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	Kommentare zu: Unterbringung von Geflüchteten in Leipzig: Notunterkünfte, Ausbau der Torgauer Straße und neue Wohnhäuser	</title>
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	<description>Website von Juliane Nagel</description>
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		<title>
		Von: Martin		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2015 04:56:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich lese da herraus, dass es:

a) zu lange dauert bis ein Asylverfahren entschieden ist, und

b) auch nach einer Erstaufnahme die Flüchtlinge in Zentren zu hunderten untergebracht werden.

Das kann nicht der richtige Weg sein, a) kann wohl nur der Bund ändern? b) jedoch ist vielleicht die Verantwortung der Stadt, die wahrscheinlich zualler Erst Geld sparen möchte für eine dezentrale Unterbringung. Das zeigt wie schwierig es für Flüchtlinge ist.

Der Staat ruiniert sich damit selbst, da die Folgekosten und Probleme steigen und steigen. Die Flüchtlinge die später.... nach vielen Monaten....ein Bleiberecht bekommen, werden viel zu langsam integriert, lernen viel zu langsam Deutsch....werden viel zu spät in normale Wohnungen untergebracht und in somit in ein selbstbestimmtes Leben entlassen.

Wenn sich eine Parallelkultur entwickelt von Millionen Menschen die nur gebrochen Deutsch sprechen, wird das viel viel teurer als ein paar Sprachkurse und dezentrale Unterbringung gekostet hätten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese da herraus, dass es:</p>
<p>a) zu lange dauert bis ein Asylverfahren entschieden ist, und</p>
<p>b) auch nach einer Erstaufnahme die Flüchtlinge in Zentren zu hunderten untergebracht werden.</p>
<p>Das kann nicht der richtige Weg sein, a) kann wohl nur der Bund ändern? b) jedoch ist vielleicht die Verantwortung der Stadt, die wahrscheinlich zualler Erst Geld sparen möchte für eine dezentrale Unterbringung. Das zeigt wie schwierig es für Flüchtlinge ist.</p>
<p>Der Staat ruiniert sich damit selbst, da die Folgekosten und Probleme steigen und steigen. Die Flüchtlinge die später&#8230;. nach vielen Monaten&#8230;.ein Bleiberecht bekommen, werden viel zu langsam integriert, lernen viel zu langsam Deutsch&#8230;.werden viel zu spät in normale Wohnungen untergebracht und in somit in ein selbstbestimmtes Leben entlassen.</p>
<p>Wenn sich eine Parallelkultur entwickelt von Millionen Menschen die nur gebrochen Deutsch sprechen, wird das viel viel teurer als ein paar Sprachkurse und dezentrale Unterbringung gekostet hätten.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: luna		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2015 07:37:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://jule.linxxnet.de/unterbringung-von-gefluechteten-in-leipzig-notunterkuenfte-ausbau-der-torgauer-strasse-und-neue-wohnhaeuser-05-07-2015/comment-page-1/#comment-660897&quot;&gt;Martin&lt;/a&gt;.

