Stimmungsmache gegen geplante Asylunterkunft in Schönfeld hat begonnen

Nur einige Tage nachdem die Stadt Leipzig ihren Plan in der Stöckelstraße 62 in Leipzig-Schönfeld eine Unterkunft für etwa 60 Personen zu errichten verkündete, gibt es erste und sehr klassische Negativ-Reaktionen. Wie gewohnt sind es NPD, BILD-Zeitung, CDU, aber auch erste Stimmen aus der BürgerInnenschaft, die von klarem Rassismus bis hin zu fadenscheinigen Argumenten, mobil machen  „Stimmungsmache gegen geplante Asylunterkunft in Schönfeld hat begonnen“ weiterlesen

10. – 24. Mai: Aktionstage „Von Schönefeld bis Lampedusa – Kein Mensch ist illegal! Rassismus auf allen Ebenen bekämpfen!“

by Rassismus tötet! Leipzig & friends „10. – 24. Mai: Aktionstage „Von Schönefeld bis Lampedusa – Kein Mensch ist illegal! Rassismus auf allen Ebenen bekämpfen!““ weiterlesen

Asylunterkünfte in Leipzig: eine entfällt und eine kommt neu dazu

In einer eilbedürftigen Vorlage schlägt die Stadtverwaltung die Errichtung einer neuen Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Leipzig-Schönefeld vor. In der Stöckelstraße 62 sollen etwa 60 Personen Platz finden. Wegfallen wird wegen zu großer Kosten dagegen der geplante Standdort in der Bornaische Straße 215 in Dölitz. „Asylunterkünfte in Leipzig: eine entfällt und eine kommt neu dazu“ weiterlesen

Moscheegegner*innen kündigen ihren Besuch bei Stadtratssitzung am 16. April an

Für den 16. April hat die bisher vor allem virtuell auftretende „Bürgerinitiative“ „Gohlis sagt nein“ die Übergabe von über 10.000 Unterschriften an den Oberbürgermeister der Stadt Leipzig angekündigt. Seit November sammelt die vermeintliche BürgerInneninitiative virtuell Unterschriften gegen den Bau einer Moschee im Leipziger Stadtteil Gohlis. „Moscheegegner*innen kündigen ihren Besuch bei Stadtratssitzung am 16. April an“ weiterlesen

Rechts motiverte Morde – Ignorieren geht weiter

Ein Bestandteil der Aufarbeitung der rassistischen Mordserie des Nationalsozialisten Untergrund (NSU) ist die Überprüfung der Zahlen und offiziellen Erfassung von Opfern rechter Gewalt. Die Diskrepanz zwischen offiziell anerkannten und von JournalistInnen und Zivilgesellschaft recherchierten Fällen ist bekanntermaßen hoch. Der Freistaat Sachsen verweigert sich einer offensiven und transparenten Aufarbeitung. Auch neue Leipziger Verdachtsfälle fallen durchs Raster.

„Rechts motiverte Morde – Ignorieren geht weiter“ weiterlesen

Aktuelle Zahlen zu rechts motivierter und rassistischer Gewalt in Sachsen – Leipzig negativer Spitzenreiter

Die aktuell erschienene Jahresstatistik rechts motivierter und rassistischer Angriffe in Sachsen 2013 weist einen akuten Anstieg von Fällen auf. Im Jahr 2012 hatte die Opferberatung der Reginalen Arbeitstellen für Bildung, Integration und Demokratie Sachsen e. V. (RAA) 155 Angriffe registriert, im vergangenen Jahr waren es 223, von denen 319 Menschen betroffen waren. „Aktuelle Zahlen zu rechts motivierter und rassistischer Gewalt in Sachsen – Leipzig negativer Spitzenreiter“ weiterlesen

Auf dem Prüfstand: Aufarbeitung der Morde des Nationalsozialistischen Untergrund

Mitschnitt der Veranstaltung am 24.2.20214 @ UT Connewitz, Leipzig

Podiumsdiskussion mit Petra Pau (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Ob-Frau im NSU-Untersuchungsausschuß), Sebastian Scharmer (Nebenklagevertreter im NSU-Prozess) und Kutlu Yurtseven (engagierter Künstler, u.a. Microphone Mafia) „Auf dem Prüfstand: Aufarbeitung der Morde des Nationalsozialistischen Untergrund“ weiterlesen

Deutsche Gründlichkeit: Bonitätsabhängiger Schutz für Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien

Im März 2013 beschoss die Bundesregierung ein Kontingent von 5000 Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien in Deutschland aufzunehmen. Im Rahmen der Innenministerkonferenz im Dezember desselben Jahres wurde diese Zahl auf 10.000 verdoppelt. In Leipzig sind bis dato 13 Menschen, die dieser Kategorie zugeordnet werden, angekommen. „Deutsche Gründlichkeit: Bonitätsabhängiger Schutz für Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien“ weiterlesen