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	Kommentare zu: Statement zum 12. Dezember 2015	</title>
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	<description>Website von Juliane Nagel</description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 Dec 2015 21:20:54 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Rale		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/statement-zum-12-dezember-2015-12-12-2015/comment-page-1/#comment-689831</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rale]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2015 21:20:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zitat Martin: &quot; ... und dann ein Demonstrand das Tränengas von den Tram-Gleisen… aufhebt und zurück zur Polizei wirft.&quot;

Also, wenn das alles gewesen wäre, hätte ich da schon ein gewisses Verständnis.

War es aber nicht.

Die ersten, die hier in der Kochstraße aus Richtung Kurt-Eisner-Straße stadtauswärts Richtung Kreuz rennend ca. 20 dieser Granaten quasi zeitgleich und offensichtlich koordiniert zündeten (ja, ich habe das selbst gesehen, war ja direkt vor meinem Fenster), waren die Antifa-Leute.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat Martin: &#8220; &#8230; und dann ein Demonstrand das Tränengas von den Tram-Gleisen… aufhebt und zurück zur Polizei wirft.&#8220;</p>
<p>Also, wenn das alles gewesen wäre, hätte ich da schon ein gewisses Verständnis.</p>
<p>War es aber nicht.</p>
<p>Die ersten, die hier in der Kochstraße aus Richtung Kurt-Eisner-Straße stadtauswärts Richtung Kreuz rennend ca. 20 dieser Granaten quasi zeitgleich und offensichtlich koordiniert zündeten (ja, ich habe das selbst gesehen, war ja direkt vor meinem Fenster), waren die Antifa-Leute.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Björn		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/statement-zum-12-dezember-2015-12-12-2015/comment-page-1/#comment-689827</link>

		<dc:creator><![CDATA[Björn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2015 17:25:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Frau Nagel,

schade finde ich, dass Sie die Kritik als Unterstellung und Umdeutung abtun. Dass sich auch bedroht werden kann ich mir vorstellen und ist nicht hinnehmbar. 

Dennoch widerspreche ich Ihnen. Es gibt kein absolutes Demonstrationsrecht in Hörweite. Der von Ihnen aufgezeigte Artikel führt keine Belege auf. Dieses Recht mag zur vollständigen Verwirklichung von Art. 8 GG bestehen, wenn keinerlei Gefahren für die öffentliche Sicherheit ausgehen. (Aus diesem Grund bspw. für viele einschränkend der VGH München, Beschluss v. 28.11.14 (Az.: 10 ZB 13.13). In diesem Zusammenhang fallen mir auch die Ihnen vermutlich bekannten Urteile zu Versammlungen während des diesjährigen G8-Gipfels in Bayern ein. Auch hier wurden Demonstrationen in Sichtweite nicht gewährt. 

Ich möchte zudem zu bedenken geben, dass es für die Polizei schwierig ist auf engstem Raum verfeindete Gruppierungen getrennt zu halten und dabei gleichzeitig die körperliche Unversehrtheit der Beteiligten nicht zu verletzen. 

