Kommentar zum Beitrag „Initiativen bilden ein Netzwerk“ aus der LVZ MTL 27.1.2012
Die LVZ Muldental schreibt am 27.1.2012 über die Gründung des Netzwerkes 360 Grad und kann sich Seitenhiebe auf beteiligte antifaschistische Initiativen nicht verkneifen. Darauf antwortet das Netzwerk Naunhof:
Netzwerk 360 Grad – Provinzinitiativen gegen Diskriminierung
Seit Anfang Januar 2012 stellt sich das neugegründete „Netzwerk 360 Grad“ mit einer eigenen Internetseite der breiten Öffentlichkeit vor. Entstanden ist diese Vernetzungsplattform aus den Überlegungen verschiedener politisch Engagierter, die sich in Sachsen abseits der Großstädte gegen Diskriminierung einsetzen.
Neonazibedrohung im Leipziger Osten
Spätestens mit der Eröffnung des Klamotten-Ladens “Fighting Catwalk” auf dem Täubchenweg 43b in Leipzig Reudnitz im Dezember 2011 ist offensichtlich, dass es Leipziger Osten eine neue Qualität der Neonazibedrohung gibt. Das Sortiment des Ladens speist sich vor allem aus Bekleidung der Marke “Thor Steinar”, die vorzugsweise von Neonazis getragen wird. Entsprechend dürfte sich auch das [...]
Vernetzungsplattform „Netzwerk 360 Grad“ geht online
Netzwerk alternativer, antirassistischer, antifaschistischer Gruppen, Initiative und Vereine in West- und Mittelsachsen präsentiert sich mit gemeinsamer Plattform im Internet und lädt zu einer ersten Veranstaltung ein
Dokumentiert: “Freies Netz”: Internes Forum belegt Aufbau einer NS-Elite-Organisation
Führende Neonazis aus Leipzig und Umgebung wollen eine „NS-Ersatzorganisation“ schaffen – und benutzen dafür die Jugendorganisation der NPD, die „Jungen Nationaldemokraten“ (JN). Ein internes Forum von Kadern der „mitteldeutschen“ Neonazi-Szene dokumentiert minutiös die Strategie und Ideologie des so genannten „Freien Netzes“ (FN).
Blood Axis: Im Geist völkischer Denker
Die SZENE-Seite der Leipziger Volkszeitung beschäftigt sich am 12.8. ausgiebig mit dem Konzert der rechten Neofolk-Band Blood Axis, das am 20.8. in Leipzig stattfinden soll. Bereits im Juni war dazu eine heftige Debatte in der Leipziger Internetzeitung entfacht (hier und hier), in deren Zuge die L-iz von ihrem unkritischen Standpunkt gegenüber der Band abrückte (hier). [...]
Interview zum Thema Israelkritik/ Antisemitismus und die Partei DIE LINKE
Der Bonner Politikwissenschaftler Holger Schmidt hat sich in seinem kürzlich erschienen Buch »Antizionismus, Israelkritik und ›Judenknax‹. Antisemitismus in der deutschen Linken nach 1945« (Bouvier-Verlag) mit der Frage beschäftigt, wie speziell die radikale Linke in Deutschland eine »Israelkritik« entwickelt hat, die vom Antisemitismus kaum mehr zu unterscheiden ist. In einem kurzen Kapitel geht er auch auf [...]
Leserbrief zur Kontroverse um die Band Blood Axis in der Theaterfabrik
In Reaktion auf die Berichterstattung der Leipziger Internetzeitung zur Kritik des Aktionsnetzwerkes Leipzig an einem für den 20.8.2011 geplanten Konzert der US-amerikanischen Neofolk-Band “Blood Axis” habe ich am 9.6. einen Leserinnenbrief verfasst, der am 19.6.2011 kommentiert in der L-iz erschien. Er sei an dieser Stelle dokumentiert
Auseinandersetzungen um das Fußballfanprojekt Leipzig
Die Auseinandersetzung um den Wechsel der Trägerschaft des Leipziger Fußball-Fan-Projektes Leipzig geht weiter. Eigentlich soll die Trägerschaft nach einem nun zwei Jahre währenden Diskussions- und Entscheidungsprozess zum 1.7.2011 von der Leipziger Sportjugend an die Outlaw gGmbH übergehen.
Neonazistische Angriffe in Lindenau – chronik.LE kritisiert Ignoranz der Pressestelle der Polizei
In der Nacht vom 20. zum 21. Mai 2011 kam es im Leipziger Stadtteil Lindenau zu mehreren Angriffen durch Neonazis. Am Freitagabend fand in Lindenau die Kunstraumnacht “Lindenow” mit Ausstellungen und Veranstaltungen statt, so dass außergewöhnlich viele Besucher_innen im Stadtteil unterwegs waren.
keep looking »
Juliane Nagel ist seit Anbeginn im linXXnet aktiv. Sie ist Stadträtin für DIE LINKE in Leipzig und sonst in unzählbar vielen Strukturen außerparlamentarisch aktiv.
Arbeits- und Lebensorte sind der Leipziger Süden und Westen. Arbeitsschwerpunkte reichen von Kinder- und Jugendpolitik über Stadtentwicklung, Anti-Diskriminierung bis hin zur Unterstützung und Beförderung von Freiräumen für alternative Kultur und Lebensweisen sowie basisdemokratischen Beteiligungsprozessen.
Ihr Engagement für ein Bedingungsloses Grundeinkommen und gegen staatliche Repression und Bevormundung markiert zugleich eine grundsätzliche weltanschauliche Linie: der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte.. vielmehr gilt es "alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist." (Karl Marx: Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung)