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	Kommentare zu: Fortschritt und Zusammenhalt statt Rücktritt und Spaltung	</title>
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		Von: Al-Jumaili		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Al-Jumaili]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2019 21:55:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Ihr, ich wäre wahrscheinlich besser bezahlt als derzeit, hätte ich die Lösung gegen die Schockstarre und für einen Aufwind Der Linken. Trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass Die Linke einen Fehler macht, wenn sie für sich reklamiert, (nur) für eine bestimmte Gesellschaftsschicht (abhängig Beschäftigte, Geringverdiener, Harzt-IV-Bezieher) Politik zu machen. Wenn wir Gesellschaft als etwas Komplexes, Ganzes sehen, dann führt das zu der Erkenntnis, dass man ohne die Anderen nicht ans Ziel kommt. Das soll heißen: Das (politische) Angebot, das man dem einen macht, muss immer auch den anderen mitdenken. Und bestenfalls entsteht eine Win-win-Situation.

Nein, es geht nicht darum, beliebig zu sein. Es geht um die Überzeugung, dass eine sozial gerechte Welt schlussendlich Allen zugute kommt. Nur diejenigen, die erst im zweiten Schritt davon profitieren, darf man nicht, wie es von Den Linken häufig praktiziert, vergraulen, sondern man muss sie mitnehmen, ihnen erklären, dass sie selbst langfristig davon profitieren, dass es einen Mindestlohn gibt, (fast) alle Schüler die Gemeinschaftsschule besuchen usw usf. 

Es geht darum, auch Menschen aus anderen Gesellschaftsschichten als den primär gemeinten glaubhaft zu vermitteln, dass die (beabsichtigte) Politik Der Linken schlussendlich auch ihnen zunutze ist. Dann kann man vielleicht auch damit rechnen, dass Die Linke (in Thüringen) nicht nur au Kalkül, sondern überzeugt von Menschen gewählt wird, die nicht zu den &quot;üblichen Verdächtigen&quot; zählen. Es ist meine Überzeugung, dass Die Linke nur dann ein nennenswertes Wählerpotential aufbauen kann, wenn es ihr gelingt, breite Gesellschaftsschichten auf ihrem Weg mitzunehmen.

Dafür braucht es m. E. keiner &quot;Schlachteplatte&quot;, sondern inhaltlicher und strategischer Diskussionen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Ihr, ich wäre wahrscheinlich besser bezahlt als derzeit, hätte ich die Lösung gegen die Schockstarre und für einen Aufwind Der Linken. Trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass Die Linke einen Fehler macht, wenn sie für sich reklamiert, (nur) für eine bestimmte Gesellschaftsschicht (abhängig Beschäftigte, Geringverdiener, Harzt-IV-Bezieher) Politik zu machen. Wenn wir Gesellschaft als etwas Komplexes, Ganzes sehen, dann führt das zu der Erkenntnis, dass man ohne die Anderen nicht ans Ziel kommt. Das soll heißen: Das (politische) Angebot, das man dem einen macht, muss immer auch den anderen mitdenken. Und bestenfalls entsteht eine Win-win-Situation.</p>
<p>Nein, es geht nicht darum, beliebig zu sein. Es geht um die Überzeugung, dass eine sozial gerechte Welt schlussendlich Allen zugute kommt. Nur diejenigen, die erst im zweiten Schritt davon profitieren, darf man nicht, wie es von Den Linken häufig praktiziert, vergraulen, sondern man muss sie mitnehmen, ihnen erklären, dass sie selbst langfristig davon profitieren, dass es einen Mindestlohn gibt, (fast) alle Schüler die Gemeinschaftsschule besuchen usw usf. </p>
<p>Es geht darum, auch Menschen aus anderen Gesellschaftsschichten als den primär gemeinten glaubhaft zu vermitteln, dass die (beabsichtigte) Politik Der Linken schlussendlich auch ihnen zunutze ist. Dann kann man vielleicht auch damit rechnen, dass Die Linke (in Thüringen) nicht nur au Kalkül, sondern überzeugt von Menschen gewählt wird, die nicht zu den &#8222;üblichen Verdächtigen&#8220; zählen. Es ist meine Überzeugung, dass Die Linke nur dann ein nennenswertes Wählerpotential aufbauen kann, wenn es ihr gelingt, breite Gesellschaftsschichten auf ihrem Weg mitzunehmen.</p>
<p>Dafür braucht es m. E. keiner &#8222;Schlachteplatte&#8220;, sondern inhaltlicher und strategischer Diskussionen.</p>
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