Druck hat gewirkt – OBM nimmt dramatische Kürzungen im Bereich der Jugendarbeit zurück

Die Linksfraktion zeigt sich erfreut über die am heutigen Tag kommunizierte Rücknahme der Kürzung bei den freien Trägern der Jugendhilfe in Leipzig. Fast 1 Mio. Euro wollte die Verwaltung im Bereich der Jugendarbeit einsparen.

Das wären 10 % des Gesamtetats gewesen und hätte die Schließung von bis zu 15 Offenen Freizeittreffs bzw. Jugendkulturzentren bedeutet.

Die Rücknahme der Kürzung war eine der Prioritäten der Haushaltsanträge der Fraktion DIE LINKE gewesen. Auch der Jugendhilfeausschuss und die freien Träger der Jugendhilfe hatten sich klar und deutlich gegen die Kürzungsabsicht ausgesprochen. Jetzt wo die Kürzungen zurückgenommen wurden, werden wir unser Hauptaugenmerk auf die ausreichende Ausstattung der bestehenden Angebote in allen Leistungsbereichen legen. Der seit 2011 stagnierende Etat bedeutet für die Träger aufgrund der ansteigenden Personal- und Sachkosten eine jährliche Kürzung. Im laufenden Jahr mussten zahlreiche Träger Einschränkungen in ihren Angeboten vornehmen. Darunter leiden die Kinder und Jugendlichen.

Für die Anpassung des Etats an die steigenden Personal- und Betriebskosten hat der Jugendhilfeausschuss eine Erhöhung um 1,5 % bzw. 143 565 Euro beantragt.

PM Juliane Nagel, jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat

3 Gedanken zu „Druck hat gewirkt – OBM nimmt dramatische Kürzungen im Bereich der Jugendarbeit zurück“

  1. *Ein Dank an all die fleißigen Mitstreiter..

    Das wären 10 % des Gesamtetats gewesen und hätte die Schließung von bis zu 15 Offenen Freizeittreffs bzw. Jugendkulturzentren bedeutet.

    ….sehr schön weier so*

  2. Und wo ist der Aufschrei, dass nun doch durch die Hintertür Kürzungen vorgenommen werden??? Laut l-iz in Größenordnungen um die 900.000 €… Wird das durch die Linken im Stadtrat mitgetragen???

  3. Schön Frau Haedicke, dass sie sich dafür interessieren. Die 909.000 Euro stimmen nicht.. das ist das Budget für Schulsozialarbeit, das aus dem Jugendhilfetopf in eine eigene Haushaltsstelle gepackt wurde. Wir reden über 3 Offene Treffs, 2 Medienangebote und eine Umstrukturierung/ Zentralisierung von Jugendberatungsstellen. Das Loch beläuft sich grob überschlagen auf ca. eine halbe Millionen Euro. Dass wir den noch laufenden Antrag des Jugendhilfeausschusses, 150.000 Euro drauf zu legen, unterstützen, haben wir schon kommuniziert. Für den Restbetrag arbeiten wir an einem weiteren Antrag.. Doch dafür müssen Mehrheiten gesichert werden. sie können sich sicher sein, dass die Linksfraktion hier kämpfen wird, dass andere Fraktionen hier mitgehen wage ich zu bezweifeln. Sprich: sprechen sie diese bitte auch an!

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