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	Kommentare zu: Leipzig landesweit unterdurchschnittlich bei dezentraler Unterbringung	</title>
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	<description>Website von Juliane Nagel</description>
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		<title>
		Von: Steffen Kling		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffen Kling]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2014 08:33:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Frau Nagel, Sie haben völlig Recht und ich die Zahlen von SM Ulbig der falschen Frage zugeordnet. Bei der Neubewertung wird klar, die Stadt Leipzig hat mehr Flüchtlinge in Massenunterkünften untergebracht als Dresden und Chemnitz zusammen. War mein Fehler und die Kommune gehört in die Pflicht genommen. Die Quersubventionierung funktioniert in Leipzig ja an anderen Stellen reibungslos, warum also nicht auch zwischen kommunalen Unternehmen und der Stadtspitze, wenn es um eine humanitäre i.e. dezentrale und der Integration allein förderliche Unterbringung von Flüchtlingen geht. In diesem Sinne Danke und machen Sie weiter so Frau Nagel. MfG S. Kling]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Frau Nagel, Sie haben völlig Recht und ich die Zahlen von SM Ulbig der falschen Frage zugeordnet. Bei der Neubewertung wird klar, die Stadt Leipzig hat mehr Flüchtlinge in Massenunterkünften untergebracht als Dresden und Chemnitz zusammen. War mein Fehler und die Kommune gehört in die Pflicht genommen. Die Quersubventionierung funktioniert in Leipzig ja an anderen Stellen reibungslos, warum also nicht auch zwischen kommunalen Unternehmen und der Stadtspitze, wenn es um eine humanitäre i.e. dezentrale und der Integration allein förderliche Unterbringung von Flüchtlingen geht. In diesem Sinne Danke und machen Sie weiter so Frau Nagel. MfG S. Kling</p>
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		<title>
		Von: luna		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2014 22:44:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://jule.linxxnet.de/leipzig-landesweit-unterdurchschnittlich-bei-dezentraler-unterbringung-03-12-2014/comment-page-1/#comment-503835&quot;&gt;Steffen Kling&lt;/a&gt;.

Hallo Herr Kling. 
ich reagiere mich meiner Erklärung auf die Erzaehlung der stadt vorn dabei zu sein in Sachen dezentraler Unterbringung. Die Bezeichung unterdurchschnittlich, in Ordnung, sehen sie dies als Mittel der Zuspitzung. Trotzdem leben in 7 von 13 Landkreise/ Kreisfreien Städten mehr Flüchtlingen in Wohnungen! 
Bei der Frage der Vergleiche greifen sie leider daneben: in Dresden leben eben über 400 Flüchtlinge mehr, und trotzdme viel mehr in Wohnungen. Bei kleineren Städten müssen sie bitte auch berücksichtigen, dass jene viel weniger Platz haben. 
Ich schätze die vielen positiven Aspekte der Asylpolitik in LEipzig, zb den guten Schlüssel für soziale Betreuung, die kostenlosen Sprachkurse, die kleinteilige Unterbringung. Aber vor allem der Paradigmenwechsel bei der Unterbringungsform wurde von der Zivilgesellschaft erkämpft. Die Torgauer Straße reisst uns weg von diesem Weg. Das werde ich weiterhin kritisieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://jule.linxxnet.de/leipzig-landesweit-unterdurchschnittlich-bei-dezentraler-unterbringung-03-12-2014/comment-page-1/#comment-503835">Steffen Kling</a>.</p>
<p>Hallo Herr Kling.<br />
ich reagiere mich meiner Erklärung auf die Erzaehlung der stadt vorn dabei zu sein in Sachen dezentraler Unterbringung. Die Bezeichung unterdurchschnittlich, in Ordnung, sehen sie dies als Mittel der Zuspitzung. Trotzdem leben in 7 von 13 Landkreise/ Kreisfreien Städten mehr Flüchtlingen in Wohnungen!<br />
Bei der Frage der Vergleiche greifen sie leider daneben: in Dresden leben eben über 400 Flüchtlinge mehr, und trotzdme viel mehr in Wohnungen. Bei kleineren Städten müssen sie bitte auch berücksichtigen, dass jene viel weniger Platz haben.<br />
Ich schätze die vielen positiven Aspekte der Asylpolitik in LEipzig, zb den guten Schlüssel für soziale Betreuung, die kostenlosen Sprachkurse, die kleinteilige Unterbringung. Aber vor allem der Paradigmenwechsel bei der Unterbringungsform wurde von der Zivilgesellschaft erkämpft. Die Torgauer Straße reisst uns weg von diesem Weg. Das werde ich weiterhin kritisieren.</p>
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		<title>
		Von: Steffen Kling		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/leipzig-landesweit-unterdurchschnittlich-bei-dezentraler-unterbringung-03-12-2014/comment-page-1/#comment-503835</link>

