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	<description>Website von Juliane Nagel</description>
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	<item>
		<title>Leerstand bekämpfen &#8211; Zweckentfremdeten Wohnraum enteignen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 14:21:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer wieder machen gesellschaftliche Akteure auf das Problem überhöhter Mieten und den Mangel an bezahlbarem Wohnraum in unserer Stadt aufmerksam – etwa im Rahmen der jährlichen Housing Action Days oder rund um den Tag der Wohnungslosen am 11 September. Im vergangenen Herbst wurden als Zeichen gegen den Leerstand von Wohnhäusern mehrere Häuser besetzt. Es wurden &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/leerstand-bekaempfen-zweckentfremdeten-wohnraum-enteignen-07-09-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Leerstand bekämpfen &#8211; Zweckentfremdeten Wohnraum enteignen“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/G3T8-WCXgAA6Z3r.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-25742" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/G3T8-WCXgAA6Z3r-280x300.jpeg" alt="" width="280" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/G3T8-WCXgAA6Z3r-280x300.jpeg 280w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/G3T8-WCXgAA6Z3r-956x1024.jpeg 956w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/G3T8-WCXgAA6Z3r-768x823.jpeg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/G3T8-WCXgAA6Z3r-1433x1536.jpeg 1433w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/G3T8-WCXgAA6Z3r-1200x1286.jpeg 1200w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/09/G3T8-WCXgAA6Z3r.jpeg 1911w" sizes="(max-width: 280px) 85vw, 280px" /></a>Immer wieder machen gesellschaftliche Akteure auf das Problem überhöhter Mieten und den Mangel an bezahlbarem Wohnraum in unserer Stadt aufmerksam – etwa im Rahmen der jährlichen Housing Action Days oder rund um den Tag der Wohnungslosen am 11 September. Im vergangenen Herbst wurden als Zeichen gegen den Leerstand von Wohnhäusern mehrere Häuser besetzt. Es wurden Gespräche angeboten und Nutzungskonzepte vorgelegt – unter anderem für die Einertstraße 3 in Neustadt Neuschönefeld. Im Stadtrat haben wir versucht die Enteignung des Hauses zu erwirken. Meine Rede: <span id="more-25739"></span></p>
<p>Die Besetzer*innen legten einen Finger in die Wunde: Denn wie kann es sein dass in unserer Stadt zahlreiche Häuser zum Teil über lange Zeiträume leer stehen, während Menschen wohnungslos sind oder verzweifelt eine Wohnung suchen?</p>
<p>Oft sind die Eigentümer Immobiliengesellschaften, deren Spuren ins Ausland führen und sich dort verlieren – reine Briefkastenfirmen. So auch im Fall der Einertstraße 3. Der Eigentümer ist durch die Verwaltung nicht greifbar und konnte nicht einmal im Zuge der Hausbesetzung erreicht werden. Die vor 13 Jahren erteilte Baugenehmigung ist längst erloschen, das Haus verwahrlost. Und das ist kein Einzelfall.</p>
<p>Wir wissen, dass Leerstand nicht das Hauptproblem auf dem Leipziger Wohnungsmarkt ist. Trotzdem müssen wir in der wohnungspolitischen Notlage, in der wir uns in Leipzig befinden, alle Hebel nutzen, die uns zur Verfügung stehen, um Wohnraum nutzbar zu machen.</p>
<p>Und gibt es Instrumente, um aktiv zu werden: das Zweckentfremdungsverbot, Instandsetzungs- und Modernisierungsgebote und im äußersten Fall auch Ent- oder Aneignungsverfahren. Und bevor es hier zum Aufschrei kommt, die Enteignungsmöglichkeit ist rechtlich durchaus vorgesehen. Sie wird auch vom sächsischen Innen- und Sozialministerium in ihren Empfehlungen zur Vermeidung und Beseitigung von Wohnungsnotfällen ausdrücklich erwähnt.</p>
<p>Wir wissen, dass diese Instrumente mit hohen rechtlichen Anforderungen verbunden sind. <strong>L</strong>assen Sie es uns in diesem konkreten Fall doch aber exemplarisch versuchen. Den Impuls gab uns übrigens der Baubürgermeister selbst in einem Interview mit der taz.</p>
<p>Wenn wir hier rechtlich einen Weg finden, könnten wir nicht nur ein konkretes Haus wieder einer sinnvollen Nutzung zuführen, sondern auch ein Signal an andere Eigentümer von Immobilien senden, die über Jahre leer stehen und verfallen.</p>
<p>Darüber hinaus wollen wir mit unserem Antrag die Ahndung von Wohnraumzweckentfremdung erleichtern. Das kann allerdings nur durch eine Überarbeitung des Landesgesetzes geschehen.</p>
<p>Die bisherige Bilanz des Vorgehens gegen Ferienwohnungsnutzung und Leerstand ist nach zwei Jahren eher ernüchternd. Mit Stand März wurden von 385 Hinweisen aus der Bevölkerung lediglich 81 ernsthaft geprüft.</p>
<p>Das liegt am hohen Verwaltungsaufwand und an der schlechten Personalausstattung. Aber es liegt eben auch an Lücken im Landesgesetz.</p>
<p>Deshalb wollen wir, dass sich die Stadt beim Freistaat dafür einsetzt, die Dauer des Leerstands, ab der dieser als Zweckentfremdung gilt, von zwölf auf sechs Monate zu verkürzen, überwiegend gewerbliche Nutzungen sowie Tatbestände wie Abbruch oder Verwahrlosung von Wohnraum als Zweckentfremdungstatbestände aufzunehmen.</p>
<p>Ich bitte um Zustimmung zum Antrag. Damit wir zumindest ein kleines Stück dazu beitragen, den Grundsatz aus Artikel 14 des Grundgesetzes mit Leben zu erfüllen: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.</p>
<p><em>Der Antrag wurde <a href="https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig_public/vo020?VOLFDNR=2030157&amp;refresh=false">in Form des Verwaltungsstandpunktes</a> angenommen. Das bedeutet, dass eine Ent- oder Aneignung nicht versucht wird, sondern lediglich Gespräche mit dem Eigentümer gesucht werden. Für die Verschärfung des Zweckentfremdungsverbotsgeetzes wird sich die Stadt beim Land einsetzen.&nbsp;</em></p>
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		<title>Mehr Fördermittel für Sozialwohnungsbau: Ohne neue Förderrichtlinie bleibt aber wohl Geld liegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 14:14:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Infrastrukturausschuss haben CDU, SPD und AfD heute dem Landtag empfohlen, den Antrag der Linksfraktion „Wohnen muss bezahlbar sein &#8211; Mehr Sozialwohnungen schaffen und Gelder des Bundes nicht verfallen lassen“ (Drucksache 8/4162) abzulehnen. Die Linksfraktion will den Sozialwohnungsbau verstärken und schlägt dazu vor, die Förderrichtlinie „Gebundener Mietwohnraum“ zu erneuern. Überdies soll der Freistaat die Bundesmittel &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/mehr-foerdermittel-fuer-sozialwohnungsbau-ohne-neue-foerderrichtlinie-bleibt-aber-wohl-geld-liegen-04-09-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mehr Fördermittel für Sozialwohnungsbau: Ohne neue Förderrichtlinie bleibt aber wohl Geld liegen“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-scaled.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-23758" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-200x300.jpg 200w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-683x1024.jpg 683w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-768x1152.jpg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-1024x1536.jpg 1024w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-1365x2048.jpg 1365w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-1200x1800.jpg 1200w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2023/10/pexels-kaboompics-com-5533-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 200px) 85vw, 200px" /></a>Im Infrastrukturausschuss haben CDU, SPD und AfD heute dem Landtag empfohlen, den Antrag der Linksfraktion „Wohnen muss bezahlbar sein &#8211; Mehr Sozialwohnungen schaffen und Gelder des Bundes nicht verfallen lassen“ (<a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=4162&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=0&amp;dok_id=undefined">Drucksache 8/4162</a>) abzulehnen. Die Linksfraktion will den Sozialwohnungsbau verstärken und schlägt dazu vor, die Förderrichtlinie „Gebundener Mietwohnraum“ zu erneuern. Überdies soll der Freistaat die Bundesmittel für den Sozialwohnungsbau ausschöpfen, die 2027 und 2028 steigen werden. Im Regierungsentwurf für 2027 und 2028 sind dafür anstelle der 281,3 Millionen Euro im laufenden Doppelhaushalt künftig 473,6 Millionen Euro veranschlagt. Mein Kommentar:&nbsp;</p>
<p>„Es ist erfreulich, dass der Bund mehr Geld für Sozialwohnungsbau überweist. Aber auch das wird den Bedarf nicht decken.<br />
Die Mieten- und Wohnungskrise ist längst nicht nur in Sachsens Großstädten angekommen. Auch in vielen kleineren Kommunen gibt es inzwischen eine enorme Mietbelastung. Deshalb machen wir Druck für Sozialwohnungsbau, damit möglichst viele Menschen eine bezahlbare Bleibe finden. <span id="more-25737"></span></p>
<p>Es ist gut, dass die Staatsregierung unserer Forderung entspricht und die zusätzlichen Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau kofinanzieren will. Das bisherige Tempo ist lahm: 2025 wurden nur 421 Sozialwohnungen mit Fördermitteln aus der Landesrichtlinie gebundener Mietwohnraum fertiggestellt, davon fast 400 in Leipzig. Dort sind aber jährlich etwa 1.300 neue Sozialwohnungen nötig. In Dresden ist die Lage ähnlich. Hinzu kommt, dass auch weitere Kommunen angespannte Wohnungsmärkte haben und Förderung brauchen.</p>
<p>Nötig sind aber nicht nur höhere Zuschüsse, sondern auch andere Förderbedingungen. So müssten die Baukostenzuschüsse regelmäßig an die Preisentwicklung angepasst, die zu erzielenden Mieten beim Niveau der Kosten der Unterkunft gedeckelt und längere Mietpreisbindungen vorgesehen werden &#8211; mindestens 40 statt der bisherigen 20 Jahre. Die sächsische Fördergrundlage für den Sozialwohnungsbau muss überarbeitet werden. Das hat auch die Sachverständigenanhörung im Infrastrukturausschuss <a href="https://linksfraktionsachsen.de/news-detail/sozialwohnungsbau-zuegig-voranbringen-sachverstaendige-begruessen-linke-vorschlaege"> unterstrichen.</a>“</p>
<p><em>PM 04. September 2026</em></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Den sicheren Hafen Leipzig mit Leben erfüllen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 13:09:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Stadtrat setzte sich in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause mit der Petition der Seebrücke Leipzig auseinander die Patenschaft für das Seenotrettungsschiff von Mission lifeline zu erneuern und die zivile Seenotrettung aktiv zu unterstützen. Dem Anliegen der Petition wurde mit einem von der Linken initiierten Vorschlag Rechnung getragen. Auch der Oberbürgermeister bekannte sich aktiv &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/den-sicheren-hafen-leipzig-mit-leben-erfuellen-03-09-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Den sicheren Hafen Leipzig mit Leben erfüllen!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western"><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2019/01/csm_Boote_fuer_alle_aede0c7850.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-19897" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2019/01/csm_Boote_fuer_alle_aede0c7850-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2019/01/csm_Boote_fuer_alle_aede0c7850-300x225.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2019/01/csm_Boote_fuer_alle_aede0c7850-768x576.jpg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2019/01/csm_Boote_fuer_alle_aede0c7850-1024x768.jpg 1024w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2019/01/csm_Boote_fuer_alle_aede0c7850-624x468.jpg 624w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2019/01/csm_Boote_fuer_alle_aede0c7850.jpg 1130w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Der Stadtrat setzte sich in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause mit der <a href="https://www.leipzig.de/rathaus/buergerbeteiligung/petition/online-petition/details/petition/schiffspatenschaft-wiederbeleben-appell-an-die-stadt-leipzig-zur-aktiven-unterstuetzung-ziviler-seenotrettung?utm_source=ig&amp;utm_medium=social&amp;utm_content=link_in_bio">Petition der Seebrücke Leipzig</a> auseinander die Patenschaft für das Seenotrettungsschiff von Mission lifeline zu erneuern und die zivile Seenotrettung aktiv zu unterstützen. Dem Anliegen der Petition wurde mit einem von der Linken initiierten Vorschlag Rechnung getragen. Auch der Oberbürgermeister bekannte sich aktiv zum Anliegen.<br />
Ich dokumentiere meine Rede: <span id="more-25732"></span></p>
<p class="western">Im Jahr 2025 sind weltweit mindestens 7.667 Menschen auf Migrationswegen gestorben oder werden vermisst. Der Weg übers Meer ist dabei der gefährlichste: Allein im Mittelmeer kamen fast 2.200 Menschen ums Leben.</p>
<p class="western">Während Menschen ihre Heimat verlassen müssen und sich in die Hände von Schleusern begeben, schottet Europa sich weiterhin ab. Das ist schändlich. Jedes einzelne Leben, das auf der Flucht vor Verfolgung, Krieg und Gewalt erlischt, ist eines zu viel.</p>
<p class="western">Und das alles hat viel mit uns zu tun. Denn wir im globalen Norden haben die Mittel und Möglichkeiten, Krisen und Kriege zu verhindern und Menschen den Schutz zukommen zu lassen, den sie brauchen. Seit dem Auslaufen der italienischen Seenotrettungsmission Mare Nostrum 2014 gibt es keine staatliche Seenotrettung von Geflüchteten im Mittelmeer, obwohl eine völkerrechtliche Verpflichtung zur Rettung von Menschen in Seenot besteht.</p>
<p class="western">Auch Deutschland hat die verdammte Pflicht, für sichere Lebensbedingungen und sichere Fluchtwege zu sorgen. Doch das geschieht viel zu wenig – im Moment geschieht mit GEAS sogar das Gegenteil.</p>
<p class="western">Darum ist es gut und wichtig, dass Leipzig Teil des Städtebündnisses Sicherer Häfen geworden ist – eines Bündnisses von mittlerweile 323 Städten, die für eine humanistische Migrationspolitik eintreten.</p>
<p class="western">Dass Leipzig sicherer Hafen für aus Seenot gerettete Menschen ist, hat der Stadtrat bereits 2017 beschlossen. 2020 folgte der Beitritt zum Städtebündnis und die Patenschaft für das Schiff der sächsischen NGO Mission Lifeline, die „Rise Above“.</p>
<p class="western">Seit der unsäglichen, von rechts losgetretenen Debatte um den Austritt der Stadt aus dem Städtebündnis wissen wir: Dieses Schiff existiert nicht mehr. Darum ist die Forderung der Leipziger Seebrücke nach Übertragung der Patenschaft auf das neue Schiff von Mission Lifeline, die „Lifeline SAR“, nur folgerichtig.</p>
<p class="western">Aber es geht um mehr. Es geht darum, diese Patenschaft mit Leben zu erfüllen und gerade angesichts der migrationsfeindlichen Beschlüsse der EU – mit harten Abschieberegelungen, Inhaftierungen und haftähnlichem Festhalten selbst von Familien und Kindern sowie sogenannten Return Hubs in Drittstaaten – ein klares Zeichen zu setzen.</p>
<p class="western">Als Linke danken wir der Seebrücke, dass sie gerade in diesen Zeiten aufrecht bleibt und auch uns drängt, praktische Schritte zu unternehmen.</p>
<p class="western">Umso mehr sorgte bei uns der Verwaltungsstandpunkt für Verärgerung. Denn darin ist kaum Empathie und keine Bereitschaft zu erkennen, Worten Taten folgen zu lassen.</p>
<p class="western">Ein sicherer Hafen ist mehr als ein Label, das sich symbolisch anheften lässt.</p>
<p class="western">Mit unserem Änderungsantrag wollen wir deshalb eine Brücke bauen: Wir wollen, dass die Stadt die Übernahme der Patenschaft für das neue Seenotrettungsschiff „Lifeline SAR“ offiziell erklärt.</p>
<p class="western">Zahlreiche Kommunen unterstützen die zivile Seenotrettung bereits durch Spendenkampagnen und die Verdoppelung von Spenden ihrer Bürgerinnen. Das erwarten wir auch von der Stadt Leipzig. Zumindest die Organisation öffentlichkeitswirksamer Spendenaktionen im Rahmen von Veranstaltungen, die die Stadt ohnehin ausrichtet, muss möglich sein.</p>
<p class="western">Zudem soll die Verdoppelung von Spenden bis zu einem definierten Betrag rechtlich geprüft werden. Ein Rechtsgutachten für NRW kommt zu dem Schluss, dass Kommunen Seenotrettung im Mittelmeer über institutionelle Patenschaften oder örtliche Veranstaltungen finanziell unterstützen können.</p>
<p class="western">Und last but not least: Der politische Druck auf den Bund darf nicht aufhören. Ein Schreiben an die aktuelle Bundesregierung ist das Mindeste, was die Stadt Leipzig in dieser Sache auf den Weg bringen kann.</p>
<p class="western"><a href="https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig_public/vo020?VOLFDNR=2030983&amp;refresh=false">Der Petitionsausschuss ist dem Änderungsantrag mehrheitlich gefolgt.</a> Schließen sie sich dem an! Den unsäglichen Trittbrettfahrer-Antrag der gesichert Rechtsextremen lehnen wir selbstverständlich ab.</p>
<p><em>2. September 2026</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Umbau des Programms „Demokratie leben“ gefährdet demokratische Zivilgesellschaft – Klares Signal aus Leipzig senden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 19:34:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Leipziger Stadtrat befasste sich auf Antrag der Linken mit dem Umbau des Bundesprogramms &#8222;Demokratie leben&#8220;. Nach einer heftige Debatte folgte eine knappe Mehrheit unserem Anliegen sich mit den betroffenen Leipziger Projekten zu solidarisieren und im Bund deutliche Kritik zu formulieren. Meine Rede: Wir stehen wenige Tage vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/umbau-des-programms-demokratie-leben-gefaehrdet-demokratische-zivilgesellschaft-klares-signal-aus-leipzig-senden-02-09-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Umbau des Programms „Demokratie leben“ gefährdet demokratische Zivilgesellschaft – Klares Signal aus Leipzig senden“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western"><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2016/06/Demokratie.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-17693" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2016/06/Demokratie.png" alt="" width="177" height="150"></a>Der Leipziger Stadtrat befasste sich auf Antrag der Linken mit dem Umbau des Bundesprogramms &#8222;Demokratie leben&#8220;. Nach einer heftige Debatte folgte eine knappe Mehrheit unserem Anliegen sich mit den betroffenen Leipziger Projekten zu solidarisieren und im Bund deutliche Kritik zu formulieren. Meine Rede:</p>
<p class="western">Wir stehen wenige Tage vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Und es lässt sich ohne Umschweife sagen, dass insbesondere in unserem Nachbarland die demokratische Grundlage unseres Zusammenlebens auf dem Spiel steht. Eine gesichert rechtsextreme Partei, die rassistisch gegen Migrant*innen hetzt, Kinder mit Beeinträchtigungen aus regulären Schulen ausgliedern und die sozialen Rechte von Erwerbslosen und Beschäftigen schleifen will, wähnt sich auf dem Weg zur Macht.</p>
<p class="western">Währenddessen trägt die Bundesregierung zur Stärkung der extremen Rechten bei: CDU und SPD legen die Axt an die Wurzeln unseres Sozialstaates und wollen verbriefte soziale Rechte aushebeln. Und auch der Integrations- und Demokratiearbeit geht es an den Kragen.<span id="more-25729"></span></p>
<p class="western">Zum Antrag: Nachdem Kulturstaatsminister Wolfram Weimer zum Jahresanfang drei linke, kritische Buchhandlungen als Preisträger des Buchhandlungspreises ausschloss, folgte Bundesbildungsministerin Karin Prien im März mit der Ankündigung das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ umzubauen und Fördermittel für erfolgreiche zivilgesellschaftliche Projekte zu streichen. Mehr als 200 Projekte sollen zum Jahresende 2026 kein Geld mehr bekommen. Betroffen sind die, die sich mit Haut und Haar für demokratische Werte und Menschenwürde einsetzen. Und das entgegen der Zusage zum Teil mehrjähriger Förderungen und dem ausstehenden Ergebnis einer Evaluation.</p>
<p class="western">Das abrupte Ende trifft in Sachsen 19 Innovationsprojekte, sechs Kooperationsverbünde und einen Bundesverband. Betroffen sind Präventionsarbeit, Engagement gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Empowerment diskriminierter Gruppen.</p>
<p class="western">In Leipzig sind es Projekte vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V., Arbeit und Leben Sachsen e.V., Wir sind der Osten gUG, das Ariowitsch-Haus e.V., ZEOK e.V. und vom unlängst wieder eröffneten Erich-Zeigner-Haus Verein e.V., der als einzige Einrichtung eine städtische Immobilie nutzt.</p>
<p class="western">Zum Förderaus kommen neue Förderbedingungen, die umfängliche Maßnahmen zur Prüfung, Datenweitergabe und Durchleuchtung von Projektträgern und -partner*innen vorsehen, und auch die Arbeit der lokalen Partnerschaften für Demokratie, von der auch wir in Leipzig profitieren, bürokratisieren und unsere kommunale Entscheidungsmacht aushebeln.</p>
<p class="western">Wir sagen klar: Das ist eine politische Entscheidung, die vor allem in Ostdeutschland die sowie schwach ausgebildeten Strukturen massiv schwächt, eine Entscheidung, die staatliches Misstrauen gegen die sät, deren Engagement so wichtig für unser Zusammenleben ist. Und diese Entscheidung zeigt wie auch der Fall der Buchhandlungen, dass die CDU im vorauseilenden Gehorsam AfD-Politik umsetzt während die SPD betreten daneben steht.</p>
<p class="western">Mit unserem Antrag wollen wir den betroffenen Projekten den Rücken stärken und unseren Widerspruch gegen das Agieren der Bundesministerin Prien zum Ausdruck bringen. Der OBM soll sich auch für die Veränderung der neuen Förderbedingungen einsetzen, wie es auch Gegenstand der Debatte in unserem lokalen Begleitgremium war.</p>
<p class="western">Uns ist bewusst, dass wir die wegfallende Förderung städtisch nicht kompensieren können. Aber wir treten gerade in diesen Zeiten dafür ein, dass unsere eigenen Förderinstrumente stabil bleiben und dazu beitragen die demokratische Vielfalt voranzubringen.</p>
<p class="western">Lassen Sie uns mit der Zustimmung zum positiven Verwaltungsstandpunkt ein Zeichen an all die Aufrechten senden, die Rechtsruck und Faschisierung trotzen.</p>
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		<title>Linkes Mietendeckel-Konzept würde auch die Lage der sächsischen Miethaushalte entspannen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 15:29:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Linksfraktion im Bundestag stellte heute in der Bundespressekonferenz ihre Initiative für einen Mietenstopp und einen bundesweiten Mietendeckel vor. Der Antrag schlägt ein zweistufiges Modell vor: Als Sofortmaßnahme wird ein Mietenstopp eingeführt, der über unkomplizierte Anpassungen bundesweit die Entwicklung einfriert, sowohl im Bestand als auch bei neuen Vertragsabschlüssen, differenziert nach angespannten und nicht angespannten Wohnungsmärkten. &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/linkes-mietendeckel-konzept-wuerde-auch-die-lage-der-saechsischen-miethaushalte-entspannen-27-08-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Linkes Mietendeckel-Konzept würde auch die Lage der sächsischen Miethaushalte entspannen“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24481" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-240x300.png" alt="" width="240" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-240x300.png 240w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-819x1024.png 819w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-768x960.png 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-1229x1536.png 1229w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-1638x2048.png 1638w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/sharepics_instagram_01-1200x1500.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 240px) 85vw, 240px" /></a>Die Linksfraktion im Bundestag stellte heute in der Bundespressekonferenz ihre Initiative für einen Mietenstopp und einen bundesweiten Mietendeckel vor. Der <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/076/2107688.pdf">Antrag</a> schlägt ein zweistufiges Modell vor: Als Sofortmaßnahme wird ein Mietenstopp eingeführt, der über unkomplizierte Anpassungen bundesweit die Entwicklung einfriert, sowohl im Bestand als auch bei neuen Vertragsabschlüssen, differenziert nach angespannten und nicht angespannten Wohnungsmärkten. Der bundesweite Mietendeckel ersetzt im nächsten Schritt langfristig die bisherige Regulierung. Grundlegende Rechtsbegriffe werden verändert, etwa die Mietspiegelberechnung: In sie sollen künftig alle relevanten Werte im jeweiligen Gebiet einfließen, auch Bestands- und Sozialmieten. Zudem werden lokale Obergrenzen festgelegt.</p>
<p>Ein parallel dazu vorgestelltes Gutachten von Prof. Thorsten Kingreen (zum Download unter <a href="https://mietendeckel.dielinkebt.de/">https://mietendeckel.dielinkebt.de</a>) kommt zum Ergebnis: Ein bundesweiter Mietendeckel, wie von der Fraktion Die Linke im Bundestag beantragt, ist grundsätzlich mit dem Grundgesetz vereinbar.</p>
<p>Mietenstopp und Mietendeckel würden auch sächsischen Haushalten helfen, meine ich: <span id="more-25727"></span></p>
<p>„Es gibt kein Naturgesetz, das überhöhte Wohnkosten verursacht. Der Mietendeckel ist eine juristisch und finanziell machbare Alternative, die dauerhaft bezahlbare Preise garantieren kann. Er würde auch sächsischen Haushalten eine Verschnaufpause bescheren: Schließlich schießen die Mieten in Dresden und Leipzig sowie den umliegenden Landkreisen nach Jahren nach oben. In Leipzig stiegen die Angebotsmieten in den letzten zehn Jahren um 67 Prozent.</p>
<p>Ein von der Staatsregierung in Auftrag gegebenes empirica-Gutachten bestätigt die hohe Belastung und die angespannten Wohnungsmärkte in Dresden und Leipzig, aber auch in Schkeuditz und Rackwitz (Landkreis Nordsachsen), Heidenau (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge), Radeburg (Landkreis Meißen) oder Markranstädt (Landkreis Leipzig). Zwar gilt im Freistaat für beide Großstädte die Kappungsgrenze bei Mieterhöhungen im Bestand und die Preisbremse bei Neuvermietungen. Beide Instrumente sind allerdings zu schwach und können die Preisspirale nicht bremsen. Also müssen wirksame Instrumente her, die Entlastung bringen – differenziert nach der Verfasstheit des Wohnungsmarkes. Wir müssen klotzen statt kleckern, beim Sozialwohnungsbau und bei der Regulierung. Wir werden die Initiative unserer Bundestagsfraktion auch in Sachsen voranbringen.“</p>
<p>PM 27.8.2026</p>
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		<title>Erste Connewitzer Krachparade &#8222;Keine Scheiße bauen&#8220; am 19. September</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 19:55:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Connewitz]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Musik, politischen Beiträgen, Krach und bunten Accessoires gegen Gentrifizierung, Verdrängung und teuere Neubauten: Am Samstag, 19. September ab 16:30 vom Exil in der Südvorstadt nach Connewitz. Weil es immer noch viel zu ruhig ist, wenn es darum geht die Rechte und die Mitsprache von Mieterinnen und Stadtbewohnerinnen zu verteidigen und zu stärken.&#160; „Alle sollen &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/erste-connewitzer-krachparade-keine-scheisse-bauen-am-19-september-19-08-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Erste Connewitzer Krachparade &#8222;Keine Scheiße bauen&#8220; am 19. September“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/08/Unbenannt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-25719" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/08/Unbenannt-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/08/Unbenannt-225x300.jpg 225w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/08/Unbenannt-768x1024.jpg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/08/Unbenannt.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 225px) 85vw, 225px" /></a>Mit Musik, politischen Beiträgen, Krach und bunten Accessoires gegen Gentrifizierung, Verdrängung und teuere Neubauten: Am Samstag, 19. September ab 16:30 vom Exil in der Südvorstadt nach Connewitz.<br />
<em>Weil es immer noch viel zu ruhig ist, wenn es darum geht die Rechte und die Mitsprache von Mieterinnen und Stadtbewohnerinnen zu verteidigen und zu stärken.&nbsp;</em><span id="more-25718"></span></p>
<p><strong>„Alle sollen was bauen, da kann man allen trauen…“ </strong>dichtete Bertolt Brecht.<em> Diese schöne Hoffnung scheint heute völlig verschüttet zu sein. Beispiel Connewitz: In den letzten 10 Jahren wurden im Stadtteil über 1100 neue Wohnungen gebaut, doch keine einzige Sozialwohnung</em>* ist seitdem hier entstanden. Die Freude über Neubauten ist deshalb schon beim Anblick und erst recht bei den Preisen stark getrübt.</p>
<p>Wir nennen sie deshalb <strong>Verdrängungsbauten,</strong> weil sie direkt oder indirekt Menschen entweder aus der Wohnung, dem Viertel oder dem Lebensstandard drängen. Als wäre dies nicht genug, laufen aktuell Vorbereitungen von ALDI Nord, als auch von LEWO, die Zahl der&nbsp;Mikroapartments (möbliert, teuer, renditeorientiert) im Stadtteil auf insgesamt 571 noch zu steigern.&nbsp;</p>
<p><strong>Die Scheiße geht also weiter. </strong>Der Markt regelt, aber nur für Reiche. Doch wir wollen nicht gegeneinander um teure Wohnungen konkurrieren, um damit die Taschen anderer zu füllen! Sondern wir möchten mitentscheiden, was und wie gebaut wird und wer mit welchem Ziel das macht. Wir wollen Wohnraumversorgung statt Wohnungsmarkt!&nbsp;</p>
<h2>Recht auf Stadt für Alle</h2>
<p>Bevor die Zeit dafür reif ist, werden wir unsere Perspektive auf ein <strong>„Wohnen für alle“</strong> und eine <strong>„Stadt für alle“</strong> vehement einfordern müssen. Und statt Konkurrenz unter den Mieter<em>innen möchten wir, dass die Menschen sich untereinander helfen, sich in Hausgemeinschaften organisieren und ihre Rechte als Mieter</em>in verteidigen und ausbauen!</p>
<p>Deshalb machen wir diesmal eine <strong>Ravedemo: Party &amp; politics</strong> Hand in Hand am <strong>Samstag, den 19. September</strong> <strong>von der Südvorstadt</strong> (Alexis-Schumann-Platz) <strong>nach Connewitz</strong> zum ALDI-Mikroapartment-Projekt am S-Bahnhof Connewitz und zum Herderplatz.&nbsp;</p>
<p><strong>Krachparade</strong> nennen wir es, weil es immer noch viel zu ruhig ist, wenn es darum geht die Rechte und die Mitsprache von Mieter<em>innen und Stadtbewohner</em>innen zu verteidigen und zu stärken.&nbsp;</p>
<h2>My house is your house – no microliving</h2>
<p>Mit der Krachparade begehen und betanzen wir auch den Abschluss der <a href="https://openpetition.org/lfcyc" target="_blank" rel="noopener"><strong>Petition&nbsp;„Keine Scheiße bauen – Gegen die Mikroapartmentexplosion in Connewitz“</strong></a> – und möchten damit auch die Stadträt*innen aufrütteln, für ein Bauen, das man sich wirklich trauen kann, zu votieren. – Oder mit den Worten eines alten House-Klassikers: <strong>My house is your house and your house is mine!**</strong>*</p>
<p><strong>* Samstag, 19. September 2026, 16:30-22:00 Uhr</strong></p>
<p><strong>* Start:</strong> Exil/Alexis-Schumann-Platz (Südvorstadt)</p>
<p><strong>* Route:</strong> Exil/Alexis-Schumann-Platz – Connewitz Kreuz – S-Bhf Connewitz – Herderplatz</p>
<p><strong>* Live-Acts:</strong> <a href="https://flausenmcdauerwelle.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">MC Dauerwelle und Flausen</a>, <a href="https://acidmilchundhonig.de/" target="_blank" rel="noopener">Acid. Milch &amp; Honig</a> &amp; [surprise act]</p>
<p><strong>* On Decks:</strong> <a href="https://sachsentrance.com/artists/artist/raverpik/" target="_blank" rel="noopener">DJ RaverPik</a>, DJ Bat Lady, freihaendig</p>
<p><strong>* Redebeiträge/Shoutouts:</strong> Stadtteilinitiative Vernetzung Süd, Mietgewerkschaft Leipzig sowie weitere Leipziger Initiativen für ein Recht auf Stadt und Wohnen für Alle.&nbsp;</p>
<h2><strong>Zum Mitmachen</strong></h2>
<p>Die Krachparade ist ein Mitmachformat! Wenn ihr euch kreativ einbringen wollt, mit Schildern, Transparenten oder sonstigem Stuff: malt, bastelt und bringt alles was ihr einbringen und zeigen wollt am 19.9. mit auf die Straße.&nbsp;</p>
<p>Wenn ihr einen eigenen Wagen mit Mucke organisieren wollt, ist dafür auch Platz. Meldet euch in dem Fall gern vorher bei der Vernetzung Süd:<br />
<strong>vernetzung-sued[at]<a href="http://protonmail.com" target="_blank" rel="noopener">protonmail.com</a>&nbsp;</strong></p>
<p><strong><em>Fußnoten: </em></strong><br />
* Zitat aus Bertolt Brechts Gedicht „Bitten der Kinder“ von 1951.&nbsp;&nbsp;<br />
** In den nächsten Monaten werden zum ersten Mal wieder 19 Sozialwohnungen in Connewitz fertiggestellt: im Neubau der jungen <a href="https://leika-leipzig.com/" target="_blank" rel="noopener">Leika-Genossenschaft</a>. Doch diese 19 Sozialwohnungen sind im Vergleich zu den 1100 neugebauten, frei finanzierten und entsprechend teuren Wohnungen im Stadtteil der letzten zehn Jahre ein Tropfen auf den heißen Stein – im wahrsten Sinne des Wortes.<br />
*** My house is your house…war Ende 80er/Anfang 90er ein bekannter <a href="https://www.discogs.com/master/39337-The-Break-Boys-Underground-Breakdown-My-House-Is-Your-House" target="_blank" rel="noopener">House-Titel</a>, mehrfach als Sample in DJ Sets eingegangen und auch einmal Love Parade-Motto.</p>
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		<item>
		<title>376 Personen abgewiesen, die vor häuslicher und sexualisierter Gewalt flohen: Schnell mehr Plätze schaffen!</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/376-personen-abgewiesen-die-vor-haeuslicher-und-sexualisierter-gewalt-flohen-schnell-mehr-plaetze-schaffen-14-08-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 09:29:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gleichstellung/ Queer]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
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					<description><![CDATA[2025 mussten mindestens 306 Frauen, die in&#160;einem der&#160;17 sächsischen Schutzhäuser Zuflucht vor häuslicher und sexualisierter Gewalt suchten,&#160;wegen Platzmangels&#160;abgewiesen werden. Hinzu kommen 20 Abweisungen in speziellen Einrichtungen für Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution sowie 50 in Männerschutzwohnungen.&#160;Die Zahl der Familienschutzplätze wuchs seit dem vergangenen Jahr&#160;zwar&#160;von 168 auf 180. Laut&#160;der&#160;Istanbul-Konvention müsste Sachsen&#160;entsprechend seiner&#160;Bevölkerungszahlallerdings&#160;404 Plätze für betroffene Frauen &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/376-personen-abgewiesen-die-vor-haeuslicher-und-sexualisierter-gewalt-flohen-schnell-mehr-plaetze-schaffen-14-08-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„376 Personen abgewiesen, die vor häuslicher und sexualisierter Gewalt flohen: Schnell mehr Plätze schaffen!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="s6"><span class="s8"><span class="bumpedFont17"><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/againstviolencewomen.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24502" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/againstviolencewomen-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/againstviolencewomen-300x300.png 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/againstviolencewomen-1024x1024.png 1024w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/againstviolencewomen-150x150.png 150w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/againstviolencewomen-768x768.png 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/11/againstviolencewomen.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>2025 mussten mindestens 306 Frauen, die in&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">einem der</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;17 sächsischen Schutzhäuser Zuflucht vor häuslicher und sexualisierter Gewalt suchten,&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">wegen Platzmangels&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">abgewiesen werden. Hinzu kommen 20 Abweisungen in speziellen Einrichtungen für Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution sowie 50 in Männerschutzwohnungen.</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Die Zahl der Familienschutzplätze wuchs seit dem vergangenen Jahr&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">zwar&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">von 168 auf 180. Laut&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">der&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Istanbul-Konvention müsste Sachsen&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">entsprechend seiner</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;Bevölkerungszahl</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">allerdings</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;404 Plätze für betroffene Frauen vorhalten.</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17"> Diese Ergebnisse meiner Kleinen Anfrage (</span></span><a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=7519&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined"><span class="s9"><span class="bumpedFont17">Drucksache 8/</span></span></a><span class="s9"><span class="bumpedFont17">7519</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">) kommentiere ich:&nbsp;</span></span><span id="more-25713"></span></p>
<p class="s6"><span class="s8">&nbsp;</span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">„</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Im Freistaat ist</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;der Anspruch auf Schutz für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">weiterhin&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">nicht&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">erfüllt</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">. Häusliche und sexualisierte Gewalt sind&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">wachsende</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;Problem</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">e</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">,&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">welche&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">die Staatsregierung nur</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;zögerlich be</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">kämpft</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">.&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Es fehlen viele</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Schutzplätze, wie die</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">vielen</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;Abweisungen&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">zeig</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">en</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;– ihre Zahl sank&nbsp;</span></span><a href="https://linksfraktionsachsen.de/presse-detail/juliane-nagel-382-personen-wegen-mangelnder-kapazit%C3%A4ten-abgewiesen-schutz-vor-h%C3%A4uslicher-gewalt-ausbauen/"><span class="s9"><span class="bumpedFont17">gegenüber 2024</span></span></a><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;um ganze sechs, das sind nur etwa 1,5 Prozent</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">.&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Zwar wurden zwölf zusätzliche Schutzplätze geschaffen, weil Linke und Grüne in den Verhandlungen zum Haushalt 2025/2026 zusätzliche Mittel erkämpft haben. Der Bedarf ist aber viel größer.</span></span></p>
<p class="s6"><span class="s8">&nbsp;</span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Vor anderthalb Jahren beschloss der Bundestag das Gewalthilfegesetz. Es kann ein Meilenstein sein,&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">sofern</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">die</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Länder</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;es</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;um</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">s</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">etz</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">en</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">. Schließlich gewährt es&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Frauen ab 2032 einen Rechtsanspruch auf einen Schutzplatz und auf Beratung. Wie Schutzeinrichtungen und Beratungsstrukturen bis dahin&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">ausgebaut werden sollen</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">, wird im Sächsischen Gewalthilfegesetz abgebildet, dessen Entwurf&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">im Landtag liegt.&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Als Linke haben wir unsere Prämissen dargelegt und werden diese in den Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2027/28 deutlich machen. Wir müssen&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">die Schutzkapazitäten schnell erweitern und mehr&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Unterkünfte barrierefrei&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">machen. B</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">isher&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">gibt es nur einen barrierefreien Platz,</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;54 weitere gelten als&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">,</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">barrierearm</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">‘</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">.&nbsp;</span></span></p>