Hallo Martin. 
die Geflüchteten werden nach denm Königssteiner Schlüssel auf die Bundesländer verteilt.. Nach Sachsen kommen zb etwa 5 %. In den Ländern angekommen, kommen die Menschen erstmal in die Erstaufnahme (in Sachsen hauptsächlich Chemnitz, Schneeberg.. und mittlerweile 10 weitere Interimstandorte.. einer wird im August auch in Leipzig Dölitz eröffnen). In diesen Einrichtungen, für die das Land zuständig ist, bleiben sie max 3 Monate, werden registriert, medinzinisch untersucht (in Verantwortung des Landes) und im Anschluss folgt die Aktenanlage beim BAMF (das in Chemnitz mit dem auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung sitzt) samt Anhörung.. hier wird das Asylverfahren in Gang gebracht. Die Verfahrensdauer lag 2014 im Schnitt bei 7-8 Monaten (en Detail hier nachzulesen: http://www.ulla-jelpke.de/wp-content/uploads/2015/02/150203-Erg%C3%A4nzende-Asylstatistik-2014.pdf). D.h. dass die Menschen aus der Erstaufnahme, im laufenden Verfahren auf die LAndkreise und Kreisfreien Städte verteilt werden. Auch das läuft nach einem Verteilungsschlüssel, Leipzig bekommt in Sachsen ca. 12 %. Vor Ort kommt dann wiederum die Unterbringung in einem Heim, es kann - auch während des Verfahrens - in Wohnungen untergebracht werden. Das ist sinnvoll, weil menschenwürdiger, ausserdem dauern die Verfahren in vielen Fällen noch länger, einige Asylsuchende legen Rechtsmittel gegen die Entscheidung an, es kommt auch nicht selten vor, dass Abschienbehindernisse festgestellt werden. 
Die, die anerkannt sind oder die Kontingentflüchtlinge aus Syrien dürfen ausziehen. Aus o.g. Gründen macht das aber auch bei Menschen im Asylverfahren und aus Menschenrechtserwägungen Sinn.
Die Unterbringung in Schulen ist suboptimal. Ich schreibe ja in meinem Beitrag, dass es brach liegende Potentiale gibt. aus meiner/ unserer Sicht. 
Der Bund hat jüngst 2000 mehr MitarbeiterInnen für die Bearbeitung versprochen. Das macht Sinn, in Chemnitz sitzen zb derzeit knapp über 10. Bei zirka 1500 Asylsuchenden pro Monat seit Jahresbeginn ist das ganz schön wenig. 
Mensch muss aber trotzdem die Entscheidungsgrundlagen kritisch hinterfragen: das Asylrecht wird immer weiter geschliffen: 1993 die faktische Abschaffung des Grundrechts (durch CDU/ SPD, FDP), die Erklärung von Mazedonien, Serbien und Bosnien zu sicheren Herkunftsstaaten (durch CDU/ SPD/ Grüne), das DUBLIN-System etcpp... minimieren die Chancen für viele Menschen ihr individuelles Recht in Anspruch zu nehmen geschweige denn eine faire, an menschenrechtlichen Masstäben orientierte Entscheidung zu bekommen. 
Es muss endlich Veränderungen im gesellschaftlichen Bewusstsein und in der Politik geben.. Migration und die Aufnahme von Schutzbedürftigen sind kein Zugeständnis, sondenr &quot;normal&quot;. Daraus muss aber folgen, dass die neu ankommenden als neuer Bestandteil der Gesellschaft betrachtet und aufgenommen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://jule.linxxnet.de/unterbringung-von-gefluechteten-in-leipzig-notunterkuenfte-ausbau-der-torgauer-strasse-und-neue-wohnhaeuser-05-07-2015/comment-page-1/#comment-660897">Martin</a>.</p>
<p>Hallo Martin.<br />
die Geflüchteten werden nach denm Königssteiner Schlüssel auf die Bundesländer verteilt.. Nach Sachsen kommen zb etwa 5 %. In den Ländern angekommen, kommen die Menschen erstmal in die Erstaufnahme (in Sachsen hauptsächlich Chemnitz, Schneeberg.. und mittlerweile 10 weitere Interimstandorte.. einer wird im August auch in Leipzig Dölitz eröffnen). In diesen Einrichtungen, für die das Land zuständig ist, bleiben sie max 3 Monate, werden registriert, medinzinisch untersucht (in Verantwortung des Landes) und im Anschluss folgt die Aktenanlage beim BAMF (das in Chemnitz mit dem auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung sitzt) samt Anhörung.. hier wird das Asylverfahren in Gang gebracht. Die Verfahrensdauer lag 2014 im Schnitt bei 7-8 Monaten (en Detail hier nachzulesen: <a href="http://www.ulla-jelpke.de/wp-content/uploads/2015/02/150203-Erg%C3%A4nzende-Asylstatistik-2014.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.ulla-jelpke.de/wp-content/uploads/2015/02/150203-Erg%C3%A4nzende-Asylstatistik-2014.pdf</a>). D.h. dass die Menschen aus der Erstaufnahme, im laufenden Verfahren auf die LAndkreise und Kreisfreien Städte verteilt werden. Auch das läuft nach einem Verteilungsschlüssel, Leipzig bekommt in Sachsen ca. 12 %. Vor Ort kommt dann wiederum die Unterbringung in einem Heim, es kann &#8211; auch während des Verfahrens &#8211; in Wohnungen untergebracht werden. Das ist sinnvoll, weil menschenwürdiger, ausserdem dauern die Verfahren in vielen Fällen noch länger, einige Asylsuchende legen Rechtsmittel gegen die Entscheidung an, es kommt auch nicht selten vor, dass Abschienbehindernisse festgestellt werden.<br />
Die, die anerkannt sind oder die Kontingentflüchtlinge aus Syrien dürfen ausziehen. Aus o.g. Gründen macht das aber auch bei Menschen im Asylverfahren und aus Menschenrechtserwägungen Sinn.<br />
Die Unterbringung in Schulen ist suboptimal. Ich schreibe ja in meinem Beitrag, dass es brach liegende Potentiale gibt. aus meiner/ unserer Sicht.<br />
Der Bund hat jüngst 2000 mehr MitarbeiterInnen für die Bearbeitung versprochen. Das macht Sinn, in Chemnitz sitzen zb derzeit knapp über 10. Bei zirka 1500 Asylsuchenden pro Monat seit Jahresbeginn ist das ganz schön wenig.<br />
Mensch muss aber trotzdem die Entscheidungsgrundlagen kritisch hinterfragen: das Asylrecht wird immer weiter geschliffen: 1993 die faktische Abschaffung des Grundrechts (durch CDU/ SPD, FDP), die Erklärung von Mazedonien, Serbien und Bosnien zu sicheren Herkunftsstaaten (durch CDU/ SPD/ Grüne), das DUBLIN-System etcpp&#8230; minimieren die Chancen für viele Menschen ihr individuelles Recht in Anspruch zu nehmen geschweige denn eine faire, an menschenrechtlichen Masstäben orientierte Entscheidung zu bekommen.<br />
Es muss endlich Veränderungen im gesellschaftlichen Bewusstsein und in der Politik geben.. Migration und die Aufnahme von Schutzbedürftigen sind kein Zugeständnis, sondenr &#8222;normal&#8220;. Daraus muss aber folgen, dass die neu ankommenden als neuer Bestandteil der Gesellschaft betrachtet und aufgenommen werden.</p>
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		<title>
		Von: Martin		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/unterbringung-von-gefluechteten-in-leipzig-notunterkuenfte-ausbau-der-torgauer-strasse-und-neue-wohnhaeuser-05-07-2015/comment-page-1/#comment-660897</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2015 09:49:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jule.linxxnet.de/?p=15348#comment-660897</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Jule, mich würde zuerst interessieren wie man zwischen der Erstaufnahme von Flüchtlingen und anerkannten Asylsuchenden und vielleicht noch den in der Schwebe befindlichen unterscheiden kann, da ich hörte, dass viele Asylverfahren sehr lange dauern?

