<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Straßenumbenennungsposse oder: selbst ist der/die Connewitzer*in	</title>
	<atom:link href="https://jule.linxxnet.de/strassenumbenennungsposse-oder-selbst-ist-derdie-connewitzerin-29-11-2015/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://jule.linxxnet.de/strassenumbenennungsposse-oder-selbst-ist-derdie-connewitzerin-29-11-2015/</link>
	<description>Website von Juliane Nagel</description>
	<lastBuildDate>Sat, 12 Dec 2015 23:31:19 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Michael Rösler		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/strassenumbenennungsposse-oder-selbst-ist-derdie-connewitzerin-29-11-2015/comment-page-1/#comment-689601</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Rösler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2015 23:31:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jule.linxxnet.de/?p=16910#comment-689601</guid>

					<description><![CDATA[Es geht auch dumpf und unkonventionell: https://scontent-frt3-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xfa1/v/l/t1.0-912310624_924123040990549_8647974377582402113_n.jpg?oh=8a34949c89202ec95c26b7a2ba28195a&#038;oe=56DD060B (in Reudnitz)
oder würdevoll:
https://ecoleusti.files.wordpress.com/2013/08/p1190115.jpg
oder mit Widerstand wie in Hamburg vor ein paar Jahren wo Aktivist_innen bei einer spontanen Umbenennung festgenommen worden sind.

Festzuhalten bleibt, so mensch sensibel ist und empathisch gegenüber verfolgten Minderheiten in Geschichte und Gegenwart sein will, dass es in LE noch eine Menge zu tun gibt.

Was ist beispielsweise mit dem Willhelm Leuschner Platz in Leipzig?

Er brachte am 22.8.1928 als Innenminister von Hessen den &quot;Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung des Zigeunerunwesens&quot; ein. Mit dem Gesetz wurde die Daktyloskopie(-pflicht) für Sinti und Roma in D als erstes eingeführt und das weltweit. Vor 1933 tat sich also ein Sozialdemokrat daran die Massenerfassung und somit -vernichtung an den Sinti und Roma im NS systematisch vorzubereiten. Eine Schande für Leipzig, dass es hier solch ein Platz gibt! Generell tut mensch sich schwer mit postkolonialer Kritik in einer von Weißen dominierten vermeintlich antirassistisch gebenden Öffentlichkeit aber auch &quot;Wissenschaft&quot;. Ungebrochene weiße Dominanzstruktur kann mensch das nennen, aber wir diskutieren ja lieber über brennende Mülltonnen in Leipzig anstatt der Erkenntnis der &quot;Wissenschaft&quot; Gehör zu verleihen und den vielen gesprochenen Worten endlich Taten folgen zu lassen.

Frau Krause Ihre Straße überdies ist nicht nur promillierte Alltagskultur sondern auch Ausdruck mit der eigenen Geschichte lustig umzugehen. Wer zu Hause kein selbiges fand ertrank es eben in der Kneipe oder traf sich zum politischen Gespräch. Das war vor 1989 in Connewitz so und wird es wohl auch nach 1989 gewesen sein. Oder wann haben Sie ihr letztes Bierchen getrunken Frau Nagel? Auf die Einlösung unseres Schnapsausschankes und selbiger Leerung mit ihnen warten wir nun schon fast über einem Jahr. Oder trinken Sie nicht mit Anzugträger_innen?

Michael Rösler - Das Original!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht auch dumpf und unkonventionell: <a href="https://scontent-frt3-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xfa1/v/l/t1.0-912310624_924123040990549_8647974377582402113_n.jpg?oh=8a34949c89202ec95c26b7a2ba28195a&#038;oe=56DD060B" rel="nofollow ugc">https://scontent-frt3-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xfa1/v/l/t1.0-912310624_924123040990549_8647974377582402113_n.jpg?oh=8a34949c89202ec95c26b7a2ba28195a&#038;oe=56DD060B</a> (in Reudnitz)<br />
oder würdevoll:<br />
<a href="https://ecoleusti.files.wordpress.com/2013/08/p1190115.jpg" rel="nofollow ugc">https://ecoleusti.files.wordpress.com/2013/08/p1190115.jpg</a><br />
oder mit Widerstand wie in Hamburg vor ein paar Jahren wo Aktivist_innen bei einer spontanen Umbenennung festgenommen worden sind.</p>
<p>Festzuhalten bleibt, so mensch sensibel ist und empathisch gegenüber verfolgten Minderheiten in Geschichte und Gegenwart sein will, dass es in LE noch eine Menge zu tun gibt.</p>
<p>Was ist beispielsweise mit dem Willhelm Leuschner Platz in Leipzig?</p>
<p>Er brachte am 22.8.1928 als Innenminister von Hessen den &#8222;Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung des Zigeunerunwesens&#8220; ein. Mit dem Gesetz wurde die Daktyloskopie(-pflicht) für Sinti und Roma in D als erstes eingeführt und das weltweit. Vor 1933 tat sich also ein Sozialdemokrat daran die Massenerfassung und somit -vernichtung an den Sinti und Roma im NS systematisch vorzubereiten. Eine Schande für Leipzig, dass es hier solch ein Platz gibt! Generell tut mensch sich schwer mit postkolonialer Kritik in einer von Weißen dominierten vermeintlich antirassistisch gebenden Öffentlichkeit aber auch &#8222;Wissenschaft&#8220;. Ungebrochene weiße Dominanzstruktur kann mensch das nennen, aber wir diskutieren ja lieber über brennende Mülltonnen in Leipzig anstatt der Erkenntnis der &#8222;Wissenschaft&#8220; Gehör zu verleihen und den vielen gesprochenen Worten endlich Taten folgen zu lassen.</p>
<p>Frau Krause Ihre Straße überdies ist nicht nur promillierte Alltagskultur sondern auch Ausdruck mit der eigenen Geschichte lustig umzugehen. Wer zu Hause kein selbiges fand ertrank es eben in der Kneipe oder traf sich zum politischen Gespräch. Das war vor 1989 in Connewitz so und wird es wohl auch nach 1989 gewesen sein. Oder wann haben Sie ihr letztes Bierchen getrunken Frau Nagel? Auf die Einlösung unseres Schnapsausschankes und selbiger Leerung mit ihnen warten wir nun schon fast über einem Jahr. Oder trinken Sie nicht mit Anzugträger_innen?</p>
<p>Michael Rösler &#8211; Das Original!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
