziale Lage katastrophal. Laut einem <a href="https://reliefweb.int/report/afghanistan/afghanistan-returnee-resilience-overview-round-2-june-2026">Bericht des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen</a> können drei Viertel der Bevölkerung – 29 Millionen Menschen – ihre Grundbedürfnisse nicht decken.</p>
<p>Eine Abschiebung von Menschen, die ihre Strafe abgegolten haben, gleicht einer Doppelbestrafung. Dies ist eines Rechtsstaates nicht würdig, schon gar nicht, wenn dafür die islamistischen Taliban eingespannt werden. Es ist an Doppelmoral kaum zu überbieten, dass gerade die CDU die Kooperation mit den Taliban vorantreibt und Sachsens Innenminister dazu applaudiert. Beifall klatscht er auch zu dem Umstand, dass der betroffene Personenkreis inzwischen <a href="https://www.proasyl.de/pressemitteilung/pro-asyl-zu-entgrenzten-afghanistan-abschiebungen/">nicht mehr begrenzt ist</a>. Damit droht allen vollziehbar ausreisepflichtigen Menschen afghanischer Herkunft die Abschiebung. In Sachsen betraf das Ende 2025 insgesamt 449 Personen (<a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=5324&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined">Drucksache 8/5324</a>). Wir protestieren auf das Schärfste gegen die Missachtung menschenrechtlicher Prinzipien und die sächsische Beteiligung an diesem Bruch mit menschenrechtlicher Verantwortung. Wir fordern das Ende der Nutzung des zum Großteil landeseigenen Flughafens für hochproblematische Abschiebungen nach Afghanistan.“</p>
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		<title>Wirksam gegen Abhängigkeitserkrankungen vorgehen – Suchthilfe stärken, Drug Checking ermöglichen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 06:30:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Drogenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
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					<description><![CDATA[Problematischer Drogenkonsum bleibt in Sachsen eine Herausforderung. Bei Crystal- und Alkoholkonsum liegt die Zahl an Erkrankungen und Todesfällen auf einem&#160;hohen Niveau. 2025 waren&#160;laut Statistik der Polizei&#160;26 Drogentote zu beklagen, hauptsächlich wegen des missbräuchlichen Konsums von Crystal und Opioiden wie Fentanyl und Heroin. Ein großes Problem sind der Mischkonsum von Substanzen und Langzeitschäden. Der 21. Juli &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/wirksam-gegen-abhaengigkeitserkrankungen-vorgehen-suchthilfe-staerken-drug-checking-ermoeglichen-21-07-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wirksam gegen Abhängigkeitserkrankungen vorgehen – Suchthilfe stärken, Drug Checking ermöglichen!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2022/07/ISl6RxlO.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-22942" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2022/07/ISl6RxlO-139x300.jpeg" alt="" width="139" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2022/07/ISl6RxlO-139x300.jpeg 139w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2022/07/ISl6RxlO-474x1024.jpeg 474w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2022/07/ISl6RxlO.jpeg 555w" sizes="auto, (max-width: 139px) 85vw, 139px" /></a>Problematischer Drogenkonsum bleibt in Sachsen eine Herausforderung. Bei Crystal- und Alkoholkonsum liegt die Zahl an Erkrankungen und Todesfällen auf einem&nbsp;<a href="https://www.slsev.de/fileadmin/dokumente/bestellung/Sucht2025.pdf">hohen Niveau</a>. 2025 waren&nbsp;<a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=6230&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=&amp;dok_id=311266">laut Statistik der Polizei</a>&nbsp;26 Drogentote zu beklagen, hauptsächlich wegen des missbräuchlichen Konsums von Crystal und Opioiden wie Fentanyl und Heroin. Ein großes Problem sind der Mischkonsum von Substanzen und Langzeitschäden. Der 21. Juli als&nbsp;<a href="https://www.gedenktag21juli.de/stadt/">Internationaler Gedenktag</a> für verstorbene drogengebrauchende Menschen macht auf die Situation der Betroffenen und nötige Veränderungen der Drogen- und Suchthilfepolitik aufmerksam. Unter dem Motto „Verändern um Leben zu retten“ finden in Dresden und Leipzig Aktionen statt. Mein Statement:<span id="more-25683"></span></p>
