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	Kommentare zu: Review 1. Mai in Plauen	</title>
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	<description>Website von Juliane Nagel</description>
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		<title>
		Von: luna		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/review-1-mai-in-plauen-02-05-2014/comment-page-1/#comment-247539</link>

		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 May 2014 14:42:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://jule.linxxnet.de/review-1-mai-in-plauen-02-05-2014/comment-page-1/#comment-247373&quot;&gt;deine Mutter&lt;/a&gt;.

Auch wenn ich den Beitrag auf einer abstrakten Ebene verstehe, habe ich eine andere Position. 

1. Es ging vor Ort darum einem Naziaufmarsch den Weg zu versperren bzw diesen zumindest zu behindern. Nicht mehr und nicht weniger. Es war die einzige Stelle an der sowas möglich wurde. Und es sollten möglichst viele Leute hinkommen, auch bürgerliche. Sobald eine solche Heterogenität beginnt, bedarf es m.e. eine Abstimmung über das Wie. Das haben wir zugegebenermaßen verpasst. Hätte im Plenum diskutiert werden können bzw müssen. 
2. Es geht darum kollektive und solidarische Formen zu finden. Zu sagen &quot;jede/r soll machen was ersie will&quot; mininiert die Chance das Ziel zu erreichen - das beziehe ich auf einen abgegrenzten Aktionsraum. Im grösseren Maßstab, zb Stadtgebiet von Plauen, sieht das natürlich anders aus. 
3.  wir reden über - sorri nicht beleidigend gemeint - die sächsische Provinz. Kein zivilgesellschaftliches Bündnis oder Initiative hat bewusst und offensiv zu Blockaden aufgerufen. Die Aktion an der Pauluskirche hat dies durchbrochen und hat einen Effekt erzielt, der vielleicht für die Stadt erstmalig ist. Eine bewusstes Aufrufen zu Blockaden wäre m.e. hier ein Erfolg. Ein Aktionskonsens wäre dann unabdingbar. Btw spaltet der gerade nicht, sondern erklärt Solidarität mit anderen Aktionsformen. Auch Selbstverteidigung bei Gewalt von Nazis und Polizei schliesst der nicht aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://jule.linxxnet.de/review-1-mai-in-plauen-02-05-2014/comment-page-1/#comment-247373">deine Mutter</a>.</p>
<p>Auch wenn ich den Beitrag auf einer abstrakten Ebene verstehe, habe ich eine andere Position. </p>
<p>1. Es ging vor Ort darum einem Naziaufmarsch den Weg zu versperren bzw diesen zumindest zu behindern. Nicht mehr und nicht weniger. Es war die einzige Stelle an der sowas möglich wurde. Und es sollten möglichst viele Leute hinkommen, auch bürgerliche. Sobald eine solche Heterogenität beginnt, bedarf es m.e. eine Abstimmung über das Wie. Das haben wir zugegebenermaßen verpasst. Hätte im Plenum diskutiert werden können bzw müssen.<br />
2. Es geht darum kollektive und solidarische Formen zu finden. Zu sagen &#8222;jede/r soll machen was ersie will&#8220; mininiert die Chance das Ziel zu erreichen &#8211; das beziehe ich auf einen abgegrenzten Aktionsraum. Im grösseren Maßstab, zb Stadtgebiet von Plauen, sieht das natürlich anders aus.<br />
3.  wir reden über &#8211; sorri nicht beleidigend gemeint &#8211; die sächsische Provinz. Kein zivilgesellschaftliches Bündnis oder Initiative hat bewusst und offensiv zu Blockaden aufgerufen. Die Aktion an der Pauluskirche hat dies durchbrochen und hat einen Effekt erzielt, der vielleicht für die Stadt erstmalig ist. Eine bewusstes Aufrufen zu Blockaden wäre m.e. hier ein Erfolg. Ein Aktionskonsens wäre dann unabdingbar. Btw spaltet der gerade nicht, sondern erklärt Solidarität mit anderen Aktionsformen. Auch Selbstverteidigung bei Gewalt von Nazis und Polizei schliesst der nicht aus.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: deine Mutter		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/review-1-mai-in-plauen-02-05-2014/comment-page-1/#comment-247373</link>

		<dc:creator><![CDATA[deine Mutter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 May 2014 14:01:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Aussage, dass ein Barrikadenbau Demoteilnehmer gefährdet, ist fehl am Platz. Es mag auf den ersten Blick zwar richtig erscheinen, aber man sollte ein paar entscheidende Dinge nicht vergessen:

-DIe Polizei setzt bei jeder Form von politischer Aktion auf Abschreckung. Wenn Menschen sich vom Nötigen in der Antizipation möglicher gefährlicher Polizeigewalt von Dingen abbringen lassen, erfüllt der Staat sein Ziel. In den letzten 10 bis 20 Jahren wurden diese Daumenschrauben immer weiter angezogen und für jeden, der/die länger dabei ist, ist es zu beobachten wie dieser Mechanismus funktioniert.
Genauso könnte man argumentieren, dass Aufrufe zu Demos und Blockaden im Allgemeinen Menschen in Gefahr bringen,  Opfer von Polizeigewalt zu werden.
Das Problem sind nicht die Barrikaden, sondern das Wertesystem einer Gesellschaft, welches Sachwerte über menschliche Unversehrtheit stellt. Rechtfertigt Randale gegen Dinge das bewust herbegeführte Verletzten von Menschen? (Warum zB wird auch regelmäüßig auf einen flüchtigen Autodieb geschossen?)

-Der Aktionskonsens in Dresden spaltet! Dadurch, dass das Empfinden, was genau &quot;Gewalt&quot; und eine &quot;Eskalation&quot; ist, höchst subjektiv ist, führt so ziemlich jede Aktion dazu, dass direkt vor Ort Menschen meinen, den Moralapostel spielen zu müssen (und sich damit nicht weniger profilieren zu wollen, als diejenigen, die teilweise sinnlose Gewalt suchen).


Überlasst es bitte jedem selbst, was wer wann auf einer Demo oder Blockade tut. Wenn man von einer Macht mit Gewalt bedroht wird, so ist man nicht &quot;selbst schuld&quot; wenn man dieser Drohung nicht folge leistet, sondern die andere Seite ist für ihre Drohung zu verurteilen.


Und bedroht und eingeschüchtert werden wir auf der Straße alle!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aussage, dass ein Barrikadenbau Demoteilnehmer gefährdet, ist fehl am Platz. Es mag auf den ersten Blick zwar richtig erscheinen, aber man sollte ein paar entscheidende Dinge nicht vergessen:</p>
<p>-DIe Polizei setzt bei jeder Form von politischer Aktion auf Abschreckung. Wenn Menschen sich vom Nötigen in der Antizipation möglicher gefährlicher Polizeigewalt von Dingen abbringen lassen, erfüllt der Staat sein Ziel. In den letzten 10 bis 20 Jahren wurden diese Daumenschrauben immer weiter angezogen und für jeden, der/die länger dabei ist, ist es zu beobachten wie dieser Mechanismus funktioniert.<br />
Genauso könnte man argumentieren, dass Aufrufe zu Demos und Blockaden im Allgemeinen Menschen in Gefahr bringen,  Opfer von Polizeigewalt zu werden.<br />
Das Problem sind nicht die Barrikaden, sondern das Wertesystem einer Gesellschaft, welches Sachwerte über menschliche Unversehrtheit stellt. Rechtfertigt Randale gegen Dinge das bewust herbegeführte Verletzten von Menschen? (Warum zB wird auch regelmäüßig auf einen flüchtigen Autodieb geschossen?)</p>
<p>-Der Aktionskonsens in Dresden spaltet! Dadurch, dass das Empfinden, was genau &#8222;Gewalt&#8220; und eine &#8222;Eskalation&#8220; ist, höchst subjektiv ist, führt so ziemlich jede Aktion dazu, dass direkt vor Ort Menschen meinen, den Moralapostel spielen zu müssen (und sich damit nicht weniger profilieren zu wollen, als diejenigen, die teilweise sinnlose Gewalt suchen).</p>
<p>Überlasst es bitte jedem selbst, was wer wann auf einer Demo oder Blockade tut. Wenn man von einer Macht mit Gewalt bedroht wird, so ist man nicht &#8222;selbst schuld&#8220; wenn man dieser Drohung nicht folge leistet, sondern die andere Seite ist für ihre Drohung zu verurteilen.</p>
<p>Und bedroht und eingeschüchtert werden wir auf der Straße alle!</p>
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		<title>
		Von: Falk		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/review-1-mai-in-plauen-02-05-2014/comment-page-1/#comment-241967</link>

		<dc:creator><![CDATA[Falk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 May 2014 15:20:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karsten Wollersheim		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/review-1-mai-in-plauen-02-05-2014/comment-page-1/#comment-239778</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karsten Wollersheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 May 2014 06:50:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gleich zu Anfang, wenn ich Kritik übe tue ich dies mit dem Wunsch, dass sich die antifaschistische Bewegung nach vorn entwickelt. 
Heute 50jährig war ich selbst vor 15-20 Jahren ein Teil Dieser ANTIFA. Heute beschränkt sich mein antifaschistischer Kampf ;) darauf, in Plauen einmal im Jahr zur Demo zu gehen und dem alltaglichen Faschismus und Rassismus die jeden Tag neu die Stirn zu bieten.
Ich bin der Meinung, dass mensch zur politischen Aktion NUR über eine intensive politische Diskussion kommen sollte. Darunter verstehe ich, dass IMMER wieder NEU auch die Wurzeln bestehender Meinungen hinterfragt werden sollen und diese nicht als Dogma Bestand haben dürfen.  Oft hat die Wirklichkeit den Wahrheitsgehalt bestehender Meinungen widerlegt. Wir lachen heute darüber, dass mensch geglaubt hat die Welt sei eine Scheibe, aber es gab eine Zeit wo dies unumstrittene Wahrheit war.
Was ich damit sagen möchte, dass mensch alles immer wieder neu hinterfragen sollte um ein Stück weit neu zur Erkenntnis zu kommen.
Im antifaschistischen Kampf heißt dies meiner Meinung nach
Was ist Faschismus und wessen Ideologie ist es?
Ich habe noch gelernt, der Faschismus ist eine Ideologie des Groß- und Finanzkapitals. Später hatte ich eine andere Meinung und diese scheint sich heute dramatisch zu bestätigen. Siehe AfD
Warum marschieren die Nazis und warum dies gerade jetzt zum 1.Mai in Plauen?
Sollen wir sie auf der Straße stoppen?
Ist eine Blockade IMMER richtig?
Jetzt kommt meine Kritik. Nochmals es ist nicht bös gemeint, sondern ich wünsche mir eine positive Entwicklung der antifaschistischen Bewegung.
Ich habe den Eindruck die „Antifa“, „Schwarzer Block“ oder wie auch immer gerade die Bezeichnung ist, hält bis hier her an ihren eigenen Dogmen fest und stellt erst jetzt die Fragen der Strategie.
Ein Beispiel: Ich war bis heute der festen Überzeugung, dass mensch die Nazis auf der Straße stoppen sollte. Auch mit Blockaden aber dies eben nicht als Dogma.
Frage: Was wäre wenn?
Spielt doch das Szenario vom 1.Mai durch. 200 Antifas bilden eine Blockade gegen 700 Nazis und die Bu... äh Polizei (dies für die V Leute unter Euch) würde dem Ruf nachkommen  und passiv zuschauen. Die meisten der Nazis sahen nicht so aus, als würden sie sich die Freizeit mit Halma spielen vertreiben.
Weitere Frage: Wie wirkt dies auf Außenstehende (Dazu zähle ich auch Anzugsordnung, Vermummung usw)
Diese Frage könnte sich nämlich aus den obigen ergeben. Wollen wir den Nazis auf der Straße Ihre braune Scheiße aus ihren Hohlköpfen kloppen oder wollen wir Sie daran hindern sich zu einer gefährlichen gesellschaftlichen Kraft zu entwickeln?
Eine weitere Frage die sehr wohl breit und ernsthaft diskutiert wird:
Ist die Straße überhaupt noch ein Ort der politischen Meinungsbildung oder ist der politische Aktivist in einer Zeit in der z.Bsp. Angelzeitungen mit einem Vermummten (schwarzes Kaputzenshirt, Sonnenbrille, schwarzes Tuch vor dem Gesicht) der einen Hecht auf dem Arm hält und der Überschrift „Hechtangriff – Gummifische leben gefährlich“, zu seiner eigenen Karikatur geworden.
Oder lässt mensch, wenn selbiges der Fall ist, sich die Nazis allein zu ihrer Karikatur machen. Eine Frage die sich mir am 1.Mai gestellt hat, da sie zwar ein richtiges Thema, wohlgemerkt seit längerem, aufgegriffen haben, aber die Akteure dazu wenig authentisch rüberkamen. Trotz den Arbeitersymbolen auf ihren Uniformen sahen sie für niemanden so aus als wenn sie den nächsten Tag zur Schicht einfahren.
Aber das Thema war gut und die Linke versagt meiner Meinung nach in der Proletenkultur. 
Ich bin der Meinung, dass all diese und noch viel mehr Fragen jeden Tag neu gestellt werden sollten. Nichts ist starr, alles ist Fluss und feste Wahrheiten werden täglich von der Wirklichkeit überholt, auch wenn jetzt ein Teilsieg gefeiert wird, der meiner Meinung nach keiner ist.
Denkt drüber nach (würde mich freuen) oder drückt es in den Papierkorb (auch ok)

Bis denne Karsten 

Ps. Ich habe auf die Fragen keine Antworten, sondern suche, auch über Diskussion, nach einer  Meinung. Jeden Tag neu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich zu Anfang, wenn ich Kritik übe tue ich dies mit dem Wunsch, dass sich die antifaschistische Bewegung nach vorn entwickelt.<br />
Heute 50jährig war ich selbst vor 15-20 Jahren ein Teil Dieser ANTIFA. Heute beschränkt sich mein antifaschistischer Kampf ;) darauf, in Plauen einmal im Jahr zur Demo zu gehen und dem alltaglichen Faschismus und Rassismus die jeden Tag neu die Stirn zu bieten.<br />
Ich bin der Meinung, dass mensch zur politischen Aktion NUR über eine intensive politische Diskussion kommen sollte. Darunter verstehe ich, dass IMMER wieder NEU auch die Wurzeln bestehender Meinungen hinterfragt werden sollen und diese nicht als Dogma Bestand haben dürfen.  Oft hat die Wirklichkeit den Wahrheitsgehalt bestehender Meinungen widerlegt. Wir lachen heute darüber, dass mensch geglaubt hat die Welt sei eine Scheibe, aber es gab eine Zeit wo dies unumstrittene Wahrheit war.<br />
Was ich damit sagen möchte, dass mensch alles immer wieder neu hinterfragen sollte um ein Stück weit neu zur Erkenntnis zu kommen.<br />
Im antifaschistischen Kampf heißt dies meiner Meinung nach<br />
Was ist Faschismus und wessen Ideologie ist es?<br />
Ich habe noch gelernt, der Faschismus ist eine Ideologie des Groß- und Finanzkapitals. Später hatte ich eine andere Meinung und diese scheint sich heute dramatisch zu bestätigen. Siehe AfD<br />
Warum marschieren die Nazis und warum dies gerade jetzt zum 1.Mai in Plauen?<br />
Sollen wir sie auf der Straße stoppen?<br />
Ist eine Blockade IMMER richtig?<br />
Jetzt kommt meine Kritik. Nochmals es ist nicht bös gemeint, sondern ich wünsche mir eine positive Entwicklung der antifaschistischen Bewegung.<br />
Ich habe den Eindruck die „Antifa“, „Schwarzer Block“ oder wie auch immer gerade die Bezeichnung ist, hält bis hier her an ihren eigenen Dogmen fest und stellt erst jetzt die Fragen der Strategie.<br />
Ein Beispiel: Ich war bis heute der festen Überzeugung, dass mensch die Nazis auf der Straße stoppen sollte. Auch mit Blockaden aber dies eben nicht als Dogma.<br />
Frage: Was wäre wenn?<br />
Spielt doch das Szenario vom 1.Mai durch. 200 Antifas bilden eine Blockade gegen 700 Nazis und die Bu&#8230; äh Polizei (dies für die V Leute unter Euch) würde dem Ruf nachkommen  und passiv zuschauen. Die meisten der Nazis sahen nicht so aus, als würden sie sich die Freizeit mit Halma spielen vertreiben.<br />
Weitere Frage: Wie wirkt dies auf Außenstehende (Dazu zähle ich auch Anzugsordnung, Vermummung usw)<br />
Diese Frage könnte sich nämlich aus den obigen ergeben. Wollen wir den Nazis auf der Straße Ihre braune Scheiße aus ihren Hohlköpfen kloppen oder wollen wir Sie daran hindern sich zu einer gefährlichen gesellschaftlichen Kraft zu entwickeln?<br />
Eine weitere Frage die sehr wohl breit und ernsthaft diskutiert wird:<br />