Ich hoffe, dass mir ein abschließender Kommentar noch erlaubt ist. Ich glaube, dass sich Radikale gegenseitig hochschaukeln. Es setzt sich eine Spirale der Frustration und des gegenseitigen Hasses in gang, die in Gewalt umschlägt. Einigen geht es dabei nicht um die Sache selbst, sondern von vorneherein nur um die Gewalt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Nagel,</p>
<p>schade finde ich, dass Sie die Kritik als Unterstellung und Umdeutung abtun. Dass sich auch bedroht werden kann ich mir vorstellen und ist nicht hinnehmbar. </p>
<p>Dennoch widerspreche ich Ihnen. Es gibt kein absolutes Demonstrationsrecht in Hörweite. Der von Ihnen aufgezeigte Artikel führt keine Belege auf. Dieses Recht mag zur vollständigen Verwirklichung von Art. 8 GG bestehen, wenn keinerlei Gefahren für die öffentliche Sicherheit ausgehen. (Aus diesem Grund bspw. für viele einschränkend der VGH München, Beschluss v. 28.11.14 (Az.: 10 ZB 13.13). In diesem Zusammenhang fallen mir auch die Ihnen vermutlich bekannten Urteile zu Versammlungen während des diesjährigen G8-Gipfels in Bayern ein. Auch hier wurden Demonstrationen in Sichtweite nicht gewährt. </p>
<p>Ich möchte zudem zu bedenken geben, dass es für die Polizei schwierig ist auf engstem Raum verfeindete Gruppierungen getrennt zu halten und dabei gleichzeitig die körperliche Unversehrtheit der Beteiligten nicht zu verletzen. </p>
<p>Ich hoffe, dass mir ein abschließender Kommentar noch erlaubt ist. Ich glaube, dass sich Radikale gegenseitig hochschaukeln. Es setzt sich eine Spirale der Frustration und des gegenseitigen Hasses in gang, die in Gewalt umschlägt. Einigen geht es dabei nicht um die Sache selbst, sondern von vorneherein nur um die Gewalt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Paul		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/statement-zum-12-dezember-2015-12-12-2015/comment-page-1/#comment-689804</link>

		<dc:creator><![CDATA[Paul]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2015 09:54:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Martin,
da gab es nichts zu beruhigen!
Ich hab mich anpöbeln lassen, weil ich versucht habe, eine brennende Papiertonne zu löschen. Da war kein Polizist in der Nähe und die Nazis noch nicht mal losgelaufen.
Deeskaliert hätte nur, daß alle Polizisten sich hätten widerstandslos verprügeln lassen. Sieh den Tatsachen mal ins Auge. Genau das, was passiert ist, war der Plan.
Vielleicht hilft es, wenn wir zwei uns das nächste Mal dazwischen stellen - gewaltfrei und anarchistisch. Denn Anarchie ist nicht die Herrschaft der Gewalt, sondern die Beherrschtheit der Herrschaftsfreien!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Martin,<br />
da gab es nichts zu beruhigen!<br />
Ich hab mich anpöbeln lassen, weil ich versucht habe, eine brennende Papiertonne zu löschen. Da war kein Polizist in der Nähe und die Nazis noch nicht mal losgelaufen.<br />
Deeskaliert hätte nur, daß alle Polizisten sich hätten widerstandslos verprügeln lassen. Sieh den Tatsachen mal ins Auge. Genau das, was passiert ist, war der Plan.<br />
Vielleicht hilft es, wenn wir zwei uns das nächste Mal dazwischen stellen &#8211; gewaltfrei und anarchistisch. Denn Anarchie ist nicht die Herrschaft der Gewalt, sondern die Beherrschtheit der Herrschaftsfreien!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/statement-zum-12-dezember-2015-12-12-2015/comment-page-1/#comment-689803</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2015 09:51:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jule-nagel.de/?p=16953#comment-689803</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Frau Nagel,

Solang er auf der Erde lebt,
So lange sei dir&#039;s nicht verboten,
Es irrt der Mensch so lang er strebt. (Goethe &quot;Faust&quot;)

Ich habe mich mit der Freischaltung meines Kommentares geirrt und gestehe diesen Fehler auch ein. Ist das kommende Fest und der Jahreswechsel nicht eine gute Gelegenheit ähnlich zu handeln und wenigstens den zahlreich verletzten Polizisten sein Bedauern zu äußern???]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Nagel,</p>
<p>Solang er auf der Erde lebt,<br />
So lange sei dir&#8217;s nicht verboten,<br />
Es irrt der Mensch so lang er strebt. (Goethe &#8222;Faust&#8220;)</p>
<p>Ich habe mich mit der Freischaltung meines Kommentares geirrt und gestehe diesen Fehler auch ein. Ist das kommende Fest und der Jahreswechsel nicht eine gute Gelegenheit ähnlich zu handeln und wenigstens den zahlreich verletzten Polizisten sein Bedauern zu äußern???</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Paul		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/statement-zum-12-dezember-2015-12-12-2015/comment-page-1/#comment-689802</link>