<p>„Jede Person, die den Folgen des Drogenkonsums erliegt, ist eine zu viel. Wir fordern starke Präventions- und Hilfsstrukturen, damit alle Betroffenen unterstützt, Todesfälle vermieden und Gesundheitsschäden verringert werden. Die Suchtbehandlungs- und Beratungsstellen in den Städten, Gemeinden und Landkreisen sind wichtige Anlaufpunkte für Betroffene. Doch sie können nur beraten und helfen, wenn sie gut ausgestattet sind. Der Versorgungsgrad hat sich im vergangenen Jahr verschlechtert. Das wollen wir umkehren!</p>
<p>Wir wollen die sächsische Hilfelandschaft ergänzen und dem Problem verunreinigter Substanzen und Überdosierung entgegenwirken: Drug Checking ist eine wirksame Methode, den Schaden infolge des Konsums illegalisierter Substanzen zu begrenzen. Konsumierende können Proben einer Substanz bei der stationären oder mobilen Annahmestelle abgeben, die Substanz wird chemisch analysiert. Bei der Abholung des Ergebnisses wird neben Informationen zur Zusammensetzung auch über die schädigenden Auswirkungen des Konsums aufgeklärt und für die Reflexion des Konsumverhaltens sensibilisiert. Bei Bedarf können Konsumierende direkt an Angebote der Sucht- und Drogenhilfe weitervermittelt werden.</p>
<p>Um Drug-Checking zu ermöglichen, muss die Staatsregierung eine Rechtsverordnung in Kraft setzen. In Sachsen gibt es bereits Initiativen für kommunale Drug Checking Modelle. In Leipzig wurde unter Beteiligung der Stadt, der Polizei und von freien Trägern der Suchtprävention und -hilfe ein Modell erarbeitet. In Dresden wird auf Initiativen von Apotheken ein niedrigschwelliges Angebot für das Drug-Checking angeregt. Die Linksfraktion will Drug Checking in Sachsen möglich machen (<a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=6768&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=&amp;dok_id=311819">Drucksache 8/6768</a>). Wir erwarten, dass die Regierung unsere Initiative zum Anlass nimmt, tätig zu werden. Die Akteure brauchen Rechtssicherheit. Drug Checking hilft, den riskanten Drogenkonsum einzudämmen und Konsumierende an das Beratungs- und Hilfesystem anzudocken.“</p>
<p>PM, 20. Juli 2026</p>
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		<title>Anspannung des Wohnungsmarkts wächst auch außerhalb der Großstädte &#8211; Wohnraum fördern, nicht Konzerne</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/anspannung-des-wohnungsmarkts-waechst-auch-ausserhalb-der-grossstaedte-wohnraum-foerdern-nicht-konzerne-16-07-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 06:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein noch unveröffentlichtes empirica-Gutachten im Auftrag der Staatsregierung (siehe Plenarprotokoll vom 25. Juni 2026, S. 40) zeigt: Das Problem des rasanten Mietenanstiegs greift auf das Umland der Städte Dresden und Leipzig über. Kommunen wie Schkeuditz, Rackwitz, Radeburg und Heidenau weisen demnach eine hohe Mietbelastung auf: Dort müssen Menschen also einen zu großen Teil ihres Einkommens &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/anspannung-des-wohnungsmarkts-waechst-auch-ausserhalb-der-grossstaedte-wohnraum-foerdern-nicht-konzerne-16-07-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Anspannung des Wohnungsmarkts wächst auch außerhalb der Großstädte &#8211; Wohnraum fördern, nicht Konzerne“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/11/upIgyDW0.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-25257" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/11/upIgyDW0-226x300.jpeg" alt="" width="226" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/11/upIgyDW0-226x300.jpeg 226w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/11/upIgyDW0-771x1024.jpeg 771w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/11/upIgyDW0-768x1020.jpeg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/11/upIgyDW0-1157x1536.jpeg 1157w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/11/upIgyDW0-1200x1594.jpeg 1200w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/11/upIgyDW0.jpeg 1542w" sizes="auto, (max-width: 226px) 85vw, 226px" /></a>Ein