Veranstaltungsreihe: DER LANGE SCHATTEN DER SED – DIE DDR UND DIE WENDEZEIT IN DER KRITISCHEN LINKEN AUFARBEITUNG

In der gemeinsamen Veranstaltungsreihe der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Sachsen und des linXXnet wird 30 Jahre nach der Wende ein kritischer
Blick auf die Linke in der DDR und der Wendezeit gerichtet und gefragt,
welche Auswirkungen diese Erfahrungen bis heute nach sich ziehen. In
drei Veranstaltungen werden sowohl die linke Opposition in der DDR und
deren Blick auf die heutige LINKE beleuchtet, als auch der Aufarbeitungsprozess innerhalb der Partei nachvollzogen. Zudem wird der Frage nachgegangen, wie die heutige Linke auf die DDR schaut und was der Umgang mit der Vergangenheit für eine moderne Linke bedeutet.

* 04.09.2020, 19 Uhr, Demmeringstraße 32 Leipzig (Hinterhof, draußen)

    • LINKE OPPOSITION IN DER DDR

Titus Hopp (Berlin) und Gesine Oltmanns (Leipzig) berichten von ihren
Erfahrungen in der DDR, in der sie als linke Oppositionelle Repressionen
erlitten und erzählen, mit welchen Erwartungen sie die
Wiedervereinigung erlebten und welchen Blick sie heute auf DIE LINKE
haben.

* 12.09.2020, 16 Uhr, Café Baba (Georg-Schwarz-Straße 9 Leipzig, Hinterhof, draußen) 

EINE PARTEI IN DER TRANSFORMATION – VON DER SED ZUR HEUTIGEN LINKEN
Im Rahmen eines Erzählcafés erzählen Ilse und Michael Lauter von ihren Erlebnissen während der Wendezeit als SED-Mitglieder, Akteure der Transformation der SED in die PDS und später in DIE LINKE und bis heute aktive Parteimitglieder. Es soll über die Geschichte, Brüche und Aufarbeitungsprozesse gesprochen und diskutiert werden und in wie fern der erlebte Transformationsprozess die Partei bis heute prägt.

* 01.10.2020, 19 Uhr, Conne Island (Koburger Str. 3 Leipzig)

30 JAHRE NACH DER WENDE – WIE BLICKT DIE LINKE HEUTE AUF DIE
VERGANGENHEIT?
„Siegerjustiz – Verfolgung und Delegitimierung eines sozialistischen Versuchs seit 1990″ so der Schwerpunkt der Rote Hilfe Zeitung Ende 2016.
Darin wurde die DDR und insbesondere die Tätigkeit der staatlichen
Repressionsorgane verkürzt bis wohlwollend wiedergegeben, v.a. die
Repression gegen Andersdenkende als legitim dargestellt. Es gab
daraufhin sehr heftigen Widerspruch vor allem aus dem Osten und eine
kontroverse Debatte innerhalb der Roten Hilfe. 2019 folgte ein
Schwerpunktheft „Repression gegen linke Oppositionelle in der DDR“.
Wir wollen diskutieren, wie die radikale Linke heute auf die Geschichte
zurückschaut und welches Bild der DDR die Linke in Ost und West prägt.

+++Achtung: Aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen kann es zu
Beschränkungen der zugelassenen Personenzahl kommen. Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist nicht erforderlich. Bitte beachtet die allgemeinen Hygienebestimmungen.+++

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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