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Stadt für alle, statt nur für wenige – Veranstaltungsreihe im November/ Dezember

csm_stadtfueralle_02_1605d66f1dGentrifizierung, Knappheit von bezahlbarem Wohnraum und fehlende Mitsprache von Mieter*innen bei der Gestaltung des eigenen Stadt- und Wohnumfeldes – Es ist an der Zeit, die städtische Wohnungs- politik in Leipzig sozialer und solidarischer zu gestalten. Dazu finden im November und Dezember drei Veranstaltungen zu wohnungspolitischen Themen statt, in denen Chancen und Herausforderungen linker Wohnungspolitik diskutiert werden.

An drei verschiedenen Orten, in drei verschiedenen Stadtteilen diskutieren Vertreter*innen aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik gemeinsam mit wohnungspolitischen Initiativen und Expert*innen aus der Wissenschaft zu drei verschiedenen wohnungspolitischen Themen.

* Dienstag, 08. November 2016, 19:00 Uhr im OFT Rabet, Eisenbahnstraße 54
Im Osten nichts Neues? Möglichkeiten und Grenzen kommunaler Wohnungspolitik in Leipzig.
Die wachsende Einwohner*innenzahl in deutschen Großstädten und die damit einhergehende gestiegene Nachfrage nach Wohnungen werden zur Grundlage für die Spekulation mit Wohnraum. Auch in Leipzig lohnt sich dieses Geschäft. Vor allem in den Stadtteilen des Leipziger Ostens ist die zügige Transformation eines vormals schrumpfenden Stadtgebiets hin zu einem stark nachgefragten Stadtteil sichtbar. Insbesondere hier besteht aktuell politischer Handlungsbedarf, um den Einwohner*innen ausreichenden bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Doch welche politischen Instrumente stehen einer Kommune zur Verfügung, um das Wohnen für alle zu ermöglichen?

Gäste:
Caren Lay (wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag),
Marlen Försterling (Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung)
Norma Brecht (Netzwerk „Leipzig – Stadt für alle“)
Moderation: Franz Sodann, MdL

* Donnerstag, 17. November 2016, 19:00 Uhr im Werk 2 Kulturfabrik Leipzig e.V. (Halle D), Kochstraße 132
Neue Gemeinnützigkeit als Alternative zur profitorientierten Wohnungswirtschaft
Steigende Mieten und Wohnungsknappheit in den Großstädten haben die Diskussion um die Notwendigkeit sozialer Wohnraumförderung neu entfacht. Eine staatliche Finanzierung des sozialen Wohnungsbaus läuft allerdings fehl, wenn damit nur marktwirtschaftlich organisierte Wohnungsunternehmen subventioniert werden. Mit der Reetablierung einer gemeinnützigen Wohnungswirtschaft, welche im Jahr 1990 abgeschafft wurde, könnte hingegen ein echter Paradigmenwechsel hin zur Wohnraumversorgung als Teil der sozialen Daseinsvorsorge gelingen.

Gäste:
Axel Troost (finanzpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag),
Inga Jensen (Bauhaus-Universität Weimar),
Tobias Bernet (Netzwerk „Leipzig – Stadt für alle“ und Haus- und Wagenrat e.V.)
Moderation: Juliane Nagel, MdL

* Montag, 12. Dezember 2016, 19:00 Uhr in der Eisengießerei Westwerk, Karl-Heine-Str. 93b
Wie smart kann eine linke City sein?
Unter dem Begriff „smart cities“ werden technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationen versammelt, die eine grünere und sozialere Stadt versprechen. Die Stadt Leipzig bemüht sich bereits um die Umsetzung von Smart City Initiativen und ist Partner eines entsprechenden Förderprogramms der EU-Kommission. Doch welche Folgen hat die technische Vernetzung in einer smarten city, welche Technologien sind überhaupt betroffen und welche Daten werden von den betroffenen Bewohner*innen gesammelt und verwertet?

Gäste:
Katalin Gennburg für DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus,
Michael Stellmacher (Verein für selbstorganisierte Räume in Leipzig, Haus- und Wagenrat e.V.)
Moderation: Susanna Karawanskij (Mitglied des Deutschen Bundestags)

Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt des RPJ Sachsen e.V. in Kooperation mit der linksjugend [‘solid] Sachsen. Gefördert aus Mitteln des Freistaates Sachsen.

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