Leipziger Osten: Neonazis als Nachbarn
Wurden Rechte im Leipziger Osten angeheuert, um Wohnhaus zu entmieten? Linkspartei kritisiert Informationspolitik der Eigentümer. Antifa-Aktionswoche angekündigt
Soliaktion für den Schokoladen. Wohnraum für alle, Gentrifizierung stoppen.
Rund 200 Menschen in Leipzig folgten am Abend des 21.2.2012 dem Aufruf einer Soli-Demonstration für das Berliner Projekt “Schokoladen”. Dieses war und ist von Räumung bedroht. Die Räumung des sollte ursprünglich am 22.2. vollzogen werden, wurde nun aber bis Ende März ausgesetzt. Die Leipziger Demonstration versuchte zudem einen inhaltlichen Bogen zu lokalen Problemlagen zu schlagen.
Demos, Veranstaltungen und Prozess in Leipzig
Demonstration gegen Verdrängung, Veranstaltung zu Staat und Demokratie im Kapitalismus, Verhandlung gegen die mutmaßlichen Mörder des wohnungslosen Andre K., Bus zur antirassistischen Demo in Dessau und Info-&Soliabend für Roma
Mitschnitt der Veranstaltung “Stadt(teil)entwicklung im Leipziger Süden. Stadt für alle – aber wie?”
… am 14.2.2012 im UT Connewitz in Leipzig. Zu hören ist die erste Podiumsrunde mit Statements von Prof. Dieter Rink (Umweltforschungszentrum Leipzig, stellvertretender Leiter des Departments Stadt- & Umweltsoziologie), Karsten Gerkens (Amtsleiter des Amtes für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung der Stadt Leipzig), Holger Schulze (Alternative Wohngenossenschaft Connewitz), Tom & Katharina von der IG Kantstraße und Katharina [...]
Schokoladen-Räumung ausgesetzt – Solidemo in Leipzig findet statt
Die für den 22.2.2012 angekündigte Räumung des “Schokoladen” in Berlin ist ausgesetzt. Wie am Freitag, 17.2. bekannt wurde, soll bis Ende März eine einvernehmliche Lösung zwischen Hauseigentümer und die BetreiberInnen & NutzerInnen des Kultur- und Wohnprojektes gefunden werden. Die könnte so aussehen, dass eine Schweizer Stiftung das Haus in der Ackerstraße in Berlin-Mitte unter Zutun [...]
Veranstaltungsreihe “Recht auf Stadt”
Bündnis 90/ DIE Grünen und das Projektbüro linXXnet/DIE LINKE Leipzig starten im März eine gemeinsame Veranstaltungsreihe zu Fragen der behutsamen, demokratischen und sozialen Stadtentwicklung unter dem Titel „Recht auf Stadt“
Demonstration in Leipzig: Schokoladen retten! Günstigen Wohnraum und alternative Projekte erhalten!
Solidemonstration für das Berliner Alternativprojekt und gegen kapitalistische Aufwertung und Verdrängung. Die Probleme sind überall gleich: darum Organisierung gegen soziale Verdrängung, gegen die Durchökonomisierung unseres Lebens, gegen repressives Vorgehen gegen linke Freiräume! : 21.2.2012, 19:30 ab Herderstraße/ Wolfgang-Heinze-Straße Leipzig
Club-Testing verdeutlicht alarmierende Ausmaße von Alltagsrassismus in Leipzig
- keine Veränderung der Situation in den letzten Jahren. Linksfraktion im Stadtrat richtet Anfrage an Oberbürgermeister und fordert Stadtverwaltung auf sich dem Problem endlich ernsthaft anzunehmen
Stadt(teil)entwicklung im Leipziger Süden. Stadt für alle – aber wie?
Diskussionsveranstaltung am 14.2.2012, 18:00 im UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Str. 12a, 04277 Leipzig
Clubtesting in Leipzig: Rassistische Einlasskontrollen sind Teil des Nachtlebens
Testing zeigt: Rassistische Einlasskontrollen sind Teil des Leipziger Nachtlebens ++ ADB und StuRa fordern Veränderung und schlagen konkrete Schritte vor ++ Betroffene verklagen sechs Clubs
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Juliane Nagel ist seit Anbeginn im linXXnet aktiv. Sie ist Stadträtin für DIE LINKE in Leipzig und sonst in unzählbar vielen Strukturen außerparlamentarisch aktiv.
Arbeits- und Lebensorte sind der Leipziger Süden und Westen. Arbeitsschwerpunkte reichen von Kinder- und Jugendpolitik über Stadtentwicklung, Anti-Diskriminierung bis hin zur Unterstützung und Beförderung von Freiräumen für alternative Kultur und Lebensweisen sowie basisdemokratischen Beteiligungsprozessen.
Ihr Engagement für ein Bedingungsloses Grundeinkommen und gegen staatliche Repression und Bevormundung markiert zugleich eine grundsätzliche weltanschauliche Linie: der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte.. vielmehr gilt es "alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist." (Karl Marx: Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung)