12. Januar 2015: Refugees welcome. LEGIDA und jedem Rassismus entgegentreten

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Infos für den 12.1.2015

* Karte: http://refugeeswelcome.blogsport.eu/files/2014/12/legida-map.pdf

* Ticker: https://www.aktionsticker.org

* Twitter: https://twitter.com/antifa_le, https://twitter.com/platznehmen, https://twitter.com/NOLEGIDA
* Hashtags: #platznehmen #nolegida

* Infotelefon (Refugees welcome): 0151 64572106

* Liveberichterstattung Radio Blau zwischen 18 und 20 Uhr; UKW-Frequenz 99,2 MHz (alternativ 89,2 oder 94,4 MHz) Hier die

Infos zur Treffpunkten & Routen: http://leipzignimmtplatz.blogsport.de/2015/01/07/update-route-legida-demo-leipzig-nolegida/

7 Gedanken zu „12. Januar 2015: Refugees welcome. LEGIDA und jedem Rassismus entgegentreten“

  1. Sehr geehrte Frau Nagel,
    meine Frage von gestern wurde leider nicht veröffentlicht, deshalb noch einmal in Kürze:
    Der Aufruf von „Refugees Welcome“ für die heutige Demo lautet u.a.
    „..Deutschland ist uns scheiß egal..Wer Deutschland liebt, den/die können wir nur hassen!“
    Demonstrieren Sie als gewählte Landtagsabgeordnete, die dem Freistaat Sachsen mit Ihrer Arbeit verpflichtet ist heute unter diesem Bündnisaufruf?

  2. Hallo Frau Bär.
    heute haben sich etwa 8000 Menschen + bei Refugees welcome eingereiht (MArkt und Westplatz zusammengenommen). Das spricht für sich. Auch ich. Ja.
    Zum Spruch: Das ist keineswegs meine Ausdrucksweise. Wenn sie es hören wollen, kann ich aber „übersetzend“ wirken. Es geht und ging hier um eine klare Position zu dem dumpfen Nationalismus, den Legida/ Pegida präsentiert und verstärken will. Es geht darum sich von einem Deutschland zu distanzieren, dass 6 Millionen JüdInnen, mind eine halbe Million Sinti & Roma und zahlreiche politisch Verfolgte auf dem Gewissen hat. Ein Deutschland, in dem in den letzten 25 JAhren über 150 Menschen durch rechte Gewalt sterben mussten, weil sie nicht-deutsch, wohnungslos, homosexuell, links.. waren. Es geht grundsätzlich darum nationale Identität, die unweigerlich und nicht nur in Deutschland zur Überhöhung der eigenen Gruppe und Abwertung derer, die vermeintlich nicht dazu gehören, führt, eine Absage zu erteilen.
    Das Insistieren auf die nationale und vor allem deutsche (denn hier wird Nation noch immer mit „Blut“ gleichgesetzt) Identität ist nicht nur ahistorisch, sondern in seiner Konsequenz gefährlich.
    So lese ich den – zugegebenermaßen – brachialen Spruch. Hinter diesem interpretierten „Dahinter“ stehe ich.
    Wenn Sie darüber diskutieren wollen, mit den SchreiberInnen des Aufrufes, kann ich gern vermitteln.
    Was ich nicht mache: Als Stellvertreterin für ihren Unmut herzuhalten.
    MfG.

  3. Hallo Frau Nagel,
    warum reagieren Sie denn auf meine Frage mit einer Verteidigungsrede bzw. einem Angriff (…für Ihren Unmut.). Welchen Unmut? Es war eine Verständnisfrage, kein Unmut. Sie verlinken bzw. verweisen auf Ihrer Seite auf das Bündnis und den Twitter Account der Antifa, ich habe mich informiert, was in dem Aufruf und dem Account steht (hätten vielleicht einige „Mitläufer“ auch besser getan) und habe darin einen Widerspruch zu Ihrer Verpflichtung als Landtagsabgeordnete gesehen („Die Mitglieder des Sächsischen Landtags bezeugen vor dem Lande, dass sie ihre ganze Kraft dem Wohle des Volkes im Freistaat Sachsen widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm abwenden, die Verfassung und die Gesetze achten, die übernommene Pflicht und Verantwortung nach bestem Wissen und Können erfüllen und in der Gerechtigkeit gegen jedermann dem Frieden dienen werden.“).

    Es war nicht gegen Sie gerichtet, sondern lediglich für mich unverständlich, wie das zusammen passt. Ohne Unmut, eher als Übersetzungshilfe. Schade, dass aus einer berechtigten Frage sofort eine Abwehrhaltung wird.
    Auch mfG
    C. Bär

  4. „Es geht darum sich von einem Deutschland zu distanzieren, dass 6 Millionen JüdInnen, mind eine halbe Million Sinti & Roma und zahlreiche politisch Verfolgte auf dem Gewissen hat.“

    Sie meinen dieses Deutschland und diese Nation, die es eigentlich gar nicht gibt, und nur ein soziales Konstrukt ist?

    Also ich habe keinen einzigen Juden auf dem Gewissen, und finde es höchst interessant, dass das besagte soziale Konstrukt immer nur dann plötzlich bejaht wird und keines mehr ist, wenn in sippenhaftiger Art & Weise unschuldigen Menschen und Mitbürgern gegen den Kopf gestossen und in die Brieftaschen gefasst werden kann und soll.

    Ich finde diese Haltung extrem widersprüchlich, willkürlich und gefährlich.

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