Ausstellung zum KZ Uckermark

Geschichte und Nachgeschichte des Konzentrationslagers für Mädchen und junge Frauen und des ehemaligen Vernichtungslagers Uckermark:  Ausstellung vom 28.3.2011 bis 13.4.2011 im linXXnet in Leipzig

Das Gelände des ehemaligen KZ Uckermark für Mädchen und junge Frauen bei Ravensbrück soll ein Gedenkort werden. Dies ist ein Ergebnis des Engagements der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V. und der Initiative für einen zukünftigen Gedenkort Uckermark. Noch immer ist es nur mit Sondergenehmigung zu betreten. Am Beispiel des KZ Uckermark lassen sich die jahrelangen Auseinandersetzungen um Wichtigkeit und Zukunft bislang unbeachtet gebliebener Gedenkorte in der Bundesrepublik nachzeichnen. Diese Debatten halten an und machen die Arbeit unabhängiger Initiativen notwendig, aber sie beeinflussen sie auch stark.

Das Mädchen-KZ Uckermark wurde im Frühjahr1942 von Häftlingen des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück errichtet. 1945 waren dort rund 1.000 Mädchen und junge Frauen inhaftiert, denen unangepasstes oder «asoziales» Verhalten vorgeworfen wurde. Im Januar 1945 wurde auf dem Gelände ein Vernichtungslager für Häftlinge aus Ravensbrück gebaut. Bis April 1945 wurden dort etwa 5.000 Frauen ermordet.

Veranstaltung zum Abschluß der Ausstellung:
* Mittwoch 13.4.2011, 19:00, linXXnet

Wenn der Staat NS-Gedenkstätten befürwortet – Braucht es dann noch eine“Geschichtspolitik von unten“? Das Beispiel Uckermark
mit einer Vertreterin der Initiative für einen Gedenkort Ehemaliges KZ Uckermark e.V.

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag, 10:00 – 18:30, Samstag 11:00 – 14:00

VeranstalterInnen:
linXXnet e.V. und Initiative für einen Gedenkort Ehemaliges KZ Uckermark e.V.

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