		<dc:creator><![CDATA[Paul]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2015 09:49:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jule-nagel.de/?p=16953#comment-689802</guid>

					<description><![CDATA[Liebe luna,
ich wünsche Dir ein langes Leben und uns allen bessere Verhältnisse. Fakt ist, daß diese Auseinandersetzung geplant war. Das war vorbereitet. Es liegen für gewöhnlich keine Autoreifen irgendwo zufällig rum, die dann zum Abbrennen verwandt werden. Fakt ist, daß es einen Aufschrei gegen die Heimanbrenner*innen gab, dieser aber nicht laut genug ist - keine Frage. Aber das rechtfertigt keine Gewalt. Auch der ziemlich dumme Spruch: &quot;Wenn Kinder ertrinken, schweigt Ihr, wenn Scheiben zersplittern, schreit Ihr.&quot; zeigt nur eins: Selbstimmunisieriung! Welchem Kind wurde denn da geholfen? (Und es ging nicht nur um Scheiben. Es ging gegen Polizisten, die aber nur akzidentiell Polizisten sind, substanziell aber Menschen [wie Nazis übrigens auch!].) Um Flüchtlingen und da besonders Kinder zu helfen, gibt es wirkliche Mittel – die der Kunst und die der Tat. Aber das kostet Mühe und hat selten einen Eventcharakter. Da ist elende Plackerei und allzu oft ohne Erfolg. Wer da wirklich etwas tun wollte, könnte es ja mal bei borderline europe versuchen. 
Die Flüchtlinge kommen hierher, weil sie in ein Land mit staatlichen und rechtlichen Strukturen wollen. Sie wollen genau in dieses Deutschland, welches am Samstag bekämpft wurde. Zum Glück dürfen sie nicht wählen, die Herrschaft der cdu wäre auf Jahre gesichert. 
Es gibt viele Möglichkeiten, sich gegen das strukturelle Unrecht einzusetzen. Das, was da am Samstag passiert ist, ersetzt strukturelles Unrecht durch die Herrschaft der Gewalt - da fragt man sich doch, was das mit Anarchie zu tun hat.
Wer Gewalt legitimiert, legitimiert die Gewalt der Anderen! Wer die Rechte der anderen von ihrer Gesinnung abhängig macht, stellt grundlegende Elemente unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage! Nazis dürfen demonstrieren. So ist das nun mal. Dafür dürfen auch andere demonstrieren. All das in den Grenzen der Gesetze. Und Gesetze und damit verbundene Rechte gelten für alle. Wir müssen den Nazis entgegentreten - aber nicht so, daß wir ihnen gleich werden. Die Polizei hat richtig gehandelt, als sie die Lager getrennt hat. Die Nazis hätten uns trotzdem gehört und sehen wollten sie vielleicht nicht alle. Ich wollte sie mir nicht anschauen, ich wollte zeigen, daß ich von ihrer Gesinnung angewidert bin. Aber vorher war ich schon von den aufgeheizen Leuten auf meiner Seite angewidert, für die Diskurs und Dialektik wahrscheinlich ein Zeichen kleinbürgerlicher Borniertheit und Schwäche ist. Muskel statt Hirn halt.
Ich weiß nicht, ob mit diesen Leuten ein Gespräch möglich ist. Aber alle anderen zivilgesellschaftlichen Kräfte sollten sich auf einen gemeinsamen Diskurs verständigen. Wer immer noch meint, mit einer Revolution die Welt zu verbessern, hat nichts aus der Geschichte gelernt. Wer Menschen gegen ihren Willen befreien will, wird notwendig gewalttätig oder Gewalt akzeptieren. Aufklärung ist ein nicht abgeschlossener und unabschließbarer Prozeß! Und er fängt bei mir an und bei dir!
Noch mal eine Bitte: Was ist das Ziel derer, die sich da ausgelebt haben? Was ist Dein Ziel? Und was würdest Du in Kauf nehmen, um es zu erreichen?
Und an alle eine Buchempfehlung: Paul Feyerabend &quot;Erkenntnis für freie Menschen&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe luna,<br />
ich wünsche Dir ein langes Leben und uns allen bessere Verhältnisse. Fakt ist, daß diese Auseinandersetzung geplant war. Das war vorbereitet. Es liegen für gewöhnlich keine Autoreifen irgendwo zufällig rum, die dann zum Abbrennen verwandt werden. Fakt ist, daß es einen Aufschrei gegen die Heimanbrenner*innen gab, dieser aber nicht laut genug ist &#8211; keine Frage. Aber das rechtfertigt keine Gewalt. Auch der ziemlich dumme Spruch: &#8222;Wenn Kinder ertrinken, schweigt Ihr, wenn Scheiben zersplittern, schreit Ihr.&#8220; zeigt nur eins: Selbstimmunisieriung! Welchem Kind wurde denn da geholfen? (Und es ging nicht nur um Scheiben. Es ging gegen Polizisten, die aber nur akzidentiell Polizisten sind, substanziell aber Menschen [wie Nazis übrigens auch!].) Um Flüchtlingen und da besonders Kinder zu helfen, gibt es wirkliche Mittel – die der Kunst und die der Tat. Aber das kostet Mühe und hat selten einen Eventcharakter. Da ist elende Plackerei und allzu oft ohne Erfolg. Wer da wirklich etwas tun wollte, könnte es ja mal bei borderline europe versuchen.<br />
Die Flüchtlinge kommen hierher, weil sie in ein Land mit staatlichen und rechtlichen Strukturen wollen. Sie wollen genau in dieses Deutschland, welches am Samstag bekämpft wurde. Zum Glück dürfen sie nicht wählen, die Herrschaft der cdu wäre auf Jahre gesichert.<br />
Es gibt viele Möglichkeiten, sich gegen das strukturelle Unrecht einzusetzen. Das, was da am Samstag passiert ist, ersetzt strukturelles Unrecht durch die Herrschaft der Gewalt &#8211; da fragt man sich doch, was das mit Anarchie zu tun hat.<br />
Wer Gewalt legitimiert, legitimiert die Gewalt der Anderen! Wer die Rechte der anderen von ihrer Gesinnung abhängig macht, stellt grundlegende Elemente unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage! Nazis dürfen demonstrieren. So ist das nun mal. Dafür dürfen auch andere demonstrieren. All das in den Grenzen der Gesetze. Und Gesetze und damit verbundene Rechte gelten für alle. Wir müssen den Nazis entgegentreten &#8211; aber nicht so, daß wir ihnen gleich werden. Die Polizei hat richtig gehandelt, als sie die Lager getrennt hat. Die Nazis hätten uns trotzdem gehört und sehen wollten sie vielleicht nicht alle. Ich wollte sie mir nicht anschauen, ich wollte zeigen, daß ich von ihrer Gesinnung angewidert bin. Aber vorher war ich schon von den aufgeheizen Leuten auf meiner Seite angewidert, für die Diskurs und Dialektik wahrscheinlich ein Zeichen kleinbürgerlicher Borniertheit und Schwäche ist. Muskel statt Hirn halt.<br />
Ich weiß nicht, ob mit diesen Leuten ein Gespräch möglich ist. Aber alle anderen zivilgesellschaftlichen Kräfte sollten sich auf einen gemeinsamen Diskurs verständigen. Wer immer noch meint, mit einer Revolution die Welt zu verbessern, hat nichts aus der Geschichte gelernt. Wer Menschen gegen ihren Willen befreien will, wird notwendig gewalttätig oder Gewalt akzeptieren. Aufklärung ist ein nicht abgeschlossener und unabschließbarer Prozeß! Und er fängt bei mir an und bei dir!<br />
Noch mal eine Bitte: Was ist das Ziel derer, die sich da ausgelebt haben? Was ist Dein Ziel? Und was würdest Du in Kauf nehmen, um es zu erreichen?<br />
Und an alle eine Buchempfehlung: Paul Feyerabend &#8222;Erkenntnis für freie Menschen&#8220;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Martin		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/statement-zum-12-dezember-2015-12-12-2015/comment-page-1/#comment-689801</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2015 09:33:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hier ist das Video bei 2:29 wirft der Polizist mit Tränengas, vorher wohl schonmal, soll sich das jeder selbst anschauen und seine Meinung bilden:

https://www.youtube.com/watch?v=g9Yg39jog70

Ich finde nicht das es zur Beruhigung der Lage beigetragen hat sondern eher zur weiteren Eskalation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ist das Video bei 2:29 wirft der Polizist mit Tränengas, vorher wohl schonmal, soll sich das jeder selbst anschauen und seine Meinung bilden:</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=g9Yg39jog70" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=g9Yg39jog70</a></p>
<p>Ich finde nicht das es zur Beruhigung der Lage beigetragen hat sondern eher zur weiteren Eskalation.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Martin		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/statement-zum-12-dezember-2015-12-12-2015/comment-page-1/#comment-689799</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2015 09:26:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe die Jule immer so verstanden, dass sie etwas positives in der Gesellschaft bewirken will und das ohne Gewalt. Sie sagt das oft und auch hier hat sie so wie ich das jedenfalls lese darauf hingewiesen das es neben einem gewaltbereiten Teil der Demonstranden auch weitere Ursachen gab, die die Situation eskalieren hat lassen.

Es gibt übrigens bei Youtube ein Video, von Einsatzfahrten, dort sieht man auf einem der Videos, irgendwo in der Mitte, wie zuerst Tränengas aus der Gruppe der Polizisten in Richtung der Demonstranden gefeuert wird und dann ein Demonstrand das Tränengas von den Tram-Gleisen... aufhebt und zurück zur Polizei wirft. Die Polizei hat dann mit noch mehr Tränengas geschossen und die Demonstranten sind wütend geworden.
Das Ergebnis dürfte Bekannt sein. Vielleicht wäre es ohne Tränengas nicht soweit gekommen, wissen tut man das nicht, aber vermuten wird man es wohl dürfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe die Jule immer so verstanden, dass sie etwas positives in der Gesellschaft bewirken will und das ohne Gewalt. Sie sagt das oft und auch hier hat sie so wie ich das jedenfalls lese darauf hingewiesen das es neben einem gewaltbereiten Teil der Demonstranden auch weitere Ursachen gab, die die Situation eskalieren hat lassen.</p>
<p>Es gibt übrigens bei Youtube ein Video, von Einsatzfahrten, dort sieht man auf einem der Videos, irgendwo in der Mitte, wie zuerst Tränengas aus der Gruppe der Polizisten in Richtung der Demonstranden gefeuert wird und dann ein Demonstrand das Tränengas von den Tram-Gleisen&#8230; aufhebt und zurück zur Polizei wirft. Die Polizei hat dann mit noch mehr Tränengas geschossen und die Demonstranten sind wütend geworden.<br />
Das Ergebnis dürfte Bekannt sein. Vielleicht wäre es ohne Tränengas nicht soweit gekommen, wissen tut man das nicht, aber vermuten wird man es wohl dürfen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rale		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/statement-zum-12-dezember-2015-12-12-2015/comment-page-1/#comment-689795</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rale]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2015 09:17:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zitat @luna: &quot;Es ist so durchschaubar, dass viele ihrem Puls freien Lauf lassen wollen und endlich mal jemandem – diesmal mir – eins mitgeben wollen.&quot;

Wie viele sind viele? Alle? Ich auch? 

Könnte es nicht sein, dass zumindest einige hier Gewalt generell nicht als taugliches Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele betrachten? Könnte es nicht auch sein, dass gerade von den &quot;Guten&quot; (also der Linken) erwartet wird, dass sie sich von den Rechten POSITIV absetzt, also eben KEINE Gewalt ausübt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat @luna: &#8222;Es ist so durchschaubar, dass viele ihrem Puls freien Lauf lassen wollen und endlich mal jemandem – diesmal mir – eins mitgeben wollen.&#8220;</p>
<p>Wie viele sind viele? Alle? Ich auch? </p>
<p>Könnte es nicht sein, dass zumindest einige hier Gewalt generell nicht als taugliches Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele betrachten? Könnte es nicht auch sein, dass gerade von den &#8222;Guten&#8220; (also der Linken) erwartet wird, dass sie sich von den Rechten POSITIV absetzt, also eben KEINE Gewalt ausübt?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: luna		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/statement-zum-12-dezember-2015-12-12-2015/comment-page-1/#comment-689780</link>

		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2015 22:19:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jule-nagel.de/?p=16953#comment-689780</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://jule.linxxnet.de/statement-zum-12-dezember-2015-12-12-2015/comment-page-1/#comment-689776&quot;&gt;Hannes&lt;/a&gt;.

@ Hannes: Fakt ist aber auch, dass es ein Recht auf Protest in &quot;Hör und Sichtweite&quot; gibt, http://www.demos-gegen-nazis.de/praktische-hilfen/gibt-es-ein-recht-auf-proteste-in-sicht-und-horweite.
Fussball und die Trennung &quot;feindlicher Lager&quot; ist nicht dasselbe wie die Äußerung von Meinungen in der unmittelbaren Nähe von Versammlungen, auf die ich mich mit dem Protest beziehen will. 

Also mal ruhig Blut @all jene, die hier mit wilden Unterstellungen um sich werfen und jedes meiner Worte zerpflücken und umdeuten. Es ist so durchschaubar, dass viele ihrem Puls freien Lauf lassen wollen und endlich mal jemandem - diesmal mir - eins mitgeben wollen. 
Herzliche Empfehlung: Lassen sie mal die autoritär-strukturierten Denkweisen beiseite. Ich &quot;befehlige&quot; weder eine Szene, noch fordere ich - durch verborgene Botschaften in oder zwischen den Zeilen - zu Gewalt auf. Ich sage was ich denke, und dafür haben mich mglweise Menschen gewählt, auch wenn das vielen, die hier kommentieren, nicht passt. 
Ich habe mich heut gegenüber zahlreichen Medien vollumfänglich zum Samstag geäußert. Ich finde nicht gut, was da passiert ist, für mich ist Gewalt kein Mittel der Politik. Ich hätte mir solche Aufschreie aber durchaus bei den 24 Brandanschlägen gegen Asylunterkünfte, die in diesem Jahr in Sachsen stattgefunden haben, gewünscht. Bei den zahlreichen hässlichen Manifestationen gegen Menschen, die Schutz suchen. Alles andere ist in meinem Statement gesagt. 
Zensieren musste ich zahlreiche Kommentare, die mir den Tod wünschten, mit Begriffen wie &quot;Pack&quot;, &quot;Linksfaschismus&quot;, &quot;Fotze&quot; ... hantierten oder sonstigen Unfug hinterliessen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://jule.linxxnet.de/statement-zum-12-dezember-2015-12-12-2015/comment-page-1/#comment-689776">Hannes</a>.</p>
<p>@ Hannes: Fakt ist aber auch, dass es ein Recht auf Protest in &#8222;Hör und Sichtweite&#8220; gibt, <a href="http://www.demos-gegen-nazis.de/praktische-hilfen/gibt-es-ein-recht-auf-proteste-in-sicht-und-horweite" rel="nofollow ugc">http://www.demos-gegen-nazis.de/praktische-hilfen/gibt-es-ein-recht-auf-proteste-in-sicht-und-horweite</a>.<br />
Fussball und die Trennung &#8222;feindlicher Lager&#8220; ist nicht dasselbe wie die Äußerung von Meinungen in der unmittelbaren Nähe von Versammlungen, auf die ich mich mit dem Protest beziehen will. </p>
<p>Also mal ruhig Blut @all jene, die hier mit wilden Unterstellungen um sich werfen und jedes meiner Worte zerpflücken und umdeuten. Es ist so durchschaubar, dass viele ihrem Puls freien Lauf lassen wollen und endlich mal jemandem &#8211; diesmal mir &#8211; eins mitgeben wollen.<br />
Herzliche Empfehlung: Lassen sie mal die autoritär-strukturierten Denkweisen beiseite. Ich &#8222;befehlige&#8220; weder eine Szene, noch fordere ich &#8211; durch verborgene Botschaften in oder zwischen den Zeilen &#8211; zu Gewalt auf. Ich sage was ich denke, und dafür haben mich mglweise Menschen gewählt, auch wenn das vielen, die hier kommentieren, nicht passt.<br />
Ich habe mich heut gegenüber zahlreichen Medien vollumfänglich zum Samstag geäußert. Ich finde nicht gut, was da passiert ist, für mich ist Gewalt kein Mittel der Politik. Ich hätte mir solche Aufschreie aber durchaus bei den 24 Brandanschlägen gegen Asylunterkünfte, die in diesem Jahr in Sachsen stattgefunden haben, gewünscht. Bei den zahlreichen hässlichen Manifestationen gegen Menschen, die Schutz suchen. Alles andere ist in meinem Statement gesagt.<br />
Zensieren musste ich zahlreiche Kommentare, die mir den Tod wünschten, mit Begriffen wie &#8222;Pack&#8220;, &#8222;Linksfaschismus&#8220;, &#8222;Fotze&#8220; &#8230; hantierten oder sonstigen Unfug hinterliessen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hannes		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/statement-zum-12-dezember-2015-12-12-2015/comment-page-1/#comment-689776</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2015 21:00:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jule-nagel.de/?p=16953#comment-689776</guid>

					<description><![CDATA[Fakt ist, das man, um Krawalle zu verhindern, feindliche Lager trennt. Beim Fußball Alltag. In der Demokratie soll jeder öffentlich seine Meinung kund tun können. Kann man aber nicht, wenn man durch schreiende und kreischende Gegendemonstranten letztlich ungehört bleibt, also faktisch mundtot gemacht wird. Der Respekt gegenüber Andersdenkenden beinhaltet auch diesen ihre Meinungsäußerung zuzulassen. 
Da eine Woche 7 Tage hat, würde ich generell nur ein politisches Spektrum pro Tag in einer Stadt demonstrieren lassen. Montag Pegida, Samstag Offensive für Deutschland, da bleiben noch 5 Tage für friedliche Demonstrationen der politisch Linken. Dies hat den unglaublichen Vorteil, das keine verfeindeten Gruppierungen aufeinander treffen können und auch die Polizei nicht zwischen den Fronten stehen muss. Und kein Demonstrationteilnehmer müsste dieses Gefühl, von der Polizei ein- oder ausgesperrt zu sein, haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fakt ist, das man, um Krawalle zu verhindern, feindliche Lager trennt. Beim Fußball Alltag. In der Demokratie soll jeder öffentlich seine Meinung kund tun können. Kann man aber nicht, wenn man durch schreiende und kreischende Gegendemonstranten letztlich ungehört bleibt, also faktisch mundtot gemacht wird. Der Respekt gegenüber Andersdenkenden beinhaltet auch diesen ihre Meinungsäußerung zuzulassen.<br />
Da eine Woche 7 Tage hat, würde ich generell nur ein politisches Spektrum pro Tag in einer Stadt demonstrieren lassen. Montag Pegida, Samstag Offensive für Deutschland, da bleiben noch 5 Tage für friedliche Demonstrationen der politisch Linken. Dies hat den unglaublichen Vorteil, das keine verfeindeten Gruppierungen aufeinander treffen können und auch die Polizei nicht zwischen den Fronten stehen muss. Und kein Demonstrationteilnehmer müsste dieses Gefühl, von der Polizei ein- oder ausgesperrt zu sein, haben.</p>
]]></content:encoded>
		
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