Unodinoi – einer von uns
Posted on | Dezember 8, 2012 | 1 Comment
Am Donnerstag, 13.12.202 19.00 Uhr zeigt die Gruppe Rassismus tötet! Leipzig im linXXnet, Bornaische Str. 3d zwei Filme, die Formen antifaschistischer Erinnerungskultur darstellen
Im Dezember 2008 fabrizierten einige Antifaschist_innen ein Murales in Bochum. Mit dem Titel „In unseren Träumen und Kämpfen leben sie weiter“ wurden sieben ermordete antifaschistische Jugendliche aus Europa porträtiert. Aus Russland, Tschechien, Italien, Spanien und Deutschland. Alle diese Jugendlichen waren in den Jahren 2005 bis 2008 gezielt von Nazis ermordet worden.
Artikel mit Fotos wurden in Spanien, Italien, Russland, Frankreich und Deutschland, aber auch weltweit, in den jeweiligen Landessprache online gestellt, um die Gemeinsamkeit der politischen Interessen und Kämpfe zu unterstreichen und Verbindungen zu suchen.
Aus dem Ganzen entstand der selbstgedrehte Film „unodinoi“. Er wurde in Deutschland gezeigt. Aber auch in Frankreich, Havanna, Moskau, etc.. Eine Internet-site mit dem Film in sechs Sprachen entstand.
Ausserdem wird ein weiterer Film der Bochumer_innen gezeigt, den sie für den russischen RASH-Skinhead Ivan Chuturskoy machten. Dieser wurde am 16. November 2009 in Moskau erschossen.
Eine Person, die das Graffiti-Projekt mitmachte, den Film produzierte und mit Angehörigen der Opfer in Russland, Spanien und Italien Interviews führte, wird anwesend sein, berichten und eventuelle Fragen beantworten.
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Juliane Nagel ist seit Anbeginn im linXXnet aktiv. Sie ist Stadträtin für DIE LINKE in Leipzig und sonst in unzählbar vielen Strukturen außerparlamentarisch aktiv.
Arbeits- und Lebensorte sind der Leipziger Süden und Westen. Arbeitsschwerpunkte reichen von Kinder- und Jugendpolitik über Stadtentwicklung, Anti-Diskriminierung bis hin zur Unterstützung und Beförderung von Freiräumen für alternative Kultur und Lebensweisen sowie basisdemokratischen Beteiligungsprozessen.
Ihr Engagement für ein Bedingungsloses Grundeinkommen und gegen staatliche Repression und Bevormundung markiert zugleich eine grundsätzliche weltanschauliche Linie: der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte.. vielmehr gilt es "alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist." (Karl Marx: Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung)
Dezember 11th, 2012 @ 20:43
[...] und Italien Interviews führte, wird anwesend sein, berichten und eventuelle Fragen beantworten. Quelle googletag.cmd.push(function() { googletag.display('div-468x60_default'); [...]