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	<title>Wohnungslosigkeit &#8211; jule.linXXnet.de</title>
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		<title>Wohnungslosigkeit von jungen Menschen vermeiden und beenden: Leipziger Stadtrat befürwortet Vorstoß der Linken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 20:16:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder- und Jugendpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir haben mit einem Antrag den Fokus auf das Problem der Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit junger Menschen gelegt. Die Stadt soll die Zahl der Betroffenen besser erfassen und ein Angebot für junge Menschen mit komplexen Problemlagen und für die, die an der Schwelle zur Volljährigkeit stehen oder diese überschritten haben, schaffen. Meine Rede: Junge Menschen sind &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/wohnungslosigkeit-von-jungen-menschen-vermeiden-und-beenden-leipziger-stadtrat-befuerwortet-vorstoss-der-linken-27-05-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wohnungslosigkeit von jungen Menschen vermeiden und beenden: Leipziger Stadtrat befürwortet Vorstoß der Linken“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western"><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2022/07/pexels-kuebra-arslaner-7790205-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-22928" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2022/07/pexels-kuebra-arslaner-7790205-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2022/07/pexels-kuebra-arslaner-7790205-300x206.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2022/07/pexels-kuebra-arslaner-7790205-1024x705.jpg 1024w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2022/07/pexels-kuebra-arslaner-7790205-768x528.jpg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2022/07/pexels-kuebra-arslaner-7790205-1536x1057.jpg 1536w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2022/07/pexels-kuebra-arslaner-7790205-2048x1409.jpg 2048w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2022/07/pexels-kuebra-arslaner-7790205-1200x826.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Wir haben mit einem Antrag den Fokus auf das Problem der Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit junger Menschen gelegt. Die Stadt soll die Zahl der Betroffenen besser erfassen und ein Angebot für junge Menschen mit komplexen Problemlagen und für die, die an der Schwelle zur Volljährigkeit stehen oder diese überschritten haben, schaffen. Meine Rede: <span id="more-25599"></span></p>
<p class="western">Junge Menschen sind besonders von der Wohnungsnot betroffen: Sie haben es auf dem angespannten Wohnungsmarkt schwer, überhaupt Wohnraum zu finden. Das betrifft Auszubildende und Studierende aufgrund ihrer oft geringen Einkommen. Es betrifft aber auch junge Menschen, die als Careleaver die Jugendhilfe verlassen und in ein eigenes, selbstbestimmtes Leben starten. Besonders gefährdet sind diejenigen, die ohnehin unter prekären Bedingungen leben, Distanz zum Hilfesystem oder damit negative Erfahrungen gemacht haben.</p>
<p class="western">Ich erinnere daran: Über 12.000 Leipziger Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren waren im vorvergangenen Jahr im Bürgergeldbezug. 138 Minderjährige lebten 2024 mit ihren Familien in Notwohnungen. 240 junge Menschen bis 25 Jahre wurden auf der Straße als wohnungslos erfasst. Auch bundesweit schlagen Verbände Alarm, wenn es um das Ausmaß von Jugendwohnungslosigkeit geht.</p>
<p class="western">Als Linke wollen wir Armut und Wohnungsnot – gerade auch von jungen Menschen – strukturell bekämpfen: mit einer armutsfesten Kindergrundsicherung und einem Mietendeckel. Aber wir müssen auch kommunal handeln.</p>
<p class="western">Unser Antrag setzt an zwei Punkten an.</p>
<p class="western">Erstens: Wir müssen die Datenlage verbessern. Die Verwaltung räumt selbst ein, dass die Erfassung wohnungsloser Menschen in Leipzig bislang unzureichend funktioniert, insbesondere spezifische Bedarfe werden nicht transparent. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich, dass die Verwaltung unserem Anliegen folgt, die Daten künftig nach Alterskohorten auszuwerten. Davon versprechen wir uns ein klareres Bild der Situation junger Menschen, auch als Grundlage für unser politisches Handeln.</p>
<p class="western">Der zweite und zentrale Punkt unseres Antrags ist jedoch: Wir müssen das Hilfesystem um weitere Bausteine ergänzen, die junge wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen gezielt in den Blick nehmen.</p>
<p class="western">Und ja: In den vergangenen Jahren ist bereits einiges passiert. Das Careleaving-Projekt von Sozialamt und LWB, Angebote des Jugendwohnens oder „Bed by Night“ – all das sind wichtige Schritte.</p>
<p class="western">Aber diese Angebote haben oft Voraussetzungen, die Menschen ausschließen. Sei es durch Altersgrenzen oder durch die Voraussetzung bestimmter Hilfeerfahrungen.</p>
<p class="western">Wir brauchen deshalb niedrigschwellige Angebote – gerade für junge Menschen am Übergang zur Volljährigkeit, die Distanz zum Jugendhilfesystem haben. Genau diese jungen Menschen sind häufig verdeckt wohnungslos. Sie nutzen Übernachtungshäuser selten. Sie schlagen sich irgendwie durch. Und genau deshalb geraten sie oft aus dem Blick.</p>
<p class="western">Unser Vorschlag, eine Notschlafstelle mit sozialpädagogischer Begleitung für 18- bis 25-Jährige zu schaffen, wird im Verwaltungsstandpunkt auf die Fortschreibung des Fachplans Wohnungsnotfallhilfe verwiesen, in deren Debatte wir bald einsteigen. Wir sehen hier weiter einen großen Bedarf. Gerade an den Übergängen zum Erwachsenwerden und zwischen den Leistungssystemen entscheidet sich häufig, ob Lebenswege stabilisiert werden – oder ob Krisen sich verfestigen.</p>
<p class="western">Der Verwaltungsstandpunkt schlägt zudem konkret die Schaffung eines niedrigschwelligen, beziehungsorientierten und flexibel gestalteten Angebots für Jugendliche bis 18 Jahre vor. Für diesen Vorschlag bedanken wir uns ausdrücklich und übernehmen ihn.</p>
<p class="western">Das neue Angebot, für das bereits ein Interessenbekundungsverfahren läuft, soll Jugendliche in Ausnahme- und Krisensituationen stabilisieren – insbesondere diejenigen, die in bestehenden Hilfen nicht zurechtkommen. Es verbindet Wohnen, Betreuung und sozialpädagogische Begleitung.</p>
<p class="western">Es ist richtig hier anzusetzen: Wir dürfen junge Menschen nicht verloren geben, sie nicht abstempeln und sie nicht in prekäre Lebensverhältnisse entlassen.</p>
<p class="western">Dieser Baustein kann und sollte aus unserer Sicht auch Ausgangspunkt dafür sein, Angebote perspektivisch auf ältere Zielgruppen auszuweiten.</p>
<p class="western">Deshalb bitte ich um Zustimmung zum Verwaltungsstandpunkt. Jede einzelne wohnungslose Person ist ein Armutszeugnis für dieses reiche Land.</p>
<p class="western">Wir müssen alle Möglichkeiten mobilisieren, um Lebenswege – gerade von jungen Menschen – zu stabilisieren und Perspektiven jenseits von Armut, Unsicherheit und Straße zu schaffen.</p>
<p><a href="https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig_public/vo020?VOLFDNR=2029427&amp;refresh=false"><em>Der Antrag wurde im Sinne des positiven Verwaltungsstandpunkts angenommen.&nbsp;</em></a></p>
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		<title>An der geplanten Notschlafstelle für Wohnungslose in der Kurt-Schumacher-Straße festhalten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 18:48:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungslosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit vielen Jahren fordern Akteure aus Wohnungslosenhilfe und Politik die Errichtung einer Notschlaf- und Anlaufstelle für Wohnungslose in der Nähe des Hauptbahnhofs. Und wir wissen leider, dass sich das Problem der Wohnungslosigkeit weiter verschärft und die Lebenslagen der Betroffenen besorgniserregend sind. Zu viele meiden die etablierten Übernachtungshäuser, der Bahnhof und sein Umfeld sind zentrale Anlauforte, &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/an-der-geplanten-notschlafstelle-fuer-wohnungslose-in-der-kurt-schumacher-strasse-festhalten-04-05-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„An der geplanten Notschlafstelle für Wohnungslose in der Kurt-Schumacher-Straße festhalten!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit vielen Jahren fordern Akteure aus Wohnungslosenhilfe und Politik die Errichtung einer Notschlaf- und Anlaufstelle für Wohnungslose in der Nähe des Hauptbahnhofs. Und wir wissen leider, dass sich das Problem der Wohnungslosigkeit weiter verschärft und die Lebenslagen der Betroffenen besorgniserregend sind. Zu viele meiden die etablierten Übernachtungshäuser, der Bahnhof und sein Umfeld sind zentrale Anlauforte, die Bahnhofsmission platzt aus allen Nähten. Es war ein echter Segen, dass die Stadt im Jahr 2022 das ehemalige Hostel in der Kurt-Schumacher-Str. ankaufte, um dort eine Unterkunft zu etablieren. Deren Fertigstellung verzögert sich und wird immer teurer: <span id="more-25560"></span></p>
<p>Auch wir hatten die Vorstellung, dass es schnell geht. Spätestens nächsten Winter – so die Hoffnung – kann das Objekt an den Start gehen und für Zuflucht und Schutz von wohnungslosen Menschen sorgen, und damit auch Druck von bestehenden Hilfeangeboten nehmen.</p>
<p>Die nun festgestellten Schäden, die zu erheblichen Mehrausgaben bei den Baukosten von über zwei Millionen Euro auf 7,5 Millionen Euro führen, sind nicht nur ärgerlich, sie gefährden das Projekt und seine Akzeptanz. Ich kann aber für den Sozialausschuss sagen, dass wir umfassend über die Fragen und Probleme – Stichwort frühere Problemerkennung und Regressforderungen an den vormaligen Inhaber – informiert wurden.</p>
<p>Wir werden der Vorlage heute zustimmen. Die Fertigstellung der sozialen Einrichtung im Umfeld des Hauptbahnhofs bleibt essentiell, Alternativen sind keine in Sicht. Und nicht zuletzt ist die Ertüchtigung des kommunalen Eigentums, egal für welchen Zweck, vorrangig. Für uns erwächst daraus die Aufgabe, für den kommenden Winter andere Möglichkeiten zusätzlicher Notunterbringungsplätze zu finden, wie es der Stadtrat im März beschlossen hat.</p>
<p><em>Die Mehrkosten wurden am 29.4.2026 vom Stadtrat bestätigt</em></p>
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		<title>2025 fast sechs Wohnungen pro Tag zwangsgeräumt – besser gegen Wohnungslosigkeit vorsorgen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 11:38:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
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					<description><![CDATA[2025 wurden in Sachsen 2.115 Wohnungen zwangsgeräumt. Insgesamt hatte es 2.628 Räumungsaufträge gegeben. Das zeigt die Antwort auf die jährliche Anfrage der wohnungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Juliane Nagel, zu diesem Thema (Drucksache 8/6454). Damit ist die Zahl von Zwangsräumungen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen – 2024 hatte es einen negativen Spitzenwert von 2.704 Zwangsräumungen gegeben. &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/2025-fast-sechs-wohnungen-pro-tag-zwangsgeraeumt-besser-gegen-wohnungslosigkeit-vorsorgen-22-04-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„2025 fast sechs Wohnungen pro Tag zwangsgeräumt – besser gegen Wohnungslosigkeit vorsorgen!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21981" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed-300x151.jpg" alt="" width="300" height="151" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed-300x151.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed.jpg 512w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>2025 wurden in Sachsen 2.115 Wohnungen zwangsgeräumt. Insgesamt hatte es 2.628 Räumungsaufträge gegeben. Das zeigt die Antwort auf die jährliche Anfrage der wohnungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Juliane Nagel, zu diesem Thema (<a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=6454&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined">Drucksache 8/6454</a>). Damit ist die Zahl von Zwangsräumungen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen – 2024 hatte es einen negativen Spitzenwert von 2.704 Zwangsräumungen gegeben. Mein Statement:&nbsp;</p>
<p>„Der Rückgang ist erfreulich, doch von einer Trendwende können wir noch nicht ausgehen. Statistisch gesehen wurden 2025 in Sachsen täglich fast sechs Wohnungen geräumt, mit 618 die meisten im Amtsgerichtsbezirk Leipzig. Jede Wohnungs-Zwangsräumung ist eine zu viel! <span id="more-25546"></span></p>
