*Spenden für die Unterstützung der Arbeit für & mit Roma in Ungarn*

Roma leben in Ungarn in einem aussichtslosen Teufelskreis aus Armut, Segregation, Diskriminierung und Rassismus. Die, die mit und für diese diskriminierte Minderheit Support und Widerstand organisieren, haben es in Ungarn nicht leicht. Engagierte aus Ungarn und Deutschland rufen darum zur Unterstützung von ungarischen Roma-NGOs auf

„Früher haben wir debattiert, wie Roma leben, aktuell stellt sich immer öfter die Frage, ob Roma leben.“ Gergely Dezideriu (Direktor des European Roma Rights Centre)

Gibt es Widerstand gegen die Hassmärsche von zivilgesellschaftlicher Seite?
Es gibt einige dezentrale Organisationen, die aber alle irrsinnig wenig Geld zur Verfügung haben. Es sind meist Linksliberale oder Liberale, jedenfalls „Nicht-national-Gesinnte“, die dann aufgrund ihrer politischen Einstellung bekämpft oder entlassen werden. Sie alle haben es fürchterlich schwer. Diejenigen, die helfen, werden als Panikmacher*innen dargestellt.
An Ostern 2011 mussten etwa 300 Roma-Frauen und Kinder aus der Gemeinde Gyöngyöspata evakuiert werden, weil die von rechtsextremen Gruppierungen ausgehende Bedrohung außer Kontrolle geriet. Daraufhin wurden die Helfer*innen an den Pranger gestellt und mussten sich vor einem Untersuchungsausschuss verteidigen. Ein Geschäftsmann aus den USA, der die Aktion finanziell unterstützt hatte, musste das Land inzwischen verlassen, weil er um sein Wohlbefinden fürchtete. Helfer*innen werden generell als Hassobjekte dargestellt, die das Land quasi vor dem Westen verraten würden.
Aber die Regierung macht es mit ihren Methoden allen schwer. Wenn zum Beispiel Spenden auf einem Privatkonto gesammelt werden, wird der Organisator von der Steuerbehörde unter Druck gesetzt. Häufig wird bei Engagierten Steuerhinterziehung vermutet und versucht, ihnen somit der Boden unter den Füßen wegzureißen.
Solche Bewegungen brauchen dringend finanzielle Unterstützung. Außerdem brauchen sie Aufmerksamkeit.

*Bitte helft, damit wir auch helfen können!*

Der Verein „Bürgerrechtsbewegung für die Republik“ in Ungarn hilft in erster Linie bedrohten Roma.
Die gesammelten Spenden kommen diesem Verein zu.
Gern informieren wir auch über die konkreten Aktionen, die wir mit dem Geld unterstützen.
Der Rassismus wächst in Ungarn Tag für Tag.
Wir haben keine Förderung, unsere privaten Reserven sind vollkommen aufgebraucht.

Kerünk, segits, hogy segiteni tudjunk! A „Polgarjogi Mozgalom a Köztarsasagert“ egyesület elsösorban fenyegetett romakon segit. A rasszizmus naprol napra nö Magyarorszagon. Nincsenek tamogatoink, a privat tartalekaink viszont teljesen kimerültek. Köszönjük!

ErstunterzeichnerInnen:
– György Dalos (Schriftsteller, Berlin/Budapest)
– Magdalena Marsovszky (Kulturwissenschaftlerin, Deutschland/ Ungarn)

– Jule Nagel, Stephan Bosch, Richard Gauch (Bürgerinitiative „Leipzig  Korrektiv“)

Kontoverbindungen:
Roter Baum e.V. Leipzig, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 86020500, Konto: 3474500
(IBAN DE49850205000003474500 BIC BFSWDE33DRE) – Spendenquittung

Bürgerrechtsbewegung für die Republik (Polgárjogi Mozgalom a Köztársaságért)
Volksbank IBAN: HU10 1620 0106 0026 0431 0000 0000 SWIFT: MAVOHUHB – leider ohne Spendenquittung

Kontakt: leipzigkorrektiv@gmail.com
http://not-illegal.vereine-leipzig.org/index.php/buergerinitiative-leipzig-korrektiv.html

* Hintergrundartikel zur Situation von Roma in Ungarn bei Pusztaranger *

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