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	Kommentare zu: Elektronische Gesundheitskarte für Geflüchtete in Leipzig auf dem Weg	</title>
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	<description>Website von Juliane Nagel</description>
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		<title>
		Von: luna		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2016 17:11:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Heiko. 

ja, die LINKE ist der Meinung, dass soziale Grundleistungen allen zustehen müssen, ohne Gegenleistungen. Alles andere wäre sozialdarwinistisch. Was wären denn zb mit Kinder und Jugendlichen, die noch nichts &quot;geleistet&quot; haben, mit Kranken, Beeinträchtigten, mit Frauen, die strukturell bez Lohnhöhen und durch Ausfallzeiten im Leben, benachteiligt werden? 
GErade Gesundheitsleistungen sind wie monetäre Grundleistungen und Bildung essentiell zum Überleben (im ganz nackten Sinne) und zur Entwicklung der Einzelnen. 
Im Gesundheitsbereich steht DIE LINKE für eine solidarische Bürgerversicherung, zb hier
https://www.die-linke.de/index.php?id=3166
http://die-linke.de/uploads/media/761.pdf
Btw bedeutet die Einführung einer Gesundheitskarte für Geflüchtete erstmal NUR einen verbesserten Zugang zu den per Gesetz eingeschränkten Leistungen. Wir wünschen uns tatsächlich eine Gleichstellung mit anderen Versicherten in Bezug auf den Umfang der Leistungen. Wieso sollte es plausibel sein einem Flüchtling aus Syrien eine Krebsbehandlung zu versagen nur weil er hier noch nichts eingezahlt hat? 
Klar, wird es dauern bis die vielen hier neu ankommenden Menschen erwerbstätig werden können. Dafür müssen nioch zahlreiche Hürden aus dem Weg geräumt werden. Es gibt zb aber auch Studien, die besagen, dass bestimmte Bereiche, zb Altenpflege, gar nicht mehr stemmbar wären ohne MigrantInnen, die eingesetzt werden und dass auf lange Sicht die Aufnahme von Menschen sich auch ökonomisch lohnt. 
http://www.migazin.de/2015/11/06/studie-deutschlands-wirtschaft-profitiert-von-fluechtlingen/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Heiko. </p>
<p>ja, die LINKE ist der Meinung, dass soziale Grundleistungen allen zustehen müssen, ohne Gegenleistungen. Alles andere wäre sozialdarwinistisch. Was wären denn zb mit Kinder und Jugendlichen, die noch nichts &#8222;geleistet&#8220; haben, mit Kranken, Beeinträchtigten, mit Frauen, die strukturell bez Lohnhöhen und durch Ausfallzeiten im Leben, benachteiligt werden?<br />
GErade Gesundheitsleistungen sind wie monetäre Grundleistungen und Bildung essentiell zum Überleben (im ganz nackten Sinne) und zur Entwicklung der Einzelnen.<br />
Im Gesundheitsbereich steht DIE LINKE für eine solidarische Bürgerversicherung, zb hier<br />
<a href="https://www.die-linke.de/index.php?id=3166" rel="nofollow ugc">https://www.die-linke.de/index.php?id=3166</a><br />
<a href="http://die-linke.de/uploads/media/761.pdf" rel="nofollow ugc">http://die-linke.de/uploads/media/761.pdf</a><br />
Btw bedeutet die Einführung einer Gesundheitskarte für Geflüchtete erstmal NUR einen verbesserten Zugang zu den per Gesetz eingeschränkten Leistungen. Wir wünschen uns tatsächlich eine Gleichstellung mit anderen Versicherten in Bezug auf den Umfang der Leistungen. Wieso sollte es plausibel sein einem Flüchtling aus Syrien eine Krebsbehandlung zu versagen nur weil er hier noch nichts eingezahlt hat?<br />
Klar, wird es dauern bis die vielen hier neu ankommenden Menschen erwerbstätig werden können. Dafür müssen nioch zahlreiche Hürden aus dem Weg geräumt werden. Es gibt zb aber auch Studien, die besagen, dass bestimmte Bereiche, zb Altenpflege, gar nicht mehr stemmbar wären ohne MigrantInnen, die eingesetzt werden und dass auf lange Sicht die Aufnahme von Menschen sich auch ökonomisch lohnt.<br />
<a href="http://www.migazin.de/2015/11/06/studie-deutschlands-wirtschaft-profitiert-von-fluechtlingen/" rel="nofollow ugc">http://www.migazin.de/2015/11/06/studie-deutschlands-wirtschaft-profitiert-von-fluechtlingen/</a></p>
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		<title>
		Von: Martin		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2016 18:20:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gesundheit kann man sich eben nicht kaufen.

Jeder ist zuerst selbst für seine Gesundheit verantwortlich. Der Unterschied zwischen PKV, GKV, und Geflüchtet ist der Leistungsumfang auf nicht lebensnotwendige Behandlungen wie Zähne. Der PKV bekommt vielleicht Kronen und Inlays als Kassenleistung, der GKV nur Amalgamfüllungen ohen Zuzahlung und ein Geflüchter? Insoweit besteht ein Unterschied.

Wenn sich jemand sein Bein bricht ist das eher eine lebensnotwendige Behandlung, da ist der Versicherungsstatus egal. Gleiches gilt wenn jemand ein schwer erkranktes Herz hat, unabhängig vom Versicherungsstatus kann dann eine Herztransplantation infrage kommen, da gibt es eine Gleichbehandlung. Dies dürfte in den wenigsten Ländern der Welt so sein wie Deutschland, man kann das sicherlich Pro und Kontra sehen.