noch unveröffentlichtes empirica-Gutachten im Auftrag der Staatsregierung (siehe <a href="https://www.landtag.sachsen.de/data/xml/sitzungskalender/Plenum_8-31.pdf">Plenarprotokoll</a> vom 25. Juni 2026, S. 40) zeigt: Das Problem des rasanten Mietenanstiegs greift auf das Umland der Städte Dresden und Leipzig über. Kommunen wie Schkeuditz, Rackwitz, Radeburg und Heidenau weisen demnach eine hohe Mietbelastung auf: Dort müssen Menschen also einen zu großen Teil ihres Einkommens für die Wohnkosten aufwenden. Ein ähnliches Bild zeigen meine jährlichen Anfragen (zuletzt <a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=3981&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined">Drucksache 8/3981</a>). Mein Statement:</p>
<p>„Zu hohe Mieten belasten viele Menschen nicht mehr nur in Dresden und Leipzig, sondern auch in den umgebenden Landkreisen. Ein immer größerer Teil des sächsischen Wohnungsmarkts muss als angespannt gelten. Folglich müssen wir auch den sozialen Wohnungsbau und Schutzinstrumente wie die Mietpreisbremse ausweiten.<span id="more-25680"></span><br />
Der Markt schafft keinen bezahlbaren Wohnraum – das muss der Staat leisten. Wir freuen uns, dass die Regierung unserer Forderung nachkommt und die zusätzlichen Bundesmittel für Sachsen abruft, wie der Entwurf des Doppelhaushalts 2027/28 zeigt. Diese müssen aber verbaut werden. Das setzt neue Förderbedingungen voraus: So müssen die Zuschüsse an die gestiegenen Baukosten angepasst und längere Mietpreisbindungen vorgesehen werden, wie wir es fordern (<a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=4162&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=0&amp;dok_id=undefined">Drucksache 8/4162</a>).</p>
<p>Als Linke setzen wir vor allem auf die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum &#8211; also auf Objektförderung, die das Mietniveau senkt. Mit Subjektförderung &#8211; also Sozialleistungen wie Wohngeld oder Kosten der Unterkunft &#8211; werden die Profite der Immobilienkonzerne finanziert. Diese Logik muss durchbrochen werden. Wir wollen ein gemeinnütziges Wohnungssegment aufbauen. Das ist möglich, wenn das Geld, das heute in die Subjektförderung fließen muss, in die Objektförderung gehen kann.</p>
<p>Dennoch sprechen wir uns gegen die Pläne der Bundesregierung aus, das Wohngeld zu kürzen. Dazu frage ich bei der Landesregierung nach (<a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=7498&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=0&amp;dok_id=undefined">Drucksache 8/7498</a>). Solange Menschen ihre Miete nicht stemmen können, ist diese Unterstützung dringend nötig.“</p>
<p>Pm 15. Juli 2026</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Gegen die Entmenschlichung von Geflüchteten: Kein Mensch ist illegal</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/gegen-die-entmenschlichung-von-gefluechteten-kein-mensch-ist-illegal-11-07-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 07:01:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Asyl]]></category>
		<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder- und Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
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					<description><![CDATA[In Sachsen wurde dieser Tage das bundesweit erste „Sekundärmigrationszentrum“ eröffnet. Hier sollen Geflüchtete, die aus einem Drittland kamen und nicht zurückgenommen werden, unter erschwerten Bedingungen, auch Frauen und schutzbedürftige Personen festgehalten werden. Mein Statement mit Nam Duy Nguyen: „Die neue europäische Asylreform ermöglicht es, Menschen bis zu zwei Jahre in einem `Sekundärmigrationszentrum´ festzuhalten. Hinter Stacheldraht &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/gegen-die-entmenschlichung-von-gefluechteten-kein-mensch-ist-illegal-11-07-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Gegen die Entmenschlichung von Geflüchteten: Kein Mensch ist illegal“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2015/12/10491249_962072933805433_3729733007897202301_n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-17004" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2015/12/10491249_962072933805433_3729733007897202301_n-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2015/12/10491249_962072933805433_3729733007897202301_n-300x217.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2015/12/10491249_962072933805433_3729733007897202301_n-768x555.jpg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2015/12/10491249_962072933805433_3729733007897202301_n-624x451.jpg 624w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2015/12/10491249_962072933805433_3729733007897202301_n.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>In Sachsen wurde dieser Tage das bundesweit erste „Sekundärmigrationszentrum“ eröffnet. Hier sollen Geflüchtete, die aus einem Drittland kamen und nicht zurückgenommen werden, unter erschwerten Bedingungen, auch Frauen und schutzbedürftige Personen festgehalten werden. Mein Statement mit<br />
Nam Duy Nguyen:<span id="more-25676"></span></p>
<p>„Die neue europäische Asylreform ermöglicht es, Menschen bis zu zwei Jahre in einem `Sekundärmigrationszentrum´ festzuhalten. Hinter Stacheldraht und unter haftähnlichen Bedingungen ist dies ein massiven Freiheitsentzug &#8211; ohne eine Straftat begangen zu haben. Nach diesen zwei Jahren geht es von da in eine andere deutsche Stadt. Dort kann endlich einen Asylantrag stellen. Ohne Geld, ohne gutes Deutsch, aber mit dem Gefühl hier nicht willkommen zu sein.</p>
<p>Die konkrete Ausgestaltung als weitgehend abgeschlossene Sonderunterkunft mit strenger Aufenthaltspflicht wird von Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen scharf verurteilt und auch von juristischer Seite kritisch bewertet.&nbsp; Während die meisten anderen Bundesländer sich von dieser umstrittenen Einrichtung fernhalten, setzt Sachsen aber einen drauf und plant das größte `Sekundärmigrationszentrum´ Deutschlands zu errichten.</p>
<p>Ein Blick nach Eisenhüttenstadt zeigt, was solche Zentren in der Praxis bedeuten können. Dort betreibt Brandenburg bereits ein Dublin-Zentrum für dieselbe Personengruppe, die künftig auch in Sachsen in einem `Sekundärmigrationszentrum´ untergebracht werden soll. Geflüchtete Menschen aus dieser Einrichtung haben sich im Juni mit einer öffentlichen Stellungnahme an die Öffentlichkeit gewandt. Sie berichten von Isolation, ständigen Kontrollen und massiven Einschränkungen ihrer Privatsphäre.“</p>
<p><strong>Juliane Nagel, Sprecherin für demokratische Gesellschaft</strong>, ergänzt:</p>
<p>„Das Gemeinsame Europäische Asylsystem, kurz GEAS, und die gemeinsam mit der extremen Rechten durch das Europäische Parlament gebrachte Verschärfung der Abschieberegelungen sprechen eine deutliche Sprache: die Sprache von Abschottung, Entrechtung und Entmenschlichung.</p>
<p>Gleichzeitig erleben wir weltweit einen anhaltenden Anstieg von Kriegen, Konflikten und Krisen, die Menschen zur Flucht zwingen. Weltweit sind mittlerweile fast 118 Millionen Menschen gewaltsam vertrieben. Rund 39 Prozent von ihnen sind Kinder. Diese Kinder kommen mit ihren Familien oder ohne ihre Eltern nach Europa. Sie haben besondere Schutzrechte. Doch genau diese Rechte geraten durch die Neuregelungen zunehmend unter Druck.</p>
<p>Kinderrechte müssen in allen Phasen des Asyl- und Aufnahmeverfahrens gewährleistet werden &#8211; vom ersten Kontakt im Screeningverfahren über die Unterbringung bis hin zur Integration in Bildungseinrichtungen und soziale Strukturen.</p>
<p>Das Einsperren von Kindern verbietet sich grundsätzlich, und noch grundsätzlicher lehnen wir als Linke das Einsperren von geflüchteten Menschen egal welchen Alters im Kontext des Aufenthaltsrechts ab – sei es im Ausreisegewahrsam, in der Abschiebehaft oder in anderen Formen freiheitsentziehender Maßnahmen. Flucht ist und bleibt kein Verbrechen.</p>
<p>Wir werden die Umsetzung von GEAS in Sachsen insbesondere mit Blick auf Kinder, Jugendliche und andere Schutzbedürftige kritisch begleiten und all jene unterstützen, die sich juristisch, politisch und zivilgesellschaftlich gegen die ständigen Verschärfungen stellen und Betroffene solidarisch begleiten.“</p>
<p style="text-align: left;">Pm, 10. Juli 2026</p>
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