Für die 1. Gruppe der Neuankömmlinge sind die beiden neuen Standorte zumindest Örtlich perfekt gelegen, im Herzen Leipzigs mit allen Möglichkeiten der Versorgung. Die Gebäude müssen entsprechend umgerüstet werden, ggf. Trennwände in zu große Räume und mehr Sanitäranlagen installiert werden. Für eine Erstaufnahmeeinrichtung sollten schon 50 bis 300 Plätze an einem Ort bereitgehalten werden, da eine Betreuung / Übersetzer, ggf. Mobiler Arzt und Security... benötigt werden.

Wurden die Asylsuchenden mit Bleiberecht anerkannt sollten sie das Recht habe in ganz normale Wohnungen zu ziehen, die sie frei wählen können und die zumindest das Existenzminimum sicherstellen. Dabei muss die Stadt auch mit Übersetzern und Betreuern helfen, sofern die neuen Bürger noch nicht ausreichend Deutsch lernen konnten. Eigene Wohnungen sind der einzige Weg zur Integration und Verhinderung der Ghettobildung, außerdem ein prinzipielles Freiheitsrecht!

Offen bleibt die Frage nach den Asylverfahren die zu lange dauern oder verschleppt werden? In Deutschland gibt es eine allgemeine Frist bei Verwaltungsvorgängen, die 3 Monate beträgt, diese sollte auch für eine erste abschließende Entscheidung im Asylverfaren gelten. Dass heißt der Staat muss innerhalb von 3 Monaten prüfen, ob ein Bleiberecht zuerkannt wird. Schafft der Staat das nicht, sollten die Asylsuchenden vorläufig mit den gleichen Bleiberechten ausgestattet werden, wie die bereits anerkannten.

Die Integration der Flüchtlinge soll gelingen, alles andere würde nicht nur zu einen Mehr an Problemen in der Gesellschaft sondern auch zu höheren Kosten führen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Jule, mich würde zuerst interessieren wie man zwischen der Erstaufnahme von Flüchtlingen und anerkannten Asylsuchenden und vielleicht noch den in der Schwebe befindlichen unterscheiden kann, da ich hörte, dass viele Asylverfahren sehr lange dauern?</p>
<p>Für die 1. Gruppe der Neuankömmlinge sind die beiden neuen Standorte zumindest Örtlich perfekt gelegen, im Herzen Leipzigs mit allen Möglichkeiten der Versorgung. Die Gebäude müssen entsprechend umgerüstet werden, ggf. Trennwände in zu große Räume und mehr Sanitäranlagen installiert werden. Für eine Erstaufnahmeeinrichtung sollten schon 50 bis 300 Plätze an einem Ort bereitgehalten werden, da eine Betreuung / Übersetzer, ggf. Mobiler Arzt und Security&#8230; benötigt werden.</p>
<p>Wurden die Asylsuchenden mit Bleiberecht anerkannt sollten sie das Recht habe in ganz normale Wohnungen zu ziehen, die sie frei wählen können und die zumindest das Existenzminimum sicherstellen. Dabei muss die Stadt auch mit Übersetzern und Betreuern helfen, sofern die neuen Bürger noch nicht ausreichend Deutsch lernen konnten. Eigene Wohnungen sind der einzige Weg zur Integration und Verhinderung der Ghettobildung, außerdem ein prinzipielles Freiheitsrecht!</p>
<p>Offen bleibt die Frage nach den Asylverfahren die zu lange dauern oder verschleppt werden? In Deutschland gibt es eine allgemeine Frist bei Verwaltungsvorgängen, die 3 Monate beträgt, diese sollte auch für eine erste abschließende Entscheidung im Asylverfaren gelten. Dass heißt der Staat muss innerhalb von 3 Monaten prüfen, ob ein Bleiberecht zuerkannt wird. Schafft der Staat das nicht, sollten die Asylsuchenden vorläufig mit den gleichen Bleiberechten ausgestattet werden, wie die bereits anerkannten.</p>
<p>Die Integration der Flüchtlinge soll gelingen, alles andere würde nicht nur zu einen Mehr an Problemen in der Gesellschaft sondern auch zu höheren Kosten führen.</p>
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