Ist die Straße überhaupt noch ein Ort der politischen Meinungsbildung oder ist der politische Aktivist in einer Zeit in der z.Bsp. Angelzeitungen mit einem Vermummten (schwarzes Kaputzenshirt, Sonnenbrille, schwarzes Tuch vor dem Gesicht) der einen Hecht auf dem Arm hält und der Überschrift „Hechtangriff – Gummifische leben gefährlich“, zu seiner eigenen Karikatur geworden.<br />
Oder lässt mensch, wenn selbiges der Fall ist, sich die Nazis allein zu ihrer Karikatur machen. Eine Frage die sich mir am 1.Mai gestellt hat, da sie zwar ein richtiges Thema, wohlgemerkt seit längerem, aufgegriffen haben, aber die Akteure dazu wenig authentisch rüberkamen. Trotz den Arbeitersymbolen auf ihren Uniformen sahen sie für niemanden so aus als wenn sie den nächsten Tag zur Schicht einfahren.<br />
Aber das Thema war gut und die Linke versagt meiner Meinung nach in der Proletenkultur.<br />
Ich bin der Meinung, dass all diese und noch viel mehr Fragen jeden Tag neu gestellt werden sollten. Nichts ist starr, alles ist Fluss und feste Wahrheiten werden täglich von der Wirklichkeit überholt, auch wenn jetzt ein Teilsieg gefeiert wird, der meiner Meinung nach keiner ist.<br />
Denkt drüber nach (würde mich freuen) oder drückt es in den Papierkorb (auch ok)</p>
<p>Bis denne Karsten </p>
<p>Ps. Ich habe auf die Fragen keine Antworten, sondern suche, auch über Diskussion, nach einer  Meinung. Jeden Tag neu.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Resi		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/review-1-mai-in-plauen-02-05-2014/comment-page-1/#comment-239763</link>

		<dc:creator><![CDATA[Resi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 May 2014 06:47:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Telefonzelle ist bereits seit mehreren Wochen kaputt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Telefonzelle ist bereits seit mehreren Wochen kaputt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: schnipsel		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/review-1-mai-in-plauen-02-05-2014/comment-page-1/#comment-237270</link>

		<dc:creator><![CDATA[schnipsel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2014 12:11:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[»Gegen 14 Uhr hatten Einzelne ein Dixi-Klos und eine handvoll Plasteabsperrungen auf die Straße gestellt. Rechtfertigt dies das Vorgehen der Polizei?« — In dem stattgefundenen Umfang sicher nicht; nur zeugt der Bau der Barrikade nun wiederum nicht von einer friedvollen Blockade. Ganz zu schweigen von der zerstörten Telefonzelle (oder war die etwa schon kaputt)?!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Gegen 14 Uhr hatten Einzelne ein Dixi-Klos und eine handvoll Plasteabsperrungen auf die Straße gestellt. Rechtfertigt dies das Vorgehen der Polizei?« — In dem stattgefundenen Umfang sicher nicht; nur zeugt der Bau der Barrikade nun wiederum nicht von einer friedvollen Blockade. Ganz zu schweigen von der zerstörten Telefonzelle (oder war die etwa schon kaputt)?!</p>
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