		<dc:creator><![CDATA[Steffen Kling]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2014 08:11:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Nagel, so sehr ich persönlich Ihr Engagement zugunsten humanitärer und integrativer Lösungen bei der Unterbringung von Flüchtlingen schätze und im Ansatz unterstütze, stört mich persönlich, dass Sie bei der Suche nach Lösungswegen eher wenig integrativ argumentieren. Im Falle der Stadt Leipzig verschweigen Sie gewollt oder unbewusst, dass zwar hier durchaus der Anteil der dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen gemessen an der Gesamtzahl der Unterbringungsvarianten mit 45 Prozent unterdurchschnittlich gegenüber dem sächsischen Mittel (47%) ist, aber in anderen Landkreisen noch viel niedriger ausfällt. Die Überschrift &quot;Leipzig landesweit unterdurchschnittlich...&quot; stimmt demnach inhaltlich nicht. Ich betrachte derartige plakativen Losungen als politisch unschön und der Sache, der Sie sich zu Recht verpflichtet fühlen, nicht gerecht werdend. Eine Argumentation, die auf tönernden Füßen steht, zumindest was die Faktenlage anbelangt, ist nicht zielführend. Ähnlich verhält es sich mit dem Eindruck den Sie gewollt vermitteln möchten, dass die Stadt Leipzig einen besonders inhumanitären Umgang mit Flüchtlingen pflege, wenn Sie die Kommune in der oben beschriebenen Art und Weise mit anderen Kommunen und Landkreisen vergleichen. Sie verschweigen u. a. die Tatsache, dass sich das Problem der Flüchtlingsunterbringung in der Stadt Leipzig graduell sehr stark von dem in der Städten Chemnitz oder Dresden unterscheidet und zwar allein auf Grund der Tatsache, dass in der Stadt Leipzig am 31.10.2014 922 Flüchtlinge gezählt wurden. Dem gegenüber lebten in der Stadt Dresden bei etwa gleicher Einwohnerzahl 529 Flüchtlinge und in der Stadt Chemnitz mit halb so vielen Einwohnern 285 Flüchtlinge. Mit anderen Worten, in der Stadt Leipzig wurden am 31.10.2014 mehr Flüchtlinge gezählt als in den Städten Dresden und Chemnitz zusammen. Glauben Sie nicht, dass die Stadt Leipzig damit auch ein ungleich größeres Unterbringungsproblem als andere Kommunen haben, glauben Sie nicht, dass es sinnvoller wäre, diesen Umstand zu berücksichtigen und entsprechende gemeinsame Lösungswege zu finden, als provokant eine Kommune an den Pranger zu stellen und damit Menschen, die sich um Lösungsvarianten bemühen vor den Kopf zu stoßen? Ich hätte übrigens gedacht, dass Sie die Antworten auf Ihre Anfragen im Landtag auch lesen, denn alle vorgenannten Zahlen entstammen der Antwort von SM Ulbig. MfG Dr. Kling]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Nagel, so sehr ich persönlich Ihr Engagement zugunsten humanitärer und integrativer Lösungen bei der Unterbringung von Flüchtlingen schätze und im Ansatz unterstütze, stört mich persönlich, dass Sie bei der Suche nach Lösungswegen eher wenig integrativ argumentieren. Im Falle der Stadt Leipzig verschweigen Sie gewollt oder unbewusst, dass zwar hier durchaus der Anteil der dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen gemessen an der Gesamtzahl der Unterbringungsvarianten mit 45 Prozent unterdurchschnittlich gegenüber dem sächsischen Mittel (47%) ist, aber in anderen Landkreisen noch viel niedriger ausfällt. Die Überschrift &#8222;Leipzig landesweit unterdurchschnittlich&#8230;&#8220; stimmt demnach inhaltlich nicht. Ich betrachte derartige plakativen Losungen als politisch unschön und der Sache, der Sie sich zu Recht verpflichtet fühlen, nicht gerecht werdend. Eine Argumentation, die auf tönernden Füßen steht, zumindest was die Faktenlage anbelangt, ist nicht zielführend. Ähnlich verhält es sich mit dem Eindruck den Sie gewollt vermitteln möchten, dass die Stadt Leipzig einen besonders inhumanitären Umgang mit Flüchtlingen pflege, wenn Sie die Kommune in der oben beschriebenen Art und Weise mit anderen Kommunen und Landkreisen vergleichen. Sie verschweigen u. a. die Tatsache, dass sich das Problem der Flüchtlingsunterbringung in der Stadt Leipzig graduell sehr stark von dem in der Städten Chemnitz oder Dresden unterscheidet und zwar allein auf Grund der Tatsache, dass in der Stadt Leipzig am 31.10.2014 922 Flüchtlinge gezählt wurden. Dem gegenüber lebten in der Stadt Dresden bei etwa gleicher Einwohnerzahl 529 Flüchtlinge und in der Stadt Chemnitz mit halb so vielen Einwohnern 285 Flüchtlinge. Mit anderen Worten, in der Stadt Leipzig wurden am 31.10.2014 mehr Flüchtlinge gezählt als in den Städten Dresden und Chemnitz zusammen. Glauben Sie nicht, dass die Stadt Leipzig damit auch ein ungleich größeres Unterbringungsproblem als andere Kommunen haben, glauben Sie nicht, dass es sinnvoller wäre, diesen Umstand zu berücksichtigen und entsprechende gemeinsame Lösungswege zu finden, als provokant eine Kommune an den Pranger zu stellen und damit Menschen, die sich um Lösungsvarianten bemühen vor den Kopf zu stoßen? Ich hätte übrigens gedacht, dass Sie die Antworten auf Ihre Anfragen im Landtag auch lesen, denn alle vorgenannten Zahlen entstammen der Antwort von SM Ulbig. MfG Dr. Kling</p>
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