<p class="s6"><span class="s8">&nbsp;</span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Wir fordern, dass Minderjährige und queere Betroffene in den Geltungsbereich des Gesetzes aufgenommen werden und spezialisierte Anlaufstellen erhalten.&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">Entscheidend sind zudem&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">stärkere Bemühungen&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">für</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;Prävention.&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">D</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">ie körperliche Unversehrtheit von Mädchen und Frauen</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;muss</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">&nbsp;gewahrt&nbsp;</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">bleiben</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">und die Gleichstellung der Geschlechter zur DNA unserer Gesellschaft gehör</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">en</span></span><span class="s8"><span class="bumpedFont17">.“</span></span></p>
<p>PM 14.8.2026</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Familien dürfen keine Ausfallbürgen für falsche Kita-Finanzierung sein</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/familien-duerfen-keine-ausfallbuergen-fuer-falsche-kita-finanzierung-sein-12-08-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 07:13:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder- und Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Stadt Leipzig plant erneut, die Elternbeiträge für Krippe, Kindergarten und Hort zu erhöhen. Dadurch erhofft sich die Verwaltung Mehreinnahmen von etwa neun Millionen Euro in den kommenden Haushaltsjahren 2027/28. Für die Krippe ist ein Sprung um 37,86 Euro vorgesehen, die Beiträge für den Kindergarten sollen um 25,88 Euro ansteigen, für den Hort um 9,85 &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/familien-duerfen-keine-ausfallbuergen-fuer-falsche-kita-finanzierung-sein-12-08-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Familien dürfen keine Ausfallbürgen für falsche Kita-Finanzierung sein“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2016/11/47412_978.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-18170" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2016/11/47412_978-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2016/11/47412_978-300x169.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2016/11/47412_978.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Die Stadt Leipzig plant erneut, die Elternbeiträge für Krippe, Kindergarten und Hort zu erhöhen. Dadurch erhofft sich die Verwaltung Mehreinnahmen von etwa neun Millionen Euro in den kommenden Haushaltsjahren 2027/28.</p>
<p>Für die Krippe ist ein Sprung um 37,86 Euro vorgesehen, die Beiträge für den Kindergarten sollen um 25,88 Euro ansteigen, für den Hort um 9,85 Euro monatlich.<br />
Die Linksfraktion lehnt Erhöhung der Elternbeiträge für Kita und Hort weiter ab. Mein Statement:<span id="more-25710"></span></p>
<p>Wir lehnen die Erhöhung der Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung auch dieses Mal ab. In Zeiten explodierender Kosten für Lebenshaltung, Wohnen und Mobilität ist es ein komplett falsches Zeichen, auch noch bei der Bildung draufzuschlagen. Familien dürfen keine Ausfallbürgen für eine falsche Kita-Finanzierung sein – fast 40 bzw. 25 Euro Zusatzbelastung pro Monat sind für Viele kein Pappenstiel. Damit würden Menschen belastet, welche sowieso schon an viel zu vielen Ecken sparen müssen, aber kein Recht auf Beitragsbefreiung oder Ermäßigung haben.</p>
<p>Natürlich sehen wir, dass der kommunale Anteil an der Kitafinanzierung über die Jahre immer weiter gewachsen ist – zuletzt auf fast 60 Prozent. Währenddessen bewegt sich der Landesanteil bei weniger als einem Drittel. Vielmehr sollte also das Land die Kommunen bei der Finanzierung der frühkindlichen Bildung entlasten.</p>
<p>Als Linke wollen wir kostenfreie Bildung für alle Kinder. Das ist vor allem essenziell im Bereich der frühkindlichen Bildung. Wir arbeiten auf das Ziel einer beitragsfreien Kindertagesbetreuung hin. Bundesländer wie Mecklenburg und Berlin zeigen, dass es geht. Auch andere Länder, wie das Saarland, sind auf dem Weg in die Beitragsfreiheit.</p>
<p>Unterm Strich können die geplanten Mehreinnahmen durch die Elternbeitragserhöhungen die Stadt nicht aus der Finanzierungskrise führen. Das Vorgehen der Verwaltung, diese bereits in den Haushalt einzuplanen und damit die Verantwortung für die Kompensation bei Ablehnung auf den Stadtrat zu übertragen, halten wir für mehr als gewagt. Seit der letzten Entscheidung im April 2025 hat sich die Zusammensetzung des Stadtrates nicht geändert. Die Position der Linken jedenfalls nicht.“</p>
<p>PM 12.8.2026</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Mehr Haushalte auf Wohngeld angewiesen; Sachsen muss geplanten Kürzungen entgegentreten</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/mehr-haushalte-auf-wohngeld-angewiesen-sachsen-muss-geplanten-kuerzungen-entgegentreten-05-08-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 15:04:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[In Sachsen sind 97.515 Haushalte auf das Wohngeld angewiesen. Das zeigt die Antwort auf meine Anfrage (Drucksache 8/7498). Ende 2025 gab es im Freistaat 96.425 reine Wohngeldhaushalte und 1.090 wohngeldrechtliche Teilhaushalte. In vielen Kommunen müssen Betroffenen lange auf die Bearbeitung ihrer Anträge warten, fast 40.000 Ersuchen waren Ende Juni in Bearbeitung. In Freiberg, Görlitz und &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/mehr-haushalte-auf-wohngeld-angewiesen-sachsen-muss-geplanten-kuerzungen-entgegentreten-05-08-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mehr Haushalte auf Wohngeld angewiesen; Sachsen muss geplanten Kürzungen entgegentreten“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24165" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406-225x300.jpg 225w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406-768x1024.jpg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406-1152x1536.jpg 1152w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4406.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 85vw, 225px" /></a>In Sachsen sind 97.515 Haushalte auf das Wohngeld angewiesen. Das zeigt die Antwort auf meine Anfrage (<a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=7498&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined">Drucksache 8/7498</a>). Ende 2025 gab es im Freistaat 96.425 reine Wohngeldhaushalte und 1.090 wohngeldrechtliche Teilhaushalte. In vielen Kommunen müssen Betroffenen lange auf die Bearbeitung ihrer Anträge warten, fast 40.000 Ersuchen waren Ende Juni in Bearbeitung. In Freiberg, Görlitz und Leipzig müssen die Betroffenen etwa sechs Monate lang auf einen Bescheid warten. Würde die Bundesregierung ihre Kürzungspläne umsetzen, würde etwa ein Drittel der bisher Wohngeldberechtigten ihren Anspruch verlieren. Mein Statement:</p>
<p>„Die Kürzungspläne der Bundesregierung müssen verhindert werden. Dazu ist auch die Stimme Sachsens notwendig. Wir fordern die Staatsregierung auf, sich entschieden dagegen auszusprechen, dass der Kreis der Berechtigten enger und das Leistungsniveau geringer wird.<span id="more-25706"></span></p>
<p>Viele Menschen können die Kosten fürs Wohnen nicht aus eigener Kraft stemmen. Besonders Alleinerziehende, Familien mit Kindern, Rentnerinnen und Rentner sowie junge Menschen in Ausbildung müssen immer größere Teile des Einkommens für die Miete samt Nebenkosten aufwenden. Die Kürzungen würden sie massiv treffen.</p>
<p>Als Linksfraktion machen wir Druck für mehr bezahlbaren Wohnraum und dafür, dass die Mieten und Nebenkosten nicht immer weiter erhöht werden. Solange die Regierenden in Bund und Land aber so zögerlich vorangehen, müssen die Miethaushalte direkt unterstützt werden. Sachsen ist ein Mieterland, die Einkommen steigen längst nicht so schnell wie die Mieten. Deshalb war es richtig, den Kreis der Wohngeldberechtigten auszuweiten. Wird das jetzt abgewickelt, treibt das viele Betroffene noch tiefer in die Not.</p>
<p>Bund und Land tragen die Wohngeldkosten jeweils zur Hälfte. Im Haushalt für 2026 und im Etat-Entwurf für 2027/28 stellt der Freistaat das nötige Geld für den Kreis der aktuell Wohngeldberechtigten ein. Das sollte so bleiben. Die Kommunen müssen das Personal in den Wohngeldstellen jedoch selbst bezahlen. Würden Land und Bund sie dabei stärker unterstützen, dann hätten die Kommunen mehr Spielraum haben und könnten die Anträge schneller bearbeiten. Das ist dringend erforderlich.“</p>
<p><em>PM 5. August 2026</em></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Afghanistan ist nicht sicher – neuer Abschiebeflug ab Leipzig/Halle bricht mit menschenrechtlicher Verantwortung</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/afghanistan-ist-nicht-sicher-neuer-abschiebeflug-ab-leipzig-halle-bricht-mit-menschenrechtlicher-verantwortung-28-07-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 13:17:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asyl]]></category>
		<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Morgen des 28. Juli 2026 startete vom Flughafen Leipzig/Halle aus erneut ein Abschiebeflug nach Afghanistan. Bislang ist unklar, wie viele Personen an Bord waren. Am Flughafen gab es Protest, für den heutigen Dienstag ruft ein Bündnis aus antirassistischen Gruppen in Leipzig zu einer Kundgebung um 18 Uhr am Augustusplatz auf. Mein Statement;&#160; „Es ist &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/afghanistan-ist-nicht-sicher-neuer-abschiebeflug-ab-leipzig-halle-bricht-mit-menschenrechtlicher-verantwortung-28-07-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Afghanistan ist nicht sicher – neuer Abschiebeflug ab Leipzig/Halle bricht mit menschenrechtlicher Verantwortung“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2017/03/tuebinger-aufruf-keine-abschiebungen-nach-afghanistan-gegen-krieg-und-terror-ueberall_1484390001.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-18470" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2017/03/tuebinger-aufruf-keine-abschiebungen-nach-afghanistan-gegen-krieg-und-terror-ueberall_1484390001-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2017/03/tuebinger-aufruf-keine-abschiebungen-nach-afghanistan-gegen-krieg-und-terror-ueberall_1484390001-300x200.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2017/03/tuebinger-aufruf-keine-abschiebungen-nach-afghanistan-gegen-krieg-und-terror-ueberall_1484390001.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Am Morgen des 28. Juli 2026 startete vom Flughafen Leipzig/Halle aus erneut ein Abschiebeflug nach Afghanistan. Bislang ist unklar, wie viele Personen an Bord waren. Am Flughafen gab es Protest, für den heutigen Dienstag ruft ein Bündnis aus antirassistischen Gruppen in Leipzig zu einer Kundgebung um 18 Uhr am Augustusplatz auf. Mein Statement;&nbsp;</p>
<p>„Es ist schändlich, Menschen gewaltsam in ein Land zurückzubringen, das vom islamistischen Regime der Taliban regiert wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Betroffenen straffällig geworden sind oder nicht.&nbsp;<span id="more-25694"></span></p>
<p>Die Menschenrechtslage unter den Taliban ist desaströs: Frauen und Mädchen werden systematisch entrechtet, Minderheiten und Andersdenkende verfolgt und Menschen sind willkürlicher Gewalt und Repression ausgesetzt.&nbsp;Zudem ist die ökonomische und soziale Lage katastrophal. Laut einem <a href="https://reliefweb.int/report/afghanistan/afghanistan-returnee-resilience-overview-round-2-june-2026">Bericht des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen</a> können drei Viertel der Bevölkerung – 29 Millionen Menschen – ihre Grundbedürfnisse nicht decken.</p>
<p>Eine Abschiebung von Menschen, die ihre Strafe abgegolten haben, gleicht einer Doppelbestrafung. Dies ist eines Rechtsstaates nicht würdig, schon gar nicht, wenn dafür die islamistischen Taliban eingespannt werden. Es ist an Doppelmoral kaum zu überbieten, dass gerade die CDU die Kooperation mit den Taliban vorantreibt und Sachsens Innenminister dazu applaudiert. Beifall klatscht er auch zu dem Umstand, dass der betroffene Personenkreis inzwischen <a href="https://www.proasyl.de/pressemitteilung/pro-asyl-zu-entgrenzten-afghanistan-abschiebungen/">nicht mehr begrenzt ist</a>. Damit droht allen vollziehbar ausreisepflichtigen Menschen afghanischer Herkunft die Abschiebung. In Sachsen betraf das Ende 2025 insgesamt 449 Personen (<a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=5324&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined">Drucksache 8/5324</a>). Wir protestieren auf das Schärfste gegen die Missachtung menschenrechtlicher Prinzipien und die sächsische Beteiligung an diesem Bruch mit menschenrechtlicher Verantwortung. Wir fordern das Ende der Nutzung des zum Großteil landeseigenen Flughafens für hochproblematische Abschiebungen nach Afghanistan.“</p>
]]></content:encoded>
					
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