<p>Meist führen Mietschulden zu dieser letzten Konsequenz, schon ein Mietrückstand von zwei Monaten kann zur Kündigung führen. Die Betroffenen werden dann wohnungslos, viele landen auf der Straße.</p>
<p>Zum Stichtag 31. Januar 2025 <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Soziales/Wohnungslosigkeit/_inhalt.html#sprg614310"> hatte das Statistische Bundesamt 6.885 wohnungslose Menschen in Sachsen gezählt</a>, eine massive Steigerung im Vergleich zu 2024 mit 4.535. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher sein, denn viele Betroffene sind verdeckt wohnungslos. Sie kommen vorübergehend bei Bekannten unter oder meiden Hilfsangebote. Die Linksfraktion fordert eine Landesstrategie gegen Wohnungslosigkeit (<a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=5941&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined">Drucksache 8/5941</a>). Dazu gehört auch bessere Prävention: Wer die Wohnung verloren hat, findet insbesondere in den Ballungsräumen kaum neuen bezahlbaren Wohnraum – zumal die Betroffenen meist verschuldet sind. Wir fordern einen besseren Mieterschutz, mehr Engagement beim Bau von Sozialwohnungen sowie die konzertierte Unterstützung der Kommunen, um Wohnungsverlust zu verhindern.</p>
<p>Insbesondere müssen besonders verletzliche Gruppen geschützt werden. Dazu gehören auch junge Menschen, die aufgrund ihrer oft noch schlechten finanziellen Lage vermehrt von Wohnungslosigkeit bedroht sind. In den sächsischen Kommunen gibt es durchaus gute Beispiele wie den Ansatz ,Housing first‘ in Leipzig. Darüber können Wohnungslose Zugang zu Wohnraum finden, und sich auf dieser Grundlage sozial zu stabilisieren. Mit dem Programm ,Jugendwohnen‘ werden junge Menschen im Übergang zur Volljährigkeit gezielt mit eigenen Wohnraum versorgt. Wir fordern die Staatsregierung auf, wirksam gegen Wohnungslosigkeit und Zwangsräumungen vorzugehen.“</p>
<p>PM 22. April 2026</p>
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		<title>Niedrigschwellige Anlaufstellen für Wohnungslose in kalten Jahreszeiten: Linker Vorschlag beschlossen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 15:17:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Zahl der Wohnungslosen in Leipzig lag in 2024 bei knapp 1000 (https://gleft.de/6wP). Laut Sozialreport der Stadt nutzten im selben Jahr 2470 Menschen die Notunterkünfte der Stadt – ein Anstieg um mehr als 22 Prozent. Im öffentlichen Raum wird das immer sichtbarer – Zelt-Camps wie am Tagestreff „Oase“ wurden geräumt, im Lene-Voigt-Park kam es um &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/niedrigschwellige-anlaufstellen-fuer-wohnungslose-in-kalten-jahreszeiten-linker-vorschlag-beschlossen-26-03-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Niedrigschwellige Anlaufstellen für Wohnungslose in kalten Jahreszeiten: Linker Vorschlag beschlossen“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21629" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-300x225.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-1024x768.jpg 1024w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-768x576.jpg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-1536x1152.jpg 1536w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-1200x900.jpg 1200w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Die Zahl der Wohnungslosen in Leipzig lag in 2024 bei knapp 1000 (<a href="https://gleft.de/6wP" target="_blank" rel="noopener">https://gleft.de/6wP</a>). Laut Sozialreport der Stadt nutzten im selben Jahr 2470 Menschen die Notunterkünfte der Stadt – ein Anstieg um mehr als 22 Prozent. Im öffentlichen Raum wird das immer sichtbarer – Zelt-Camps wie am Tagestreff „Oase“ wurden geräumt, im Lene-Voigt-Park kam es um die selbst errichteten Behausungen von Wohnungslosen immer wieder zu Bränden.&nbsp;<br />
Der Stadtrat diskutierte in seiner Sitzung am 25.3.2026 verschiedene Maßnahmen zur Unterstützung von Betroffenen. Unter anderem ging es um niedrigschwellige Anlauf- und Schlafstellen in kalten Jahreszeiten. Das ist vor allem dringlich vor dem Hintergrund, dass sich die Fertigstellung der neuen Notunterkunft in der Kurt-Schumacher-Straße nahe des Leipziger Hauptbahnhofs weiter verzögert. Auch meiden einige wohnungslose Menschen die bestehenden Unterkünfte. Mein Statement: <span id="more-25498"></span></p>
<p><strong>„Der Stadtrat hat die Verwaltung auf unseren Antrag hin beauftragt, temporäre Schutzeinrichtungen für Wohnungslose zu prüfen&nbsp;</strong>(<a href="https://gleft.de/6wQ">https://gleft.de/6wQ</a>)<strong>. Wir schlagen dafür die Nutzung des Schreberbades zu den Schließzeiten ab Herbst, die Nutzung von Bahnhofsliegenschaften oder die Einrichtung einer Wärmehalle in nicht genutzten kommunalen Liegenschaften in Innenstadtnähe vor. Zudem soll die Stadt mit Kirchen ins Gespräch kommen, um deren Räume für Wohnungslose nutzbar zu machen – in Dresden längst Usus.&nbsp;</strong><br />
<strong>Auch Notunterbringungen müssen ein Mindestmaß an Menschenwürde bieten. Da wir dies mit der Öffnung des Astoria-Tunnels – wie von der Grünen Ratsfraktion vorgeschlagen – nicht gegeben sehen, lehnten wir den Vorschlag ab.</strong></p>
<p><strong>Die Stadt kann sich nicht aus der Affäre ziehen und stoisch behaupten, dass es ausreichend Platz in den regulären Notunterkünften gibt, wenn diese augenscheinlich nicht genutzt werden. Für viele Betroffene ist das Anlaufen der bestehenden Notunterkünfte mit großen Hürden verbunden. Die verschiedenen Gründe dafür zeigt auch die Nutzer*innenbefragung für den Fachplan Wohnungsnotfallhilfe auf.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Nun ist es an der Stadt, den Auftrag des Stadtrates bis zum nächsten Herbst umzusetzen und weiter an einer zeitnahen Eröffnung der bahnhofsnahen Unterkunft zu arbeiten. Parallel dazu muss alles getan werden, um Wohnungslosigkeit zu verhindern und Menschen wieder in Wohnraum zu bringen. Wir plädieren für die Ausweitung des stadteigenen Housing-First-Konzeptes. Der Stadtrat hat gestern gegen Linke Stimmen einen Vorbehalt für die Fortsetzung des erfolgreichen Modells beschlossen.&nbsp;</strong><br />
<strong>Wir sagen: Es muss ab 2027 zwingend weitergehen! Dafür muss die Stadt finanzielle Mittel zur Verfügung stellen und alles daransetzen, genossenschaftliche und private Vermieter mit ins Boot zu holen!“</strong></p>
<p>PM 26. März 2026</p>
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			</item>
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		<title>Housing Action Days in Leipzig: Die Linke steht an der Seite der Recht-auf-Stadt-Bewegung</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/housing-action-days-in-leipzig-die-linke-steht-an-der-seite-der-recht-auf-stadt-bewegung-22-03-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 13:47:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Freiräume]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom 23.3 bis 29.3.2026 finden in Leipzig die Housing Action Days statt. Dabei handelt es sich um Aktionstage, zu denen die European Action Coalition for the Right to Housing and the City in jedem Frühjahr aufruft und die lokal von Initiativen und Bündnissen gestaltet werden. In Städten weltweit werden an diesen Tagen auf steigende Mieten, &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/housing-action-days-in-leipzig-die-linke-steht-an-der-seite-der-recht-auf-stadt-bewegung-22-03-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Housing Action Days in Leipzig: Die Linke steht an der Seite der Recht-auf-Stadt-Bewegung“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/03/FlyerHAD26_web_termine_4-1024x593-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-25485" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/03/FlyerHAD26_web_termine_4-1024x593-1-300x174.png" alt="" width="300" height="174" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/03/FlyerHAD26_web_termine_4-1024x593-1-300x174.png 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/03/FlyerHAD26_web_termine_4-1024x593-1-768x445.png 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2026/03/FlyerHAD26_web_termine_4-1024x593-1.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Vom 23.3 bis 29.3.2026 finden in Leipzig die Housing Action Days statt. Dabei handelt es sich um Aktionstage, zu denen die <a href="https://housingnotprofit.org/" target="_blank" rel="noopener">European Action Coalition for the Right to Housing and the City</a> in jedem Frühjahr aufruft und die lokal von Initiativen und Bündnissen gestaltet werden. In Städten weltweit werden an diesen Tagen auf steigende Mieten, Verdrängungen, Zwangsräumungen, Wohnungslosigkeit und weitere soziale Missstände aufmerksam gemacht.</p>
<p>Wiederholt hat sich auch in Leipzig ein breites Netzwerk an stadt- und wohnungspolitischen Akteuren zusammengeschlossen und bietet ein vielfältiges Programm aus Aktionen und inhaltlichen Veranstaltungen an (<a href="https://leipzigfueralle.de/" target="_blank" rel="noopener">https://leipzigfueralle.de/</a>). Die Linke unterstützt die Aktionstage und beteiligt sich in vielfältiger Weise. Meine Erklärung mit Elisa Gerbsch: <span id="more-25483"></span></p>
<p>„Wohnen bleibt die zentrale soziale Frage unserer Zeit. Wir sehen in Leipzig und zunehmend auch im Umland, wie die Mietaufwärtsspirale dazu führt, dass Menschen aus ihren Wohnungen verdrängt werden oder keinen bezahlbaren Wohnraum finden. Immer mehr Menschen sind auch in Leipzig von Wohnungslosigkeit betroffen.&nbsp;</p>
<p>Durch die von der Linken initiierte Mietwucher-App wurde im letzten Jahr das Ausmaß von überhöhten Mieten und Mietwucher in der Stadt sichtbar gemacht. Auf Linke Initiative haben wir im Stadtrat ein Verfahren zur Ahndung der illegalen Praxis auf den Weg gebracht. Doch es bleibt noch viel zu tun: Langfristig geht es darum, der Profitmache ein Ende zu setzen, indem man Wohnraum – als öffentliches Gut – dem Markt entzieht. Wir wollen gemeinwohlorientierte Vermieter stärken, sowohl die LWB als auch die großen und kleinen Genossenschaften und Projektträger, wie das Mietshäusersyndikat. Nur so kann eine Stadt für alle realisiert werden.</p>
<p>Die Linke macht zudem im Land und in der Kommune Druck, dass endlich mehr Sozialwohnungen geschaffen werden. Die Lücke zwischen den Menschen, die aufgrund ihrer Einkommen ein Recht auf eine geförderte Sozialwohnung haben, und den real fertiggestellten Wohnungen ist riesig. Im vergangenen Jahr waren es in Leipzig nur knapp 400&nbsp;(<a href="https://gleft.de/6wf" target="_blank" rel="noopener">https://gleft.de/6wf</a>), benötigt werden pro Jahr mehr als 2000.&nbsp;</p>
<p>Dazu braucht es mehr Geld von Bund und Land sowie eine Reform der Förderbedingungen, damit auch steigende Angebotsmieten und Baupreise besser berücksichtigt werden. Wir wollen zudem, dass geförderte Sozialwohnungen möglichst lange und dauerhaft Sozialwohnungen bleiben. Dass kürzlich mit Beschluss des ‚Bauturbos‘ auch der Grundsatz gekippt wurde, bei Neubauten miteiner Bruttogeschossfläche von 2000m² 50% Sozialwohnungsbau zu realisieren, wirft uns dabei zurück.&nbsp;</p>
<p>Als Linke werden wir weiter auf allen Ebenen im Parlament und in der Gesellschaft für leistbares Wohnen, einen starken Mieter*innenschutz und gegen Wohnungslosigkeit kämpfen!“</p>
<p>20. März 2026</p>
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		<title>Junge Menschen besonders von Wohnarmut gefährdet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 17:29:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder- und Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungslosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass junge Menschen besonders von Wohnarmut betroffen sind, macht die aktuelle Expertise des Paritätischen Gesamtverbands deutlich. Demnach treffen die 18-bis-25-Jährigen überdurchschnittlich hohe Wohnkosten besonders hart: 31,2 % statt im Durchschnitt 22,3 % haben wohnkostenbereinigtes Einkommen von weniger als 60 % des Medianeinkommens. Auch in Leipzig wächst die Zahl der wohnungslosen jungen Menschen. Im Jahr 2024 &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/junge-menschen-besonders-von-wohnarmut-gefaehrdet-16-12-2025/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Junge Menschen besonders von Wohnarmut gefährdet“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21629" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-300x225.