Das Gesundheitssystem in Deutschland zählt dennoch zu den besseren in der Welt, was es auch teuer macht, deshalb ist es wichtig das jeder nach seiner Leistungsfähigkeit seinen Beitrag leistet oder durch Berufsausbildung dazu befähigt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gesundheit kann man sich eben nicht kaufen.</p>
<p>Jeder ist zuerst selbst für seine Gesundheit verantwortlich. Der Unterschied zwischen PKV, GKV, und Geflüchtet ist der Leistungsumfang auf nicht lebensnotwendige Behandlungen wie Zähne. Der PKV bekommt vielleicht Kronen und Inlays als Kassenleistung, der GKV nur Amalgamfüllungen ohen Zuzahlung und ein Geflüchter? Insoweit besteht ein Unterschied.</p>
<p>Wenn sich jemand sein Bein bricht ist das eher eine lebensnotwendige Behandlung, da ist der Versicherungsstatus egal. Gleiches gilt wenn jemand ein schwer erkranktes Herz hat, unabhängig vom Versicherungsstatus kann dann eine Herztransplantation infrage kommen, da gibt es eine Gleichbehandlung. Dies dürfte in den wenigsten Ländern der Welt so sein wie Deutschland, man kann das sicherlich Pro und Kontra sehen.</p>
<p>Das Gesundheitssystem in Deutschland zählt dennoch zu den besseren in der Welt, was es auch teuer macht, deshalb ist es wichtig das jeder nach seiner Leistungsfähigkeit seinen Beitrag leistet oder durch Berufsausbildung dazu befähigt wird.</p>
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		<title>
		Von: Heiko		</title>
		<link>https://jule.linxxnet.de/elektronische-gesundheitskarte-fuer-gefluechtete-in-leipzig-auf-dem-weg-05-09-2016/comment-page-1/#comment-708069</link>

		<dc:creator><![CDATA[Heiko]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 13:36:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jule.linxxnet.de/?p=17941#comment-708069</guid>

					<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Nagel, 
ich stimme Ihnen zu (Zitat: &quot;Gesundheit ist ein Menschenrecht und darf nicht von Herkunft oder sozialem Status abhängen.&quot;). Allerdings habe ich gewisse Bauchschnerzen, wenn ich dabei über die Thematik &quot;Soziale Gerechtigkeit&quot; nachdenke, die ja wohl ein Thema der Linken ist.
Finden Sie bzw. Ihre Partei es richtig, dass Menschen, die z.B. 40 Jahre in die Sozialversicherung eingezahlt haben die gleichen Leistungen aus der GKV erhalten, wie Menschen, die noch nie oder nur sehr wenig beigetragen haben?
Dasselbe beim Thema Hartz 4: Ist es sozial gerecht, wenn jemand nach 40 Jahren Arbeit genau denselben Anspruch auf Hartz 4 hat (nachdem die eigene Altersvorsorge aufgebraucht wurde usw.), wie jemand, der Null Beiträge gezahlt hat?
Wenn ja, warum? Wenn nein, gibt es seitens der Linken Vorschläge, wie das geändert werden könnte? Es geht mir dabei in meiner Frage nicht um die Höhe der Leistungen, sondern um die Frage der Gerechtigkeit an sich. In meinen Augen ist das derzeitige System eine Ungleichbehandlung. Und ich finde, es sollte schon einen Unterschied zwischen den genannten Gruppen geben, analog z.B. der Rente  (je nach gezahlten Beiträgen mehr Leistung) oder auch ALG 1 (nach gewisser Beitragszeit mehr Leistung). 
Wie sehen Sie bzw. die Linke das? Gibt es hierzu vielleicht schon passende Texte / Links? 
Über eine Antwort, gern auch per Mail, würde ich mich freuen. 
MfG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Nagel,<br />
ich stimme Ihnen zu (Zitat: &#8222;Gesundheit ist ein Menschenrecht und darf nicht von Herkunft oder sozialem Status abhängen.&#8220;). Allerdings habe ich gewisse Bauchschnerzen, wenn ich dabei über die Thematik &#8222;Soziale Gerechtigkeit&#8220; nachdenke, die ja wohl ein Thema der Linken ist.<br />
Finden Sie bzw. Ihre Partei es richtig, dass Menschen, die z.B. 40 Jahre in die Sozialversicherung eingezahlt haben die gleichen Leistungen aus der GKV erhalten, wie Menschen, die noch nie oder nur sehr wenig beigetragen haben?<br />
Dasselbe beim Thema Hartz 4: Ist es sozial gerecht, wenn jemand nach 40 Jahren Arbeit genau denselben Anspruch auf Hartz 4 hat (nachdem die eigene Altersvorsorge aufgebraucht wurde usw.), wie jemand, der Null Beiträge gezahlt hat?<br />
Wenn ja, warum? Wenn nein, gibt es seitens der Linken Vorschläge, wie das geändert werden könnte? Es geht mir dabei in meiner Frage nicht um die Höhe der Leistungen, sondern um die Frage der Gerechtigkeit an sich. In meinen Augen ist das derzeitige System eine Ungleichbehandlung. Und ich finde, es sollte schon einen Unterschied zwischen den genannten Gruppen geben, analog z.B. der Rente  (je nach gezahlten Beiträgen mehr Leistung) oder auch ALG 1 (nach gewisser Beitragszeit mehr Leistung).<br />
Wie sehen Sie bzw. die Linke das? Gibt es hierzu vielleicht schon passende Texte / Links?<br />
Über eine Antwort, gern auch per Mail, würde ich mich freuen.<br />
MfG</p>
]]></content:encoded>
		
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