AfD redet mit „Pegida“-Organisatoren – LINKE beraten mit Demokratie-Initiativen

15927460305_eac68d6eb4_zLINKE setzt Kontra-Punkt zur AfD-Einladung: das Gespräch mit jenen suchen, die sich für eine offene Gesellschaft und für eine tatsächliche Willkommenskultur engagieren.

In Sachsen engagieren sich zahlreiche Initiativen und Organisationen für Weltoffenheit und Toleranz. Die Fraktion DIE LINKE lädt Vertreter dieser Bündnisse am kommenden Mittwoch (7. Januar) um 16 Uhr in den Sächsischen Landtag, Raum A400, zum Gespräch ein. Am gleichen Tag trifft die sächsische AfD-Fraktion die Organisatoren der „Pegida“-Bewegung im Parlamentsgebäude.

Der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Rico Gebhardt, erklärt dazu: „Wir wollen dafür sorgen, dass nicht nur die ,Pegida‘-Organisatoren im Sächsischen Landtag ein Forum bekommen, sondern auch Menschen, die sich für einen menschenfreundlichen Umgang mit Asylsuchenden und Zuwanderern einsetzen. Dazu leisten nicht zuletzt Bündnisse und Initiativen, mit denen wir im Kontakt stehen und mit denen wir am Mittwoch über Strategien für ein weltoffenes Sachsen beraten wollen, einen wichtigen Beitrag. Mit ihnen teilen wir das Ziel, dass wir die Probleme in der Asyl- und Zuwanderungspolitik auf humanistische Weise lösen wollen.“

Juliane Nagel, Sprecherin für Flüchtlings- und Migrationspolitik, kommentiert: „,Pegida‘ macht Stimmung – gegen Migrantinnen und Migranten, Menschen muslimischen Glaubens und Geflüchtete. Die Zahl der Teilnehmenden wächst, der Ton wird rauer, die Themenpalette diffuser. Wir denken, dass Gespräche vor diesem Hintergrund nicht mit den führenden Köpfen dieser Bewegung, sondern stattdessen mit jenen geführt werden müssen, die sich für eine offene Gesellschaft und für eine tatsächliche Willkommenskultur engagieren. Wir wollen gemeinsam Perspektiven im Umgang mit ,Pegida‘ diskutieren.“

PM Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, 5.1.2015

Ein Gedanke zu „AfD redet mit „Pegida“-Organisatoren – LINKE beraten mit Demokratie-Initiativen“

  1. Rassismus ist keine Gesprächs Grundlage und solange Mitglieder aus der Afd und Pegida diese repräsentieren sollten wir lieber diese blockieren als weg diskutieren.
    Kurz mit Rassisten reden wir nicht sie verstehen nur eine Sprache Ihre.

    Gemeinsam gegen Rassismus * auf allen Ebenen *

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