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-1024x768.jpg 1024w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-768x576.jpg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-1536x1152.jpg 1536w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-1200x900.jpg 1200w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Dass junge Menschen besonders von Wohnarmut betroffen sind, macht die <a href="https://gleft.de/6rO">aktuelle Expertise des Paritätischen Gesamtverbands</a> deutlich. Demnach treffen die 18-bis-25-Jährigen überdurchschnittlich hohe Wohnkosten besonders hart: 31,2 % statt im Durchschnitt 22,3 % haben wohnkostenbereinigtes Einkommen von weniger als 60 % des Medianeinkommens. Auch in Leipzig wächst die Zahl der wohnungslosen jungen Menschen. Im Jahr 2024 waren laut Antwort der Stadtverwaltung auf <a href="https://gleft.de/6rP">eine Anfrage der Linksfraktion</a>&nbsp;42 junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren in den Übernachtungshäusern untergebracht. Hinzu kommen 230 Personen zwischen 18 und 25, die bei der Stichtagserhebung auf der Straße angetroffen wurden. 138 Minderjährige lebten mit ihren Familien in Gewährleistungswohnungen.&nbsp;</p>
<p>Besonders gefährdet sind neben den sogenannten Careleavern (die wegen Volljährigkeit das System der Jugendhilfe verlassen müssen) aber junge Menschen, die keine Berührung mit dem Hilfesystem haben. Sie sind im allgemeinen Hilfesystem des SGB XII schwer erreichbar und meiden Notunterkünfte, was sie zu einer verdeckt wohnungslosen Gruppe macht.</p>
<p>Die Linksfraktion im Stadtrat zu Leipzig fordert <a href="https://gleft.de/6rQ">mit einem Antrag</a> eine bessere, differenzierte Erfassung junger Menschen in der Wohnungslosenstatistik und die Schaffung eines Übernachtungsangebots mit sozialpädagogischer Begleitung<i>. </i>Mein Statement:&nbsp;<span id="more-25293"></span></p>
<p>„Jede einzelne wohnungslose Person ist ein Armutszeugnis für dieses reiche Land! Wir müssen alle Möglichkeiten mobilisieren, um Lebenswege von jungen Menschen ohne Obdach zu stabilisieren und eine Perspektive jenseits von Armut und Straße zu schaffen. Gerade die jungen Erwachsenen, die keine Berührung mit dem Jugendhilfe-System haben und hatten, brauchen eine niedrigschwellige Anlaufstelle.&nbsp;<br />
Viele meiden die Übernachtungshäuser für erwachsene Männer und Frauen. Darum schlagen wir zusätzlich zu den bestehenden Angeboten (Bed by night für Unter-18-Jährige und Jugendwohnen für aus der Jugendhilfe kommende junge Menschen) eine eigene Notschlafstelle mit qualifizierter sozialpädagogischer Betreuung im Sinne der Jugendsozialarbeit vor. Sowohl in der Jugendhilfe als auch bei Trägern der Wohnungsnotfallhilfe wurde ein solches Angebot für junge Erwachsende mehrfach eingefordert. Der Bedarf ist da.&nbsp;</p>
<p>Um die Dimension der Wohnungslosigkeit der Unter-27-Jährigen abbilden zu können, ist zudem eine systematische Erfassung der Zahl der Betroffenen nötig – das ist eine Aufgabe der an der Schnittstelle von Jugendhilfe und Wohnungsnotfallhilfe.&nbsp;<br />
Wir erwarten, dass sich das Amt für Jugend und Familie sowie das Sozialamt konstruktiv mit dem Anliegen befassen und dafür sorgen, dass dieser Baustein im Hilfesystem ergänzt wird!“</p>
<p>&gt;&gt; <strong><a href="https://www.freie-radios.net/139911">Im Interview zum Thema mit Radio blau</a></strong></p>
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		<title>Nichts über uns, ohne uns: Demokratische Teilhabe Wohnungsloser stärken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2025 11:10:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungslosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Leipziger Stadtrat wurde der Antrag der Linken beschlossen, Beteiligungsmöglichkeiten von wohnungslosen Menschen zu verbessern. ES gibt viele informelle, aber auch formelle Ausschlüsse. Zum Beispiel haben Menschen ohne festen Wohnsitz in Sachsen bisher kein kommunales Wahlrecht. Das muss sich ändern. Meine Rede: Die Zahl der wohnungslosen Menschen in Leipzig steigt: Fast 1000 waren es nach &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/nichts-ueber-uns-ohne-uns-demokratische-teilhabe-wohnungsloser-staerken-30-10-2025/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Nichts über uns, ohne uns: Demokratische Teilhabe Wohnungsloser stärken“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/07/18765876_1048322708634050_7845205543386898567_n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-19538" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/07/18765876_1048322708634050_7845205543386898567_n-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/07/18765876_1048322708634050_7845205543386898567_n-300x300.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/07/18765876_1048322708634050_7845205543386898567_n-150x150.jpg 150w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2018/07/18765876_1048322708634050_7845205543386898567_n.jpg 623w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Im Leipziger Stadtrat wurde <a href="https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/antraege/aktuell/detail/news/viii-a-01405-verbesserung-der-demokratischen-teilhabe-von-wohnungslosen-menschen-in-leipzig/">der Antrag der Linken</a> beschlossen, Beteiligungsmöglichkeiten von wohnungslosen Menschen zu verbessern. ES gibt viele informelle, aber auch formelle Ausschlüsse. Zum Beispiel haben Menschen ohne festen Wohnsitz in Sachsen bisher kein kommunales Wahlrecht. Das muss sich ändern. Meine Rede: <span id="more-25196"></span></p>
<p>Die Zahl der wohnungslosen Menschen in Leipzig steigt: Fast 1000 waren es nach Zählung des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2024. Wohnungslosigkeit wird sichtbarer im Stadtbild und wir wissen, dass Betroffene oft und zunehmend unter mutiplen Problemlagen leiden. Durch Aufwertung und Mietaufwärtsspirale fallen Rückzugsräume und die Option weg, wieder eigenen Wohnraum zu erlangen. Unser größtes und wichtigstes Ziel ist und bleibt, Wohnungs- und Obdachlosigkeit zu beenden, und uns nicht in aufhetzenden Debatten über Stadtbilder zu verfangen.&nbsp;</p>
<p>Mit unserem Antrag greifen wir ein anders Thema auf, das auch bei wohnungslosen und ihren Vertretungen eine große Rolle spielt: Beteiligung. Wer den Tag der Wohnungslosen regelmäßig besucht oder schon zu Gast bei der Peergruppe, ein selbstorganisierter Zusammenschluss von Wohnungslosen war, weiss, dass es oft darum geht gehört und wahrgenommen zu werden. Auch unseren Antrag haben wir mit der Peergruppe diskutiert. Wir wollen die Perspektive der Betroffenen stärker in politische Prozesse und Entscheidungen einbinden. Denn was wir tun und wie sich das Hilfesystem ausrichtet, welche Effekte Gesundheits-, Sozial- und Wohnungspolitik haben, hat unmittelbar Auswirkungen auf ihr Leben.</p>
<p>Es sind informelle und formelle Hürden, die einer gleichberechtigten Teilhabe von Wohnungslosen an Entscheidungsprozessen im Wege stehen. Informell, weil die Folgen ihrer Lebenslagen konkrete Auswirkungen darauf hat, wie sie kommunizieren, Interessen stark machen oder sich an Gremien beteiligen können und auch beteiligt werden.<br />
Formell weil es eben harte Ausschlüsse gibt. Zum Beispiel beim Wählen. Wer keinen festen Wohnsitz hat, ist in Sachsen von den Kommunalwahlen – anders als von allen anderen parlamentarischen Wahlen &#8211; ausgeschlossen – die allermeisten Bundesländer (13) haben diese Regelungen längst verändert.</p>
<p>Wir fordern, dass sich die Stadt Leipzig dafür auf Landesebene stark macht, damit Menschen ohne festen Wohnsitz auch schon zur 2027 nahenden Oberbürgermeisterwahl eine Stimme abgeben können. Dies könnte durch die Veränderung der Gemeindeordnung und Kommunalwahlrecht geschehen.</p>
<p>Gleichzeitig müssen die Hürden für die Teilnahme an den Wahlen gesenkt werden. Wir anerkennen, dass eine Dezentralisierung der Wahlmöglichkeiten für nur diese Gruppe zu verfassungs- und wahlrechtlichen Problemen führt und folgen hier dem Vorschlag der Verwaltung, in dem wir den VSP zur Abstimmung stellen. Allerdings insistieren wir, dass Information und Unterstützung durch die vertrauten Anlaufstellen und die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt weiter intensiviert werden. Zwar ist die Zahl der Eintragungen bei der vergangenen Bundestagswahl gestiegen – von 16 im Jahr 2021 auf 29 – aber gemessen an der Zahl Betroffener nicht befriedigend.</p>
<p>Last but not least fordern wir, dass die Expertise der Betroffenen stärker in die Entwicklung von wohnungs- und sozialpolitischen Maßnahmen in Leipzig einfließt. Mit der schon erwähnten Peer-Gruppe existiert seit geraumer Zeit eine aktive Selbstvertretung von Wohnungslosen in Leipzig. Deren Ideen und Netzwerke zu nutzen, um die Situation aller Betroffenen zu verbessern, ist mehr als sinnvoll.</p>
<p>Wie es die Bewegung der Menschen mit Behinderungen geprägt hat, sollte im Umgang mit Wohnungslosen Menschen der Grundsatz „Nichts über uns ohne uns“ handlungsleitend sein!</p>
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		<title>Wohnungslosigkeit betrifft auch junge Menschen: Angebote ausbauen statt kürzen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 07:37:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Außerparlamentarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder- und Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungslosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 11.9.2025 wird der Tag der Wohnungslosen begangen. Die Linksfraktion unterstützt die Leipziger Aktivitäten seit jeher und wird auch diesmal mit Stadträt*innen und Aktiven vor Ort auf dem Nikolaikirchhof sein. Doch auch im Alltag macht die Fraktion Druck, um den Wohnraummangel zu beheben und Hilfen für Betroffenen auszubauen. Zunehmend sind auch junge Menschen betroffen und &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/wohnungslosigkeit-betrifft-auch-junge-menschen-angebote-ausbauen-statt-kuerzen-11-09-2025/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wohnungslosigkeit betrifft auch junge Menschen: Angebote ausbauen statt kürzen!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/09/pexels-rachel-claire-4993041-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-25137" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/09/pexels-rachel-claire-4993041-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/09/pexels-rachel-claire-4993041-200x300.jpg 200w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/09/pexels-rachel-claire-4993041-683x1024.jpg 683w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/09/pexels-rachel-claire-4993041-768x1152.jpg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/09/pexels-rachel-claire-4993041-1024x1536.jpg 1024w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/09/pexels-rachel-claire-4993041-1365x2048.jpg 1365w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/09/pexels-rachel-claire-4993041-1200x1800.jpg 1200w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2025/09/pexels-rachel-claire-4993041-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 200px) 85vw, 200px" /></a>Am 11.9.2025 wird der Tag der Wohnungslosen begangen. Die Linksfraktion unterstützt die Leipziger Aktivitäten seit jeher und wird auch diesmal mit Stadträt*innen und Aktiven vor Ort auf dem Nikolaikirchhof sein. Doch auch im Alltag macht die Fraktion Druck, um den Wohnraummangel zu beheben und Hilfen für Betroffenen auszubauen. Zunehmend sind auch junge Menschen betroffen und der Kürzungsdruck bedroht vor allem Hilfeangebote für die Betroffenen. Ich meine: <span id="more-25135"></span></p>
<p>„Wohnungslosigkeit ist kein Naturgesetz und auch kein persönliches Problem – dass Menschen ihr Zuhause verlieren, ist Systemversagen. Gerade in Leipzig wächst die Zahl Betroffener im Zuge der Aufwertung der Stadt und der Mietaufwärtsspirale. Dass auch immer mehr junge Menschen betroffen sind, bestätigen Akteure der Wohnungslosenhilfe, Jugendberatungsstellen und selbst das Jobcenter. Ein Grund dafür sind sich zuspitzende soziale Problemlagen, Abbrüche in den Hilfesystemen sowie fehlende Brücken von Jugendhilfe in andere soziale Hilfen.&nbsp;<br />
Zudem trifft der Mangel an bezahlbarem Wohnraum besonders junge Menschen, die keine reichen Eltern oder selbst Schulden haben. Für sie sind die Hürden in eigenen Wohnraum besonders hoch.&nbsp;</p>
<p>Wir unterstützen die Jugend-Wohn-Projekte, die auf Initiative des Amtes für Jugend und Familie an den Start gingen und gehen, wie in der vergangenen Woche das „Dock 13“ in der Eisenbahnstraße <i>(<a href="https://gleft.de/6l8">https://gleft.de/6l8</a>)</i>. Mit dem Careleaving-Projekt des Amtes gibt es ein weiteres Angebot für jungen Menschen, die Hilfen zur Erziehung erhalten.&nbsp;</p>
<p>Doch es braucht weitere, niedrigschwellige Angebote für jungen Menschen, die Distanz zum Hilfesystem aufgebaut haben. Als Linke setzen wir uns für mehr leistbare Wohnungen ein – dafür, dass Leerstand zu Wohnraum wird, dass Mieten gedeckelt werden. Wir wollen Wohnungslose noch besser dabei unterstützen, wieder eigenen Wohnraum zu finden, zum Beispiel durch den Ausbau des Leipziger Projektes ‚Eigene Wohnung‘ und durch die Stärkung von sozialen Anlaufstellen. Kürzungen in diesem Bereich werden wir entschieden entgegentreten.“&nbsp;</p>
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		<title>Demokratische Teilhabe von wohnungslosen Menschen in Leipzig stärken!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 07:06:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungslosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Zahl der wohnungslosen Menschen in Leipzig steigt: Fast 1000 waren es nach Zählung des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2024. Wer keinen festen Wohnsitz hat, ist in Sachsen von den Kommunalwahlen ausgeschlossen – die allermeisten Bundesländer haben diese Regelungen längst verändert. Doch es geht nicht allein ums kommunale Wahlrecht, sondern auch um die Senkung von &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/demokratische-teilhabe-von-wohnungslosen-menschen-in-leipzig-staerken-08-07-2025/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Demokratische Teilhabe von wohnungslosen Menschen in Leipzig stärken!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2021/08/E9iwTumXIAAvvyG.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-22213" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2021/08/E9iwTumXIAAvvyG-300x137.jpeg" alt="" width="300" height="137" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2021/08/E9iwTumXIAAvvyG-300x137.jpeg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2021/08/E9iwTumXIAAvvyG-1024x466.jpeg 1024w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2021/08/E9iwTumXIAAvvyG-768x349.jpeg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2021/08/E9iwTumXIAAvvyG.jpeg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Die Zahl der wohnungslosen Menschen in Leipzig steigt:<a class="link-extern external" title="external link" href="https://gleft.de/6hl" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Fast 1000 waren es nach Zählung des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2024</a>. Wer keinen festen Wohnsitz hat, ist in Sachsen von den Kommunalwahlen ausgeschlossen – die allermeisten Bundesländer haben diese Regelungen längst verändert. Doch es geht nicht allein ums kommunale Wahlrecht, sondern auch um die Senkung von Hürden für die Wahlteilnahme und die strukturelle Einbindung von Selbstvertretungen.</p>
<p><a class="link-extern external" title="external link" href="https://gleft.de/6hm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mit einem Antrag </a>macht die Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig verschiedene Vorschläge zur Verbesserung der demokratischen Teilhabe von Menschen ohne festen Wohnsitz in Leipzig. Mein Statement dazu:<span id="more-25022"></span></p>
<p>„Wohnungslose Menschen haben selbstverständlich ein Recht auf Mitbestimmung. Die Politik hat in hohem Maße auch Einfluss auf ihr Leben und die Verbesserung ihrer Situation. Das betrifft die soziale und gesundheitliche Versorgung sowie die Wohnungspolitik. Aber auch in allen anderen politischen Fragen sollten Menschen ohne festen Wohnsitz über die Gestaltung der Stadt mitentscheiden dürfen. Es ist ein Armutszeugnis, dass wohnungslose Menschen in Sachsen im Gegensatz zu 13 anderen Bundesländern kein Kommunalwahlrecht haben!</p>
<p>Wir fordern, dass sich die Stadt Leipzig dafür auf Landesebene stark macht, damit Menschen ohne festen Wohnsitz auch schon zur 2027 nahenden Oberbürgermeisterwahl eine Stimme abgeben können.Gleichzeitig müssen die Hürden für die Teilnahme an den Wahlen gesenkt werden. Anlaufpunkte wie Tagestreffs, Kontaktstellen oder Übernachtungshäuser sollen hierbei eine aktive Rolle übernehmen. Bei Europa-, Bundestags- oder Landtagswahlen müssen sich wohnungslose Menschen bis zum 21. Tag vor dem Wahltermin ins Wählerverzeichnis eintragen lassen und eine eidesstattliche Erklärung abgeben. Zwar ist die Zahl der Eintragungen bei der vergangenen Bundestagswahl gestiegen – von 16 im Jahr 2021 auf 29 – aber gemessen an der Zahl Betroffener nicht befriedigend.</p>
<p>Last but not least fordern wir, dass die Expertise der Betroffenen stärker in die Entwicklung von wohnungs- und sozialpolitischen Maßnahmen in Leipzig einfließt. Mit der Peer-Gruppe existiert seit geraumer Zeit eine aktive Selbstvertretung von Wohnungslosen in Leipzig. Deren Ideen und Netzwerke zu nutzen, um die Situation aller Betroffenen zu verbessern, ist mehr als sinnvoll.</p>
<p>Klar ist, dass das oberste Ziel die Beendigung von Wohnungslosigkeit sein muss – dazu müssen die Stimmen der Betroffenen größeres Gewicht bekommen. Es soll mit, statt nur über sie gesprochen werden.“&nbsp;</p>
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		<title>Wohnungslosigkeit in Sachsen massiv angestiegen: Endlich landesweite Handlungsstrategie auflegen!</title>
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		<pubDate>Thu, 22 May 2025 11:21:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landtag]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnungslosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 21. Mai 2025 hat sich der Landtag mit dem Vorschlag der Linken zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit befasst. Unser Antrag umfasst Vorschläge für Prävention vor und konkrete Hilfen für den Weg aus dem Leben auf der Straße. Trotzdem wurde er abgelehnt. Hier meine Rede zum Nachlesen. Und wir werden nicht aufhören Druck zu machen:&#160; &#8222;Wohnungslosigkeit &#8230; <a href="https://jule.linxxnet.de/wohnungslosigkeit-in-sachsen-massiv-angestiegen-endlich-landesweite-handlungsstrategie-auflegen-22-05-2025/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wohnungslosigkeit in Sachsen massiv angestiegen: Endlich landesweite Handlungsstrategie auflegen!“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21629" src="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-300x225.jpg 300w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-1024x768.jpg 1024w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-768x576.jpg 768w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-1536x1152.jpg 1536w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos-1200x900.jpg 1200w, https://jule.linxxnet.de/wp-content/uploads/2020/11/wohnungslos.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Am 21. Mai 2025 hat sich der Landtag mit dem Vorschlag der Linken zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit befasst. <a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=451&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=8&amp;pos_dok=0&amp;dok_id=undefined">Unser Antrag</a> umfasst Vorschläge für Prävention vor und konkrete Hilfen für den Weg aus dem Leben auf der Straße. Trotzdem wurde er abgelehnt. Hier meine Rede zum Nachlesen. Und wir werden nicht aufhören Druck zu machen:&nbsp;</p>
<p>&#8222;Wohnungslosigkeit ist eine extreme Form von Armut. Sie bedeutet den Wegfall von Schutz, Rückzugsmöglichkeiten und macht die Betroffenen im wahrsten Sinne des Wortes verletzlich: Gewalt, Wind und Wetter, schwere Erkrankungen sind für die Betroffenen Alltag, Wer einmal seine oder ihre Wohnung verloren hat, hat es ungleich schwerer wieder eine neue zu bekommen.</p>
<p>Dass es Wohnungslosigkeit in einem reichen Land wie Deutschland überhaupt gibt, ist ein Skandal. Dass die Zahlen betroffener Menschen immer weiter steigen, ein noch größerer.<span id="more-24927"></span></p>
<p>In Sachsen ist die Zahl zum Stichtag 31.1.2024 auf 4535 Menschen angewachsen, im Vorjahr waren es noch 2935. Ein Drittel von ihnen sind Frauen, 10 % zwischen 18 und 25 Jahren. Und: Die Dunkelziffer ist groß. Denn die Statistik des Bundesamtes umfasst nur die Personen, die in den offiziellen Übernachtungshäusern gezählt werden, obdachlose Personen, die ohne jede Unterkunft auf der Straße leben, sowie Formen von verdeckter Wohnungslosigkeit (zum Beispiel bei Bekannten oder Angehörigen untergekommene Personen) werden nicht in der Statistik berücksichtigt. Dies erfasst der begleitende Wohnungslosenbericht der Bundesregierung, der aber nur wenig Bundesländerdaten umfasst. Demnach kamen bundesweit 60.400 bei Angehörigen, Freunden oder Bekannten unter (verdeckt wohnungslose Personen) und rund 47.300 leben auf der Straße.</p>
<p>Wohnungslosigkeit ist kein Problem individuellen Versagens. Niemand lebt freiwillig in Not und Elend.</p>
<p>Annähernd die Hälfte der Betroffenen verlieren ihre Wohnung wegen Mietschulden oder Kündigungen, weitere Gründe sind persönliche Schicksalsschläge, Erkrankungen, aber bei Menschen aus EU-Ländern auch der Fakt, dass Wohnungen an ein Arbeitsverhältnis geknüpft sind. Auch Zwangsräumungen aus Wohnraumführen führen zu Wohnungslosigkeit: deren Zahl ist laut Antwort auf meine jährliche Kleine Anfrage 2024 wiederum gestiegen: Auf 2704, Sachsen ist bundesweit einer der unrühmlichen Spitzenreiter bei Wohnungsräumungen.</p>
<p>Und wir haben viele Menschen, die gefährdet sind wohnungslos zu werden: Menschen, die aus der Haft entlassen werden oder Frauen, die aus Schutzhäusern ausziehen müssen,</p>
<p>Als Linke haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder auf die Not Wohnungsloser hingewiesen und auch das Land zum Handeln gedrängt. Denn die Lösung des Problems kann nicht den Kommunen überlassen werden. Gerade vor dem Hintergrund des von der EU ausgegebenen Ziels Wohnungs- und Obdachlosigkeit bis 2030 zu überwinden, dem sich auch die Bundesrepublik angeschlossen hat, muss mehr passieren.</p>
<p>Wir fordern eine landesweite Strategie zur Verhinderung von Wohnungsnotfällen und zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit. Andere Bundesländer machen es uns vor. Zum Beispiel NRW mit der Landesinitiative gegen Wohnungslosigkeit „Endlich ein ZUHAUSE!“ oder der Thüringer Strategie gegen Wohnungslosigkeit.</p>
<p>Es geht uns darum gute Praxen aus den Kommunen und Landkreisen zusammenzuführen und gezielte Maßnahmen und konkrete Hilfsangebote zu entwickeln, die insbesondere auf die Verhinderung verdeckter Wohnungslosigkeit abzielen, u. a. durch die Unterstützung flächendeckende aufsuchender Sozialarbeit.</p>
<p>Im Gegensatz zu Dresden und Leipzig gibt es in den Landkreisen keine Straßensozialarbeit, die Kontaktaufnahme/ Beziehungsaufbau mit besonders ausgegrenzten Wohnungslosen ermöglicht. Warum fangen wir nicht endlich damit an?</p>
<p>Wohnungslosigkeit ist kein kurzfristiges Phänomen, Menschen sind i.d.R. über Jahre hinweg betroffen; Daher ist das Prinzip der kurzfristigen Unterbringung in Übergangswohnheimen, wie es überwiegend in den sächsischen Kommunen praktiziert wird, kein taugliches Mittel, um Wohnungslosigkeit nachhaltig zurück zu drängen.</p>
<p>Wir brauchen ausreichend bezahlbaren Wohnraum, der Bau von Sozialwohnungen muss dringend voran gehen, der Ankauf von Mietpreis- und Belegungsbindung über die RL gebundener Mietwohnraum muss ermöglicht und finanziert werden. Wir brauchen Modelle wie Housing first, das den Zugang zu einer eigenen Wohnung als Dreh- und Angelpunkt für andere Hilfen sicher stellt, Leipzig ist hier vorangegangen, auch Dresden dabei. Viele Bundesländer finanzieren kommunale Housing-first-Projekte – Sachsen will seine Unterstützung in diesem Bereich komplett streichen. Das wollen wir ändern. Und wir müssen im äußersten Fall Kommunen dabei unterstützen privaten Wohnraum zur Abwendung von Wohnungslosigkeit auch zu beschlagnahmen.</p>
<p>An erster Stelle muss die Verhinderung des Wohnungsverlustes stehen. Dazu gehört auch den Mieterschutz auszubauen, Armut zu verhindern und soziale Anlaufstellen zu stärken, die Menschen in schwierigen Lebenslagen zur Seite stehen. Mit Blick auf die Vorhaben der Bundesregierung im Bereich der Mieter*innenpolitik und mit Blick auf den vorliegenden Landeshaushalt sind wir leider pessimistisch, dass die Ursachen von Wohnungsverlust wirklich beherzt angegangen werden. Darum braucht es auch diesen Antrag, darum braucht es konzertiertes, vernetztes Handeln vom Land Sachsen.&#8220;</p>
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