Das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig. Eine Auseinandersetzung mit Entstehungskontext und Erinnerungskultur
Am 20.8.2011 wird das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig wieder Aufmarschort von Neonazis sein. Dass diese sich positiv auf das nationalistische Kriegsdenkmal beziehen, verwundert nicht. Doch auch die in der Öffentlichkeit verbreitete Deutung des Monuments sowie Umgang mit Anlass und Weg zu seiner Entstehung entbehren weitestgehend einer kritischen Perspektive. Vor dem 2013 bevorstehenden Doppeljubiläum – 100 Jahr [...]
Das Völkerschlachtdenkmal ist eben kein „Friedensdenkmal“
„Eine breite und öffentliche kritische oder distanzierte Auseinandersetzung mit dem Denkmal, dem Anlass und dem Weg zur Errichtung fehlen“, sagt Juliane Nagel vom Aktionsnetzwerk Leipzig nimmt Platz“ im L-IZ-Interview.
Israel, warum Israel?
Zum xten Mal herausgekramt: ein Artikel von Martin Krauß zur Frage warum sich die Linke in Deutschland so identitär an Israel abarbeitet. Warum die einen Israels Politik in Grund und Boden kritisieren und dabei so genannte doppelte Standards anlegen, Israel also für staatliche Politik weitaus härter kritisiert wird, als es in Bezug auf andere Staaten [...]
Wut.
By Refpolk & Lena Stoehrfaktor (2007, entstanden im Eindruck einer erstarkenden Neonaziszene und dem Prozess gegen die angeklagten Polizisten im Fall Oury Jalloh)
The crazy never die.
17.3.2011, 20:00, A und V, Lützner Str. 30, Leipzig-Lindenau: Klaus Bittermann liest aus seinen biographischen Essays über gesellschaftliche Außenseiter, die sich um Konventionen nicht scherten, die volles Risiko eingingen und manchmal auch einen hohen Preis dafür zahlten, weil sie den Kampf gegen gesellschaftliche Vorurteile als eine persönliche Angelegenheit betrachteten. Klaus Bittermann schreibt u.a. für taz, [...]
Ronald M. Schernikau – eine kommunistische Dichter-Diva
“Die Frage des Jahrhunderts ist: können die Kommunisten einen Sozialismus machen, vor dem die Leute nicht weglaufen. Einen Sozialismus, der attraktiv ist. (…) Diese Frage ist ungelöst. (…)
Guter Stoff – female Hip Hop aus Berlin
Sookee ist weder “King noch Queen und trotzdem beides,” Quing. So auch der Titel ihres zweiten Albums, das wierderum voll von nicht-propagandistischen politischen Statements, voll Inspiration und frei von Mackergepose ist. Join it!
Bunte Platte gibt AJZ auf
Viel Herzblut reingelegt (Grünau bleibt bunt 2007, Her mit der bunten Vielfalt 2008, Grünau hat ein AJZ!, Antirassismuswoche 2010) und genauso sehr schmerzt die nun offiziell gemachte, länger schon fest stehende Entscheidung: das lang erkämpfte und ein Jahr existierende Alternative Jugendzentrum in Leipzig-Grünau schließt seine Türen. Die Bunte Platte sollte mehr sein als ein die [...]
Martin Büsser ist tot!
Am 23.9.2010 starb der Autor Martin Büsser. Er erlag einem Krebsleiden, im Alter von nur 42 Jahren. Martin Büsser war genialer Popkritiker, einer der “letzten Poplinken” in Deutschland. Er gab unter anderem die Zeitschrift testcard – Beiträge zur Popgeschichte heraus und war Lektor und Co-Autor beim Ventil-Verlag. Zuletzt erschien seine Graphic Novel “Der Junge von [...]
Gtuk im Atari
ravesynthteknoscreamogrindpopdance8bitcore von Gtuk aus Berlin. Ein Eindruck für alle, die sich das entgehen lassen haben
keep looking »
Juliane Nagel ist seit Anbeginn im linXXnet aktiv. Sie ist Stadträtin für DIE LINKE in Leipzig und sonst in unzählbar vielen Strukturen außerparlamentarisch aktiv.
Arbeits- und Lebensorte sind der Leipziger Süden und Westen. Arbeitsschwerpunkte reichen von Kinder- und Jugendpolitik über Stadtentwicklung, Anti-Diskriminierung bis hin zur Unterstützung und Beförderung von Freiräumen für alternative Kultur und Lebensweisen sowie basisdemokratischen Beteiligungsprozessen.
Ihr Engagement für ein Bedingungsloses Grundeinkommen und gegen staatliche Repression und Bevormundung markiert zugleich eine grundsätzliche weltanschauliche Linie: der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte.. vielmehr gilt es "alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist." (Karl Marx: Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung)