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	Kommentare zu: Gentrification(-Debatte) in Leipzig	</title>
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		Von: Hausbesetzung in Leipzig &#8211; Wichtige und legitime Form der politischen Intervention : Juliane Nagel		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hausbesetzung in Leipzig &#8211; Wichtige und legitime Form der politischen Intervention : Juliane Nagel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 21:46:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] Im Jahr 2011 hatte in Leipzig eine Debatte um Gentrifizierung begonnen. Seitdem fanden zahlreiche Veranstaltungen und wenige Aktionen zum Thema der (sozialen und kulturellen) Aufwertung von Stadtteilen und der damit einhergehenden Verdrängung von Menschen, die ärmer sind oder einen anderen Lebensstil pflegen,  statt. Studien, wie der jüngst erschienende &#8220;City Report Region Leipzig&#8221; bescheinigen der Stadt ein wachsendes Mieten-Niveau. Betroffen sind insbesondere innenstadtnahe Quartiere, in denen Mieten schon mal bis zu 10 Euro/ qm Nettokaltemiete klettern, aber auch Ortsteile im Westen, wie Schleußig und Plagwitz. Die Kehrseite der Aufwertung sind stagnierende und wachsende Armutsverhältnisse. Leipzig gilt als Armutshauptstadt der BRD. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften bewegt sich wie die der prekär Beschäftigten auf hohem Niveau. Privatisierungen von kommunalem Wohnraum führen beispielsweise in der Windmühlenstraße zur immensen Erhöhung der Mieten bis zu 122 %  (konkret von unter 3 Euro auf über 6 Euro). Folge werden der zwangsweise Umzug von MieterInnen und die soziale Entmischung des Wohnblockes sein. Ein Einzelfall, der sich vervielfältigen kann. Insbesondere Plagwitz, wo die samstägliche Hausbesetzung stattfand, scheint ein Paradebeispiel für Gentrifizierung zu sein. Hier ist ein Kulminationspunkt der so genannten Kreativwirtschaft, die unweigerlich das Interesse von Menschen mit höherem Einkommen und Sozialkapital sowie InvestorInnen nach sich zieht. Doch liegt es in der Natur der Sache, dass Menschen mit kleinerem Geldbeutel und anderen Lebensentwürfen ihre Lebensumfelder perspektivisch verlassen müssen? Nein. Das meinen auch die BesetzerInnen und haben mit ihrer Aktion auf jeden Fall eine Menge Aufsehen erregt, das sich medial leider viel zu sehr an vermeintlicher Gewalt festgemacht hat. Ich zolle den Leuten, die die Aktion durchgezogen haben, und denen die sie solidarisch unterstützt haben, größten Respekt. Politische Aktionen sind eine notwendige Ergänzung zu Diskussionen über Stadtentwicklung, Freiräume und soziale Belange. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Im Jahr 2011 hatte in Leipzig eine Debatte um Gentrifizierung begonnen. Seitdem fanden zahlreiche Veranstaltungen und wenige Aktionen zum Thema der (sozialen und kulturellen) Aufwertung von Stadtteilen und der damit einhergehenden Verdrängung von Menschen, die ärmer sind oder einen anderen Lebensstil pflegen,  statt. Studien, wie der jüngst erschienende &#8220;City Report Region Leipzig&#8221; bescheinigen der Stadt ein wachsendes Mieten-Niveau. Betroffen sind insbesondere innenstadtnahe Quartiere, in denen Mieten schon mal bis zu 10 Euro/ qm Nettokaltemiete klettern, aber auch Ortsteile im Westen, wie Schleußig und Plagwitz. Die Kehrseite der Aufwertung sind stagnierende und wachsende Armutsverhältnisse. Leipzig gilt als Armutshauptstadt der BRD. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften bewegt sich wie die der prekär Beschäftigten auf hohem Niveau. Privatisierungen von kommunalem Wohnraum führen beispielsweise in der Windmühlenstraße zur immensen Erhöhung der Mieten bis zu 122 %  (konkret von unter 3 Euro auf über 6 Euro). Folge werden der zwangsweise Umzug von MieterInnen und die soziale Entmischung des Wohnblockes sein. Ein Einzelfall, der sich vervielfältigen kann. Insbesondere Plagwitz, wo die samstägliche Hausbesetzung stattfand, scheint ein Paradebeispiel für Gentrifizierung zu sein. Hier ist ein Kulminationspunkt der so genannten Kreativwirtschaft, die unweigerlich das Interesse von Menschen mit höherem Einkommen und Sozialkapital sowie InvestorInnen nach sich zieht. Doch liegt es in der Natur der Sache, dass Menschen mit kleinerem Geldbeutel und anderen Lebensentwürfen ihre Lebensumfelder perspektivisch verlassen müssen? Nein. Das meinen auch die BesetzerInnen und haben mit ihrer Aktion auf jeden Fall eine Menge Aufsehen erregt, das sich medial leider viel zu sehr an vermeintlicher Gewalt festgemacht hat. Ich zolle den Leuten, die die Aktion durchgezogen haben, und denen die sie solidarisch unterstützt haben, größten Respekt. Politische Aktionen sind eine notwendige Ergänzung zu Diskussionen über Stadtentwicklung, Freiräume und soziale Belange. [&#8230;]</p>
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		Von: &#160;by&#160;Wir bleiben hier!		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/gentrification-debatte-in-leipzig-04-02-2012/comment-page-1/#comment-6047</link>

		<dc:creator><![CDATA[&#160;by&#160;Wir bleiben hier!]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 20:33:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] Anfang sollen hier der Artikel von Andrej Holm und Juliane Nagel dokumentiert [...]]]></description>
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		<title>
		Von: Gentrification-Debatte in Leipzig		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/gentrification-debatte-in-leipzig-04-02-2012/comment-page-1/#comment-5947</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gentrification-Debatte in Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 17:23:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] Hintergründe: http://jule.linxxnet.de/index.php/2012/0&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Hintergründe: <a href="http://jule.linxxnet.de/index.php/2012/0&#038;#8230" rel="ugc">http://jule.linxxnet.de/index.php/2012/0&#038;#8230</a>; [&#8230;]</p>
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